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 Lokal "Sternenhimmel"

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Senju Azumi
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BeitragThema: Lokal "Sternenhimmel"   Do Okt 02, 2014 12:00 pm


Lokal "Sternenhimmel"


Eine gastronomische Einrichtung, die ihre Beliebheit bei der jüngeren Generation Sunagakures wohl dem Umstand zu verdanken hat, dass auch die Inhaber recht junge Menschen sind. Wer hier landet, der findet Verpflegung für den Magen und den Kopf, will meinen gutes Essen zu niedrigen Preisen und durchaus zu späterer Stunde auch die alkoholischen Gaben.
Das besondere an dem Etablissement, ist der Sternenhimmel an der Decke, der dem Sternenhimmel Sunagakures gleicht, als würde man durch die Decke sehen können. Aufgrund dieses Schmucks ist auch der Name entstanden.


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Senju Azumi
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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Do Okt 16, 2014 11:30 am

Kv: Hauptstraßen von Sunagakure no Sato


"Seht ihr! Wir haben alle Zeit, also ist es eine super Gelegenheit, zusammen zu essen und sich mal wieder zu unterhalten!", verkündete Azumi auf die Antworten der beiden, wohin sie unterwegs waren. Immerhin würde zu Hause bei Tetsuya wohl kaum spannenderes passieren, als es hier der Fall war. Und spazieren gehen konnte der Hatake allemal zu einer anderen Tageszeit viel besser. Also schleifte sie die drei Jungs, die mal mit ihr gemeinsam die Schulbank gedrückt hatten, in ein Lokal, das unter Jüngeren doch eher beliebt war, als die meisten anderen in Sunagakure. Immerhin bezahlte man nicht all zu viel für recht gutes Essen und konnte sich freier fühlen, wenn nicht gerade die Großeltern im gleichen Lokal essen würden. Womöglich nichtmal die Eltern. Kurz dachte die Grünhaarige an ihren Vater und daran, dass der sowieso wusste, wo sie war, wenn er das wollte, aber sie ignorierte den Fakt. Wenn er wusste, dass sie mit Sora zusammen war, machte er sich doch weniger Sorgen. Immerhin waren die beiden schon ewig befreundet und öfter lange weggeblieben.
Mit der untergehenden Sonne jedenfalls betraten sie das Etablissement und die Senju sah sich nur kurz um, bevor sie einen geeigneten Tisch fand, der groß genug war, um sie alle aufzunehmen. Ein kurzer Blick über die Schulter vermittelte ihr, dass die drei Kerlchen ihr noch folgten und so setzte sie ihren Weg schnurstracks fort, um sich zu setzen und zu lächeln. Jetzt wo sie saß und nochmal darüber nachdachte, kam ihr wieder in den Sinn, wie selten dämliche diese Idee eigentlich gewesen war. Aber nun. Jetzt waren sie hier und wenn sie etwas gut konnte, dann mit jedem reden, egal, wie sehr sie denjenigen mochte oder nicht. Immerhin hatte sie weder gegen Tetsuya noch gegen Makoto irgendwas. Sie hatte nur nie megaviel mit ihnen zu tun gehabt, um Gegensatz zu anderen Mitschülern. Trotzdem kannte sie die beiden und war deshalb nicht unnötig scheu. So musterte sie die beiden kurz und verzog die Lippen nachdenklich.
"Was machst du mit dem süßen Flauschestoff?", fragte sie letztendlich interesiert an den Dunkelhaarigen in der Runde und lächelte sanft, wie es ihr doch eigen war, um zu zeigen, dass sie die Frage ernstmeinte und ihn keineswegs auslachen wollte oder ähnliches. Letztendlich verschränkte sie die Arme vor der Brust, nachdem die drei nach einiger Zeit immernoch zu grummeln schienen. "Jungs, es ist echt schwer genug, euch einzeln auszuhalten, wenn ihr rumbockt wie Hirsche in der Brunft, aber hier ist kein Mädel, das ihr beeindrucken müsstet, also dürft ihr euch gerne unterhalten! Ist echt nicht schwer, einfach den Mund aufmachen und mal nett nach was fragen!" Seufzend legte sie den Kopf leicht schief und fragte sich, wie es kam, dass manche Leute sich so seltsam verhielten, obwohl sie nicht wirklich irgendwas gegeneinander haben brauchten.

OoC: Megasorry, dass es so lange gedauert hat x___x Unistart hat mich hart erwischt D:

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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Sa Okt 18, 2014 2:25 am

Kv: Hauptstraßen von Sunagakure no Sato

Zusammen essen und sich unterhalten. Mit alten Klassenkameraden. Wunderbar. Es klang definitiv nach einer grandiosen Idee und wären sich die drei Jungs grüner, wäre es wohl generell nicht das Problem gewesen. Allerdings waren sie alle irgendwo seltsam und ziemlich unterschiedlich.
Noch immer ging der Uzumaki etwas hinter den beiden anderen männlichen Personen, während Azumi sich die Platz und Tischsuche zur Aufgabe gemacht hatte. Sie lief allein vor den drei Jungen her und wirkte als einzige wirklich glücklich über dieses unverhoffte Treffen. „Hätte ich den Kerl bloß nicht umgerannt.“, murmelte er leise zu sich selbst und sah demonstrativ mit zusammengekniffenen Augen auf den Hinterkopf des Ishidas. Leider musste er ihm, Azumi und Makoto schon bald darauf direkt ins Gesicht blicken, als sich die ungleiche Gruppe an einem runden Tisch niedergelassen hatte.
Allerdings hatte der Uzumaki ausnahmsweise wirklich nicht viel zu sagen. Er versuchte sein Signaturgrinsen aufzusetzen, was ihm aber nicht so recht gelingen wollte. Irgendwie war er nicht recht in Stimmung und stattdessen sah seine Miene ziemlich wehleidig aus und über der Gruppe hing kurzzeitig diese typisch peinliche Stille, wenn keiner so recht wusste, was man sagen sollte. Es war irgendwo erdrückend. Eine unheimlich erdrückende Stille. Würde er sich anstrengen, würde er möglicherweise sogar das elendige Gegrummel seines Bijûs hören - oder nettes Grillengezirpe. Kurz kam es dem Blauhaarigen sogar in den Sinn, der Auflockerung wegen eben solche zu machen, aber er unterließ es letztendlich doch.
„Jaaaa…- hier sind wir…“, richtig guter Anfang, um ein Gespräch zu starten. Einfach eine Tatsache, die wohl alle kannten auf den Tisch knallen! Wobei der Tisch relativ unversehrt war und die Stimmung damit kaum gerettet. Peinlich berührt legte er den Kopf schief und kratzte sich nervös an der Wange. Hilfesuchend betrachtete er Azumi aus seinen Augenwinkeln. Vielleicht würde sie ein geeignetes Gesprächsthema finden. Immerhin war das ja ihr grandioser Plan gewesen, wenngleich Sora bezweifelte, dass sie diesen gut durchdacht hatte. Allerdings spielte seine beste Freundin letztendlich doch auf etwas an, was sogar seine Aufmerksamkeit erregte. „Was für’n Flauschestoff?“, platzte es aus ihm heraus und augenblicklich lag das blaue Augenpaar auf Tetsuya. Wahrscheinlich hatte der Uzumaki einfach irgendwas nicht mitbekommen. Alles was ihm zuvor eingefallen war, war den Dunkelhaarigen anzugehen, um nicht wie der Idiot dazustehen. Aber offenbar war er an der Stelle nicht alleine. Sie alle drei wirkten offenbar ziemlich dümmlich, wie sie fast stillschweigend an einem Tisch saßen und sich nach etlichen Jahren in der Schule irgendwo nichts zu sagen hatten. Stattdessen war es Azumi, die die Tatsachen aussprach.
„Huh?“, waren sie wirklich so schlimm? Nun, offensichtlich mussten sie es sein. Ein rundum Blick ließ ihn kurz seufzen. Vielleicht gab es wirklich irgendwas, über das sie sprechen konnten? Normalerweise fiel es ihm auch nicht sonderlich schwer, den Mund aufzumachen, allerdings sagte ihm die Atmosphäre nicht wirklich zu. „Nach dem werten Befinden zu fragen, wäre definitiv zu…- einfallslos nicht war? Also…äh; was macht ihr beide jetzt so? Man hat sich ja nicht mehr auf Missionen getroffen.“

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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Sa Okt 18, 2014 6:47 pm

