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 [Some Memories] If we walk down this road we will be lovers for sure

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Terumii Azayaka
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BeitragThema: [Some Memories] If we walk down this road we will be lovers for sure   Di Sep 30, 2014 7:18 pm

{. S p i e l e r ? Terumii Azayaka && Arashi Keiko
{. W a n n && W o ? Es gibt keine genaue Zeitangabe für die einzelnen Geschehnisse. Manche liegen Jahre zurück, andere passieren gegenwärtig, während andere wiederum zukünftig für das RP relevant sein werden.

{. You smile like there is nothing that would ever hurt you...

Azayaka verband etliche Erinnerungen mit ihrer besten Freundin. Es waren unsagbar viele Dinge, die sie gemeinsam erlebt hatten. Sie waren zusammen erwachsen geworden und hatten auf diesem Weg so viele Rivalitätsprobleme gehabt, die Yaka heute gar nicht mehr alle aufzählen konnte. Ihre Chûninauswahlprüfung war das reinste Desaster gewesen, Keikos Ernennung zum Schwertshinobi hatte bei der Erdbeerblondine nicht nur Freude sondern auch Neid hinterlassen und dass sie heute eine gestandene Jônin war, die ihr eigenes Team auch endlich annahm, verband Yaka ebenfalls mit einem Gefühl der Eifersucht. Doch gab es auch immer Momente, in denen sie sich nicht ihrem ewigen Konkurrenzkampf hingaben. Die Terumii besaß auch gewisse Erinnerungen, die die ganzen negativen Emotionen wieder aufwogen und eine von ihnen kehrte immer wieder verschwommen zurück, wann immer sie das Tattoo auf dem Arm der Arashi begutachtete.

[Flashback - Krankenhaus von Kirigakure no Sato]

Ein Kinderkörper drang durch die Gänge des Krankenhauses, hellrosa Haare wehten an einigem Personal vorbei. Der ein oder andere drehte sich sogar zu der Dreizehnjährigen um, die schnellen Schrittes ihr Ziel suchend um die nächste Ecke verschwand. Auf ihrer Stirn lag eine Falte und ihre klaren, eisblauen Kullern wandten sich von einer verschlossenen Tür zur anderen. „252, 253…“, murmelte sie leise, wobei es mehr ein Grummeln war. Wo war nur dieses verdammte Zimmer in dem eine gewisse Genin aus ihrem eigenen Team eine Verletzung auskurierte, die dümmer nicht hätte sein können?!
Wahrlich; Azayaka war sauer. Sauer auf Keiko, sauer auf ihren Sensei, sauer auf Nami, sauer auf ihre Mutter - was ja nichts neues war -, aber vor allem war sie sauer auf sich selbst. Erst heute Morgen kam die Nachricht von Keikos Eltern, dass man sie endlich besuchen könne, nachdem sie gestern Mittag ins Krankenhaus eingeliefert wurde, weil sie allein in den Wald gegangen war und angeblich von einem wilden Tier angegriffen worden war. „Ich hätte sie niemals herausfordern sollen…“, dachte sich die Genin, als sie endlich vor dem gesuchten Zimmer angekommen war. 265 zeigte die Zahl auf der Tür, während an der Wand ein Schild angebracht war, was den Namen der Braunhaarigen zeigte.
