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 Yoshios Wohnung

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Shimazu Yoshio
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BeitragThema: Yoshios Wohnung   Do Jun 12, 2014 4:37 pm

Das Appartment des Jungen lag mitten im Wohngebiet Kiris, innerhalb eines größeren Gebäudekomplexes. Es war definitiv nichts besonderes, eine recht beschauliche Wohnung direkt unter dem Dach des Hauses. Eine Treppe führte außen an dem Gebäude nach oben zum Eingang zu seinem bescheidenem Heim. Es gab einige Fenster, aber definitiv zu wenige um in einem heißen Sommer genug lüften zu können, dass die Temperatur erträgliche Maße erreichte. Aus diesem Grund war die Wohnung wohl auch noch leer gewesen, bevor Yoshio sie bezogen hatte und aus demselben Grund war sie wohl auch so erschwinglich. Betrat man die Wohnung fiel einem zunächst die bescheidene, ja eher schon karge Einrichtung auf. Was das ganze von einer verlassenen Wohnung unterschied, war wohl der Mangel an Staub und Spinnweben sowie den nicht vorhandenen Abdeckungen für die Möbel. Betrachtete man das Bild aber genauer, gab es eine recht große Zahl an Pflanzen in der Einrichtung, vor allem Kräuter und Pflanzen die man in irgendeiner Form für etwas verwenden konnte, Zierpflanzen suchte man hier vergebens. Ebenso wie die sonst recht typische Unordnung für Kinder seines Alters. Hinzu kam das die Schränke gefüllt waren, mit Lebensmitteln und der recht eintönigen Kleidung des Jungen, doch stets alles ordentlich und mit einer Art Struktur. Das einzige Zugeständnis war wohl das Bild von ihm und seinem Ziehvater, einem bengalischem, weißhaarigem Tiger, auf seinem Nachttisch. Sonst wirkte diese Wohnung nicht so als würde hier jemand leben oder sich gar über längere Zeiträume hier aufhalten.
-
Yoshio war an diesem Tag wie üblich mit dem Morgengrauen aufgestanden, er hatte sich in den Wald begeben und eine recht lange zeit meditiert. Zwischendurch hatte es einen kleineren Schauer gegeben, aber das hatte den Naturliebhaber kaum aufgehalten oder gar behindert, er war eben nass geworden. Ebenso nass war er dann durch Kiri spaziert, eine Erkältung würde er sich dadurch allerdings nicht holen, dies waren Zustände und Situationen die er einfach gewöhnt war. Hinzu kam seine natürliche recht unverwüstliche genetische Veranlagung. Einige hatten ihm sicherlich irritiert nachgeblickt, einem Genin, offensichtlich so wie er das Abzeichen des Dorfes und seines Ranges um seinen Oberarm trug, dies waren Blicke die der Junge aber nicht bemerkte oder einfach gekonnt ignorierte und nach kurzer Zeit hatten die Menschen sowieso anderes zu tun als einem jungen Shinobi nachzugaffen der einfach nur durchnässt war und nicht den Eindruck erweckte, als wäre dies in irgendeiner Form etwas ungewöhnliches. Zuhause angekommen hatte er sich ohne viel Federlesens eine Mahlzeit zubereitet einfach ein paar gebratene Eier mit einigen Kräutern aus seiner Wohnung verfeinert. Ordentlich wie immer hatte er anschließend die benutzten Kochutensilien gesäubert und zurück an ihre vorgesehenen Plätze gelegt. Anschließend hatte er kurz überlegt was nun angemessen war, so hatte er sich entschieden seinen Körper noch ein wenig zu trainieren. So hatte er das Appartment verlassen und war auf das Dach gesprungen. Dort angekommen Legte er sein Oberteil ab und begann seinen Körper zu spannen und zu entspannen in vielen verschiedenen Figuren und Körperhaltungen. Schließlich bemerkte ein ihm recht vertrautes Chakra. Sachiko war in der Nähe und sicherlich bald bei ihm. Andere hätten sie erst bemerkt wenn sie da war, sicherlich. Er war eine Ausnahme, denn wie alles in der Natur hatte auch sie eine eigene Signatur die er wahrnehmen konnte als Senjutsuka und so geschah dies auch hier, während er trainierte, während der Junge darüber nachsann, was das Mädchen dazu veranlasste ihn zuhause aufzusuchen, unterbrach er sein Training nicht. Die Disziplin die er besaß war für einen Jungen seines Alter durchaus ungewöhnlich, ebenso wie der athletische Körper.