Da waren sie nun, saßen zu viert an einem runden Tisch, in einem von Jugendlichen frequentiert besuchten Etablissement und beobachteten einander in betretenem Stillschweigen. Der silberhaarig-griesgrämige Hatake, der blauhaarig-gekünstelt lächelnde Uzumaki, die grünhaarig-grinsende Senju -die bislang offentlich die einzig Anwesende war, die dieser Situation etwas abgewinnen konnte- und der lilahaarig-skeptische Ishida. Ein ungleicheres und bunteres Quartett hätte man wohl kaum finden können, denn das einzige was sie alle gemein hatten, war der Fakt, dass sie Chûnin aus Sunagakure waren. Und was war natürlich das erste Thema das angesprochen werden musste, natürlich, wie von Tetsuya befürchtet, der rosafarbene Flausch, den er vor jenem unverhofften treffen erworben hatte. Für den Bruchteil von Sekunden verfinsterte sich sein Gesichtsausdruck, ob der Frage der Senju, doch wie war es eigentlich dazu gekommen, dass er sich die Blöße gegeben hatte, die nun schamlos ausgenutzt wurde?
Er war nachdem er angerempelt worden und mit dem Uzumaki aneinander gegangen war, von Azumi in schlichtender Absicht überrumpelt und am Handgelenk mitgeschleift worden. Um des lieben Friedens Willen und um nicht als vollkommen sozial-unfähig zu gelten, hatte er jenen Einschnitt in seine private Freizeitgestaltung hingenommen. In gewisser Weise, auch wenn er es so nie zugeben würde, hatte er sich ob der netten Geste seiner alten Klassenkameradin sogar gefreut. Es kam schließlich selten vor, dass er einmal in Gesellschaft von Gleichaltrigen verkehrte, ohne dabei auf einer Mission zu sein. Er hatte es sogar irgendwie genossen durch die Straßen gezogen zu werden, den stechenden Blick des Uzumakis im Nacken und sein unverständliches, aber zweifelsfrei mürrisches Gemurmel in den Ohren. Auch das Lokal, dass die Grünhaarige für sie ausgewählt hatte war seinem Geschmack entsprechend, wenngleich er sich das Firmament des Ladens bisher immer nur allein bei einer Tasse frisch aufgebrühten Tees angesehen hatte, über Laborwerte oder Schnittmuster sinnierend.
Doch nun saß er hier und war auf seinen rosafarbenen Plüsch angesprochen worden, auf seine den allermeisten unbekannte Passion für das Nähen. Jener Freizeitvertreib, von dem er annahm, dass er von den männlichen Kameraden nur Lacher einbringen würde, sie an seiner Männlichkeit zweifeln lassen würde, ihnen Kanonenfutter lieferte um Feindseligkeiten auf ihn loslassen zu können. Wen also wunderte es da, dass selbst dem scheinbar so abgebrühten Ishida da einen Augenblick die Gesichtszüge entfuhren? ~Verflucht seist du, Senju Azumi! Wenn ich jetzt wegen deiner vermaledeiten Neugierde diskreditiert werde, dann...~, schoß es ihm in jenem Moment durch den Kopf, auch wenn er selbst nicht wusste wie der Satz nach dem dann denn weiterging. ~Und da schaust du blauhaariger Möchtegern natürlich sofort auf! Könntest ja einen Schwachpunkt vorfinden den du gegen mich verwenden kannst! GRR!~ Doch er verwarf jene Gedanken und gewann recht schnell seine Fassung wieder. Dann war die Katze eben aus dem Sack. Jetzt würde er es nicht mehr ändern können, also konnte man es auch mit Fassung tragen und mit Selbstbewusstsein zu seiner Leidenschaft stehen, jawohl! Das würde ihm auch weniger Blöße für dümmliche Kommentare geben. Nun, zumindest redete er sich das selbst ein. In einem Versuch gelassen rüberzukommen stützte er also seinen Ellbogen auf dem Tisch, und seinen Kopf auf der Hand ab, zwirbelte dabei eine seiner langen Strähnen um den Zeigefinger und blickte bewusst in den Raum zwischen Soras und Azumis Köpfen, um niemanden direkt ansehen zu müssen. "Ach, nur ein Sitzsack. Etwas gemütliches um mich nach einem anstrengenden Tag ein wenig entspannen zu können", erklärte er also, wobei seine Stimme ein wenig brüchiger Klang als sonst, auch wenn er versuchte seine Aufregung so gut wie irgend möglich zu überspielen. Scharf wanderte sein Blick über die Gesichter der Anwesenden, blieb insbesondere beim Hatake und dem Uzumaki etwas länger hängen, während er auf ihre Reaktionen wartete. ~Na los, kommt schon! Gebt's mir! Lacht mich aus! Versucht nur mich fertig zu machen!~ Und auch wenn er sich dazu zwang so zu denken, persistierte unterbewusst doch die Angst davor verspottet zu werden, gleich wieder aus jener Gruppe verstoßen zu werden.
Doch ließ jene Verspottung wohl auf sich warten, stattdessen kehrte wieder Stille ein, die abermals von der Senju gebrochen wurde, die den Herren bei Tisch nun einen Vortrag über Geselligkeit hielt und zum Gespräch aufforderte. Nach einem kurzen Seufzer kam der Uzumaki jener Forderung auch nach und die Frage die er stellte vertrieb die Unsicherheit aus Tetsuya und weckte seinen Zynismus wieder. "Oh du meinst seit damals? Jaja, damals. Die gute, alte Zeit. Der Abschluss an der Akademie. Toller Tag. Erinnere mich wirklich ungemein gern daran zurück. Da waren wir alle so jung und glücklich und kamen überschwänglich mit einem Sitrnband und unserem Zeugnis heim. Hach ja.. und dann fanden wir unsere Mutter sterbend vor, hatten kaum noch Zeit uns von ihr zu verabschieden, bevor sie am selben Tag noch starb. Und dann fühlten wir uns alle so ein bisschen einsam auf der Welt, während wir dabei zusehen mussten wie unser Vater zum alkoholabhängigen Schwerenöter degeneriert. Ach ja, tolle, alte Zeit... Ach nein, Moment. War ja nur bei mir so, richtig? Ich Dummerchen", sagte er und klopte sich an dieser Stelle mit der flachen Hand vor die Stirn. "Aber ja, wie das eben so ist, ein halbes Jahr tiefe Verzweiflung, noch eine Weile länger Depressionen und dann ist man auch wieder fit. Zumindest eben fit genug um doch noch seine Shinobi-Laufbahn voranzubringen und die Ausbildung zum Iryônin zu durchlaufen. Mit etwas Verspätung, so ungefähr 3 Jahren, macht man sich dann eben doch nochmal dran, den typischen Geninkram durchzuexerzieren, um Chûnin zu werden. Und ja.. bei euch so?", an dieser Stelle wandte er nun endlich den Blick von der Decke ab, die er während seines gesamten Vortrages fixiert hatte und sah zwischen der Senju und dem Uzumaki hin und her. "Ihr beiden geht jetzt miteinander?", fragte er ganz unverblümt und knochentrocken, während er sie beide weiterhin im Auge behielt.
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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Sa Okt 18, 2014 9:47 pm

Kv: Hauptstraßen von Sunagakure no Sato

Dieser Tag war doch einfach nur verrückt! Erst durfte er als Vertretung für seine kleine Schwester herhalten und sich stundenlang von diesem eingebildeten Ishida-Gör innerhalb des höllischen Gewächshauses demütigen lassen, obwohl er diesen kleinen Giftmischer lieber an seinen lilafarbenen Zotteln durchs Dorf gezogen hätte um mit ihm die staubigen Straßen zu bohnern und nun war er hier mit weiteren, früheren Kollegen gelandet, die seinen versauten Tagesablauf nun auch nicht gerade verbesserten. Warum? Nun, dank der liebevollen Gewalt der Senju hatte die Chûnin-Bande zwar nun einen passenden Platz in einem netten Etablissement gefunden, welches der Hatake vorher nie besucht hatte, allerdings schwiegen sie sich allesamt an. Irgendwie fragte er sich schon, was Azumi sich mit dieser Aktion verhoffte, während er sich die Einrichtung des Lokals näher besah und mit seinen roten Iriden an diesem offenem Firmament hängen blieb. Na immerhin war die Umgebung angenehm, im Gegensatz zu dieser niederschmetternden Stille. Makoto hasste zwar Tratschtanten und viel Gerede, aber dennoch ließ er sich lieber von Unterhaltungen anderer berieseln, als das er beobachten musste, wie alle sich nur peinlich bedrückt und skeptisch beäugten. Immerhin schaffte es Azumi mit einer Frage an Tetsuya, dass Gespräch ein wenig in die Gänge zu bringen, nachdem Sora unbeholfen gescheitert war. Selbst wenn ihre Frage ihn zunächst stutzten ließ. Süßer...bitte was? Eigentlich assozierte er niemals etwas "Süßes" mit diesem langhaarigen Ekel, was wohl ein Fehler gewesen war. Nach kurzer Suche entdeckte er nämlich, wovon die Frau in der Runde gesprochen hatte, bemerkte kurz darauf den finsteren Blick seines Rivalen und wusste in dem Moment nicht, ob er schallend und garstig lachen sollte oder doch besser einfach so reagierte wie immer, nämlich gar nicht. Tatsache, sein Lieblingsfeind schleppte rosanen Flauschestoff mit sich herum, was sogar den Uzumaki aus seiner Unlaune befreite. Und so wie er den Iryônin bereits kannte, ratterte es wahrscheinlich nun stark in seinem Oberstübchen. Irgendwie kam es dem Hatake vor, der sich zunächst sämtlichste Regungen verkniff, als würde Tetsuya nur so darauf warten, sich etwas über seine, zugegebenermaßen seltsame Neigung, anhören zu müssen. Dennoch spielte er den Gelassenen, vermied jeglichen Blickkontakt und meinte, er wolle sich daraus einen bequemen Sitzsack schneidern. Schön, dachte sich Makoto, das klang zumindest in soweit plausibel, solange man die Farbgebung außer Acht ließ. Welcher Knabe in ihrem Alter schmückte denn sein Zimmer freiwillig mit rosafarbenen und flauschigen Gegenständen? Gut, es sei denn, man war "vom anderen Ufer" oder fühlte sich im falschen Körper geboren. Sollte es ja auch geben. Allerdings brachte der sowieso immer recht wortkarge Hatake das nicht zur Sprache. Sicherlich nicht weil er bemerkte, dass dem Erzfeind dieses Thema irgendwie unangenehm war, sondern, weil es ihn schlicht und ergreifend nichts anging, was dieser tatsächlich aus seinem Plüsch machte. Lediglich würde er sich dieses Wissen aufheben, falls sein lieber Freund wieder frech wurde. Dann konnte er ihm diese Tatsache immer noch fett aufs Butterbrot schmieren. Aus diesem Grund erwiderte er Tetsuyas scharfen und abwartendem Blick nur mit einem der Desinteresse, zuckte leicht mit den Schultern und meinte: "Wem's gefällt." Mehr nicht. Danach stützte er ähnlich wie der Dunkelhaarige seinen Kopf auf seiner Hand ab und wartete ab, was sonst noch passieren würde. Und zunächst war da nichts, außer wieder eintretender Stille, welche der verfressenste aller Silberschöpfe nutzte, um einen Blick auf die Speisekarte zu werfen. Bei den niedrigen Preise, so fiel ihm auf, konnte er sich ohne Gewissensbisse und Geiz die gesamte Auswahl bestellen. Dafür bekam diese Zusammenkunft von ihm still und heimlich einen Pluspunkt verliehen. Immerhin würde er so etwas zu tun haben, während die anderen sich anschwiegen. Aber falsch gedacht, denn die Senju hielt ihnen nach kurzer Pause eine Predigt über soziales und geselliges Miteinander und das sie, sprich die Jungen, keinen Anlass hatten, sich wie brünftiges Vieh zu benehmen. Irgendwie rang das dem sonstigen Griesgram ein seichtes Grinsen ab. Nicht nur, weil sie ihn an seine lieben Verwandten erinnerte, sondern auch, weil sie auch sein Verhalten damit abtat, dass er auf das weibliche Geschlecht aus war. Wenn sie wüsste...
Aber wie dem auch sei. Etwas ungelenk ging Sora auf die Bitte seiner grünhaarigen Freundin ein, fragte, was Tetsuya und Makoto denn inzwischen so trieben. Eigentlich wäre eine Antwort ganz einfach daher gesagt gewesen, wenn der Ishida nicht wieder seinem Zynismus freiem Lauf gelassen hätte. Nun ja, immerhin glich sein geschwollenes Gerede bis zu dem Punkt seiner sonstigen Schwafelei, dass er überschwänglich mit Stirnband und Zeugnis nach Hause gesprungen war. Die Peripetie aber erwischte ihn dann schon kalt, da er nichts davon gewusst hatte. Niemals hatte er erfahren, dass er ebenso wie Makoto selbst seine Mutter im Genin-Alter verloren und das es ihn so aus der Bahn geworfen hatte. Vom der Alkoholkrankheit seines Vaters ganz zu schweigen. Durchaus, Makoto musste zugeben, dass ihn diese Geschichte betroffen machte, auch wenn ihm nicht gefiel, in welchem Ton der Ishida dies alles ausgesprochen hatte. Sicherlich hatte er die ganze Zeit über zur Decke geschaut, was den weißhaarigen Chûnin vermuten ließ, dass ihm die Erwähnung dieser Ereignisse nicht leicht gefallen war. Nur änderte das nichts an der Tatsache, dass er dabei so geklungen hatte, als sei er der Einzige, der eine schwere Last zu tragen hatte und als wäre er allen anderen in dieser Hinsicht überlegen. Weil er den Schmerz dieser Welt erfahren hatte und alle übrigen als unberührt und unbedarft hinstellte. Glaubte er etwa, es würde etwas besser an der Sache, wenn er nun so tat, als wäre er ein ganz Harter, den dies alles nicht mehr berührte? Wenn ja, dann kaufte zumindest Makoto ihm dies nicht ab. Eher seufzte er dunkel und murrte: "Manchmal zweifle ich wirklich an der Stabilität deiner Persönlichkeit, Ishida..." Und während dieser scharf die beiden Gegenüber fixierte, wog er selbst lieber gedanklich ab, was er nun zu erzählen bereit war. An sich sprach er nur ungern über Persönliches, was besonders Vergangenes betraf, aber irgendetwas preis geben musste er ja. Aus dem einfachen Grund, weil man es von ihm erwartete und weil er die Aussage Tetsuyas nicht so stehen lassen wollte, er sei der Einzige, dem so etwas passiert war. So raufte er sich also zusammen, um eine irgendwie zufriedenstellende, aber sogleich möglichst undetaillierte Antwort zu geben.
"Ich für meinen Teil gehe meinem Dienst als Chûnin nach und spiele Ersatz-Elternteil für meine jüngeren Geschwister. Letzteres mach ich mittlerweile seit fünf Jahren, weil meine Mutter mir und anderen Kameraden damals den Arsch gerettet hat...Und naja...Von meinem ursprünglichen Team sind wegen selbigen Vorfall nur ich und Atsushi übrig. Deswegen pendle ich von einem Team zum anderen." Kurz und knapp hatte er seine Geschichte hinter sich gebracht, hatte aber im Gegensatz zu sonst weniger neutral und uninteressiert, sondern ernst geklungen. Auch hatte sich sein Blick verändert. Dieser war nun durchzogen von einem Hauch von Selbstverachtung, weil er weder seiner Mutter hatte wirklich helfen können, noch dem eigenem Sensei oder den Kameraden. Immerhin war das das Team seiner Mutter ja auch ziemlich ausgedünnt wurden auf dieser verunglückten Mission. Das Einzige, was er damals gekonnt hatte, war die Übrigen nach Hause zu lotsen und dem Kagen Bericht zu erstatten. Wobei das für einen nicht lange erhobenen Genin schon allerhand war, wenn man die Geschehnisse bedachte. Er aber tat sein vergangenes, zwölfjähriges Selbst als Versager ab und sah mal wieder nur das Schlimmste. So war er nun mal, nahm alles viel zu ernst. Auch bei der trockenen Frage, ob der Uzumaki und die Senju nun miteinander zusammen waren, schüttelte er nur mit dem Kopf. Ganz nach dem Motto: "Du bist unmöglich."
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Senju Azumi
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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Mo Okt 20, 2014 3:39 am