Die Kleine schluckte, streckte ihrem Arm vor, um sanft gegen das Holz zu klopfen, als sie innehielt. Konnte sie sich wirklich entschuldigen? Sie wusste, dass es ihre Schuld war, dass ihre nervtötende Geninkollegin nun hier lag. Azayaka hatte mit ihr gewettet, dass sie es nie schaffen würde, auch nur wenige Stunden in diesem Wald ohne sie und Nami zu überleben. „In gewisser Weise hat sie die Wette ja gewonnen…“, schoss es ihr durch den Kopf, als ihre Kullern weiterhin auf ihre Hand blickten, „Immerhin lebt sie noch.“ Seufzend ließ sie den Kopf hängen, was einige ihrer Haarsträhnen dazu veranlasste, über ihre Schulter zu gleiten. Sie waren lang, seidig und von einigen Locken durchzogen, die ihr bis zu ihrer Rückenmitte reichten. Damals hatte sie ihre Strähnen noch so getragen, bis sie sich irgendwann entschieden hatte, sie zu kürzen. Sie kitzelten ihre Wange, was sie erneut zu der Tür aufblicken ließ. Diese öffnete sich jedoch kurzerhand und wäre Yaka nicht blitzschnell zur Seite gesprungen, wäre die Krankenschwester vermutlich direkt in sie hinein gerannt. Dennoch bemerkte letztere wohl das - tatsächlich ziemlich kleine - Mädchen, das gerade drauf und dran war, an der Zimmertür zu klopfen. „Oh! Du kannst gern reingehen…- Sie ist wach.“, auf ihren Lippen lag ein freundliches Lächeln, was die Terumii nur mit einem kalten Schulternzucken quittierte.
Jetzt gab es kein zurück mehr. Jetzt musste sie definitiv in diesen Raum gehen und sich irgendwas überlegen. Zerknirscht kaute die Erdbeerblondine auf ihrer Unterlippe, ehe sie sich vielleicht etwas zu grob an der Frau vorbei drückte. Ihre Schulter rammte ihr Becken, ehe die Tür kopfschüttelnd hinter ihr geschlossen wurde.
Nun; hier war sie. Ein weißes Zimmer, zwei hohe Betten, in dem einen lag niemand anderes als Keiko. „H…hey.“, murmelte sie leise, darauf bedacht alles andere mit ihrem gezwungen ernstem Gesichtsausdruck zu mustern. Sie wollte nicht sehen, was sie getan hatte. Es reichte, dass sie sowohl von ihrer Mutter als auch von ihrem Sensei einen Vortrag über ihr Verhalten bekommen hatte. Letzterer war im Übrigen auch dafür verantwortlich, dass sie nun hier war. Yaka würde nicht wieder am Training teilnehmen dürfen, ehe sie sich bei der Arashi entschuldigt hatte und von ihren derzeitigen Gefühlen ausgehend, würde das definitiv kein leichtes Unterfangen werden. Schon als Kind war sie einfach zu stolz - gerade in Bezug auf Keiko. Seufzend schritt sie auf das freie Bett zu, musste kurz hüpfen, ehe sie die Bettkante erreichte, auf der sie sich niederließ. Was sollte sie sagen? Sie würde definitiv nicht vor diesem Mädchen vor sich zu kreuze kriechen; niemals.
Störrisch verschränkte die Erdbeerblondine ihre Arme vor der Brust, sah die Brünette letztendlich doch an, hatte aber weiterhin ihre typische Falte auf der Stirn. Schon als Kind konnte sie finsterer starren, als jedes dümmliche Tier, was meinen musste, die Arashi ins Krankenhaus zu befördern. „Was hast du dir bitte dabei gedacht?!“, wollte sie wissen und ihr Ton war schärfer, als sie es eigentlich gewollt hatte. Sie war immerhin hier um sich zu entschuldigen und nicht, weil sie gleich in den nächsten dummen Streit einstimmen wollte, aber die meisten ihrer Konversationsversuche endeten letztendlich darin. Es war immer das gleiche.

