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 Büro des Daimyô

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Senju Azumi
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BeitragThema: Büro des Daimyô   So Okt 27, 2013 7:41 pm


Büro des Daimyô


Der Raum, der einzig und allein dem Dorf- und Landesoberhaupt gehört, damit er in eben jenem Raum seinem Tagwerk nachgehen kann. Hier werden wichtige Besucher des Dorfes empfangen und Absprachen getroffen, während ansonsten eher Papierkram zu bewältigen ist und Berater sich mit dem Oberhaupt treffen.


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BeitragThema: Re: Büro des Daimyô   So Okt 05, 2014 7:15 pm

Cf: Gaststätte „Schneefall“ [inkl. Timeskip von einem Tag ~]

Ihr nettes, wenn auch spontanes Treffen mit dem Daimyô war jetzt schon über einen Tag her, was allerdings nichts daran änderte, dass es eine willkommene Abwechslung in dem manchmal doch etwas monotonen Alltag gewesen war. Insofern man natürlich nicht mit einer Abwechslung, die das Langziehen der Ohren von zu trainierenden, jungen Samurai beinhaltete, beglückt wurde. Was heute  für Reiko einmal mehr der Fall gewesen war, da ein Grüppchen von besonders allwissenden, jungen Soldaten auf die Idee gekommen war, dass Anweisungen für sie nicht so galten, wie für andere – denn sie waren im Vergleich zu anderen ja allwissend und überhaupt in vielem Voraus, gar deutlich überlegen. Dabei, ihnen diese Vorstellung auszutreiben dürfte wohl das häufige, vehemente Hinsetzen oder -legen geholfen haben – und dabei war ihnen wiederum Reiko nur allzu gerne behilflich gewesen. Zumindest solange, bis sie abgelöst wurde und nicht zuletzt auch die Mittelung bekam, sie solle doch den Daimyô in seinem Büro aufsuchen; er habe etwas mit ihr zu besprechen bezüglich eines persönlichen Lehrlings, den es zu trainieren und formen galt.
Sie ließ sich tatsächlich einmal nicht übermäßig viel Zeit dafür, irgendwo – in diesem Fall im Büro – aufzukreuzen, nicht zuletzt auch aus dem Grund, dass sie sich dafür interessierte, was Naoya ihr letztlich zu sagen hatte. Immerhin, sie hatte bisher eigentlich noch keinen eigenen Lehrling aufgenommen, wohl weil sie indirekt mehr als genug Lehrlinge hatte, die sie ein wenig terrorisieren konnte. Auch, wenn diese eigentlich längst nicht mehr in dem offiziellen Lehrlingsalter waren, sondern meist schon als Soldaten galten. Die Rotblondine machte diesbezüglich eher wenig Unterschied – sie würde es sich auch nicht nehmen lassen, einen Truppenführer ein wenig Training angedeihen zu lassen, wenn auch in einem ganz anderen Verhältnis und mit einem anderen Umgang, versteht sich. Wobei es nicht vollkommen stimmte, dass sie noch nie einen Lehrling unter ihrer Fittiche gehabt hatte – Shin hatte sie immerhin ebenfalls mittrainiert, den Großteil damals allerdings noch Hajime überlassen, da dieser eben deutlich mehr Erfahrung parat gehabt hatte und noch dazu aufgrund des gleichen Geschlechtes noch einen ganz anderen Zugang zu ihm zu schaffen in der Lage gewesen war.
Möglicherweise war aber auch gerade das der Grund, weswegen Herr Naoya der Meinung war, ihr einen Anwärter zu überlassen, da sie ja ohnehin sonst kaum genug Aufgaben zu erledigen hatte, um sie vernünftig beschäftigt zu halten. Traurigerweise war das aufgrund ihrer Art, Papierkram zu behandeln nicht einmal vollkommen gelogen, aber es kam zumindest selten vor, dass Reiko tatsächlich nichts produktives tat. Außer natürlich, sie hatte es sich erst einmal wirklich bequem gemacht, dann bewegte sie so schnell nichts mehr dazu, diese Bequemlichkeit aufzugeben und zu arbeiten. Es sei denn, es brannte. Nur hatte es bisher in so Situationen eher selten gebrannt. Netterweise.
Trotz eher gemächlicherem Tempo und bequemer Gedanken brauchte die Koyama nicht gerade lange bis zu dem Büro des Daimyô, was gleichzeitig für ihn bedeutete, dass er nicht unnötig viel Zeit darauf verwenden musste, durchs Warten nicht noch mehr graue Haare als ohnehin schon zu bekommen. Von den ganzen Falten einmal ganz zu schweigen. Anstatt allerdings mit wehenden Standarten ins Büro zu stürmen, wie sie es durchaus mal zu tun pflegte, blieb sie dieses Mal vor der Tür des Büros stehen und klopfte... höflich. Vielleicht ein wenig vehement, aber noch nicht unbedingt penetrant-unhöflich. „Lebt der Herr noch oder hat er gar noch mit dem Hähnchen süß-sauer in Verbindung mit dem Sake von vorgestern zu diskutieren?“ Natürlich hatte er nicht genug getrunken, um sogar noch am übernächsten Tag Probleme damit zu haben, geschweige denn am nächsten – genau genommen hatte Reiko ihn noch nie wirklich betrunken erlebt, anders, als so manch anderen, einfachen Samurai oder auch Truppenführer. Sie selbst hatte es, mehr aus Rücksicht auf das Etablissement, das nunmal keine pure Kneipe gewesen, auch nicht übertrieben, sich allerdings auch keinesfalls abgeneigt gezeigt. Für einen Kater hatte es aber dennoch nicht gereicht, recht deutlich nicht.
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BeitragThema: Re: Büro des Daimyô   Do Okt 09, 2014 4:23 pm

[sry wollte echt ein bisschen früher schreiben und komm jetzt erst dazu]

Einstiegspost


Nun sollte noch eine weitere Person auf dem Plan treten und dies war besagter Lehrling den Reiko übernehmen sollte. Besagter Lehrling war und ist im übrigen ein Mädchen von 12 Jahren die nun sehr nervös und hibbelig in einem kleinen Nebenraum des Daimyo Büro wartete. Ihre Nervosität versuchte sie jedoch sehr tapfer zu überspielen, indem sie versuchte möglichst cool und gelassen dreinzublicken, was ihr durchaus mit Erfolg beschieden war, auch war in ihrem Blick an angemessener Ehrfurcht und Ernsthaftigkeit zu erkennen, dies wurde aber von der Tatsache zunichte gemacht das sie unbewusst mit ihrem Stuhl kippelte und immer wieder auf die Durchgangstür zum Daimyo Büro starrte.