OoC: Ich fühl mich schon megaschlecht, wenn ich die kürzesten Posts schreibe, ne? xD Sorry, Sir!

Azumi musterte Tetsuya eine Weile, während der sich offenbar nicht ganz schlüssig darüber war, ob sie ihn ernstgemeint nach dem Stoff in seinem Beutel ausfragte - dem Stoff, nicht DEM STOFF - oder ob sie ihn aus der Reserve locken und verarschen wollte. Im Laufe dieser Überlegungen wurde das Lächeln der Senju etwas schief, denn sie wollte nicht wirken, als würde sie jemandem eins reinwürgen wollen! Sie war schon immer das nette Mädchen von nebenan gewesen und der einzige, der ihre manchmal dominante Art kannte, war Sora, den sie durch die Straßen zerrte... So wie die anderen vorhin auch. Aber sie war grundsätzlich zu jedem nett und kam mit jedem gut klar, den sie kannte. Man konnte also guten Gewissens behaupten, dass sie ein netter, unschuldiger junger Mensch war, dem man soetwas eigentlich nicht anhängen sollte, nichtmal gedanklich.
Dennoch entschied er sich offenbar, der Senju zu antworten, die ihren Kopf ebenfalls auf ihre Hand und den Ellenbogen auf den Tisch stützte, um ihn etwas verträumter zu mustern, die smaragdgrünen Augen letztendlich doch wieder auf den Stoff legend. "Maaaachst du das schon lange? Und auch für andere? Der Stoff ist wirklich hübsch, weißt du?", flötete sie unschuldig, durchaus mit dem Hintergedanken, dass sie nichts dagegen hätte, etwas ähnliches in diesen und anderen Farben ihr Eigen zu nennen. Kurz schürzte sie nachdenklich die Lippen, bevor sie den Ishida wieder friedlich lächelnd ansah, beinahe etwas, als wolle sie betteln. Doch als der Stoff kein Thema mehr war, schwiegen alle, sodass sie ihre predigt halten musste. Letztendlich entschied sich Sora offenbar, auf seine beste Freundin zu hören.
Die Reaktion der beiden anderen anwesenden Kerle auf die Frage, die der Uzumaki stellte, verwirrte sie aber zusehends. Zuerst wanderten die feinen Brauen auf dem jungen Gesicht etwas in die Höhe und ihre Augen weiteten sich, bevor sie sie zusammenzog und durchaus etwas missbilligend drein schaute. Es war extrem traurig, was ihm geschehen war. Sie war froh, dass ihre Eltern noch lebten, aber er war so unglaublich respektlos! Unvermittelt streckte Azumi einen Arm aus und schnippte Tetsuya etwas feste vor die Stirn, um ihn zurecht zu weisen. "Sei nicht so sarkastisch, das ist echt fies! Er hat nur nett gefragt... trotzdem... mein Beileid." Ihre Stimme klang zunächst sehr bestimmend, bevor sie sich daran erinnerte, dass sie durchaus bekunden wollte, dass es ihr sehr leid tat, was passiert war. Ihr Blick wanderte recht fix zu dem Hatake, der ebenfalls erzählte und nicht gerade eine schönere Geschichte auftischte. Was war nur in der Welt los, in der so viele ihr Leben lassen mussten? Nich traurig oder mitleidig, aber eben mitfühlend musterte die Grünhaarige Makoto. "Das ist... echt nicht schön. Aber ihr habt doch beide irgendwo 'was aus eurer Situation gemacht, nicht?" Mit einem Lächeln versuchte sie, das Ganze etwas aufzuheitern, doch bevor sie weiter ansetzen konnte, bemerkte sie den penetranten Blick von Tetsuya.
Der lies auch gleich kurz darauf die Frage fallen, die einen ihrer Mundwinkel sofort gen Boden zog. Ob sie mit Sora ging? Etwas verstohlen, aber recht schnell, schnippten die grünen Augen zu ihrem besten Freund und sie räusperte sich reflexartig. Ijaaaah. Wie sollte sie jetzt erzählen, dass sie das selbst nicht so genau wussten? Garnicht! "Wir... äh... sind... gute Freunde..!", platzte sie etwas unvermittelt heraus, "N-nicht, Sora?" Die Frage nach der Versicherung war gewissermaßen der plötzlichen Nervosität geschuldet, sowie der Tatsache, dass sie plötzlich einwandfrei einem sehr roten Gemüse glich. "Verflucht seist du, Ishida Tetsuya! Wenn er mir jetzt wegen deiner vermaledeiten Neugier böse wird, dann..." Sie wusste auch nicht. Sie war noch nie der Typ für Drohungen gewesen, aber sie hoffte, dass sie Sora gerade nicht vor den Kopf gestoßen hatte, sondern er verstand, dass sie das erst klären wollte.
"Jedenfalls - äh...", stammelte sie sich recht fix weiter, um das Thema zu wechseln und starrte etwas penetrant in die Luft, als würde sie in die Ferne blicken und überlegen. "Jaaaaa. Ich habe angefangen zu lernen, was man in meinem Clan so kann, nech? Und lasse mich... gewissermaßen zu Soras Wachhund erziehen... oder so. Ich war ein paar Monate mit meinem Onkel unterwegs... hab sogar Mizu nu Kuni besucht. Aber nun. Nichts besonders... Tragisches." Beim Erzählen und gleichzeitigen Überlegen zog sie immer mal wieder die Vokale mehr in die Länge, als es normal wäre. Dass sie Soras Wachhund war, klang gewissermaßen etwas falsch, weieeeel. Naja eigentlich war sie es ja, nicht? Sie verbrachten unheimlich viel Zeit miteinander und wer, wenn nicht sie, könnte ihn später zurückholen, sollte er mal die Kontrolle verlieren? Die Geschichte mit ihrem Onkel - einem Botschafter von Suna - hatte sie nur angehangen, damit das ganze weniger seltsam klang.

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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Di Okt 21, 2014 2:13 am