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BeitragThema: Re: [Some Memories] If we walk down this road we will be lovers for sure   Di Sep 30, 2014 8:51 pm


[Flashback - Krankenhaus von Kirigakure no Sato]

„Und du hast tatsächlich keine Schmerzen?“ Ein Kopfschütteln Keikos sollte der Krankenschwester zu Verstehen geben, dass der Arm, der nahezu komplett eingewickelt war, wirklich nicht weh tat. Und ob er schmerzte, doch die Braunhaarige käme sich mehr als weich vor, das ehrlich zuzugeben. Mit einem leichten Nicken und einem sanften Lächeln auf den Lippen packte die Krankenschwester den Schreibkram zusammen, den sie bis eben auf dem großen Tisch am Rand des Zweimannzimmers verbreitet hatte und verabschiedete sich von ihrer jungen Patientin. Diese hatte jedoch bereits ihren Blick wieder auf ihren Arm gerichtet und versuchte, ihre linke Schulter zu heben und zu senken, was allerdings darin endete, dass sich ein widerlicher Schmerz – vom Oberarm ausgehend – durch den gesamten Arm zog und die Genin entschied, das doch lieber zu unterlassen. Warum sie hier war? Sie hatte eine Wette zu gewinnen gehabt. Sie allein, in einem Wald, wo sie hatte überleben sollen. Dass da plötzlich so ein seltsames Ungetüm auftauchen würde, hatte ja niemand ahnen können. Sie hatte die Wette mit keiner geringeren, als ihrer Freundin Azayaka abgeschlossen, auch wenn diese ihre Worte sicher nicht ernst gemeint hatte. Für Keiko waren Herausforderungen, egal welcher Art, stets todernst und so hatte sie sich eben in jenen Wald ganz allein begeben. Sie hatte zu beweisen gehabt, dass sie auch ohne Yaka und Nami dort zurecht kommen konnte und das hatte sie letzten Endes mit einem langen Riss im linken Oberarm auf direktem Wege ins Krankenhaus befördert. Das Geschöpf hatte sie nicht töten können, doch revanchiert hatte sie sich allemal, hatte ihr Kunai sich doch ein paar tief ins Fleisch der Bestie gebohrt.
Mit einem zufriedenen Grinsen auf dem Gesicht richtete sich der Blick der Braunhaarigen zur Tür, die gerade geschlossen worden war. Die Krankenschwester war nach draußen gegangen und hatte eine zierliche Rosahaarige im Raum stehen lassen. „Hi.“ Keikos Grinsen wurde noch etwas breiter, als sie mit ihren Augen den Bewegungen Yakas folgte, sie sich langsam an ihr Bett gesellte. „Ich hatte eine Wette zu gewinnen. Ist doch klar“, entgegnete sie direkt, wobei der Blick ihrer Freundin ihr nicht entging. So wie es aussah, hatte sie keine besonders große Lust, hier zu sein und war nur aus einem ganz bestimmten Grund hier. Jemand hatte sie auf irgendeine Art und Weise dazu genötigt. Sicher hätte Keiko ihr das krumm nehmen können, ihren grimmigen Blick mit einem solchen reflektieren können, doch zum einen passte das absolut nicht zu ihrer Stimmung und zum anderen war sie von der Rosahaarigen kaum etwas anderes gewohnt. „Wie ich sehe bist du heute, wie immer, mit dem falschen Fuß aufgestanden, Yaka“, witzelte die Genin und versuchte, sich mithilfe ihres rechten Arms ein wenig im Bett aufzurichten – was ihr nach kurzer Anstrengung auch gelang. Für einen kurzen Augenblick schwieg sie, überlegte, was sie noch sagen sollte … Einen weiteren Witz zu reißen wäre wohl kaum etwas, das zu einer Erheiterung ihres Gegenübers führen würde, zumal es ihr in Anbetracht der Situation mehr als unpassend erschien. „Aber ich fühle mich geehrt, dass du extra her kommst, um nach mir zu sehen, Sonnenschein. Du bist bisher die Siebte, die mich besuchen kommt, seit die Ärztin Besuch zulässt. Die sagen ich müsste noch mindestens eine Woche hier bleiben …“ Sie pustete sich eine braune Strähne aus dem Gesicht und verdrehte dabei leicht ihre grünen Seelenspiegel. „Dabei geht es mir doch soweit prima. Hier ist es so unglaublich langsam. Immer nur erwachsene Leute, die einen fragen, wie es einem geht oder ob man Schmerzen hat. Ich fühle mich langsam wie bei einer Familienfeier.“ Es war tatsächlich ganz erfrischend nicht direkt nach ihrem Zustand gefragt zu werden. Ihre Eltern hatten einen furchtbaren Hehl um die ganze Geschichte gemacht, ihren Sensei beschimpft nicht gut genug Acht gegeben zu haben; ja sie hatten sogar mit dem Gedanken gespielt sich für Keiko eine Teamversetzung zu wünschen. Dass die beiden aber auch immer gleich so überreagieren mussten … vor allem ihre Mutter war fuchsteufelswild gewesen, als sie von der Verletzung erfahren hatte. Kurz schüttelte Keiko den Kopf, als sie an diese Konfrontation zurück dachte und blickte stattdessen zu den großen Fenstern hinüber. „Wenigstens hat man von hier aus einen guten Blick auf Kirigakure.“ Sie hasste es, irgendwo eingesperrt zu sein, nicht die Möglichkeit zu haben, irgendetwas zu unternehmen und vor allem Krankenhäuser waren einfach nur furchtbar. Dass sie allein die Schuld daran trug ließ sie dabei vollkommen außer Acht. Ihrer Meinung nach konnte man sie ganz normal nach Hause und auch zum Training schicken aber die Ärzte sahen das leider weniger entspannt.

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BeitragThema: Re: [Some Memories] If we walk down this road we will be lovers for sure   Mi Okt 01, 2014 6:10 am