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Furyoku Sachiko
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BeitragThema: Re: Yoshios Wohnung   Do Jun 12, 2014 5:25 pm

Cf: Lokal „Zur Hölzernen Schildkröte“

Gerade so hatte Sachiko die Wörter Stunde und Trainingsplatz zu einem logischen Satz zusammen gefasst. Die Zeit sollte ihr wahrlich ausreichen um ich in Yoshios Arme zu werfen, ihn zu Umarmen und ihn zu küssen, wenn er sich den letzteres nun endlich einmal trauen würde. Immer diese schüchternen Männer! Ihre Axt schwang wahrlich bedrohlich in ihrer Hand hin und her, aber sie bemerkte es nicht. Einzig und alleine wie die Menschen vor ihr fort sprangen fiel ihr auf und letzten Endes wechselte sie, auf das Dach, damit dieses starren endlich aufhörte. Erst beim überspringen einer Straße bemerkte sie die Last der Waffe und blieb einen Moment stehen, um sie an ihrer Seite zu verstauen und den Mantel wieder zu richten. Ohne Waffe sprang sie wieder auf die Straßen und sprang die letzten Meter zur Wohnung ihres Liebsten schon beinahe fröhlich, als wäre sie nie bei diesen nervtötenden Erwachsenen und ihrer Familie geblieben. Fröhlich strahlend stürmte sie die Treppe hinauf, als hätte sie nie etwas anderes getan und schlug fast schon euphorisch gegen die Tür, welche jedoch reglos in ihren Angeln verweilte. Yoshio-kun ich bin es Sachiko-chan, mach mir bitte auf, doch die Tür regte sich nicht und eintreten wollte sie diese nun nicht. Ihr Blick glitt umher und sie hing sich halb über das Geländer, sah hinauf, sah hinab und horchte. Kurz darauf entschied sie sich auf das Dach zu steigen. Wahrscheinlich war es mehr Einbildung, aber würde man Sachiko fragen hatte sie natürlich gespürt, dass er dort oben war. Also schwang sie sich aus und erklomm das Dach auf ungrazile Art und Weise um einen traumhaften Anblick zu bekommen. Yoshio hatte sich wohl entschieden auf dem Dach zu trainieren und war dabei Figuren zu machen, welche sie selbst nicht kannte, aber auch nicht kennen musste um ihn zu bewundern. Sie hatte essen umsonst bekommen und nun sah sie einen wunderschönen Jungen, der leicht bekleidet dabei war sportlich zu bleiben. Was war sie froh, die anderen Mädchen von ihm fern gehalten zu haben. Ansonsten würden sie wohl alle hier stehen und ihren Freund anhimmeln. Um so besser, dass sie dies nun alleine tun konnte und auch sofort tat. Motiviert schritt sie auf ihn zu, strahlte wie eine kleine Sonne. Einen wunderschönen Tag wünsche ich dir Yoshio-Kun. Ich habe gerade Keiko-Sensei getroffen, sie ist von ihrer Mission zurück und möchte in einer Stunde mit uns am Trainingsplatz üben, schoss sie gleich heraus und überbrückte somit die letzten Meter zu ihm, um genau vor ihm stehen zu bleiben. Sie wusste nicht wieso, aber ab und an hatte sie das Gefühl, dass er sie beobachtete. Er schien immer zu wissen, wenn sie auf dem Weg war. Das musste ein Zeichen von wahrere Liebe sein und genau jenes machte sie glücklich. Sie gab ihm genau eine Minute um sich bereit zu machen, ehe sie ihre Arme mit einer großzügigen Geste um seinen Oberkörper schlang und sich an ihn drückte. Mit großen Kulleraugen blickte sie zu ihm hinauf, die Lippen zum süßesten Lächeln der Welt verzogen. Ich habe dich vermisst Yoshio-kun, sagte sie sanft und glücklich. Hier würde sie ewig bleiben können, egal was um sie herum passieren mochte, in seinen Armen würde die Welt im Chaos versinken können. Es gab nichts das sie hier hielt, nur ihn.
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Shimazu Yoshio
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BeitragThema: Re: Yoshios Wohnung   Do Jun 12, 2014 6:44 pm

Es dauerte auch nicht lange, kaum hatte er seine Teamkollegin durch ihre natürliche Signatur erspürt, da war sie auch schon fast bei ihm, durch seine sehr gute Sinneswahrnehmung war er sogar in der Lage zu hören, wie sie unten an die Tür seines Appartments klopfte und nach ihm rief. Genähert hatte sie sich seinem bescheidenem Heim (und bescheiden war bei diesem Jungen definitiv der beste Ausdruck) über die Dächer, warum vermochte er nicht zu sagen, aber er hatte bereits beobachtet, dass das Mädchen sobald es um seine Person ging recht ungeduldig werden konnte, auch wenn sie dies wohl nie offen zugeben oder in irgendeiner Form zeigen würde. Dafür trug sie ihre Maske aus Höflichkeit und Respekt einfach zu oft. Natürlich hatte er hinter diese Maske blicken können, er wusste nicht was darunter war, nur das sie existierte, aber ihr verhalten ihm gegenüber und anderen gegenüber war doch deutlich unterschiedlich und ihre Handlungen passten oft nicht zu ihren Aussagen gegenüber anderen. Generell legte die junge Dame ein oft sehr seltsames Verhalten an den Tag, manchmal beobachtete sie ihn Stundenlang, wenn