Einige unfreundliche Zungen schimpften den Uzumaki häufig einfältig oder unterstellten ihm, eine lange Leitung zu haben, aber er erkannte definitiv, wenn sich für ihn eine geeignete Möglichkeit bat, sich über andere zu stellen - zumindest verbal. Zwar brauchte der Blauhaarige an der Stelle wenige Augenblicke, ehe er verstand, was wirklich vor sich ging, als Azumi und der Lilahaarige sich knapp über jenen Stoff unterhielten, aber er verstand trotzdem worum es ging, obwohl er eigentlich damit beschäftigt war, ein geeignetes Gesprächsthema zu suchen.
Jedenfalls war der Chûnin Meister der dummen Witze und konnte - wenn er denn dazu aufgelegt war - wahrhaftig lange auf Sachen herumreiten, stichelnde Kommentare abgeben und jemanden gnadenlos mit solchen nerven, bis sein Opfer förmlich ausrastete. In seinem Köpfchen arbeiteten schon die Zahnräder, wie er es dem Ishida danken könnte, als er vorhin auf Soras - angeblich - kleine Körpergröße angespielt hatte.  Der ach so von sich überzeugte Kerl nähte also. Und was er nähte. Flauschige Sitzsäcke aus einem rosafarbenen Stoff. „Die Männlichkeit in Person, ‚Großer‘“, schoss es ihm gehässig durch den Kopf und auf seinen Lippen zeichnete sich kurz ein schiefes, neckendes Grinsen ab. Oh er würde ihn definitiv damit aufziehen! Er würde…-
Seine Mimik schwank völlig um. Gerade als er den Mund geöffnet hatte, gerade, als er dem Typen fast schon das Wort abschneiden wollte und triumphal davon anfangen wollte, wie er denn bitte auf solch ein dämliches Hobby käme, packte der Kerl doch tatsächlich den bittersten Zynismus auf, der dem Uzumaki in den letzten Jahren untergekommen war. Ernsthaft?! Vor wenigen Sekunden hätte er ernsthaft so etwas sagen wollen wie; „Wahrscheinlich wäre dein Stirnband noch hübscher gewesen, hättest du es selbst genäht - deine Mami wäre bestimmt stolz gewesen!“ Umso glücklicher war Sora nun darüber, dass er jene Worte eben nur gedacht und nicht in den Mund genommen hatte. Es wäre wahrhaftig taktlos von ihm gewesen, obwohl man das wohl auch von der Antwort auf seine zuvor nett gemeinte Konversationsversuche sagen konnte.
Sora war einfach sprachlos - fast schon entgeistert von dieser Ansprache. Einerseits plagten ihn Schuldgefühle, dass er wirklich drauf und dran gewesen war, über die verstorbene Mutter des Kerls zu urteilen, gleichermaßen störte ihn es aber auch unsagbar, dass er sowas mit einer gewissen Kälte aussprechen konnte, von der er einfach völlig erschrocken war. Seine blauen Kullern starrten nur direkt auf Tetsuya. Sein feixendes Lächeln war einem leicht geöffnetem Mund gewichen. Was hatte dieser Typ nur?! Er hatte einfach nur eine Frage gestellt. Niemals hatte er sowas hören wollen - weder in so einem Tonfall, noch mit dieser abgebrühten Art. „Tch.“, machte er, als er sich gefangen hatte. Die Wut über diesen Ausbruch an Hintergrundgeschichte oblag doch seiner Sprachlosigkeit. „Was ist nur…-“, unter dem Tisch hatte der Blauhaarige seine Hände zu Fäusten geballt, seine Stimme war ein Zischen, was doch eine gewisse Seltenheit war. Genauso war die Falte auf seiner Stirn und die zusammengekniffenen Augenlider nicht gerade die typische Mimik des Uzumakis. Er verstand einfach nicht, was dieser Ausbruch gerade sollte, aber seine Frage vollenden konnte er auch nicht. Stattdessen berichtete auch Makoto über sein Leben, wenngleich auch mit wesentlich mehr Trockenheit und weniger Zynismus. Er besaß eine gewisse Subtilität, seine Vergangenheit zu umschreiben, aber wer zwischen den Zeilen lesen konnte, hätte wohl verstanden, was der Hatake sagen wollte.
In was hatte er hier nur eingewilligt?!
Im Ernst; er hatte nur wissen wollen, was die beiden bisher so getrieben hatten. Keineswegs hatte Sora damit gerechnet, dass er nach wenigen Momenten an einem Tisch so viel privates Zeug über die beiden anderen Jungs wissen sollte. „Was ist nur los mit euch?!“, brachte er letztendlich hervor, sah von einem zum anderen und vollende damit seinen Satz von zuvor. Zwar hatte er ihn nun an beide richtigen müssen, aber er verstand keineswegs, wohin sie das führen sollte. Nicht zum angenehmen Smalltalk jedenfalls. Anders als seine Freundin konnte er keine Miene der Trauer aufsetzen, stattdessen oblag seine Verwirrung, sein Entsetzen und seine leichte Wut über das ausgesprochene. „Ich meine…was ist so schlimm an angenehmen Smalltalk, wie beispielsweise über…“, er sah schnippisch zu dem Lilahaarigen, „rosafarbene Stofffetzen? Oder…-“, er deutete mit einem Kopfnicken auf Makoto, „Was weiß ich…ob Mister Rotauge hier in seinem Keller doch irgendwo n Sharingan von seinem Clan-Kumpanen bunkert?!“
Unverbesserlich! Er fing doch auch nicht davon an, wie selten unfreundlich sein heimlicher Untermieter mit dem Uzumaki umsprang. Kurz ließ er die Worte auf die beiden wirken, ehe er sich, fast so als wäre er völlig erschöpft, in seinem Stuhl zurücklehnte und leicht darin versank, als er leicht herunterrutschte. Genervt verschränkte er außerdem seine Arme wieder vor der Brust. „Tut mir natürlich trotzdem Leid für euch..“, gab er irgendwann murmelnd zu, bereute es ihm nächsten Moment aber schon wieder.
Das hatte er nicht allen Ernstes gefragt nicht wahr? Er hatte nicht…- er hatte nicht gefragt, ob er mit Azumi…- sein Blick ging automatisch in deren Richtung, suchte in ihrem Gesicht irgendwas, was er als Zuspruch oder Ablehnung interpretieren konnte. Seit gestern wollte er insgeheim wissen, was das all das zu bedeuten hatte. Sora wollte wissen, was die Meinung der Grünhaarigen dazu war. Jedoch gefiel ihm nicht so richtig, was er im nächsten Augenblick hörte. „J..- ja. Gute Freunde. Nicht mehr…“, kurz sah er auf die Tischkante. War es das? Wollte er das? Wollten seine Gefühle das? Freundschaft. Es hatte über die letzten Jahre gereicht, nicht wahr?
Ein müdes Lächeln schlich sich wieder auf seine Züge, mit dem er die Senju bedachte, während sie das Thema wechselte. War es richtig? Wahrscheinlich. Es musste richtig sein. Das Gestern war möglicherweise nur ein Ausrutscher gewesen und doch traf es den Jinchûriki irgendwo, auch wenn er sich nicht sicher war, ob sie den Ishida nur abschütteln wollte, oder ob das wirklich die Wahrheit war. Es war ein Stich, der ihm durch ihre Worte versetzt wurde. „Ich äh…ja. Jinchûriki-Training. Weniger erfolgreich als gedacht. Ansonsten das Übliche; Vorurteile der Bevölkerung ausmerzen und sowas. Was man halt so macht, wenn man nicht gerade nähen kann, ne?“ Er war genervt. Wirklich genervt und er nahm es dem Iryônin übel, dass er ausgerechnet dieses Thema angeschnitten hatte also hielt er es für legitim, gleichermaßen ein wenig zu sticheln, wenngleich ihm die Lust an gänzlich dämlichen Witzen vergangen war - Tetsuya sei Dank.

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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Di Okt 21, 2014 9:55 pm

Na? Na? Kommt's jetzt?! Das schiefe Grinsen auf dem Gesicht Soras ließ Tetsuya erahnen, was jener sich dachte, doch blieb zu seiner großen Verwunderung der hämische Kommentar aus. Und auch von Makoto kam nichts all zu abwertendes, wobei man das ehrlich gesagt bei diesem ach so korrekten Herr Pingelig und Vornehm von und zu Etepetete, nicht wirklich erwartet hätte. Wenngleich es ungemein schwerer war als bei dem Uzumaki, die wahren Gedanken des Silberschopfes zu erahnen. Doch beanspruchte Azumi Tetsuyas Aufmerksamkeit sogleich wieder, indem sie ihm weitere Fragen stellte, weshalb er sich wieder der Senju zuwandt statt weiter über den Hatake und dessen Gedankengänge zu grübeln. "Hmm... seit ein paar Jahren, schon. Bisher habe ich allerdings hauptsächlich für den Eigenbedarf genäht, zumindest wenn es darum geht komplette Stücke zu erschaffen. Ein paar Reparaturen und Ausbesserungen für andere hab' ich aber auch schon erledigt. Hauptsächlich für seine Schwester", er deutete auf Makoto. "Sie hat mir schon öfters Sachen von ihm gebracht, die er sich auf Missionen und vergleichbarem ruiniert hat. Und ja, der Stoff ist ganz nett, nicht? Er hat einfach die perfekte Farbe für ein Sakura-Mochi. Es wird ein Sitzsack zum anbeißen werden", beendete er seine Antwort und ließ die peinliche Stille wieder einkehren.
Nun zumindest bis der Uzumaki seine Frage gestellt hatte und der Violetthaarige in seinen zynischen Monolog verfiel, der die anderen allesamt mehr oder minder schockierte. Nun objektiv betrachtet war das Ganze auch nicht sonderlich verwunderlich, wie viele Leute sprachen schon so vom Tod ihrer Mutter wie er es gerade getan hatte? Doch war jener erschreckende Zynismus gewissermaßen eine Schutzreaktion seines Verstandes, um nicht wieder in jenes tiefe Loch zu fallen, welches der Tod seiner Mutter in sein Herz gerissen hatte und das ihn schon einmal zu verschlucken gedroht hatte. Angesichts Makotos Kommentar breitete sich nur der Hauch eines manischen Grinsen auf seinem Gesicht aus, ehe er unbeeindruckt erwiederte: "Ach, Hatake. Wenn du das nur manchmal tust, dann tust du es noch nicht halb so oft, wie ich es selbst tue... Ita!", gab er einen Laut des Schmerzes von sich, als ihm die Senju plötzlich mit einem Fingerschnippen, das Grinsen aus dem Gesicht trieb und ihn tadelte. Sich die Stirn reibend, starrte er sie verwundert an, als würde er sie gerade zum ersten Mal richtig sehen können. Es war schon sehr lange her, dass ihn jemand so zurechtgewiesen hatte, dass er jemandem "wichtig" genug war, dass dieser ihn "eines besseren belehren" wollte. Es war schon seltsam nicht? Doch er musste sich jetzt nicht weiter damit befassen, denn als nächster klagte der Hatake sein Leid. Nunja "klagte" wäre wohl zuviel gesagt, er berichtete eher davon, als dass er sich beklagte. Auch wenn Tetsuya meinte heraushören zu können, dass sich der Hatake selbst die Schuld an jenem Vorfall gab, auch wenn dies bloß eine vage Spekulation seitens des Ishidas war. Andererseits fühlte er sich nun aber auch irgendwie schlecht: zum einen, weil er sich zuvor schon ein Wenig so aufgespielt hatte, als wäre er der Einzige am Tisch mit einer schweren Vergangenheit -was angesichts der Anwesenheit eine Jinchûriki wohl schon ziemlich vermessen gewesen war-, zum anderen weil er nichts davon gewusst hatte, obwohl er doch tagein tagaus mit Shiori im Krankenhaus zusammenarbeitete. Als nun Azumi abermals die Stille brach, pflichtete ihr Tetsuya lediglich mit einem tonlosen "Stimmt schon...", bei, ehe Mister Superheld sich wieder seinem Lieblingshobby zuwandte: Fettnäpfchenspringen. Den Kommentar über "rosa Stofffetzen" hätte er sich zwar schenken können, doch machte sich der Ishida daraus nicht viel, den Sharingan-Kommentar fand aber selbst er in gewisser Weise ziemlich geschmacklos. Aber andererseits hätte ihn das Beileid des Herren in Blau auch herzlich wenig gekümmert, wäre es nicht durch seine nachfolgende Haltung so erschreckend ehrlich gewesen.
Mit seiner nächsten Frage hatte er dann offensichtlich einen wunden Punkt getroffen. Es war schon irgendwie niedlich mit anzusehen, wie den beiden gleichermaßen die Gesichtszüge entgleisten, sie sich verstohlene Blicke zuwarfen, ehe Azumi dann antwortete und Sora ganz offensichtlich einen harten verbalen Schlag in die Magengrube verpasste, wenn nicht gar unter die Gürtellinie. Normalerweise hätte es den Ishida ja erheitert zuzusehen, wie jemand dem Uzumaki den Wind aus den Segeln nahm, doch in diesem Fall hatte er ja schon fast Mitleid mit dem Jungen. "Gute Freunde also. Na dann habe ich mich wohl vertan", blieb deshalb auch sein einziger Kommentar zu dem Thema, ehe Azumi eher unbedarft versuchte eben jenes zu wechseln, was der Dunkelhaarige auch um des lieben Friedens Willen zuließ. "Soso... zu seinem... Wachhund, also", entgegnete er, ob der Ausführungen der Senju, auch wenn diese offensichtlich versucht hatte es durch den angehängten Satz mit ihrem Onkel weniger seltsam klingen zu lassen. Soras Ausspruch, dessen Anfang so wirkte, als hätte ihm Azumi in "Sag doch auch mal was"-Manier ans Schienbein getreten, musste natürlich in einer Stichelei enden. Doch war Tetsuya gerade nicht dazu aufgelegt, sich aufregen zu lassen. Nein, stattdessen zog er den Stoff ein gutes Stück weiter aus der Tüte hervor und rieb den rosa Flausch an Soras Wange, wo er sich farblich schrecklich mit dessen Haarfarbe biss. "Hmm... vielleicht sollte ich dir ein Kostüm aus dem Stoff nähen, um dich bei deiner Mission die Vorurteile der Bevölkerung abzubauen zu unterstützen? Du würdest sicher unfassbar süß aussehen, denkst du nicht auch Azumi?" Ja, nicht nur der Uzumaki war hier in der Lage zu provozieren, der Ishida war darin auch mehr als passabel.
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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Sa Okt 25, 2014 5:21 pm

OoC: Sorry das ich so lange gebraucht habe! Aber die erste Woche nach den Ferien hat mich echt geschafft! >__< Gomen!!