Das aller schlimmste an der Sache war; sie selbst hätte es womöglich nicht anders gemacht. Hätte Keiko sie am Tag zuvor so herausgefordert, wie es Yaka bei der Braunhaarigen getan hatte; die Terumii wäre ohne einen weiteren Gedanken über die Wenn und Abers zu verlieren in diesen Wald gegangen. Womöglich wäre ihr dasselbe passiert und wahrscheinlich läge sie nun in diesem Bett, aber das tat sie nicht. Die Erdbeerblondine saß stattdessen auf dem anderen Bett und ließ ihre blauen Kullern aufmerksam über den Körper der anderen Genin wandern. Ob ihr sonst etwas fehlte? Ihr Arm war jedenfalls gänzlich in Weiß gehüllt und verbarg die Verletzung. „Vielleicht ist’s ja gar nicht so schlimm…“, machte sich Yaka in Gedanken Hoffnungen. Mit etwas Glück würde sie um die Entschuldigung herum kommen, wenn die andere nicht zu sehr verletzt war und sie ihre Worte richtig ausspielte?  
„Hmpf!“, machte sie leise und wandte sich demonstrativ wieder von ihr ab, „Ich steh immer mit dem richtigen Fuß auf. Man versaut mir nur meinen Tag - das ist alles.“ Wo lag eigentlich das Problem ihrer Vorgesetzten? Als ob diese drei Worte, die sie sagen sollte alles besser machen würden. Sie würden verdammt noch mal gar nichts besser machen. Rein gar nichts. Das einzige, was sie bewirken würden, wäre, dass die Arashi sie aufziehen würde - wie immer. Sie tat seit der Akademie nichts anderes! Und seit dem sie in einem Geninteam waren, war es kaum besser geworden - im Gegenteil. Im Grunde war alles nur noch schlimmer; jetzt waren sie definitiv an einander gebunden.
Leise seufzte die Genin erneut, schloss kurz die Augen vor dem Weiß.
Sie war noch immer sauer - auf sich vor allem. Yaka wusste innerlich, dass es ihre Schuld war, dass das andere Weiß um ihren Arm gewickelt war, dass sie das Krankenhausweiß nicht verlassen durfte. Weiß; sie hasste es. „Ich bin nicht aus freien Stücken hier.“, meinte sie trocken und unterkühlt, ehe sich ihre Lider wieder öffneten. Doch ihre eisig blauen Kullern konnten die Brünette noch immer nicht ansehen. Sie kämpfte innerlich mit sich, rang nach Worten, die sie vor dem Unvermeidlichen schützen würden, aber früher oder später mussten diese verdammten drei Worte über ihre Lippen…- in ihrem Fall wohl eher später.
Völlig unsicher darüber, was sie sagen sollte, tippte sie mit ihrem Ballen gegen die Bettkante, wippte unschlüssig mit ihrem Fuß. Wäre sie an Keikos Stelle, sie hätte sie gehasst. Eine Woche musste sie noch hier bleiben, eine Woche, in der sie nicht trainieren würde und wer wusste schon, wann sie wieder gänzlich dazu bereit war? „Nami war schon da, mh?“, es war eine rhetorische Frage. Yaka konnte sich vorstellen, dass die andere Genin Keiko bereits besucht hatte. Sie war voller Sorge, als sie gehört hatte was passiert war - genau wie jeder andere. „…Genauso wie ich.“, murmelte sie leise, auch wenn es mehr ihre Gedanken sein sollten. Die Erdbeerblondine merkte gar nicht, dass sie ihre Worte laut ausgesprochen hatte. Womöglich war sie sogar diejenige, die sich die meisten Sorgen gemacht hatte, weil sie es sich niemals hätte verzeihen können, wäre das Ganze nicht so ausgegangen, wie es ausgegangen war. Ihre Mimik war weicher geworden, sie ließ den Kopf hängen, während ihre Arme langsam sanken, genauso wie ihr Körper.
Sanft ließ sie sich von dem anderen Bett hinuntergleiten, ehe sie unschlüssig auf das von Keiko zuging und neben ihm stehen blieb. Kurz folgten ihre eisblauen Kullern dem Einwand der Brünetten. Sie sah aus dem Fenster, während auf ihrem Gesicht ein wehleidiger Ausdruck lag. Was zuvor von störrischem Stolz in finsteres Starren getaucht wurde, war mittlerweile erfüllt mit Sorge und gewissem Selbsthass. Noch immer traute sie sich nicht, Keiko in die grünen Augen zu blicken, aus Angst, sie würden genau das zeigen, wovon sie glaubte es für die Arashi zu empfinden, hätte diese sie selbst in solch eine Situation gebracht. „Ich…-“, begann sie leise, ihre Stimme brach. Noch immer kamen diese verdammten Worte nicht über ihre Lippen. Stattdessen erhärtete sich ihr Blick wieder, als er auf die Bandage fiel. „Es tut weh nicht wahr?“, Yaka hatte gesehen, wie schwer es ihr gefallen war, ihrem Arm zu belasten, „Und leugne es bloß nicht…- so dumm bin ich nicht.“, peinlich berührt hatte sie sich erneut abgewandt, ließ ihren Blick irgendwo im Raum schweifen, aber alles was es zu betrachten gab, war weiß. Genauso weiß, wie diese verdammten Bandagen. Man ließ der Genin wirklich nicht die geringste Möglichkeit, nicht daran zu denken, was passiert war.

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BeitragThema: Re: [Some Memories] If we walk down this road we will be lovers for sure   Mi Okt 15, 2014 11:54 am