"Wann er mich wohl reinrufen wird.....", murmelte sie in den Raum hinein und sprach dabei doch eher zu sich selber, als zu irgendjemand anderen im Raum. Ihre Ohren spitzten sich, als Chie hörte wie im Nebentür die Tür aufging und jemand grüßend das Büro nebenan betrat. Einen Moment später hörte sie auch wie die Tür nebenan wieder geschloßen wurde.

Die Stimme die Chie vernommen hatte hörte sich freundlich und auch weiblich an. Wahrscheinlich würde das ihre Lehrmeisterin werden, oder vielleicht doch nicht? Vielleicht sollte die Frau auch nur als Zeugin oder Beraterin oder irgendetwas in dieser Richtung anwesend sein, vielleicht würde diese doch nicht ihre Lehrmeisterin und Trainerin werden. Schließlich hatte man ihr nur gesagt das sie heute an diesem Tage einen bekäme und der Daimyo hatte sie auch nicht sonderlich Wortreich zu diesem Punkt ausgelassen, er hatte ihr vorhin im Prinzip nur gesagt sie solle hier, hier im Nebenraum warten bis er sie riefe.
Nun sie wartete und wartete gespannt auf das was gleich unweigerlich würde folgen müssen.
Aufjedenfall hoffte Chie das ihr Lehrmeister gut und gerecht wäre und ihr möglichst viele Sachen beibringen sollte.

Sie freute sich schon sehr darauf.

[ooc.: schuldigt ist jetzt auch noch nicht sonderlich lang geworden...]
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Miyamoto Naoya
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BeitragThema: Re: Büro des Daimyô   Fr Okt 10, 2014 3:15 am


Kv: Gaststätte "Schneefall" + Timeskip von einem Tag

Naoya war bereits einige Zeit im Büro gewesen und hatte sich mit Aktenlagen und Papierkram die Zeit vertrieben, die ihn täglich so plagte, bevor er recht "kleinen" Besuch bekommen hatte. Auf seinen Wunsch hin war die junge Anwärterin hier eingetrudelt, die er gern Reiko vorstellen wollte. Immerhin war die junge Dame jetzt in einem Alter, in dem sie sich einen Lehrmeister suchen konnte und mit diesem auch einige Jahre verbringen würde. Heutzutage war es nichtmehr so üblich wie früher, dass man das tat, wie es seit jeher Tradition war, aber die kleine Dame hatte Potenzial und das wollte er nicht darauf verschwenden, sie mit anderen Anwärtern lediglich in der Truppe versauern zu lassen, wo ihre Stärken und Schwächen nicht individuell gefördert werden konnten. Außerdem konnte die Generalsdame sicher die Erfahrung gebrauchen, die ein persönlicher Schüler mit sich bringen würde.
Das fasste ganz gut zusammen, warum er das für eine gute Idee hielt.
Ob es eine war, würde sich früher oder später noch herausstellen. Jedenfalls hatte er das Mädchen kurz nach Nebenan geschickt, um zuvor mit Reiko ein paar Worte wechseln zu können und sie dann dazu zu holen. So stand er gerade am Fenster, als er die Schritte aus dem Flur wahrnahm, simpler Weise, weil es hier völlig still war, abgesehen von seinem Atem. Mit wenigen Schritten war er selbst an der Tür und öffnete sie, die Worte der Koyama deutlich vernehmend und mit einem seichten Lächeln beantwortend. "Deine Sorge ehrt mich, aber mir bekamen sowohl das Hühnchen, als auch der Sake. Wir sollten das wiederholen, wenn wir Zeit dazu finden." Seine Stimme machte deutlich, dass er gleichzeitig belustigt war und seine Aussage doch einen ernsten, wahren Kern hatte. Es kam durchaus selten vor, dass er Zeit fand, die Menschen, mit denen er arbeitete, auch privat sehr gut kennen zu lernen. Nur weil er aus Akten bestimmte Dinge wusste, war das noch lange kein privates Verhältnis zu demjenigen.
Doch die Gedanken schob er für den Moment beiseite, trat einen Schritt zurück und deutete mit der Hand in den Raum. "Komm ruhig rein und setz dich", bat er, die Tür hinter ihr schließend. Nur kurz schweifte der Blick seiner Augen durch den traditionell, aber funktional eingerichteten Raum. Er wirkte nicht nur wie ein Arbeitsplatz, was man durchaus auf mehrere Gründe zurückführen konnte. Zum einen wollte Naoya sich hier wohlfühlen, einfach weil er ziemlich viel Zeit hier verbrachte und zum anderen, weil er eben auch hochgestellte Gäste empfing, die Wert auf alte Traditionen legten, genau wie die, die der Neuzeit eher zusprachen. Irgendwo stand er immer zwischen zwei Zeiten und hatte zu balancieren. Das änderte aber nichts daran, dass vor seinem Tisch zwei Sitzgelegenheiten ihren Platz fanden, die wahlweise aus dem Nebenraum aufgestockt werden konnten, je nach Besucherzahl.
"Nunja, ich hatte ja angemerkt, dass ich mit dir über einen persönlichen Schüler sprechen wollte. Ich denke dir würde die Erfahrung viel bringen und deine Fähigkeiten spielen recht gut in die Richtung der jungen Dame, die ich dafür im Sinn hatte." Während er sprach, ging der großgewachsene Mann um seinen Tisch und ließ sich wieder in den Stuhl mit den gepolsterten Lehnen fallen, um eine doch recht entspannte Haltung anzunehmen, auch wenn er wie immer aufrecht saß. "Allerdings wollte ich dich gern fragen, ob du das Ganze annehmen möchtest oder kein Interesse an einer Patenschaft für einen Schüler hast?", erklärte der Dunkelhaarige, während sein Blick kurz zu der anderen Tür schweifte und er tief durchatmete, während er darüber nachdachte, ob er erst fragen sollte oder nicht. Er entschied sich kurzerhand dagegen. Vielleicht würde die Blonde vorschnell ablehnen.
"Vielleicht solltest du die junge Dame aber vorher selbst kennen lernen", stellte er mit einem Blick in ihre Augen fest und verzog die Lippen zu einem freundlichen Lächeln, das seine ernste Mine auflockerte. "Chie du kannst herkommen!", rief er mit erhobener Stimme. Der Daimyô wartete, bis die Anwärterin den Raum betrat und somit zurückkehrte. "Setz dich ruhig zu uns", ermutigte er sie weiter und wartete ab. "Reiko, das ist Chie - Miyoshi Chie, Anwärterin unserer Truppen. Chie, das ist Koyama Reiko, eine der beiden Personen, die sich General schimpfen dürfen." Kurze Zeit wartete er ab, ob die beiden sich begrüßen wollten, bevor er fortfahren würde, sein Anliegen zu erklären und die beiden recht schnell aneinander heranzuführen.
"Ich denke, ihr beiden würdet - falls es euch beiden passt - ein recht gutes Gespann abgeben, was das Training und Erlernen unserer Fähigkeiten angeht. Chie hat sehr vielversprechende Fähigkeiten im Bogenschießen, was du ja durchaus auch von dir behaupten kannst." Er zählte sich selbst selten zu den erreichbaren Sensei, einfach, weil er wirklich die Zeit dazu brauchte und nicht wusste, ob er sie sich irgendwann nehmen konnte. Unabhängig davon würde er es gerne tun. Immerhin war er selbst ein signifikant guter Bogenschütze. "Und ich denke, du könntest ihr helfen, ihre Schwächen in anderen Bereichen auszubügeln." Sein Blick wanderte danach auch direkt zu der Anwärterin, um sie eine Weile anzusehen, bevor er lächelte und den Kopf leicht zur Seite neigte. "Du hast viel Potenzial. Das solltest du nutzen und ich würde dir gern so gut dabei helfen, wie es mir möglich ist."