Pff, von wegen die "Einladung" in dieses Restaurant anzunehmen, wäre die beste Möglichkeit gewesen, sich zu verstecken. Langsam kam es dem langen Lauch aus dem Hatake Ichizoku nämlich so vor, es hätte er zur denkbar ungemütlichsten Option gegriffen. Und ungemütlich war das passendste Wort, denn anders konnte man die Entwicklung dieser Konversation nicht wirklich beschreiben. Das sollte in seinem Fall schon etwas heißen, da er Unterhaltungen an sich nicht sonderlich mochte. Aber sei es drum. Was hier gerade passierte, hätte er sich damals an der Akademie sicher nicht einmal träumen lassen. Zwar hatte er nie sonderlich viel Umgang mit seinen Klassenkameraden gepflegt, weil er von natura aus nicht der umgänglichste Mensch war, aber das er bei einem späteren Zusammentreffen mit ihnen in solch ein Clinch geraten würde...Nein, daran hatte er nie gedacht. Ausgenommen seine Konflikte mit Tetsuya, mit ihm lag er sich ja stets und ständig in den Haaren. Was auch nun beinahe wieder passiert wäre, da dieser der Senju unverblümt unterbreitet hatte, dass er öfters Makotos ramponierte Kleidungsstücke nähte, weil seine Schwester Shiori sie ihm vorbei brachte. Was den Hatake an der Aussage aufregte war aber nicht unbedingt nur, dass Tetsuya dies so trocken preis gab. Ihn regte fast mehr auf, dass er von der ganzen Sache nichts gewusst hatte. Als hätte man ihm die ureigene Wahrheit unterbreitet, sah er mit seinen roten Iriden zu dem Ishida. Er sagte zwar nichts, aber dennoch konnte man ihm vom Gesicht ablesen, dass ihn diese Tatsache nicht nur zutiefst überraschte, sondern auch wütend machte. Seine Schwester hielt es ja scheinbar nicht für nötig, ihn über gewisse Angelegenheiten zu unterrichten und seinen Erzfeind verstand er allemal nicht. Er mochte ihn dich nicht, oder? Wieso nähte er dann seine Klamotten? Wehe der hatte ein Auge auf Shiori geworfen!
Da der Gute so verfangen in seine Gedanken war, achtete er zunächst gar nicht darauf, was sonst um ihn geschah. Da richtete er seinen Blick doch lieber auf die Speisekarte, versuchte herunter zu fahren. Nur gelang ihm das wegen seinem besten Feind kaum. Dieser hatte ja seinen respektlosen Monolog vom Damm gerissen, welchen Makoto aber gleichsam in einen gewissen Zwiespalt zog. Auf der einen Seite hatte der Dunkelhaarige eine tüchtige Dummheitsschelle der Erkenntnis verdient, ja. Auf der anderen Seite aber konnte er ja nur zu gut mitfühlen und dank seines manischen Grinsens kam auch ungewollte Sorge in dem Größeren auf. Wenn ihm doch bewusst ist, dass etwas so gar nicht mit ihm stimmt...Warum tut er nichts dagegen?, fragte er sich also selbst, konnte aber nicht umhin, dem Nebenmann kurz einen fragenden Blick zu schenken. Ihn jetzt im Beisein Vieler danach zu fragen, befand er als unangebracht. Er wollte ehrlich gesagt nicht noch eine schlimmere Stimmung verbreiten. Doch auch diese sollte aufziehen. Nicht nur, weil er selbst, wenn auch gediegener, seinen Senf dazu gab, der Uzumaki sauer wurde und die Senju hin und her gerissen zwischen Mitgefühl und Unmut schien. Es war wohl eine Mischung aus allem, welche die Launen stetig gen Nullpunkt zog. Und noch immer etwas gefangen in seiner Selbstverachtung, konnte der Silberschopf auch nicht so fest antworten, wie er es sonst tat. "Das ist wohl wahr...Ich habe Einiges erkannt...", flüsterte er mehr, als das er sprach, nachdem Tetsuya auf eine ähnliche Weise geantwortet hatte.
Einen Moment schien auch eine gewisse Stille über sie alle zu kommen. Eine, in welcher man sich immerhin wieder ein wenig fassen konnte. Was auch nötig war, weil die nächsten Fässer nacheinander geöffnet wurden. So erbarmungslos, dass der Hatake wirklich schon mit stummen Mantren an sich selbst appellieren musste, nicht aus der Haut zu fahren. Da regte sich dieser Kampfschlumpf mit seinen Heldenallüren doch tatsächlich darüber auf, dass Tetsuya und er keinen angenehmen Smalltalk betreiben konnten. Was tat er denn bitte die ganze Zeit? Herumgrummeln, ab und zu etwas stottern oder Fragen stellen, mit deren Antworten er im Nachhinein nicht umgehen konnte. Mit dem was er hier verlangte, hatte das nur wenig gemein. Und den Kommentar über seinen Clan hätte er sich auch sparen können, denn genau solche brachten "Mister Rotauge" erst richtig schön in Fahrt. Innerlich schon brodelnd, kämpfte er immer fester mit seiner Beherrschung, konnte sich seinen berühmt berüchtigten Blick des Todes schon nicht mehr verkneifen. Ebenso wenig wie ein durch die Zähne gepresstes "Tch." Welches er am Liebsten gleich noch einmal ausgestoßen hätte, weil er diese gemurmelte Mitleidsbekundung auf diese Tour sicher nicht wollte und sonderlich ernst nehmen konnte. Doch er schluckte alles, was er beinahe drohte auszusprechen. Hoffte, die Worte würden nicht doch noch ihre Freiheit finden. Im Reden halten war er sowieso nicht gut, drückte sich meist schroffer aus, als es anderen Leuten gut tat und stieß sie damit völlig vor den Kopf. Ein Glück also, dass er schweigen konnte, während man sich über die Beziehung von Azumi und Sora austauschte. Sicherlich kaufte er keinem von beiden ab, dass sie "nur Freunde" waren, dafür waren ihre Reaktionen zu offensichtlich, aber einmischen tat er sich auch nicht. Es ging ihm immerhin nichts an. Lieber atmete er selbst erstmal durch, lehnte sich etwas zurück und versuchte, sich wieder zu entspannen. Nebenbei lauschte er den Erzählungen des unsicheren Paares. Azumi beispielsweise nickte er kurz anerkennend zu, weil sie scheinbar fleißig am Erbe ihres Clans arbeitete und so weit gereist war, nach Soras Bericht glich seine Miene aber einer Mischung aus dieser Anerkennung und einer berechtigten Skepsis. Ganz sicher war es respektabel, dass der Jinchûriki an der Bindung mit seinem Bijû arbeitete, denn gerade das, so hatte Makoto aus alten Geschichten gehört, war nicht das Einfachste. Der Ausspruch mit den Vorurteilen klang für ihn aber beinahe wie ein Scherz, denn immerhin hatte der Bursche ja selbst welche, wie man zuvor ja genaustens gehört hatte. Und obendrein musste er noch einen draufsetzen und auf Tetsuyas niedlichem Hobby herumreiten. Welcher dies wiederum nicht auf sich sitzen ließ und mithilfe seines Plüschs und provokantem Sarkasmus zurückschlug. Genau an dieser Stelle war Makotos Siedepunkt erreicht und mit einem mehr als nur finsterem und zornigen Blick schlug er mit der blanken Faust auf die Tischplatte ein, welche unter dem Schlag, der für seine Aggressionen nicht einmal sehr fest war, unbehaglich aufstöhnte. "Es reicht.", zischte er bestimmt und nahm die beiden Streithähne scharf ins Visier. "Ich weiß zwar selbst nicht, was Azumi-san sich bei diesem Spontantreffen hier gedacht hat und zugegeben, ich bin auch nicht unbedingt angetan davon. Aber immerhin kann ich mir sicher sein, dass sie es nur gut gemeint hat. Und was macht ihr? Ihr provoziert euch hier am laufenden Band und keiner von euch beiden schneidet dabei besser ab, als der andere." Kurz hielt er inne, warf dem Kellner einen vielsagenden Blick zu, der so viel bedeutete wie: "Kümmer dich nicht drum." und fuhr dann zunächst an Sora gewandt fort. "Du redest darüber, dass du Vorurteile ausmerzen willst, sprichst aber selbst genügend davon aus. Sicherlich respektiere ich dich dafür, dass du an deinem harten Training fest hältst und dich nicht hängen lässt, aber andererseits frage ich mich, wie du Toleranz von anderen erwarten kannst, wenn du selbst dauernd auf den Neigungen und den Herkünften anderer herumreitest. Außerdem solltest du keinen "angenehmen Smalltalk" erwarten, wenn du selbst darin nicht der Geschickteste bist und die Wahrheit nicht ertragen kannst." Für einige Sekunden noch hielt er sein Augenmerk auf dem blauhaarigen Jungen, bis er sich schließlich an seinen allerliebsten Tetsuya wandte. "Und mit dir brauche ich erst gar nicht anzufangen. Du sprichst ungemein respektlos über deine Eltern, kannst dabei aber niemandem in die Augen sehen. Auf der einen Seite willst du sticheln, auf der Anderen kommst du sichtlich selbst nicht mit deinen Argumenten klar. Und einem Jinchûriki noch ein lächerliches Kostüm anbieten zu wollen, dass ihm angeblich mehr Toleranz einbringen soll, ist mehr als geschmacklos. Den Konter hättest du dir ernsthaft sparen können, selbst wenn er nicht besser ist." Nachdem er geendet hatte, zog er seine Faust wieder zurück in seinen Schoß, sah beide aber noch immer mit diesem Blick an. Ihm selbst fiel gar nicht auf, dass er nicht einmal wirklich laut geworden war. Und wahrscheinlich war gerade das das Schlimmste daran. Ja, irgendwie war er so derart enttäuscht von beiden, dass er nicht einmal wirklich toben konnte.
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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Sa Nov 01, 2014 6:26 pm