sie vermeintlich unbeobachtet war, er konnte nicht sagen warum sie dies tat und fragen wollte er sie auch nicht, schließlich tat sie es bewusst so, dass man sie dabei nicht bemerkte, konnte man nicht, so wie Yoshio auf gewaltige Entfernungen genau bestimmen, wo sie sich aufhielt, möglicherweise war dies nur wieder eine Facette menschlicher Eigenheiten die er wieder nicht verstand und in Zukunft verstehen würde? Vielleicht war es auch nur eine Eigenheit Sachikos, die er in Zukunft vielleicht auch verstehen könnte? Vielleicht war es aber auch eines der Geheimnisse die er nie entschlüsseln würde, wie so viele andere die die Menschheit nie hatte verstehen können. Schließlich kam es wie zu erwarten war, das Mädchen erklomm das Dach auf recht... unziemliche Weise, zumindest aus dem Standpunkt einer Person die in der Lage wäre etwas derartiges zu beurteilen, Yoshio beobachtete sie dabei nicht wirklich, zu sehr war er vertieft in seine Übungen, er bemerkte nur ihre Anwesenheit, vor allem durch seine Wahrnehmung der Natur, ein wenig durch sein Gehör und schließlich bemerkte er sie auch aus den Augenwinkeln. Kurz darauf drangen ihre Worte bereits an sein Ohr. Einige interessante Informationen, einige wichtige Informationen einige für ihn sehr angenehme Informationen, endlich begann ihr Training bei ihrem Sensei, eine Tatsache die ihm ein leichtes Lächeln auf die Lippen zauberte. Möglicherweise konnte man das Lächeln auch missverstehen, Sachiko würde es sicherlich für einen Beweis halten, dass er sich freute sie zu sehen, dass war nicht notwendigerweise falsch, aber auch nicht unbedingt richtig. Ihre Anwesenheit bereitete ihm zumindest kein Unbehagen, aber Freude? Er kannte sie bereits ein Jahr und seit einem halben Jahr doch schon wesentlich genauer und doch konnte er sie kaum einschätzen. Ebenso konnte er nicht klar sagen ob er sie wirklich gerne mochte, sie sagte ihm sie seien Freunde und das sie so empfand, war wirklich deutlich, zumindest für ihn. Schließlich begrüßte er auch sie: „Hallo Sachiko.“ Er war nicht wirklich ein Mann der Worte, generell dann wenn es nicht viel zu sagen gab, so waren seine Worte so karg wie die Einrichtung seiner Wohnung. Aber mit ihren Worten endete die Furyoku nicht, nein sie bewegte sich auch noch auf ihn zu, bis sie in sehr kurzer Entfernung vor ihm stehen blieb, seine einzige Reaktion darauf, war ein leichtes anheben der rechten Augenbraue, aber auch nur für einen kurzen Moment, schließlich war sie manchmal eben... seltsam. Selbst musste er dabei nun aber sein Training unterbrechen, schließlich hielt sie sich in dem Bereich auf, welchen er brauchte um genug Freiraum für die Bewegungen und Figuren dieser Meditativen Trainingstechnik, zu haben. Schließlich nach ziemlich genau einer Minute schwang sie plötzlich die Arme um ihn und drückte ihre Zuneigung aus, Yoshios Blick verriet nicht viel über seine Gedanken, vielleicht ein wenig Skepsis ob das nun so angemessen war mit dieser Geste des Mädchens. Aber er wusste auch nicht wie er darauf reagieren sollte. Er wirkte recht verloren, dort wo das Mädchen ihn soe bereitwillig umarmte, während er dahing wie ein Tier das von einem kleinen Kind umarmt wurde, er wusste absolut nicht, was er tun sollte. So reagierte er auch nicht wirklich auf ihre Worte. Nach einigen Momenten des Schweigens und der für anderen möglicherweise peinlichen bedrückten Stille, bat er sie in einem leicht fragenden Ton: „Dürfte ich dann meine Übungen fortsetzen?“
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BeitragThema: Re: Yoshios Wohnung   So Jun 15, 2014 10:17 pm

Wenn sie eine Katze gewesen wäre, hätte sie wahrscheinlich leise geschnurrt und wäre ihm um die Beine gelaufen. Vielleicht hätte sie sich auch nur einfach an ihn geschmiegt, seine Nähe genossen und ihn angesehen, Stundenlang einfach nur gesehen wie sich sein Brustkorb hob und senkte, sein Haar vom Wind umher getragen wurde oder er die Augen schloss. Es gab Leute, die empfanden es als das höchste Last ihrer Gefühle für die Liebsten in einem netten hallo, oder auf Wiedersehen zum Ausdruck zu bringen. Sie brauchte keine Worte um zu beschreiben was sie fühlte, sie würde ihm einfach auf ewig alles recht machen, was eben in ihrer Macht stand. Egal ob sie dafür kochen würde, backen, einkaufen putzen oder eben ihre filigranen Hände mit Blut beflecken. Wenn er es sagen würde, würde sie losziehen, die Welt in Schutt und Asche legen oder eben überall Blumen pflanzen, Leute umarmen, was auch immer er wollte. Solange sie dafür nur seinem Herzschlag lauschen konnte, hörte wie er leise atmete und zuließ, dass sie bei ihm war. So wie sie jetzt stand, ihn ansehen voller Euphorie und Naivität, ja so könnte sie wahrlich ewig stehen, wenn Yoshio es denn zu ließ. Doch er