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BeitragThema: Re: Büro des Daimyô   Mo Okt 13, 2014 11:06 pm

Lange musste Reiko nicht auf eine Reaktion jenseits der Bürotür warten – allerdings hatte sie das auch nicht vermutet, immerhin musste man dies äußerst selten. Am häufigsten immernoch, wenn der Daimyô nicht in seinem Büro war, was zu dieser Tageszeit wohl doch eher seltener vorkam. Ein wahres Vorbild eben. Schon bei diesem Gedanken schlich sich ein amüsiertes Lächeln auf die Züge der Rotblondine, das keineswegs wich, als die Tür letztendlich geöffnet wurde und sie Naoya selbst ins Gesicht blickte – im Gegenteil, es vertiefte sich noch, insbesondere angesichts seiner Worte. Sie breitete leicht die Arme aus, während sie den Kopf neckisch zur Seite legte. „Als ob man mir sowas zweimal sagen, geschweige denn mich groß darum bitten müsste. Vielleicht sollte ich dieses Mal die Initiative ergreifen und dir auch eigenhändig freie Zeit verschaffen – praktisch als Übergangslehrerin.“ Ein amüsiertes Feixen flackerte für nicht wirklich kurze Zeit auf ihrem Gesicht auf, spielte sie doch auf ihr Gespräch von vorgestern an, nach dem Naoya dringend einen Lehrer benötigte, der ihm beibrachte, sich zu entspannen und ebenso, sich Freizeit zu nehmen. Natürlich nur, damit Naoya nicht noch mehr Falten und graue Haare als ohnehin schon bekam. Allerdings war mit 'Initiative ergreifen' nicht gemeint, dass sie das nächste Mal die doppelte Rechnung bezahlen würde – zumindest war das nicht der Plan.
Reiko ließ sich nicht zweimal ins Büro bitten, zumal sie, kaum dass die Tür geöffnet wurde, ohnehin praktisch schon einen Fuß über die Schwelle gesetzt hatte. So schritt sie ohne zu Zögern gänzlich ins Büro und ließ sich gelassen auf den Platz vor dem Tisch nieder, ohne sich von dem Raum selbst groß beeindrucken oder gar einschüchtern zu lassen; sie war schon oft genug innerhalb dieser Wände gewesen, um sie als fast genauso vertraut anzusehen, wie die Wände ihres Büros. Was nicht hieß, dass sie die Balance zwischen Tradition und Moderne nicht zu schätzen oder würdigen wusste; im Gegenteil, sie fand diese sehr gelungen. Aus ihrer bequemen, nicht übermäßig elegant-würdevollen Position auf dem Platz aus verfolgte sie mit den Augen, wie Naoya sich ihr gegenüber niederließ und – anders als sie selbst – trotz bequemer Art eine nichtsdestotrotz aufrechte Haltung annahm, was ihr ein kleines Seufzen entlockte. In so Situationen fragte sie sich nicht ganz ohne Ernst, ob er nicht doch irgendwo einen Stock stecken hatte. Aber gut, zumindest schien er in ihrer Gegenwart ja nicht allzu tief zu stecken, deswegen sagte sie dazu nichts – zumal ihre Gedanken ohnehin soeben von Wichtigerem in Anspruch genommen wurden.
Während Naoya redete, neigte die Generalsdame nachdenklich den Kopf zur Seite und schürzte die Lippen, ohne etwas – wie man es sonst so oft bei ihr erlebte – direkt mit einer Antwort herauszurücken. Als sie jedoch gerade den Mund öffnete, um etwas zu sagen, wurde dieses Absicht von Naoya unterbunden, indem er einwarf, sie solle sich zuerst einmal die Anwärterin selbst ansehen, bevor sie denn eine Entscheidung fälle. Einer Ablehnung dadurch ohnehin beraubt, zuckte die Rotblondine daher nur zustimmend mit den Schultern und wandte ihrerseits den Kopf, um die kleine, braunhaarige Anwärterin mit dem Namen Miyoshi Chie ins Auge zu fassen. Es war, für Reiko, doch recht offensichtlich, dass das Mädchen einen gelasseneren Eindruck erwecken wollte, als sie tatsächlich war. Das war an sich kein seltener Anblick für die Generalin; unter den frischgebackenen Soldaten sah man sowas noch sehr häufig, und bei den Jüngeren erst Recht. So schenkte sie dem Mädchen ein freundliches Grinsen und winkte ihr leicht zu, während sie sich beiläufig ein wenig gerader hinsetzte; immerhin, Vorbildfunktion und so.
Ein belustigtes Feixen angesichts der Vorstellung von Naoya geleitet, bildete sich auf ihren Zügen, während ein nicht minder belustigter Blick in seine Richtung geworfen wurde. „Und das ist Miyamoto Naoya, den du als Daimyô verfluchen darfst.“ Immerhin, wenn er schon damit anfing, konnte sie da auch gleich weiter machen, auch, wenn sein Name selbstverständlich weithin bekannt war. Man sollte sich eher schämen, wenn man ihn nicht kannte. Nicht, dass ihre vorherigen Worte wirklich respektlos gemeint gewesen wären, auch, wenn es den Anschein erweckte. „Wie der Herr grade schon gesagt hat; ich bin Reiko. Freut mich.“ Das war noch nicht einmal gelogen. Sie streckte der Anwärterin die Hand entgegen, auch, um sie ihrerseits dazu einzuladen, sich zu setzen, aber auch zur Begrüßung.
Während Naoya wieder das Wort ergriff, richtete Reiko nur kurz den Blick auf den Daimyô, musterte ansonsten aber eher Chie auf eine nicht aufdringliche, aber interessierte Weise. „Warst du im allgemeinen Bogenschießen nicht besser als ich? Vielleicht solltest du sie in dem Punkt besser unterrichten – oder aber sie sollte nie einem Samurai zusehen, der besser darin ist als ich, sonst sehe ich noch sehr alt aus.“ Reiko blickte feixend zu Naoya, ehe sie den Blick wieder Chie zuwandte. Ihr eigenes Können im Bogenschießen kam eigentlich erst auf dem Pferderücken zum Vorschein, was viele nicht verstehen konnten, oft genug nicht einmal sie selbst. Sie neigte den Kopf bald darauf wieder nachdenklich zur Seite und schürzte die Lippen, während sie ein leises „Hmhm“ von sich gab und Chie abermals musterte. „Wo genau liegen denn deine Schwächen, Chie?“ Es war wohl effizienter, direkt mit dem Mädchen zu reden, wenn es schon einmal hier war, als dies indirekt über Naoya zu tun. Zumal Reiko selbst nicht viel davon hielt, wenn man nur indirekt über eine andere Person miteinander redete, und nicht unmittelbar.
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BeitragThema: Re: Büro des Daimyô   Di Nov 04, 2014 10:01 pm


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Relativ müde stand Takeru am Eingang des Verwaltungsgebäude, an der Mauer gelehnt und zog genußvoll an seiner Zigarette. Unter seiner Freien Hand hielt er einen Umschlag, mit dem Bericht seines Letzten Auftrags fest. Ein Blick auf die Uhr  zeigte ihm das er noch ein paar Minuten hatte um dennoch Pünktlich zu sein. Oder sollte man eher erwähnen niht zu Pünktlich. In irgendeinem Buch hatte er gelesen gehabt das fünfzehn Minuten zu früh höflich genug war, aber auch nicht zu aufdringlich. Seitdem hielt er sich Penibel an diese Vorgabe.
Normalerweise wäre der Truppenführer wohl auch nicht so müde wie am heutigen Tag. Bis gestern Nacht war er noch Unterwegs gewesen auf einem Einsatz. Besagten Bericht zu diesem Einsatz befand sich im Umschlag unter seinem Arm. Obwohl er gestern erst sehr spät in seiner Wohnung angekommen war hatte er sich noch in der selben Nacht dran gemacht besagtes Dokument zu verfassen, fein säuberlich ohne ein Detail auszulassen. Dementsprechend kam er erst spät ins Bett und musste heute wiederum früher als erwartet wieder aufstehen. Er wurde zum Daimyou beordert. Für Takeru kam nur ein logischer Grund dafür in den Sinn, er sollte den Bericht abgeben. Womit er sich noch mal bestätigt darin fühlte diesen noch geschrieben zu haben.