„Ach, was du nicht sagst.“ Ein lautes Lachen verließ Keikos Mund, woraufhin sie kurz zusammenzuckte, als der Schmerz in ihrem Arm sich doch wieder zu Worte meldete. Sie durfte nicht einmal mehr lachen? Wie uncool war das denn? Ein grimmiges Gesicht ziehend hätte sie jetzt am liebsten die Arme vor der Brust verschränkt, aber auch das ging nicht. Dieser schreckliche Verband hielt sie davon ab, machte ihren Arm nur unnötig schwer und steif. Yaka hatte ihr so eben eröffnet, dass sie nicht aus freien Stücken hier war, was Keiko natürlich nur mit einem dummen Kommentar hatte kommentieren können. „Das weiß ich bereits. Man sieht’s dir immerhin an.“ Und wie man das tat. Die Rosahaarige hatte ganz eindeutig überhaupt gar keine Lust, hier zu sein. Viel eher wirkte sie wie ein Löwe in einem Käfig, der sich mehr als unwohl fühlte und am liebsten davon laufen würde. Wenn man ihn denn ließe. „Du weißt, dass ich dem Sensei gesagt hätte, du wärst hier gewesen, wenn er gefragt hätte, oder?“ Es war ganz eindeutig er, der seine Finger im Spiel hatte. Yakas Eltern hätten sie wohl kaum dazu verdonnert, hier her zu kommen und Nami … die hätte vielleicht einen Aufstand gemacht, doch mehr auch nicht.
Und wo sie gerade dabei war, an Nami zu denken, kam Yaka auf sie zu sprechen. Wenn auch auf eine etwas verwirrende Art und Weise, fragte sie Keiko doch erst, ob die Blauhaarige bereits hier gewesen war, ehe sie etwas in sich hinein murmelte, was Keiko durchaus verstand – wenn auch nur akustisch. „Ja, Nami war bereits hier … genau wie du jetzt, richtig.“ Sie runzelte die Stirn und blickte ihre Freundin irritiert an, kam allerdings nicht dazu, ihr in die Augen zu sehen, da sie noch immer jeglichen Blickkontakt zu meiden schien. „Nami, meine Eltern, der Sensei. Und alle haben sie ein unglaubliches Geschrei gemacht. Allerdings alle auf eine unterschiedliche Art und Weise.“ Yaka wusste, dass Keiko sich mit ihren Eltern nicht unbedingt sehr gut verstand. Ihre gesamte Familie hatte eine vollkommen andere Sicht aufs Leben und setzte verschiedene Anforderungen an die junge Genin. Dabei wollte sie doch einfach nur ihren eigenen Weg gehen, ohne dass ihr jemand vorschrieb, wer oder was sie zu sein hatte. Endlich warf Yaka einen Blick auf sie, wenn auch nur auf ihren Arm und sprach eine Frage aus, die Keiko in den letzten Stunden bereits so oft gehört hatte, dass sie sie vermutlich auch im Tiefschlaf noch beantworten könnte. „Es tut höllisch weh. Die wollten mir irgendwelche Mittel geben … als ob ich sowas brauche. Aber hey, wenn ich Glück habe bleibt eine coole Narbe zurück!“, grinste sie und zwinkerte der Rosahaarigen zu. Es war ganz offensichtlich, dass Keiko den Ernst der Situation, in der sie sich befunden hatte, entweder verdrängte oder sich dessen gar nicht wirklich bewusst war. Sie machte weiterhin fröhlich Witze und eine Narbe würde sie vermutlich wirklich gar nicht so schlecht finden. Immerhin hatte sie es mit einem Ungetüm aufgenommen, dass mehr als doppelt so groß gewesen war, wie sie. Und das ganz allein!
Den Kopf leicht auf die Seite legend musterte Keiko ihre Besucherin ein paar Herzschläge lang schweigend. Diese hatte sich bereits wieder von ihr abgewandt und starrte nun mit leerem Blick in die entgegengesetzte Richtung. Warum bemühte sie sich so sehr, keinen Blickkontakt zu der Arashi herzustellen? Sie biss ja nicht oder so … im Gegenteil würde sie sich sogar freuen, ein paar Blicke mit ihrer besten Freundin austauschen zu können. „Hey, Yaka? Wenn du … keine Lust hast, hier zu sein, dann kannst du auch gehen. Ich werde dir deswegen nicht den Kopf abreißen, weißt du?“ Sie versuchte, zu grinsen, doch taten die Worte, die sie aussprach, fast schon weh. Natürlich wollte sie nicht, dass Yaka den Raum verließ. Und das nicht nur, weil sie sonst wieder ganz allein hier herumliegen und darauf warten würde, von ihren Eltern besucht und in die Mangel genommen zu werden.