Azumi hörte sich eine ganze Weile das Gespräch mit an und schwieg erstmal, nachdem sie ja recht regelmäßig ihren Senf dazu gegeben hatte und erstmal den anderen die Möglichkeit dazu lassen wollte. Sie konnte ja nicht ahnen, dass sie schon nach kurzer Zeit die Augen verdrehen würde, weil Sora sich ein wenig fragwürdig benahm, weil die anderen beiden sich ebenso fragwürdig benommen hatten und sie etwas ohne Plan war, was sie tun sollte, um all das zu entspannen. Eigentlich war das eine eher dumme, fixe Idee gewesen, aber irgendwo erschien es ihr nicht falsch, sich mal mit den Menschen zu unterhalten, die man schon lange kannte und doch nie richtig wahrnahm, weil sich die Wege so selten kreuzten. Sie waren alle irgendwo Shinobi auf dem gleichen Weg, egal, wo eigentlich ihr Ziel lag. Sie würden Kollegen sein... nein sie waren es schon! Im Ernstfall mussten sie einander ihr Leben anvertrauen und wäre es nicht nett, schon vor einer Mission zu wissen, dass man das guten Gewissens tun kann?
Sicher, sie würden sich nicht bedingungslos vertrauen, nur weil sie einen Abend gemeinsam mit Essen und Quatschen verbracht hatten, aber vielleicht würden sie sich beim nächsten Mal mit einem Lächeln begrüßen können, statt sich anzupöbeln. Die kleine Senju war schon immer ein Mensch, der eher freundlich und offen auf andere zuging und mit jedem klar kam, der ihr nicht gerade schief kam. Wohl deshalb hatte sie als einzige hier auch keine seltsame Stichelei oder Rivalität mit irgendwem am Laufen. Sie mochte das Leben und sie mochte die Menschen um sich herum. Auch wenn sie kein Freund von großen Veränderungen war, so waren ihr doch gerade die lieb, die ihr nichtmehr völlig fremd waren und sie würde immer lächeln, wenn sie einen der drei sah. Auch wenn ihr das jetzt gerade deutlich schwer gemacht wurde.
Das Lächeln auf den Lippen der Grünhaarigen wurde nämlich zusehends schiefer, als sie bemerkte, was für einen Korb sie Sora offenbar gegeben hatte und wie die sich schonwieder angifteten. Innerlich fragte sie sich, ob man überhaupt etwas dagegen tun konnte, dass die drei sich im Laufe des Abends irgendwann an die Gurgel gehen würden. Sie war etwas ratlos, denn ihr fiel nicht wirklich etwas ein, gerade als ihr bester Freund brav erzählte, was er getan hatte und wieder provozieren musste. Das Gesicht verziehend war die Chûnin gerade drauf und dran, den Blauhaarigen zu zwicken oder vor's Schienbein zu latschen, als Tetsuya weitermachte und sie aufgab. Sie wollte ihren Kopf auf die Tischplatte fallen lassen und ergeben stöhnen und sie alle wegschicken, als die Tischplatte träge aufstöhnte und ihr Körper zusammenzuckte.
Die smaragdgrünen Augen fixierten Makoto, der gerade wortwörtlich auf den Tisch gehauen hatte und gerade seine Meinung verkündete. Seine Worte ließen sie abermals schief lächeln, denn auch wenn sie nicht laut waren, merkte man, dass ihm die Situation genauso wenig gefiel, wie sie gerade war. Sie ließ die Worte wirken und schwieg kurz grübelnd, bevor sie sich räusperte. "Ernsthaft, wenn ihr meint, wir können keinen schönen Abend zusammen haben, dann geht eben. Ich dachte nur, dass es ganz nett wäre, ein paar der Kollegen besser beschreiben zu können, als mit 'Der, der immer so fies schaut' oder 'Der aus dem Hatake-Clan'." Ihre Stimme war weder besonders enttäuscht, noch laut oder ähnliches, trotzdem sah sie Sora, Tetsuya und Makoto gleichermaßen an, bevor sie sanft lächelte. "Ich für meinen Teil werde jetzt etwas zu essen bestellen und es hier essen. Wenn jemand von euch noch Hunger hat, dann kann er gern mit hier am Tisch essen", verkündete sie brav, bevor sie einige Augenblicke zielstrebig die Karte studierte und tief durchatmete. Ihr Blick wanderte anschließend durch das Lokal auf der Suche nach dem verängstigten Kellner, der eben unter dem Blick der hellhaarigen Bohnenstange geschmolzen und geflüchtet war. Sobald sie ihn finden würde, würde sie ihn heranwinken und ihr Abendessen bestellen.

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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Di Nov 11, 2014 12:58 am


Vermutlich wirkte er gerade wirklich wie ein kleines Kind, was sich noch hatte beweisen müssen; was in einer Gruppe noch keine Anerkennung erhalten hatte. Der Blauhaarige hatte sich in seinem Stuhl zurückgelehnt, hatte die Arme vor der Brust verschränkt und wusste ehrlich gesagt nicht mehr so recht, was er hatte sagen sollen.
Ihm war bewusst, dass er eben überreagiert hatte und dass diese Tatsache hauptsächlich damit zusammenhing, dass er nicht wusste, wie er sich gegenüber den anderen beiden verhalten sollte. Einerseits waren sie einst alle zusammen in einer Klasse gewesen, andererseits waren sie alle in verschiedenen Teams gelandet und hatten generell nur den gröbsten Kontakt zueinander gepflegt. Zusätzlich hatte er mit der Grünhaarigen lieber allein sein wollen, anstatt mit seinen Kollegen in dieser Lokalität garstige Kommentare auszutauschen, zumal Sora vor ihr auch keineswegs auch nur irgendwem unterlegen sein wollte – in was auch immer.
Schon immer – seit er denken konnte – mochte er seine beste Freundin, hatte aber nie wirklich realisiert wie sehr dies eigentlich der Fall war und seit sie gestern den Abend zusammen verbracht hatten, war da etwas, was er nur zu gerne mit ihr besprochen hätte – allein versteht sich. Womöglich reagierte er deswegen so angefressen auf die beiden anderen Jungen. Gerade in Bezug auf Tetsuya verspürte der Uzumaki einen unheimlichen Drang sich irgendwie behaupten zu müssen. „Warum auch immer...“, schoss es ihm durch den Kopf, ehe er einen kurzen, flüchtigen Blick auf den Violetthaarigen warf. Sein ehemaliger Klassenkamerad hatte nichts, was er nicht auch hatte - abgesehen von den wenigen Zentimetern Größe, aber das konnte es nicht sein, was Azumi zuvor so fasziniert hatte...- Azumi.
Natürlich.
Resigniert kniff er die blauen Augen zusammen, wandte seinen Blick wieder auf den dunklen Holztisch an dem sie saßen und traute sich nicht, zu der Senju herüberzusehen. Wahrscheinlich läge in ihrem Blick pures Unverständnis für sein idiotisches Verhalten und irgendwo konnte er es ihr nicht einmal verübeln. Er war so ein Idiot.
Am liebsten hätte er sein Gesicht einfach in seinen Händen vergraben, hätte sich vor den Blicken der anderen 3 verstecken wollen, aber wenn er nicht aufstehen würde, wäre das wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Also half nur mit dem Kopf durch die Wand! Oder in dem Falle; sich bei dem Violetthaarigen entschuldigen.
Gerade als der Uzumaki den Mund aufmachen wollte und seinen Blick wieder auf den Ishida gerichtet hatte, schnitt dieser ihm mehr oder weniger das Wort ab und antwortete auf seine Provokation mit einer ähnlichen Geste.
Als man dem Jinchûriki den weichen Stoff an die Wange hielt, kniff dieser drohend die Augenlider zusammen und schenkte dem anderen Kerl einen Blick, der hätte töten können, wenn jenes altbekannte Sprichwort denn der Wahrheit entspräche. Leider tat es das in diesem Moment nicht und seine ohnehin schon eher ausgereizten Nerven waren kurz davor, sich gänzlich zu verabschieden. Seine Kiefer malten aufeinander und er merkte, wie sich seine Hand unter seinen verschränkten Armen zu einer Faust ballte, die er am liebsten in das Gesicht des süffisant Grinsenden Ishidas gegraben hätte, aber noch bevor er eine solche gleichwohl dumme Aktion wirklich in die Tat umgesetzt hätte, war es tatsächlich die Faust des Weißhaarigen, die die angespannte Atmosphäre durchbrach.
Ohne wirklich darüber nachzudenken, manifestierte sich all seine Aufmerksamkeit direkt auf den Hatake. Er wandte sich ihm zu, blinzelte ein ums andere Mal verwirrt und bevor der Blauhaarige irgendwas hätte erwidern können, hielt Makoto eine Ansprache, die sich irgendwo in seinen Schädel brannte. Mit jedem Wort, das der Chûnin aussprach, fühlte er sich nur mehr wie ein dummer Junge, der wahrhaftig nichts anderes im Kopf gehabt hatte, als sich zu beweisen und der Uzumaki wusste nicht einmal, was er dem Weißhaarigen letztendlich entgegen bringen sollte. Selbst nachdem er geendet und sich seinen Rivalen vorgenommen hatte, kam Sora nicht drumherum mehrmals den Mund aufzumachen, ihn aber sofort wieder zu schließen, da ihm einfach nichts schlagfertiges in den Sinn kommen wollte, was er hätte zurückwerfen können. Stattdessen blickte er durch den anderen hindurch, wirkte fast etwas entgeistert, während innerlich seine Zahnrädchen im Kopf anfingen zu arbeiten.
„Ich bin so ein Idiot.“, schoss es ihm plötzlich durch den Kopf und das war er wirklich. All das dumme Gehabe hatte er allen ernstes nur seines eigenen Egos wegen getan und weil er Azumi beeindrucken wollte, aber ein Blick auf seine beste Freundin genügte, um sagen zu können, dass er in dem Falle nicht wirklich viel Erfolg zu haben schien. Sie schien vielmehr enttäuscht und genervt von alldem zu sein und Sora konnte es ihr an dieser Stelle nicht mal verübeln. Immerhin hatte er sich benommen wie der letzte Bauerntrampel und für den Moment überlegte er wirklich der Aufforderung der Senju nachzukommen und wirklich einfach zu gehen, da er glaubte es an der Stelle eh fast gänzlich verbockt zu haben, aber auf der anderen Seite wollte er auch nicht alles einfach so stehen lassen - er wollte sein Verhalten einfach nicht so stehen lassen! Seine Eltern hatten bei ihm jedenfalls nicht gänzlich versagt und nur weil die jugendlichen Triebe mit ihm durchgegangen waren, würde er mit einem einfachen Rückzieher rein gar nichts unter Beweis stellen - mal abgesehen davon, dass er ein chronischer Schwanzeinzieher wäre, was der Superhero in Spe ja keineswegs darstellt! Also seufzte er abermals, schüttelte einmal kräftig seinen Schopf und fuhr sich anschließend durch die blauen Haare, in der Hoffnung nun wieder einigermaßen klar denken zu können, um den Abend möglicherweise irgendwie zu retten. „So übel bin ich meist gar nicht in Smalltalk.“, begann er kleinlaut und stahl sich einen Seitenblick auf den Hatake, ehe er entschuldigend mit den Schultern zuckte, „Aber es tut mir leid, dass ich den dämlichen Witz bezüglich deiner Augen und deinem Clan gemacht hab‘“, letztendlich wanderte sein Blick zu dem anderen Jungen am Tisch. Kurz betrachtete er den Ishida und überlegte, wie er seine Gedanken am besten in Worte fassen sollte, ehe sich ein unsicheres Grinsen auf seine Lippen stahl und sich der Uzumaki auffällig im Nacken kratzte. „Außerdem is‘ nähen gar nicht so…uncool. Um ehrlich zu sein ist der Stoff wirklich…- schön. Nicht meine Farbe, aber schön.“ Und damit räusperte er sich leise, ließ seine eine Hand wieder sinken, während er mit der anderen nach der Karte angelte, um zu signalisieren, dass er wohl bleiben würde und in den nächsten paar Minuten ebenfalls etwas zu essen bestellen würde.