Die Zigarette war aufgeraucht und wurde ausgedrückt, in dem dafür Vorgesehenen öffentlichen Aschenbecher. Takeru betratt das Gebäude und der erste Weg führte ihn zur Anmeldung wo er sich anstellte. Geduldig wartete er bis alle vor ihm fertig waren bevor er an der Reihe war.
"Der Daimyou erwartet mich", stellte er trocken fest.
Die Junge Frau zog daraufhin eine ihrer brauen Hoch.
"Und sie wissen nicht wo sein Büro ist?"
"Mir ist der Weg durchaus bewusst."
"Warum gehen sie dann nicht direkt zu ihm?"
Takeru verstand den Sinn der Frage nicht so recht, doch dies war er ja bereits gewohnt.
"Weil dies eine Anmeldung ist und der Sinn einer Anmeldung es ist sich anzumelden."
Die Junge Frau öffnete kurz den Mund schloss ihn jedoch gleich wieder. Einen Augenblick nicht wissend was sie sagen sollte meinte sie schließlich.
"Gehen sie einfach zu ihm."
Takeru nickte daraufhin kurz mit ernsten Gesichtsausdruck bevor er auch schon weiter ging, direkt zum besagten Büro. Vor diesem blieb er stehen und klopfte einmal deutlich.
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Miyamoto Naoya
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BeitragThema: Re: Büro des Daimyô   Sa Nov 08, 2014 1:43 am

Yolo-Timeskip ~ Kennenlernen war dann mal einen Tag zuvor ~ Timeskip-Yolo

In der weisen Voraussicht, dass Reiko nicht immer die Pünktlichste war und dem Wissen, dass Takeru die seltsame Angewohnheit hatte, fünfzehn Minuten vor dem abgesprochenen Termin zu erscheinen, hatte Naoya sich darauf verlegt, beiden verschiedene Zeiten für das Treffen zu nennen. Seltsamerweise war es darin resultiert, dass die Koyama jetzt hier mit ihm im Raum saß und der Satsujin noch auf sich warten ließ. Seufzend sah er aus dem Fenster und verschränkte die Arme vor der Brust. Gestern noch hatten sie hier gesessen und er hatte Reiko das Mädchen vorgestellt, welches er ihr gern als Schülerin anvertrauen wollte, weil er glaube, dass sie ein gutes Gespann abgeben würden. Heute morgen hatte er sie direkt abgefangen, als sie gerade in ihr eigenes Büro schleichen wollte und ihr erklärt, dass er später mit ihr reden musste, um eine wichtige Angelegenheit zu klären.
Er hatte noch nicht wirklich irgendwas verlauten lassen, das darauf hindeuten würde, dass es um Captain Flauschehaar ging. Immerhin wollte er nicht alles zweimal erzählen und Takeru würde immerhin gleich hier sein. So würde es die blonde Generalsdame noch früh genug erfahren, wenn sie überhaupt sonderlich erpicht darauf war, das zu erfahren. Immerhin wäre sie ihren geliebten Kollegen los. Gut, nicht dass die beiden bereits ewig Kollegen gewesen wären, aber sie waren doch ein eingespieltes Team geworden und hatten irgendwo gemeinsam funktioniert. Jetzt würde sie sich wieder umstellen müssen, auch noch auf einen ziemlich anderen Typ Mensch. Aber vielleicht war das garkeine so schlechte Angelegenheit. Immerhin würde er andere Ansichten mit sich bringen und sicher auch neue Probleme, aber der Miyamoto bezweifelte nicht, dass Reiko mit allem klar kam, was man ihr kollegial vor die Füße warf.
Sie war immerhin ein offener, sehr umgänglicher Mensch.
Sein Blick fiel kurz auf den schwarzhaarigen Mann, der gerade vor dem Gebäude seine Zigarette ausdrückte und es schließlich betrat. Daraufhin wandte der Dunkelhaarige sich wieder vom Fenster hinter seinem Schreibtisch ab und drehte sich dem Raum entgegen, in dem seine Kollegin saß. Etwas geistesabwesend ging er seine Pläne für den Tag durch und bemerkte, dass er nach diesem Gespräch mal ausnahmsweise nicht den ganzen Tag hier verbringen würde. Er hatte ausnahmsweise außerhalb Termine. Nunja. Immerhin mal etwas Abwechslung. Dass die Blonde ihn für den Gedanken vermutlich boxen würde, ließ sie kurz die Stirn runzeln und Reiko ansehen, als hätte sie gerade etwas gesagt. Aber seine Aufmerksamkeit floh schnell wieder gen Tür, als es endlich klopfte. "Komm rein, Takeru", sagte er laut genug, damit der andere Mann es hören würde und dem hoffentlich auch nachkommen würde. Darauf wartend, blieb er stehen und sah die Tür an und dann den Mann, der die Tür hinter sich schloss.
"Setz dich", bat der Daimyô und ließ sich dabei ebenfalls in seinen Stuhl gleiten, um sich kurz nochmal in Gedanken zu rufen, was er zu sagen hatte.
"Also", nach einem kurzen - eher untypischen - Kratzen an der Nase, fuhr er fort, seine Ausführungen zu beginnen. "Ich hatte gestern Abend eine recht intensive Unterhaltung mit Kasai. Worum es ging, ist im Grunde nicht wichtig, sondern das, worauf es hinaus lief. Er hat gewisse Gründe von seinem Posten als General zurücktreten zu wollen und ich möchte ihn ungern im Amt halten, wenn er dem nicht seine volle Aufmerksamkeit widmen kann." Er hielt es nicht für nötig, Takeru zu erklären, was Kasai hatte. Reiko selbst konnte es gut später aus ihm herauspressen, wenn sie es wissen wollte, oder sie fragte den Weißhaarigen einfach gleich selbst, wenn sie die Zeit dazu fand, ihm über den Weg zu laufen. Im kurzen Schweigen, und damit der Möglichkeit für die beiden nachzudenken, was das jetzt bedeutete, rutschte das Dorfoberhaupt auf dem Stuhl in eine leicht bequemere Position, wobei er seine typisch aufreachte Haltung nicht aufgab, immerhin war dashier offiziell.
"Jedenfalls sind wir so verblieben, dass er seinen Posten wie gewünscht aufgeben kann. Er ist seit heute morgen degradiert und gilt vorerst schlichtweg als Soldat. Wir werden später sehen, was daraus wird. Aber für den Moment brauche ich jemanden, der seine Arbeit übernimmt", erklärte Naoya sich weiterhin und musterte kurz Reiko, bevor sein Blick direkter zu Takeru überging und er den elf Jahre jüngeren Mann ansah. Es wäre ja wohl nicht schwer, sich jetzt zu denken, was er wollte. "Deshalb seid ihr hier. Ich möchte dich fragen, ob du dich in der Lage dazu fühlst, diesen Posten auszufüllen", richtete er eine Frage an Takeru und sah dann die einzige Frau im Raum an. "Und dich wollte ich fragen, ob du meinst, du kannst deine Arbeit auch mit ihm erledigen." Scherzend zwinkerte er, erbat aber im Grunde schon irgendwo ernsthaft eine Zustimmung von ihr, immerhin würde es keinen Sinn machen, völlig verfeindete Menschen zur Zusammenarbeit zu zwingen.