brach ihr kleine Welt durch, wie einen mageren Ast. Als er nach dieser kurzen Zeit fragte, ob er weiter trainieren durfte, fuhr ein Blitz durch ihren Körper und sie sprang beinahe augenblicklich von ihm fort, löste die Umarmung und senkte den Blick gen Boden. Was hatte sie den falsch gemacht? Sie hatten sich immerhin einen halben Tag nicht gesehen und nun reagierte er so auf sie? Ihr Blick wurde trüb, die rosa Seelenspiegel füllten sich mit eine Abbild von Verzweiflung und tiefer Trauer. Ihr Herz schien zu weinen und ihre Schultern sanken unwillkürlich einen gefühlten Zentimeter tiefer. Kein Strahlen mehr in ihrem Ausdruck nur tiefe, erdrückende Trauer. Ich dachte du freust dich auch mich zu sehen Yoshio-kun, gab sie kleinlaut von sich, die Mine noch immer verstimmt. Wie konnte er nur so gemein sein! Warum konnte er sich nicht einfach seine Gefühle eingestehen und sie nicht mehr mit so etwas verletzen. Er tat ja beinahe so als wäre es egal ob sie hier war. Warum horchte er nicht einfach in sich hinein, hörte auf sein Herz und kam auf sie zu, nahm sie in den Arm und gestand ihr einfach seine Liebe? Kein Mensch der Welt hätte in diesem Moment wohl trauriger neben ihr ausgesehen. Wer konnte es auch ertragen wenn ein Mädchen offensichtlich am Boden zerstört war und sich kaum wagte auf zu blicken? Aber sie wäre nicht Sachiko gewesen, wenn ihr Kopf ihr nicht eine einfache Lösung gegeben hätte. Er schien sie wahrlich einfach nicht zu trauen seine Gefühle zu offenbaren und versuchte deshalb immer wieder sie ein wenig zu vergraulen. Ach Yoshio-kun, wieso bist du immer so ängstlich, wenn ich bei dir bin. Du brauchst doch gar nicht so verwirrt sein, wenn ich da bin. Es ist in Ordnung mich in den Arm zu nehmen, immerhin liebe ich dich doch auch. Wieso hast du nicht gelernt deine Gefühle zuzulassen? Es betrübte sie wahrlich, wie wenig er sie noch immer annahm, obwohl er sie doch so deutlich auf seinen Schoß genommen hatte. Wo war diese nun, diese Liebe, dieses deutlich ja zu ihr. Etwas verwirrt von ihm trat sie noch einen Schritt zurück, sah ihn kurz an, ehe sie sich auf das Dach sinken ließ und die Beine kreuzte. Sie musste nachdenken und verstehen, wieso er sich ihr nicht öffnen konnte. Gleich würden sie so oder so trainieren können, wieso musste er nun noch trainieren? Reichte es ihm nicht mit ihr zu üben und in seiner Laufbahn aufzusteigen. Ihr Blick glitt in den Himmel, während sie noch immer unschlüssig war, warum er sich so benahm.Yoshio-kun, wieso willst du vor dem Training noch üben? Ich meine das ist sehr löblich, aber Keiko-Sensei wird uns bestimmt gleich kaum Luft zum atmen lassen. Nicht, dass du dich überanstrengst, sprach sie recht leise und schenkte ihm einen weichen, aber immer noch sorgenvollen Blick. Das sie von seinem Verhalten verwirrt war, schien mehr als offensichtlich und sorgen, ging damit fast einher. Nach einem halben Jahr musste er doch verstanden haben, dass sie sich liebten, wie konnte er das immer wieder mit solchen Aktionen in Frage stellen? Er war schon ein wenig gemein, wenn auch auf eine seltsam liebevolle Art, immerhin scheuchte er sie nicht fort, wie ein stark pubertierender Junge. Deswegen liebte sie ihn so, er war, egal was er tat, immer ihr Retter und würde sie bald von ihrer Qual erlösen.
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Shimazu Yoshio
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BeitragThema: Re: Yoshios Wohnung   Fr Jun 20, 2014 2:30 am

Mittlerweile war Yoshio schon etwas weiter was das Verständnis der Menschen in seiner Umgebung anging, vieles ergab Sinn, wo er vorher nur Seltsame Gebräuche und Eigenarten gesehen hatte. So nahm er seine Umgebung mit der Zeit anders wahr und änderte sich dabei selbst mit, der Mann der er einst sein würde wurde hier in seiner Kindheit definiert. Er veränderte sich langsam, weg von dem Isolationisten, weg von dem Fremden mehr zu einem Bewohner Kiris, doch stets ohne seine Wurzeln zu vergessen und seine Herkunft, so wie seine Erziehung. Alles Teile von ihm die ihn in seinem Wesen, seinen Gedanken und Entscheidungen beeinflussen und neue Erfahrungen die sein zukünftiges Ich beeinflussen werden. Aber so viel er auch lernte, so gab es doch stets neues zu erfahren und andere Geheimnisse zu enthüllen. Doch bei alledem gab es doch auch immer Dinge die sich ihm nicht wirklich begreiflich machen wollten. Dazu gehörte wohl vor allem auch die Person Sachiko. Sie war einfach eine Art nahezu unlösbares Rätsel verpackt einem nahezu nicht zu beendendem Spiel, verfasst in einer Geheimsprache die niemand mehr kennt, versteckt in einem gewaltigem Labyrinth. Es war einfach zuviel für den mitunter etwas zu naiven Jungen. Ebenso jetzt, sie hatte ihn mitten in seinem Training unterbrochen und ihn wie