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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Sa Nov 22, 2014 11:36 am

[Ooc: Gomen yo, die Uni hatte mich die letzte Woche schwer in Beschlag genommen, da kam ich nicht zum posten >.<]

Sticheleien über Sticheleien. Abgesehen von Azumi verhielt sich hier gerade keiner der Beteiligten auch nur ansatzweise sozial oder auch nur im allerentferntesten darum bemüht neue freundschaftliche Kontakte zu knüpfen. Nein, da wurde gereizt und provoziert, gekontert und rückprovoziert. In Soras Fall wohl aufgrund seines Egos, dass er offenbar insbesondere vor der Senju verteidigen wollte. Im Fall Makotos geschah das ganze hauptsächlich passiv-defensiv, da er sich von niemandem der nicht deutlich höhergestellt war als er derlei bieten lassen würde. Und im Falle Tetsuyas aus einer Mischung an Ego und Spaß an der Diskussion. So gesehen hatte er von den dreien wohl insgeheim die niedersten Beweggründe sich so aufzuführen, auch wenn Außenstehende wahrscheinlich dem Uzumaki die Schuld zugeschrieben hätten; der war ja schließlich besessen von dem bösen Tanuki des Sandes. Angesichts dieses Gedankens gab eine kleine Stimme in Tetsuyas Kopf einen Laut der Ablehnung von sich: Mochte sein, dass sich Sora hier nicht gerade vorbildlich aufführte, aber dazu brauchte er keinen Bijû in sich. Ungebildete Menschen und ihre Vorurteile gegen alles und jeden was ihnen nicht in den Kram passte fand der Ishida selbst in dieser angespannten Situation noch immer abstoßender als alle hier Anwesenden.
Doch war jene Stimme die in seinem Kopf gerade gegen Vorurteile wetterte nur eine von vielen und lenkte den Dunkelhaarigen nicht weiter von seinen Sticheleien ab, die darin gipfelten dass er dem Uzumaki zart die Wange rieb, was ihm einen "tödlichen" Blick einbrachte, der eine weitere Stimme in seinem Kopf triumphierend aufjohlen ließ, während eine der analytischen Stimmen darauf verwies, dass sich der Uzumaki derart anspannte, dass ein tätlicher Angriff von jenem wahrscheinlich erschien.
Doch aller Analytik zum Trotz war es nicht Sora der hier "gewalttätig" wurde, nein, es war der Hatake der der Tischplatte ein Leid antat. Und während Azumi unter dem Schlag zusammenzuckte wandte Tetsuya wie auch Sora vor ihm nur den Blick zu dem Weißhaarigen und sah ihn einige Momente vollkommen irritiert an, bis er wieder Begriff was hier gerade geschah.
Da sich Makoto freundlicherweise erst mit Sora befasste blieben ihm noch einige Momente um sich darauf vorzubereiten, ebenfalls eine solche Standpauke gehalten zu bekommen. Dass sich jener über das ungebührende Verhalten Tetsuyas gegenüber seinen Eltern echauffieren würde war abzusehen gewesen, weshalb ihn dies nicht sonderlich kümmerte, der Zusatz aber, dass er selbst nicht mit seinen Argumenten klar käme hingegen traf ihn, ob seines Wahrheitsgehalts, doch unverhofft hart und nahm ihm den Wind aus den Segeln. Über die Geschmacklosigkeit des Stoff-Konters musste man ihn nicht erst unterrichten, jene war ihm auch schon zuvor bekannt, wenn auch gänzlich egal, gewesen. Wortlos saß er da und und blichte mit einem glasigen, zu dem Hatake gewandten Blick Löcher in die Luft, während auch Azumi ihren Senf dazu gab und anmerkte dass sie nun bestellen würde.
Während Tetsuya nun also stumm da saß, tobte in seinem hübschen Köpfchen eine Diskussion  zwischen zwei, nein eigentlich drei verschiedenen Parteien. Einer die kampflustige Parolen brüllte und sich unter dem Slogan "Das kannst du dir so nicht bieten lassen!" zusammenfassen ließ, einer die resigniert-zynisch argumentierte und auf "Das hat doch alles keinen Sinn hier!" beharrte, und einer Dritten die seit jeher kleinlaut darauf aufmerksam machte, dass sie nicht mehr allein sein wollte. Diese Art der Diskussion gab es genau genommen relativ häufig in Tetsuyas Denkstübchen, und zumeist entschied sie auch über sein Verhalten, je nachdem ob die erste oder zweite Partei die Diskussion für sich entschied endete dies dann in einer offenen Stichelei oder einem abrupten Abgang des dunkelhaarigen Chûnin. Und auch jetzt war es wieder ein hitziger Streit zwischen aktiv-offensiver und passiv-defensiver Gruppierung die das übliche "Gib ihnen Kontra! Geh einfach und hab deine Ruhe!"-Gefecht austrug. Was aber anders als sonst war, war die Stärke der dritten Partei, die seit jeher der Einsamkeit entkommen wollte und die heute nun schon mehrfach von den Äußerungen außerhalb angestachelt worden war, zu guter letzt nun noch von der "Entschuldigung" des Uzumakis, der dem Nähen seine Coolness einräumte. Kurzerhand schlug jene also beide anderen Parteien nieder und sicherte sich vorübergehend die Alleinherrschaft.
Von all dieser inneren Diskussion würde wohl keiner der anderen Chûnin irgendetwas mitbekommen, wohl aber von deren Ausgang. Zumindest würden sie jenen anhand der Taten Tetsuyas zu spüren bekommen. Jener war während dieser sich in einigen Sekunden abspielenden Diskussion in sich gegangen, hatte die Augen geschlossen gehabt und eine Strähne beständig um seinen Finger gewickelt. Nun atmete er tief aus, öffnete die Augen, blickte einmal durch die Runde und streckte dann seine Hand offen in Richtung der beiden Jungen, die er abwechselnd mit Blicken taxierte. "Frieden?", brachte er hervor und klang dabei tatsächlich einmal so als ob er es ernst meinen würde und nicht als ob es nur wieder ein sarkastisches Angebot für die nächste Stichelei war. Um die Karte und seine Bestellung würde er sich dann anschließend kümmern.
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Hatake Makoto
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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Mo Nov 24, 2014 8:26 pm