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BeitragThema: Re: Büro des Daimyô   Sa Nov 15, 2014 11:06 pm

Timeskip blah


Es war schon auf eine gewisse Weise erstaunlich, wie viel in den letzten Tagen zu passieren und anzustehen schien - einerseits die Sache mit ihrer neuen, und an sich auch ersten Schülerin, dann gab es heute einen weiteren, dieses Mal nicht direkt ersichtlichen Grund, beim werten Herrn Daimyô im Büro aufzulaufen. Tatsächlich hatte er ihr geradezu ein Bein gestellt, als sie durch das Gebäude geschlichen war, um sich wenigstens ein paar Minuten Ruhe zu gönnen und damit auch aus den aktuellen Verpflichtungen zu ziehen, immerhin hatte es heute und auch schon gestern Abend genügend Probleme gegeben, die dieses Mal nicht nur von beruflicher Natur gewesen waren. Im privaten Bereich hatte es nach immerhin etwas längerer Zeit wieder einmal ein paar Probleme gegeben, die widerum dazu geführt hatten, dass Reiko ihrem Schwager wieder einmal sehr Nahe gekommen war. Nur eben nicht auf freundliche, positive Weise, sehr wohl aber auf physischer Ebene - nur, dass dies bedeutet hatte, dass sie sich geradewegs Nase and Nase gestanden und einander finster angestarrt hatten.
Mit einem leichten Seufzen rieb die Rotblonde ihren Nacken, während sie den Kopf von der einen zur anderen Seite neigte und den Nacken dadurch knacken ließ, der, wie es sonst eigentlich eher seltener vorkam, heute recht verspannt war und daher durchaus schmerzte. Die privaten Probleme hätte sie über Nacht durchaus gut wegstecken können, hätte die Rasse 'Probleme' nicht beschlossen, sich über Nacht einem Gangbang anzuschließen und deswegen zu vermehren, sowie gleichzeitig auf anderer Ebene anzusiedeln. Es hatte in und zwischen ein paar Truppen vermehrte Probleme, sowie Reibereien gegeben, mit dessen Lösung letzten Endes die Generalsdame beauftragt worden war, da ihr Kollege sich schon seit gestrigem Tage nicht mehr im Büro hatte blicken lassen und sie somit für Anliegen der Art die vorerst alleinige Anlaufsstelle war. Normalerweise wären die Probleme auch gewiss nicht besonders schwierig zu lösen gewesen, hätte sie nicht noch Reste schlechter Laune vom vorherigen Abend beibehalten, die sich auf ihren Umgang mit den Untergeordneten und ihren Problemen ausgewirkt hatte, die noch dazu aus diesem Grund einem weitaus größeren Anteil des Militärs nun bekannt sein dürfte, als es eigentlich geplant war oder sein sollte. Wenn die Koyama einmal die Stimme erhob, dann meist richtig. Dadurch hatte sich allerdings auch nicht besser eine Lösung finden lassen, wenngleich Reiko bezweifelte, dass es besser verlaufen wäre, hätte sie ihre normale Gelassenheit an den Tag gelegt. Sehr wohl hatte sie dadurch aber verhindern können, dass gewisse Differenzen unmittelbar ausgetragen wurden, die in ihrem Kern und ihrer Austragung ganz und gar nicht einem Samurai entsprachen.
Aufgrund dessen war die Laune der Koyama nicht eben von strahlender, froher Natur -
was wohl abermals gewisse Probleme hervorrufen könnte, wirkte der Miyamoto doch ziemlich Ernst. Das hatte aber noch lange nicht verhindern können, dass sie ihm einen finsteren, ungnädigen Blick zugeworfen hatte, als er sie abgefangen und zu einem Treffen einberufen hatte. Fairerweise hatte sie sich einen bissigen, für sich definitiv untypischen Kommentar verkneifen können, denn von der Art hatte sie bis dahin schon genug auf den Weg geschickt - von einem untypischen, etwas gehobeneren Ton natürlich ganz zu schweigen. Schlechte Laune hatte sie aber dennoch nicht ihre Bindung an Pflichten vergessen lassen, sodass sie trotzdem mehr oder weniger pünktlich erschienen war, nur um zu erfahren, dass sie noch auf eine weitere Person warten mussten. Auch hierzu hatte sie sich einen Kommentar verkniffen, einen eher griesgrämigen Seitenblick jedoch keineswegs. Womöglich warf ihr Naoya deswegen nach einer Weile einen stirnrunzelnden Blick zu, den sie sonst aber nicht weiter zu deuten vermochte - sehr wohl aber mit einem abwartenden Gegenblick mit einer angehobenen Braue erwiderte.