aus dem nichts angesprungen und umarmt. Nach einigen Momenten, die dem Jungen recht lange vorgekommen waren, so nah wie sie sich waren, hatte er sie nur gebeten sich zu entfernen, damit er seine Übungen fortsetzen dürfte, außerdem hatte er dies in einem freundlichem Ton getan, ohne irgendeine Beleidigung zu formulieren oder sie persönlich anzugreifen. Warum fühlte sie sich also nun... so... angegriffen? War es das? Oder doch etwas gänzlich anderes, etwas das der Shinobi ebensowenig verstand? Sie wirkte in jedem Fall wahrhaftig niedergeschlagen, als hätte er sie gerade zutiefst verletzt oder schlimmeres. Der Genin konnte sich aber beim Besten Willen nicht ausmalen wie er dieses Wunder vollbracht haben sollte. Ebenso wenig traute er sich nicht dies zu fragen, schließlich bestünde an dieser Stelle die Gefahr das er irgendeine Etikette oder eine andere Sitte missachtete die jeden Anderen an dieser Stelle von derartigen Fragen abgehalten hätte, dementsprechend hakte er auch auf ihre sehr heftige Reaktion nicht weiter nach, er wirkte einen Moment verwirrt, ehe sich seine Züge wieder vollkommen entspannten, ebenso eine Sache mit Mimik und Gestik, er schien sie oft einfach nicht richtig hinzubekommen. Beziehungsweise die falschen zu unpassenden Gelegenheiten von sich zu geben. Einfach weil er es kaum gewöhnt war viel damit auszusagen, sein Ziehvater war immer recht zurückhaltend gewesen und für Yoshio war dieser ältere Tiger noch immer eine Art Idealbild von dem Mann der er einmal sein wollte. So verriet er selten viel von seinen Gedanken, da er auch nicht gerade mit diesen um sich warf, so denn man ihn nicht fragte und nur allzu selten fragte man ihn danach. Schließlich sprach die Kunoichi, welche einige Schritte von ihm entfernt stand und einen zutiefst verstörten und auch traurigen Anblick bot. Ihre Worte erreichten den Jungen, noch bevor er seine Übungen wieder hatte aufnehmen können. Seine Worte wie immer ruhig, gelassen und ohne irgendeine Form von Wertung darin: Gäbe es einen Grund mich nicht zu freuen? Außerdem haben wir uns erst Gestern gesehen und den Tag davor, so wie den davor und diese Begrüßung ist irgendwie... neu. Normalerweise hätte ich dich jetzt nicht aufgehalten aber so wie ich die gesellschaftlichen Etikette verstanden habe, umarmt man nicht plötzlich andere Menschen, die man gerade erst noch gesehen hat oder unterbricht sie gar mitten in ihrer Tätigkeit um dies zu tun. Oder habe ich da wieder etwas falsch verstanden?  Schließlich setzte sich das Mädchen ihm gegenüber auf das Dach und er betrachtete sie noch einen Augenblick aufmerksam, ehe er seine Bewegungen fortführte, er musste stets auf alles mögliche vorbereitet sein. Manchmal konnte es schneller gehen als man denkt, das Schicksal seines Ziehvaters, ebenso wie seiner Eltern zeigte ihm dies zu deutlich. So fiel nun auch etwa die Antwort des Senjutsuka aus, als das Mädchen ihn auf seine Übungen ansprach: Nun zum einen wäre da die Tatsache, dass ich bis eben nicht einmal wusste, dass wir uns heute mit Keiko-Sensei treffen würden, außerdem gehört es zu dem täglichen Programm das ich mir zum Teil selbst auferlegt habe und zum Teil auf der Idee meines Vaters basiert. Nicht zuletzt auf einer Weisheit die er mir näher brachte und die ich verinnerlicht habe. Genieße Das Leben, sei aber stets auf das Schlimmste vorbereitet, denn im Zweifelsfall bist nur DU es, der zwischen denen die dir etwas bedeuten und einem Feind steht. Das dies Worte seines Ziehvaters waren, müsste er dem klugen Mädchen wohl nicht noch extra erklären, ebenso wenig wie die Tatsache, dass er der Junge unendlich viel auf die Meinung besagten Tigers gab und so viele seiner Worte und Weisheiten verinnerlicht hatte. Nach einer kurzen pause fuhr er fort: Das Leben hat meinen Vater gelehrt, dass man stets vorbereitet sein sollte, denn im Zweifelsfall, kann man jene schützen die einem am wichtigsten sind, so kann man Schmerz, Leid oder gar Tod von jenen verhindern die einem etwas bedeuten. Deshalb bin ich lieber vorbereitet, trainiere jeden Tag hart und viel, damit ich Andere beschützen kann. Das Training, welches wir von Keiko-Sensei erhalten werden ist nur eine zusätzliche Option, letztendlich sind wir selbst es die eine Entscheidung treffen und uns zu denen machen die wir sind, so entscheide ich mich jeden Tag hart zu trainieren, um vorbereitet zu sein. Da war es nun, eine der seltenen Aussagen Yoshios in denen er seine tiefsten Gedanken verriet, die er sonst ungefragt eher für sich behielt, hier war es aber mehr oder weniger gefragt worden und so hatte es eine recht umständliche Antwort des Ninja gegeben. Währenddessen, hatte er aber sein Training nicht im mindesten unterbrochen, er hatte einfach weitergesprochen, während er sich bewegte.