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Terumii Azayaka
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BeitragThema: Re: [Some Memories] If we walk down this road we will be lovers for sure   Mo Nov 10, 2014 2:43 pm


Für eine Weile blickte sie nur an dem Mädchen vorbei, hörte sich ihre Worte an, schmunzelte zwischenzeitlich sogar ein ums andere mal als sie von Nami und ihrer Familie anfing, hatte aber weiterhin diesen wehleidigen Blick ins Gesicht geschrieben. Keiko war einfach unverbesserlich und auch wenn Yaka merkte, dass sie ihr im Grunde nichts nachtrug, wusste sie innerlich einfach, dass sie die Schuld mitunter trug. Sie würde sich definitiv für ihr Verhalten entschuldigen müssen. Selbst wenn ihr Stolz dagegen sprach, dass sie es tat, hätte sie niemals den einfachen Weg eingeschlagen, dass ihre Geninkollegin für sie log.
„Selbst wenn du ihm gesagt hättest, dass ich hier gewesen wäre, hätte er's früher oder später herausgefunden.“, murmelte die Dreizehnjährige nach einer Weile trocken und zuckte mit den Schultern. Wahrscheinlich hätte er das nicht, aber das spielte an der Stelle keine Rolle. Das schlechte Gewissen der Terumii hätte sie früher oder später so oder so dazu verleitet die Wahrheit zu sagen. Außerdem wollte sie sich innerlich sogar entschuldigen. Es war nur generell nicht das einfachste Unterfangen für die Genin – aufgrund mehreren Faktoren. Einer davon war die natürliche Rivalität, die unter den Mädchen herrschte, aber je mehr sie darüber nachdachte, desto weniger machten ihre Gefühle einen Sinn – zumindest in diesem Augenblick des Schuldeingeständnisses. Neben all den schlechten Eigenschaften, neben all den ach so schlauen Kommentaren der Arashi hatte sie doch eine gewisse Verlustangst verspürt, als sie erfahren hatte, was geschehen war. Ja, sie hatte sich Sorgen gemacht, auch wenn die andere nicht verstand, was sie eben gemeint hatte.
„Ich kann mir vorstellen, was deine Mutter gesagt hat.“, auf ihren Lippen formte sich ein schiefes, wissendes Grinsen, dass jedoch auch an die Fensterlandschaft gerichtet war und kaum ihre eisblauen Augen erreichte, geschweige denn freundlich wirkte. Darin lag noch immer ihr Selbsthass verzeichnet und verdeutlichte ihre Abneigung für das Unverständnis ihrer Eltern gegenüber den Wünschen ihrer Tochter „Keiko, hättest du den Weg einer Iryônin eingeschlagen, wärst du niemals in den Wald gegangen! Und wenn doch hättest du dich selbst heilen können.“, es folgte ein abfälliges Schnauben und abermals zuckte sie mit den Schultern. Als ob die Braunhaarige jemals dafür prädestiniert gewesen wäre, sich zu einer Iryônin ausbilden zu lassen. Sie war ein Wildfang, trug ihr Herz auf ihrer Zunge und rebellierte gegen allzu vieles – vorrangig gegen Azayaka selbst. Aber sie konnte sich etwas anderes auch kaum mehr vorstellen. Es war eine seltsame Art sich untereinander zu verstehen, aber wenn die Erdbeerblondine ehrlich war, wollte sie Keiko und ihre Eigenarten nicht mehr in ihrem Alltag missen wollen. Immerhin versüßte sie diesen Alltag immer ein bisschen mehr mit gewissen Herausforderungen.
Leise seufzte sie, als sie über all das nachdachte, die Arashi derweil weitersprechen ließ und das kecke Grinsen aus ihrem Gesicht langsam wieder ihrer allzu neutralen Miene wich. Wenigstens war die andere Genin ehrlich und spielte ihren Schmerz nicht gänzlich herunter, ansonsten hätte die Terumii wohl ganz liebevoll gegen den verletzten Oberarm gehauen, wobei ihr dieser Gedanke auch kein Schmunzeln mehr entlockte. Es war langsam an der Zeit, dass sie eben genau das sagte, von dem sie wusste, dass es unvermeidbar war. „Nun, ich werde nicht gehen, bevor ich nicht das getan habe, weswegen ich hier bin.“, meinte sie entschieden und hüpfte ohne zu fragen auf das Bett der anderen drauf, saß ihr demnach direkt gegenüber. „Ich weiß nur nicht wo ich anfangen soll.“, gab sie zu und schaute noch immer stur an der Arashi vorbei, empfand plötzlich diese weiße Bettdecke wesentlich interessanter noch als die grünen Augen, von denen sie noch immer nicht wusste, mit welchen Emotionen sie gefüllt waren. „Ich weiß nicht mal, ob du sauer auf mich bist. Ich wär's sicher, also könnte ich's dir nicht mal verübeln.“ Sie war einfach nicht gut in so etwas. Ihre Gefühle auszudrücken war etwas unsagbar schwieriges für sie, sie rang innerlich mit sich und biss sich nervös auf ihre Unterlippe. Etwas, was sie sonst kaum tat. Vielleicht hatte sie sogar angst, dass sie das zerstört hatte, was auch immer sie und Keiko teilten. Wann immer Azayaka sauer war, konnte sie ihre ganze Wut hinausschreien, konnte zeigen, was sie fühlte, aber wenn es darum ging, das Gegenteil zu tun; Gefühle der Verletzlichkeit zu zeigen hatte sie unsagbare Hemmungen, aber womöglich ging es der anderen genauso? „Und sag nicht noch mal, dass ich einfach gehen könne. Du machst mir das viel zu einfach! Wir wissen beide, dass keiner von uns jemals den einfachen Weg gehen würde.“, wie ein getretener Hund sah sie letztendlich auf, schaute schüchtern durch ihren Vollpony hindurch und suchte vorsichtig die grünlichen Augen der Arashi, „Außerdem...“, sie schluckte, „willst du doch nicht wirklich, dass ich nicht genau das tue, nicht wahr? Irgendwo...erwartet man doch eine Entschuldigung von jemandem, der einem so etwas eingebrockt hat.“, mit einem seichten Kopfnicken deutete die Genin auf die Bandage, konnte aber nicht lange auf jenes Weiß blicken und suchte stattdessen weiterhin nach den Antworten in den Augen ihres Gegenübers.