Allerdings auch nur so lange, bis ein Klopfen an der Tür sie ohnehin aus allen anderen Gedanken und Überlegungen riss und ihren Blick zur Tür hin lockte, durch die so eben eine dunkelhaarige Gestalt eintrat, die Naoya mit Takeru anredete. Wenn Reiko sich recht entsinnte, so war ihr der Herr nicht gänzlich unbekannt, zumindest rein vom Sehen her nicht. Sie konnte sich aber auch nicht daran erinnern, bisher großartig viel mit ihm zu tun gehabt zu haben. Sie bedachte ihn mit einem kurzen Nicken -wieder einmal untypisch für sie, ohne ein Lächeln-, das jedoch dennoch nicht als unhöflich angesehen werden konnte, ehe sie ihren Blick wieder Naoya zuwandte, der das Wort ergriff. Selbige ließen sie jedoch die Stirn furchen, und das nicht unbedingt in positiver Art und Weise. Sie war nicht gerade dumm; die Abwesenheit ihres werten Flauschehaars, und die Anwesenheit des Schwarzhaarigen, sowie die allgemeine Versammlung ließen eigentlich nur einen Schluss zu.
Die Koyama verschränkte die Arme, während sie sich zurücklehnte, die Lippen schürzte und sich nicht dazu überwinden konnte, auch nur irgendwie gut gelaunt dabei auszusehen - und warum auch? Sie hatte Monsieur Kasai durchaus geschätzt -insbesondere das flauschige Haar-, weswegen ihr Wunsch nach einem neuen Kollegen sich verständlicher Weise eher in Grenzen hielt. Einmal ganz davon abgesehen, dass sie nichts davon gehört hatte, was den Entschluss des Weißhaarigen wirklich rechtfertigen würde. Sie beschloss daher, entweder Naoya im Anschluss in die Mangel zu nehmen, oder aber loszustürmen und Kasai zur Lot mit einem Lasso einzufangen, um ihn persönlich die Antworten zu entlocken.
Ihre Vermutung wurde, nicht unerwartet, bald darauf bestätigt, was sie zu einem nur angedeuteten Seufzen veranlassen ließ. Gewiss, sie war flexibel und kam mit den Meisten zurecht, unabhängig von Stand und Rang, aber es war etwas anderes, wenn es um eine möglicher Weise doch recht starke Umstellung ging, nachdem man sich so schön eingelebt hatte. Und abgesehen davon hatte sie ohnehin keine gute Laune, das machte das alles demnach nicht gerade einfacher oder schöner. Sie zuckte demnach nur kurz mit den Schultern und zwang sich ein angedeutetes, schiefes Lächeln auf die Züge, während sie den Blick Takeru für eine Weile zuwandte. "Das wird sich wohl zeigen müssen, er ist immerhin nicht Kasai."
Eine Weile schwieg sie, ehe sie seufzte, dieses Mal stärker und die Schultern abermals hob. Sie war dem Daimyô wohl eine gewisse, positive Antwort schuldig, damit er irgendwie darauf aufbauen konnte. Außerdem war es... unprofessionell, ihre persönliche schlechte Laune ihr Urteilsvermögen dadurch trüben zu lassen. Ganz nüchtern betrachtet. "Aber ich denke, es sollte kein Ding der Unmöglichkeit sein. Von meiner Seite aus." Sie hob leicht eine Braue an und sah den Schwarzhaarigen abermals kurz von der Seite her an, war die subtile Andeutung doch sehr deutlich; es hing auch von ihm ab, ob er mit ihr zusammenarbeiten würde können- und nicht nur von ihr, auch wenn es für sie womöglich eine größere Umstellung bedeuten würde. Schon allein deswegen, weil er noch ernster wirkte, als Kasai, wenn er im offiziellen Dienst unterwegs war. Großartig. Hoffentlich muss ich nicht noch als züchtiges, zugeknöpftes und todernstes Weib auftreten, um ein gutes Arbeitsklima aufrecht zuerhalten. Positive Gedanken, hervorgebracht von einer rundum positiven, guten Laune ihrerseits.
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Satsujin Takeru
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BeitragThema: Re: Büro des Daimyô   Di Nov 18, 2014 11:47 am