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BeitragThema: Re: Yoshios Wohnung   Mo Jun 23, 2014 7:04 pm

Vielleicht war es besser so, das Sachiko ihm kein Buch zu Verfügung gestellt hatte, in welchem sie versuchte das verhalten von Menschen erklären. Wie erklärte man Liebe und Freude, Euphorie bei dem Klang einer Stimme oder dem bloßen Anblick? Für all dies hatte sie selbst kaum Definitionen oder gar Begriffe, wie sollte sie ihre kindlich naive Welt für ihn vorbereiten? Sie konnte nicht viel anders als den Kopf schief zu legen und ihn anzusehen, als hätte er etwas vollkommen fremdes gesagt, in einer anderen Sprache, vielleicht auch nur einem ihr unverständlichem Dialekt. Trotzdem hing sie an seinen Lippen, als sei er der Erlösern, nein er war ihr Erlöser, dessen war sie sich sicher heute, morgen, für immer. Seine Begründung zum trainieren war wohl nicht weniger als ein klarer Liebesbeweis an Sachiko selbst, die auf seine Begründung nunmehr zu strahlen anfing. Für wen sollte er sonst trainieren wenn nicht eben nur für sie? Es war wohl klug was sein Vater gesagt hatte, auch wenn es noch immer gut war, dass er war, wo er nun war. Eben nicht hier, nicht bei seinem Sohn. Unter anderen Umständen wäre Yoshio nicht in ihr Leben getretenen, hätte nicht beginnen sich um sie zu kümmern, sie zu umsorgen. Sie fühlte sich so leicht und warm, getragen von seinen Worten, in dem Wissen, dass sie der Grund für sein Training war. Er wollte sie schützen und doch, doch würde es immer offene Fragen geben, Dinge die er nicht verstehen würde. Er war ehrlich zu ihr gewesen, wieso sollte sie nicht auch ehrlich zu ihm sein. Sie musste einen Moment darüber nachdenken, während sie wie hypnotisiert seinen Bewegungen folgte. Es gab wenig, das schöner wäre, außer vielleicht ein Kuss von Yoshio selbst. Es verstrich ein Moment, vielleicht war er so lang wie der Moment in welchen sie umarmt hatte, vielleicht etwas länger, auf jeden Fall war sie ungewohnt still und schweigsam. Normalerweise wäre dies wohl ein Zeichen gewesen die Flucht zu ergreifen, aber da sie Yoshio noch nie etwas getan hatte, gab es wohl keinerlei Grund dazu. Trotzdem war es seltsam, wie sie die Axt unter ihrem Mantel hervor zog und abschätzig in die Luft hob, ehe sie zu Yoshio sah. Und mit einmal war sie nicht mehr dieses lächelnd Mädchen, nicht mehr dieses strahlende Kind, sonder ein fast schon erwachsen wirkende Frau. Wie sie aufstand, die Axt über ihre Schulter warf und ihn ansah, nicht mit diesen kindlich verträumten Augen, sonder mit einer unnatürlichen Leere die sie wie ein Püppchen wirken lies. Wenn ich vor dir stehe halte ich mich nicht an eine Etikette Yoshio-kun. Ich benehme mich, wie ich mich fühle, weil du mein Freund bist, weil ich dir vertraue. Ich habe dir einmal gesagt, das ich mit dir aus Kiri gehen würde, wenn du dieses Dorf nicht mehr sehen kannst. Ihre Stimme senkte sich hinab zu diesem leisen Mädchengeflüster das schon fast „nimm mich in den Arm“ schrie und doch tat sie es nicht wirklich. Ich freue mich einfach immer dich zu sehen, weil du nicht gemein zu mir bist wie – wie sie es sind. Das hat nichts mit Etikette zu tun, gar nichts, ich halte mich sowieso nur dran, wenn ich muss, sie wog die Axt auf ihrer Schulter, als würde sie sich an die macht dieser Waffe erinnern, bewegte das Monstrum jedoch nicht von ihrer Schulter. Vielmehr wiegelte sie sich hin und her. Heute hatte sie zu viel von Familie gehört, zu viele Familienbande gesehen, sie mochte nicht mehr. Alle waren sie nur am Lügen! Alles Lügen um sie herum, nur Yoshio war ihr wirklich nah, kein Blut der Welt könnte sie von ihm trennen, er war doch der einzige der sie Beschützte. Ihr Körper begann zu zittern, heute vor Unterdrückten Gefühlen, wie damals wegen des Regens. Es war frustrierend das er nicht sehen wollte, das er nicht zu verstehen schien, sich nur davor drückte sie ehrlich zu lieben. Du bist der einzige den ich schützen will, du bist der einzige den ich gerne sehe, gestand sie weiter, unterdrückte das Zittern ihres Körpers und schluckte die aufkommenden Tränen. Die Bilder an ihren Onkel überfielen sie, zerfraßen sie und sein Gesicht brannte sich in ihren Verstand, kam mit einem widerlichen Gefühl und dem Geruch von Blut. Für wen Kämpfen wenn nicht für den Mann den sie liebte, für wen sterben, wenn nicht für den, der sich zu schützen versuchte. Jede Tag bin ich froh, das ich noch atme, das sie mir nicht die Luft zum leben genommen habe. Jeden Tag muss ich darauf achten was ich esse um nicht tot umzufallen. Sie hassen mich Yoshio, sie hassen mich alle beide! ihre Stimme zitterte auf eine ängstliche Art und weise, vibrierte weil ihr ganzer Körper angespannt war, ihre Finger weiß wurden, da sie die Axt zu stark umklammerte. Deswegen freue ich mich jeden Tag dich zu sehen, deswegen umarme ich dich, deswegen komme ich immer zu dir, weil du nicht versuchst mich zu vergiften oder zu ersticken, weil du keine Messer nach mir wirfst, in ihrer Aufregung sog sie die Luft zu stark ein, begann zu husten und zu keuchen. Nur mit Not bekam sie sich wieder in den Griff, strauchelte zwei Schritte, ehe die Axt von ihrer Schulter glitt und sich fast schon monoton sagte, Du bist alles was ich habe. Unterstrichen von einem fahlen Gesicht, ausdruckslosen Augen, starr ins Leere blickend, hätte man sie vom Dach stoßen können, ohne das sie sich gewehrt hatte. Was war das Leben, wenn sein Inhalt sich nicht zu einem Bekannte? Warum kämpfen, wenn sie scheinbar verloren hatte. Aber nie würde sie sich ihren Eltern unterwerfen, nur ihm, niemand anderem! Ihr einziger Funke, die einzige Möglichkeit auf ein Leben war er, denn nur er hatte sie überflügelt, nur er würde sie erlösen können, nur er – nur er.