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BeitragThema: Re: [Some Memories] If we walk down this road we will be lovers for sure   Mi Jan 14, 2015 10:21 am


Das halbe Grinsen in Keikos Gesicht wurde etwas breiter. Yaka hatte vollkommen recht mit dem, was sie über ihre Mutter sagte. Die ältere Arashi hatte sich tatsächlich genau auf diese Art und Weise vor ihre Tochter gestellt und ihr fast genau die Worte an den Kopf geknallt, die nun den Mund der Erdbeerblondine verließen. In dem Moment, als es so passiert war, hatte Keiko nicht grinsen können. Sie hatte ihrer Mutter nur grimmig entgegen blicken und die Lippen aufeinanderpressen können, um nicht zurück zu schreien. Das Unverständnis ihrer Eltern bezüglich ihrer eigenen Wünsche und Ziele erfreute Keiko keinesfalls, auch wenn sie versuchte, es sich nicht anmerken zu lassen. Letzten Endes war sie immerhin stark genug, sich trotz allem dagegen aufzubäumen und in eine vollkommen andere Richtung zu gehen, als ihre Eltern es von ihr verlangten. „Und mein Vater stand die ganze Zeit nur daneben und hat mich tadelnd angestarrt. Gesagt hat er gar nichts.“ Leicht schüttelte die Dunkelhaarige den Kopf, dann wandte sie ihren Blick in die Richtung, in die auch Yakas Augen sahen. Keiko verlangte nicht, dass andere sich Sorgen um sie machten, immerhin war sie der Ansicht sehr gut für sich selbst sorgen zu können. Dass sie deswegen jetzt im Krankenhaus lag ließ sie dabei vollkommen außer Acht. Aber wenigstens von ihren Eltern hatte sie erwartet, so etwas wie Besorgnis in ihren Gesichtern sehen zu dürfen. Doch alles, was dort gestanden hatte, war Enttäuschung gewesen. Ein Grund mehr für die Genin sich gegen den Willen ihrer Familie zu stellen.
Die Besorgnis, die ihr bei ihren Eltern gefehlt hatte, hatte sie dafür von Nami und nicht zuletzt jetzt auch zum Teil von Azayaka bekommen. Man sah der jungen Terumii durchaus an, wie sie mit sich selbst rang und wir schwer diese ganze Situation für sie war. Keiko konnte ihr keinesfalls verübeln, dass sie noch immer nicht mit dem herausgerückt war, weshalb sie überhaupt hier war. Und eigentlich hatte es ja fast schon etwas Gutes, dass Yaka sich so davor sträubte. „Weißt du, von mir aus kannst du auch weiter darum herumdrucksten. Je länger du dafür brauchst, desto länger bleibst du hier, richtig?“, murmelte sie und durfte damit wohl sogar recht haben. Gleichzeitig gab sie damit zu, dass sie wirklich nicht gewollt hätte, ihre Freundin nun gehen zu sehen. Als diese sich nun auf dem Bett der Arashi niederließ, setzte Keiko sich automatisch etwas aufrechter hin, das Gewicht dabei bedacht auf ihren gesunden Arm stützend. Etwas anderes wäre auch nur schwer möglich gewesen. Während sie den Worten ihres Gegenübers lauschte, blieb ihr Blick konstant an dem der Terumii kleben, fast so als sei sie darauf bedacht jeden noch so kleinen Stimmungswandel sofort davon ablesen zu können. Im Moment standen die verschiedensten Gefühle in die Seelenspiegel der Genin geschrieben. Emotionen, die man sonst so eher seltener bei ihr zu Gesicht bekam und nachdem Yaka ihre Worte offenbar beendet hatte, verließ ein leiser Seufzer Keikos Lungen.
„Es gibt für mich überhaupt keinen Grund, sauer auf mich zu sein. Es ist ja nicht so, dass du mich Arm gepackt und da raus geschleppt hast. Das waren immer noch meine eigenen Beine, die mich in den Wald getragen haben. Und wie du schon sagtest: Keine von uns würde jemals den einfachen Weg wählen.“ Und tatsächlich hatte Keiko diese Wette nicht nur deswegen angenommen und tatsächlich ausgeführt, weil sie Yaka übertrumpfen wollte. Auch wenn dieser Punkt eine sehr große Rolle gespielt hatte. Aber mitunter hatte sie auch sich und ihren Eltern etwas beweisen wollen. Für sich selbst hatte sie die selbst auferlegte Mission super bestanden, im Hinblick auf ihre Eltern war das Ganze aber wohl nach hinten losgegangen. Eigentlich war das auch das einzige, was sie daran bereute jetzt hier zu liegen. Die Tatsache, dass ihre Mutter sie nun noch weniger achtete und ihr Vater offensichtlich mehr als enttäuscht von ihr war. „Aber wenn es dir danach besser geht, so nehme ich gern das entgegen, weswegen du hergekommen bist.“ Hatte Keiko doch bis eben ein ungewohnt ernstes Gesicht gemacht, so grinste sie nun wieder breit wie ein Honigkuchenpferd. Immerhin hatte sie einen Schutzwall in ihrem Innersten aufrecht zu erhalten. Yaka war nämlich ganz sicher nicht die einzige Person in diesem Raum, die hin und wieder eine Maske trug.