Bevor sich nach Makotos Standpauken gegenüber seiner Kameraden etwas tat, gingen ihm so einige Dinge durch den Kopf. Zum Ersten, dass er sich genau wegen dieser Predigt seinen Clanmitgliedern verbundener fühlte als zuvor, denn diese beherrschten dies ja in voller Perfektion. Zum Zweiten, dass er sich beinahe so vor kam, als müsse er seine jüngeren Geschwister mal wieder eines Besseren belehren und an deren Vernunft appellieren. Ob er sich dabei nun dumm vorkommen sollte oder nicht, war ihm unklar, denn weder war er der ältere Bruder der beiden Streithälse, noch deren Sensei. Diese Gedankengänge änderten aber dennoch nichts daran, dass er ziemlich enttäuscht war und selbst überzeugt werden musste. Besonders ab den Punkt, als beide Burschen schwiegen und ihn betreten anstarrten und Azumi meinte, wer gehe wollte, sollte gehen, sie würde nun langsam aber sicher etwas Essbares anfordern. Da kam er schon ins Grübeln, ob er nicht einfach seine Zelte abbrechen sollte. Die Stimmung war nun sowieso nahezu unrettbar, er selbst hatte den beiden Kollegen so einige Takte gesagt, die womöglich einmal wieder rüder herüber gekommen waren, als er es beabsichtigt hatte und besonders Lust auf eine weitere Runde Zoff hatte er nun auch nicht. Allerdings sprangen ihm zwei Hürden in den Weg. Die Erste manifestierte sich darin, dass er langsam wirklich heftigen Hunger bekam und zu einer üppigen Portion kaum nein sagen konnte. Die andere trug die Gestalt der Einsicht der beiden Schweigenden. Sora für seinen Teil sah entschuldigend und rührselig drein, sprach sein Bedauern kleinlaut und nur mit Seitenblicken auf den Weißhaarigen aus und irgendwie schaffte Makoto es gar nicht, dem Uzumaki weiterhin "böse" zu sein. Er schien seine Worte ja sichtlich ernst zu meinen und aus seiner Pauke etwas mitgenommen zu haben, also was sollte dann bitte der Geiz? "Passt schon." war also alles, was der Hatake mit einer Hand lässig abwinkend erwiderte, bevor er sich das Lachen verkneifen musste, weil Sora in seiner Entschuldigung an Tetsuya meinte, Nähen wäre gar nicht so "uncool" und der Stoff ja eigentlich "...schön". Wäre der Blauhaarige ein kleines Kind, hätte Makoto dieses Verhalten und seine Worte als niedlich eingestuft. Nur war Sora nachweislich ein gleichaltriger Shinobi, was den Taijutsuka davon abhielt, ihm gegenüber derlei Adjektive zu verwenden.
Tetsuyas Verhalten hingegen überraschte den wahrscheinlich längsten Hatake aller Zeiten weitaus mehr, da er wahrhaft gegensätzlich seines sonstigen Musters handelte. Statt seinem "Ewigen Rivalen" eine Retourkutsche entgegen zu schleudern, welche nur so vor Zynik troff, starrte er ihm fürs Erste nur betreten und geistesabwesend entgegen. Da wurde dem Guten beim Anblick ja beinahe unbehaglich, da er das Kommende nicht voraussehen oder einschätzen konnte. Am Wenigsten glaubte er daran, bei Tetsuya irgendetwas bewegt zu haben, selbst wenn jener drein sah, als hätte ihm Makoto soeben bewiesen, dass die Erde nicht flach wie eine Pizza war, sondern von kugeliger Gestalt. Nein, bei diesem alten Sturkopf rechnete er eher damit, dass dieser nur seinen Konter überdachte und gezielt vorbereitete.
Daher brannte sich das folgende Ereignis, dieser eigentliche Erfolgsmoment des Hataken, nahezu in seine Gehirnrinde. Nachdem der Ishida nämlich tief ausatmend seine Lider wieder geöffnet hatte, streckte er seine Hand offen in Richtung der beiden anderen jungen Männer aus, sah beide abwechselnd an und schlug mit vollem Ernst den Frieden vor. Gerade er. War so etwas denn möglich? Zunächst musste der Silberschopf sich diese Möglichkeit selbst erschließen, weswegen er den Langhaarigen für einige Augenblicke nur unverwandt anblickte und vor seinen inneren Augen sämtliche Auseinandersetzungen mit ihm Revue passieren ließ. Weiß Gott konnte er sich nicht entsinnen, dass der alte Sturkopf jemals ein ernst gemeintes Friedensangebot bekundet hatte. Also genauso oft wie der Hatake selbst. Und nun? Für eine Sekunde nur fragte er sich, ob er den Lieben nicht einfach fragen sollte, ob mit ihm etwas nicht stimme und er ihn ins Krankenhaus schaffen solle. Nur war diese Sekunde nicht entscheidend für seine tatsächliche Reaktion, denn je länger er diesen Anblick auf sich wirken ließ, um so wichtiger schien es ihm, dieses Angebot einfach anzunehmen. Warum auch immer. Darüber nachzudenken blieb ihm nun keine Zeit.
So streckte er also nach dieser für ihn gefühlten Ewigkeit seine Hand ebenso aus, legte diese, wie es sich gehörte, auf die seines Kollegen und nickte, schmal lächelnd, mit dem Kopf. "Frieden."
Anschließend wartete er Soras Reaktion ab und konnte daraufhin nicht umhin, auch Azumi einen kleinen Gefallen zu tun. Das war er ihr nun schuldig. Mit geschärften Rotaugen sah er durch das Etablissement, erspähte schließlich den Kellner, welchen er zuvor vertrieben hatte und entspannte seine Gesichtszüge soweit, dass der Arme keine Furcht mehr zu haben brauchte und herangewunken werden konnte. Kaum hatte er sich herbei geschlichen, noch immer etwas nervös drein blickend, tat auch Makoto etwas, was man wohl nicht in ihm vermutete. "Entschuldigen Sie meinen Blick vorhin. Ich wollte nicht, dass irgendwer wegen unserer kleinen Auseinandersetzung in Mitleidenschaft gezogen wird." Sicherlich sprach er diese Worte so trocken wie immer, allerdings sah man ihm an, dass er all dies so meinte, wie er es gesagt hatte. Der Kellner schien seinen Standpunkt auch zu verstehen, wank ab und machte sich bereit, die Bestellungen der hungrigen Chûnin auf zu nehmen. Um den anderen Vortritt zu lassen, versank der gefräßige Hatake in seiner Speisekarte und meldete sich vorerst nicht mehr zu Wort.
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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Mo Dez 15, 2014 7:14 pm

Nachdem die drei Kerle sich beruhigt, entschuldigt und auf seltsame Art und Weise geeinigt hatte, kam es letztendlich doch noch dazu, dass sie das taten, wozu solch ein Etablissement eigentlich gedacht war: Essen. Nach der Entschuldigung nickte die Bedienung verhalten und machte sich daran, alle Bestellungen aufzunehmen und sich doch etwas verdächtig schnell wieder zu flüchten. Er traute dem Frieden wohl nicht ganz, nachdem er einen Blick bekommen hatte, der eher einer Morddrohung als etwas anderem geglichen hatte. Allerdings schien die Beschäftigung das über den Abend hinweg wieder abklingen zu lassen, sodass das Personal sich nach kurzer Zeit wieder normal verhalten konnte, während die kleine Senju in ihrem Essen herumstocherte. Sie hatte zwar Hunger, großen Hunger, aber ihr zierlicher Körper war leider oft schneller gefüllt, als er das vermuten ließ, wenn ihr Magen knurrte. Doch anstatt sich weiter anzukeifen, konnten die ehemahligen Klassenkameraden sich endlich etwas entspannen und über alltägliche Dinge unterhalten, die sie betrafen.
Was sie taten, was für teils seltsame Aufträge sie als Chûnin im Dorf zu erledigen hatten, wenn mal wieder kein anderer dummer da war. Was für Trainingsepisoden sie absolviert hatten und was für ulkige Vorfälle dabei aufgetreten waren. Es fing irgendwo an, Spaß zu machen und sie selbst fing an zu vergessen, dass sie eigentlich hatte mit Sora reden wollen und wie seltsam dumm die Situation am Anfang gewesen war. Vielleicht auch deshalb, weil es ihr nicht völlig fremde Menschen waren und sie, auch wenn sie sonst eher der ruhige Typ war, selbst ab und an mal was erzählen konnte und wollte. Immerhin war sie da bei ganz fremden Menschen nicht so offen, selbst wenn ihr bester Freund neben ihr saß und sich in einer Tour das Maul fusselig reden würde. Hier hörte er eben auch mal zu. Kam dabei aber auf selten dumme Ideen.
Nunja zumindest wirkten die im Nachhinein spätestens selten dumm, denn er wollte Azumi gern in Verlegenheit bringen. Zumindest wirkte das so, denn sie hatte noch nie wirklich Alkohol angefasst und jetzt mit Kollegen Sake zu trinken... Naja womöglich war es wesentlich besser so, als wenn sie diese Erfahrung mit ihren Eltern teilen würde... die beide nicht tranken. Seufzend dachte sie darüber nach, wie der Blauhaarige sie hierhin gebracht hatte, wo sie an einem Schälchen mit Sake in der Hand nippte und über den Rand des Schälchens die anderen anstarrte, als würde sie es heimlich tun. War doch irgendwie seine Schuld gewesen, nicht? Immerhin hatte er sie am Tag davor unwahrscheinlich in Verlegenheit gebracht und zwar nur er und nichts anderes! Die Lippen schürzend schielte Azumi kurz auf die Flüssigkeit und dann wieder zum Rest.
"Ernsthaft, wir hatten erst vor ein paar Tagen die schlimmste Mission seit langem. Wir sollten Akademieschüler begleiten, die einen Lernausflug in die Wüste gemacht haben und die uns zugeteilte Jônin hatte nichts besseres zu tun, als in einer Tour zu meckern und zu erzählen, wie schlecht die Welt zu ihr ist." Abermals nippte sie an dem Getränk und stellte das leere Schälchen dann vor sich ab. "Sie war der Meinung, niemand auf der Welt könnte nachvollziehen, wie schrecklich alles wäre, was ihr zugestoßen ist und sie sei die einzige auf der Welt, die leiden würde. Die hatte echt nen Schaden..." Brummend unterstützte die Siebzehnjährige ihre Aussage mit einer entsprechenden Geste, in der sie einen Zeigefinger auf Höhe ihrer Schläfe neben dem Kopf kreisen ließ. Sie fragte sich immer wieder, warum erwachsene Shinobi so oft der Meinung waren, dass Chûnin kein Verständnis für die Grausamkeiten der Welt hatten und dass alle Kinder das unbedingt im jugendlichen Alter lernen mussten. Etwas betrübt über den Gedanken, dass sie es irgendwann von ganz allein lernen würden, stützte sie den Kopf an die Hände und die Ellbogen auf den Tisch.
"Ob wir auch irgendwann mal so verbittert und alt werden?"

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BeitragThema: Re: Lokal "Sternenhimmel"   Do Dez 18, 2014 2:27 pm


Was anfangs noch ziemlich peinlich und seltsam gewirkt hatte, taute irgendwann doch ein wenig auf. Nach der Entschuldigung herrschte zwar noch immer eine etwas angespannte Stimmung, aber nach und nach begann man dann doch über völlig alltägliche Dinge zu reden. Mit jedem Moment der verstrich, fühlte sich Sora wieder sicherer und schob nach und nach die schlechte Laune zur Seite. Ab und an scherzte er, erzählte dümmliche Geschichten, hörte aber auch zu, als die beiden anderen Jungen und selbst Azumi etwas von sich gaben.
Was so skurril angefangen hatte, entwickelte sich doch irgendwie zu einem angenehmen Abend. Während er also längst fertig mit dem Essen selbst war, kam es ihm kaum in den Sinn bereits zu gehen. Stattdessen hatte sich unter seinem hübschen blauen Schopf eine unsagbar tolle - oder idiotische - Idee gebildet. Wie auch immer man dies letztendlich auslegen wollte. Von außen betrachtet wirkte sie wohl viel eher selten dämlich als überaus intelligent, aber das hätte den Uzumaki wohl kaum von seiner fixen Idee abgebracht.
Irgendwann hatte sich das Gespräch auf den Genuss von Alkohol verlagert und obwohl er selbst noch nicht besonders viel Erfahrung mit dem verstandvernebelndem Getränk hatte, hatte er es sich nicht nehmen lassen, seine beste Freundin ein wenig damit aufzuziehen, dass sie ähnlich unerfahren war wie er. Aus jenem Gesprächsthema hatte sich jedoch irgendwann die jetzige Situation herauskristallisiert; in seiner Hand hielt der nicht einmal Achtzehnjährige ein Sakeschälchen und lächelte auf die Grünhaarige hinunter, die gerade am Erzählen war, ehe er den Inhalt seinen Rachen herunterkippte. Was er eigentlich mit jenem Einfall erreichen wollte, wusste er nicht. Ob er es einfach selbst probieren wollte - in angenehmer Gesellschaft - oder ob er durch einen ganz anderen Gedanken darauf kam konnte er wahrlich nicht ausmachen. Mittlerweile füllte sich auch bereits das nächste Schälchen, ehe er seiner besten Freundin sanft gegen die Schulter stieß und ihr keck zuzwinkerte. „Warum sollten wir? So viele Jahre sinds gar nicht mehr bis dahin und bisher zeigen sich keine solche…“, er musste kurz abbrechen, ehe ein leises Hicksen seinerseits zu hören war. Schluckauf - wunderbar. Es dauerte nicht lange, da entfloh ihm abermals solch ein Laut und noch einer. „Oh maaa…“, - hicks - „aaaahn. Los, bringt mich zum Lachen, schnell! Irgendwie!“ fast als wolle er seine Worte unterstreichen, piekste er die Senju sanft in die Bauchseite, musste dabei aber wieder aufstoßen, während er die beiden anderen Jungs in der Runde hilfesuchend anschaute. Ja, die eisige Stimmung war definitiv dahin.

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