Takeru wurde herein gebeten, eine Aufforderung der er auch gleich nachkam. Im Büro befand sich jedoch noch eine weitere Frau die er als General identifizierte. Etwas womit er nicht gerechnet hatte. Er ging immer noch davon aus nur wegen den Bericht hier zu sein und fragte sich doch insgeheim was eine der zwei Generäle hier zu suchen hatte. Doch der Daimyou würde sich schon was dabei denken. Er reichte ihm auch gleich wortlos den Umschlag mit dem Bericht bevor er der bitte nach kam sich zu setzen. Sein durchdringender Blick richtete sich nun auf dem Daimyou. Dieser begann auch gleich zu erklären. Der zweite General von Tetsu war zurück getreten, warum auch immer. Dies erklärte natürlich warum sie General Koyama hier war nicht jedoch warum er. Vielleicht handelte es sich um eine neue form von effizienter Termin abarbeitung. Einfach zwei aufeinmal statt des gewohnten einzelnen. Insgeheim zweifelte der Satsujin dies jedoch an.
Weiter erklärte er das der andere General nun nur noch ein einfacher Soldat war und die Zeit zeigen würde wie es mit ihm weiterging. Auch das jemand benötigt wurde der diese Arbeit übernahm. Kurz dachte Takeru daran, dass er vielleicht Ratschläge geben sollte wer am besten dafür geeignet war. Ihm selbst würde sofort ein Name einfallen, doch bevor er etwas dazu sagen konnte sah der Daimyou ihn direkt an und fragte ob er sich dazu in der Lage fühlte diesen Posten zu übernehmen. Es war wohl das erste mal seit langer Zeit das die kühle Mimik Takerus so etwas wie überraschung wiederspielte. Damit hatte er nicht gerechnet. Gut er hatte es in den letzten Jahren gelernt gehabt mit Truppen umzugehen, dies verdankte er jedoch seinem Mentor, den er eher auf diesem Posten sehen würde doch wahrscheinlich wäre dieser zu weich für diesen Posten.
Wer nun aber erwartete das er freude ausstrahlen würde begeisterung der war bei Takeru an der falschen Stelle. Tatsächlich nahm er nach der anfänglichen Überraschung schnell wieder seine normale Gestik. Ein wenig distanziert jedoch stets freundlich.
"Wenn ihr mich für geeignet haltet werde ich mein bestes tun euren Erwartungen gerecht zu werden", antwortete er gewohnt höflich.
Er würde diesen Posten jedenfalls nicht ablehnen. Vielleicht war seine nüchterne Art Dinge zu betrachten ja auch ganz nützlich.
Der Daimyou sprach daraufhin General Koyama an und fragte nach ihrer Zustimmung. Womit sich auch ihre Anwesenheit erklärte. Sie würde mit ihm zusammenarbeiten müssen und wenn dies nicht funktionierte war es egal wie sehr ein General geeignet war es würde nicht passen. Sein blick wanderte nun auch zum ersten mal seit dem Eintreten zu der Frau. Unbehagen stieg in Takeru auf. Es war sehr schwer sich auf Fremde Menschen soweit einzulassen und mit ihnen umzugehen und irgendetwas sagte ihm, dass sie eine besonders komplizierte Person der Gattung Mensch war. Bei seinen Truppen ging es er dirigierte Befehle aber konnte stets eine gewisse Distanz wahren bei ihr würde das dann aber wohl schwerer. Viel wusste er über sie auch nicht. Sicher er war ihr bereits begegnet doch bisher wirklich unterhalten oder mehr als nötig ausseinander gesetzt hatte er sich mit ihr nicht.
Er kannte legendlich die Meinung seines Clans über sie, aber da er wusste das diese sich auf alberne Einstellungen berief, die Takeru nicht teilte.
Er bemerkte das sie ihn ansah und wartete ihre Reaktion ab. Wäre Takeru ein Mensch mit besseren empathischen Fähigkeiten wäre ihm wohl aufgefallen das sie nicht begeistert schien, doch das war er nicht. Sie stimmte schließlich zu mit dem zusatz das sie sich jedoch nicht sicher war.
Einen Moment lang sah er sie noch an bevor er das Wort ergriff.
"Ich werde wahrscheinlich Hilfe benötigen was den typischen Tages und Arbeitsablauf angeht." Diese aussage war vor allen an seine zukünftige Kollegin gerichtet. Schließlich war sie was dies anging seine einzige Anlaufstelle.
Schließlich sah er aber wieder zum Daimyou.
"Gilt diese Beförderung abs ofort?" Er wusste ja nicht was für Hintergrundarbeit zur Ernennung eines Generals gehörte und ob diese Zeit viel Zeit einnahm oder nicht.
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Miyamoto Naoya
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BeitragThema: Re: Büro des Daimyô   Di Dez 16, 2014 12:31 am