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Shimazu Yoshio
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BeitragThema: Re: Yoshios Wohnung   Mi Jul 02, 2014 1:12 pm

Nach der recht langen Rede die der Junge von sich gegeben hatte, schwieg das Mädchen ihm gegenüber, nur die Götter mochten wissen, warum sie dies auf einmal tat. Ihr verhalten war ungewöhnlich, bei ihrer Person sollte man aber wohl eher von der Normalität abweichend sprechen, denn ungewöhnliches, ja gar seltsames tat sie am laufenden Band, nun aber tat sie etwas sehr menschliches, sie übte sich in Schweigen. Man könnte nicht sagen, ob sie dies als direkte Reaktion auf die Worte des Genin tat oder ob sie sich wieder in ihre eigene Welt verzog... und Yoshio könnte dies schon gar nicht ausmachen, dafür verstand er noch zu wenig von einigem menschlichen Verhalten welches man als „normal“ betrachtete. Während der Junge trainierte, machte er sich um nichts in der Welt Sorgen, er vergaß die unterschwellige Trauer, welche er manchmal empfand, wenn er glückliche Familien sah, er vergaß wie er sich in Situationen den Gebräuchen entsprechend zu verhalten hatte, er lebte den Moment. In so einiger Hinsicht war dieser Junge von kaum 12 Jahren weiser als mancher Greis, er wusste was er am Leben hatte und war sich dessen Vergänglichkeit bewusst, ohne sich vor dem Ende zu fürchten. Gleichzeitig war er aber auch noch jung und mit dem Vorrecht der Jugend beanspruchte er auch die Naivität für sich, die Unerfahrenheit und nicht zu letzt das Streben nach dem Platz in der Welt an den er gehörte. Allmählich veränderte sich die Haltung der Kunoichi ihm gegenüber, sie wirkte... verändert, ihre Mimik lies darauf deuten, dass ihr etwas gewaltiges Unbehagen bereitete, außerdem nahm sie die Axt unter ihrem Mantel hervor. Dies veranlasste den Jungen an dieser Stelle dazu in seinen Bewegungen innezuhalten und sich für einen Moment tief in sein innerstes zurückzuziehen und die Umgebung um sich herum deutlicher und bewusster wahrzunehmen. Aber nichts deutete auf einen Feind hin oder einem anderen Grund, warum sie etwas derartiges tat. Yoshio machte sich bereit im Notfall alles zu geben um sich zu verteidigen, aber in diesem Moment wollte er nicht glauben, dass dieses Mädchen im speziellen vor hatte ihn anzugreifen es wäre einfach völlig entgegen dem, wie sie sich bisher verhalten hatte. Bewusst nahm er aber keine Verteidigungshaltung ein, er wollte sie nicht provozieren, doch war er in diesem Augenblick bis zum zerreißen gespannt, schließlich öffnete das Mädchen den Mund und begann zu sprechen. Langsam begann er sich zu beruhigen ihre Axt schien sie mehr unbewusst hervorgeholt zu haben. Auch ihren Worten folgte er mit aller Aufmerksamkeit und die Worte verwirrten ihn. Nur eine Frage warf er zwischen ein Paar ihrer Worte ein:   Wer sind „sie“ ? Seine Stimme war ruhig, fast schon zu ruhig, nur leicht konnte man das Zittern der Wut in seiner Stimme hören, die er mit aller Macht zu unterdrücken versuchte. Darauf konnte er sich absolut keinen Reim machen und was er nicht verstand, warum er der einzige sein sollte? Gab es einen Grund warum er dieser Jemand war? Sollten dies nicht viel mehr ihre Eltern und guten Freunde sein? Oder andere Bezugspersonen, Menschen die sie länger kannte als den jungen Shinobi? Fragen über Fragen die er sich selbst nicht beantworten konnte. Sie begann zu zittern an Ort und Stelle während sie sprach, nach einigen Momenten schien sie es bemerkt zu haben und es mit Mühe zu unterdrücken, ebenso wie einige andere Gefühle. Etwas ähnliches hatte er bei seinem Ziehvater einmal beobachtet, nur hatte der es damals besser verstecken können als das Mädchen vor ihm. Als sie weitersprach, konnte der Junge nicht recht glauben was sie da erzählte, von Mordversuchen die sie anscheinend regelmäßig zu überstehen hatte, unbewusst formten sich die Hände des Genin an dieser Stelle zu Fäusten, das war unverzeihlich was sie dort erzählte, ihm so freiwillig darlegte. Dabei kam dem Ninja nicht einmal die Idee, dass sie ja auch lügen könnte. Unterdrückte Wut sprach aus der Körperhaltung des Senjutsuka, ohne es zu bemerken, führte es dazu, dass er mehr von dem Naturchakra in sich hinenzog als  er es sich leisten konnte, um seine Gestalt unverändert zu lassen, Seine Züge wirkten wesentlich animalischer und es schien fast so als hätte sich das Blau seiner Augen ein wenig verändert, ja seine Pupillen waren etwas weniger rund. So tief ging seine Wut, denn unbegreiflich waren für ihn die Menschen und noch weniger die Gründe, warum man ein so junges Mädchen versuchte umzubringen! Den Teil, dass er der einzige für sie war auf der Welt, den hörte er fast gar nicht. Zu sehr war er empört ob ihrer anderen Worte zu unwichtig war es für ihn, ob der anderen Tatsachen die sie ihm nannte, dass er darauf nun nicht einging.