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BeitragThema: Re: [Some Memories] If we walk down this road we will be lovers for sure   Fr Jan 16, 2015 4:14 am


Für den Moment schwieg die Terumii, beobachtete und analysierte schon fast jede einzelne Körperbewegung, die von der Braunhaarigen ausging. Jedes einzelne Blinzeln, ihr Gesichtsausdruck. Doch da war nichts, was darauf hinweisen würde, dass Keiko sauer auf sie war. Im Gegenteil; es wirkte fast so als wäre sie froh, dass sie hier war.
Es ließ sie wahrhaftig aufatmen und ein wenig von ihrem Schuldgefühl vergessen, wenngleich sie das definitiv nicht davon abbringen würde, jene noch vorhandenen Schuldgefühle in Worte zu fassen. Fast als hätte es ihre Geninkollegin irgendwie erraten, spielte sie genau darauf an, dass sie endlich mehr oder weniger mit der Sprache rausrücken solle und plötzlich blitzten die eisblauen Augen neckisch, auf ihren Lippen lag dieses schiefe Grinsen, dass sich immer häufiger in der Gesellschaft der Genin zeigte. „Ist das eine Herausforderung, Arashi~?“, bewusst verwendete sie den Nachnamen Keikos und plötzlich wirkte alles wieder so wie noch vor wenigen Tagen. Diese schrecklich gedrückte Atmosphäre, die sich um die beiden gebildet hatte, war fast gänzlich verflogen, wenngleich Azayaka im Grunde selbst daran Schuld war, dass sie die Sache so überdramatisierte.
Viel schlimmer war, dass sie offenbar nicht den nötigen Zuspruch von ihren Eltern bekommen hatte und vielleicht war es diese Erkenntnis die sie zu ihren nächsten Worten bewog. „Keiko-chan…“, sie verwendete normalerweise keinerlei solche Suffixe! Allerdings fühlte es sich in dem Moment irgendwie richtig an - es passte einfach, obwohl sich die Erdbeerblondine kurz abwandte, irgendwo an der Arashi vorbei schaute und auf ihren Wangen ein ähnlicher rosé Schimmer wiederzuerkennen war, der auch ihre Haarfarbe prägte. „Hör gut zu! Das wird hoffentlich das erste und letzte Mal sein, dass ich das sage!“, mit der letzten Silbe noch, sah sie dem anderen Mädchen direkt in die grünlichen Augen, „Es tut mir leid, dass unser...- das mein Verhalten zu so etwas…“, kurz brach sie ab, suchte nach Worten, „Zu alldem hier geführt hat und ich hoffe du weißt, dass…dass“, erneut biss sich Yaka auf ihre Unterlippe, „Dass ich mir Sorgen gemacht habe, du Dummkopf!“ Ihre letzten Worte waren so schnell ausgesprochen, dass sie sich fast verhaspelte, aber wahrscheinlich konnte die Brünette verstehen, was sie gesagt hatte. Ob sie es als Triumph über die Terumii ansehen würde? Ob sie sich ernsthaft darüber freuen würde? Oder würde man sie nur wieder dümmlich aufziehen wie immer? So viele Dinge rasten der Dreizehnjährigen in dem Moment durch den Kopf und doch fühlte sie sich unsagbar erleichtert, dass sie ihre Gedanken irgendwie hatte in Worte fassen können, dass sie sich bei der Arashi entschuldigt hatte. Zumindest für den Teil, den sie nicht gewollt hatte; nämlich das ihre Freundin nun im Krankenhaus lag und das weiße Ding an ihrem Arm tragen musste.

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