OoC: Mega sorry für die lange Wartezeit .w.

Naoya musterte alle beide eingängig und intensiv, während sie ihre Antworten gaben, Blicke und Gesten austauschten und er war beinahe soweit, zu lachen, weil Takeru nicht das Gespür für Reikos schlechte Laune hatte. Zumindest erkannte er eine gewisse Komik darin, dass Reiko vermutlich aufgrund ihres Wissens über den Clan des Mannes neben ihr falsch von ihm dachte. Der Daimyô verzog also nur leicht die Lippen, als die Antworten positiv ausfielen und doch noch eindeutige Blicke stattfanden. Das würde ein interessantes Paar abgeben... bei der Arbeit. Er unterdrückte den Reiz, sich am Kinn zu kratzen und schweifte mit dem Blick der roten Augen von einem zum anderen. "Schön, dass ihr euch zumindest eine Chance geben wollt." Sein Blick und seine Stimme ließen die Belustigung nichtmal vermuten, immerhin war es eine ernste Angelegenheit. Es ging um die Sicherheit des Dorfes und der vielen Zivilisten und Bewohner, die sich mittlerweile hier angesiedelt hatten.
"Nun", wandte er sich zunächst an seinen jüngeren Kollegen, "Ich halte dich für geeignet. Auch wenn du jung bist. Du hast sehr gute Voraussetzungen, auf die wir aufbauen können und ich glaube zu wissen, dass du nicht alt genug bist, um so verbohrt zu sein, wie zu viele hochrangige Samurai es sind. Ich bin mir sicher, dass du die aktuellen Probleme mit Reiko bewältigen kannst." Damit sprach er nicht nur die immer noch vorherrschende Benachteiligung vieler Frauen in den Reihen des Militärs an, sondern auch andere interne und externe Probleme. Wie zum Beispiel das überaus angriffslustig wachsame Auge der Shinobidörfer. Sein Blick glitt nur kurz zu der Koyama, während Naoya über die Frage nachdachte, die ihm eben gestellt wurde.
"Es wird in der nächsten Woche eine offizielle Ernennung vor den Truppen geben, aber bis dahin gilt diese Ernennung mit sofortiger Wirkung. Chiasa hat mir vorhin das Einverständnis des Beraterstabes zu meinem Vorschlag erklärt. Ab sofort bist du als General Tetsu no Muras. Ich hoffe, du wirst uns weiter so pflichtbewusst und treu dienen, wie bisher. Und ich hoffe, du wirst deine neuen Pflichten ebenso ernst nehmen, wie alles andere." Den letzten Seitenhieb würde der Satsujin wohl nichtmal verstehen, aber vielleicht brachte er der blonden Frau im Raum, die gerade Misses Grumpy spielte, ein Lächeln ins Gesicht. Wenn nicht, war es zumindest ein Versuch gewesen. Kurz überlegte er, ob er sonst noch etwas Wichtiges zu sagen hatte, aber das hielt sich eher in Grenzen mit der Wichtigkeit. Demnach schwieg er kurz und lächelte dann leicht. "Wenn ihr keine Fragen mehr habt, dürft ihr euren Tag fortführen, wie ihr wünscht.

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Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen.

Ich hab mir da was eingefangen:
 
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