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Furyoku Sachiko
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BeitragThema: Re: Yoshios Wohnung   So Aug 10, 2014 11:09 am

Sie? Hallte es in ihrem Kopf wieder. Wer sind Sie? Sie, Sie nur Sie. Monster, Sie sind Monster, kam es leise über Lippen. Leichenblass bewegte sie sich nicht, wagte nicht etwas zu tun. Sie wollte ihre Axt nicht heben oder senken, die Luft nicht einatmen oder ausstoßen. Sie wollte weder Leben noch sterben, Sie hatte einfach nur das Gefühl zu zerfallen, wie ein Mosaik auseinander zu brechen. Das was sie hielt war das Wissen, das Es Yoshio gab, das er hier war und gefragt hatte. Würde er losgehen und sie nun töten, würde er sie umbringen? Sie taumelte einen Schritt nach vorne, wieder auf ihn zu. Wollte sie in diesem Moment doch nichts mehr außer seine Nähe und seine Präsenz. Ein Schritt war ungenauer als der  Andere, sodass Sie ihm schon fast in die Arme stolpert und nur schwer vor ihm zum stehen kam. Die Axt glitt aus ihrer Hand fiel klirrend zu Boden. Ob sie weiter rutschte oder nicht war der Genin vollkommen egal. Ihre Ansprache hatte sie ausgelaugt, an ihrer Kraft gezehrt. Heute Abend wollte sie nicht nach hause. Sie würde bei Yoshio bleiben, den ganzen Tag nur ihn sehen wollen. Wie sie so vor ihm stand, den schwachen körper gerade so unter kontrolle hielt, da wollte sie ihm sagen wer es war und doch wollte sie seine Hoffnung auf eine gute Welt in kiri nicht zerstören. Würde er einsehen das die Erwachsenen grausam waren, das nur sie beide etwas dagegen tun konnten? Yoshio-kun meine Mutter tut das alles. Sie hasst mich weil ich – weil er mich, ihre flache Stimme brach einfach ab. So fröhlich ihr rosa Haar auch wirkte, so oft sie am Lächeln war wenn Yoshio bei ihr war um sie mehr zerriss es sie nun ihm all das zu sagen. Sie liebte ihn, sie vertraute ihm und doch sollte er nicht wissen, wie schlecht es ihr ging. Er sollte sie halten, in den Arm nehmen und doch nicht wissen wie schwach sie war. Auf einer Ebene sollten sie stehen und doch sollte er sie beschützen halten und trösten. Es war ein verdammter Widerspruch und doch schien es so klar wenn sie ihn ansah. Sie konnte nicht mehr anders als ihn fast schon hypnotisiert anzustarren, in ihm alles zu sehen was man Hoffnung nannte. Du bist alles Yoshio-kun, wiederholte sie noch einmal und sank an seine Brust, schlang die Arme um ihn, weil sie halt brauchte. Alleine konnte sie nicht leben, nicht atmen nicht stehen. Nichts außer ihm war ihr wichtig, lieb und teuer. Sie wollte nicht nach hause, nicht zu ihren Eltern oder den Verwandten sie wollte mit niemandem darüber reden, ihr glaube ja niemand. Mit der Kage selbst zu reden wäre ihr ein Unding gewesen, diese Frau würde sie nie belästigen und nie würde sie damit hausieren gehen. Irgendwann würde sie einfach weg laufen  und Yoshio mit sich nehmen. Er hatte es so viel besser ohne Eltern. Ihre eigenen waren Monster und ihr Onkel ein Schwein gewesen. Das Blut das seinen Oberkörper auffraß und das immer fahle werden Gesicht, nie würde sie es vergessen. Er war einfach zusammen gebrochen, hatte sie mit seinen letzten Atemzüge derb beschimpft und verflucht. Seitdem hasste ihre Mutter sie und niemand hatte ihn dafür jeh gehasst. Wenn es möglich war dann würde sie es wie einen Unfall aussehen lassen und auch ihren Vater mit in den Tod schicken. Er half ihr nicht, niemand half ihr obwohl er es wusste. Wie konnte er ihr das antun seiner eigenen Tochter! War er so blind vor lieb zu diesem Monster, das er nicht sehen wollte wie es ihr ging? Sie hassen mich alle beide, wimmerte sie leise vor sich hin. Die liebe dieser beiden wollte sie seit Jahren nicht mehr, doch diesen Druck hielt sich einfach nicht aus. Jeden Tag das gleiche Problem und diese ewige Unlust. Nur er hielt sie und vielleicht konnte er nun endlich zugeben wie wichtig sie einander waren und vielleicht verstand er auch, das er gar nicht anders konnte als auf sie aufzupassen, sie zu verteidigen und zu beschützen.
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BeitragThema: Re: Yoshios Wohnung   So Aug 10, 2014 5:32 pm

Die Art und Weise mit der die Genin über wen auch immer zu sprechen begann, war ungeheuerlich, geradezu grausam, sie sprach von Monstern, dabei schüttelte das Mädchen sicht, wurde blass, als wäre ihr die Angst allein mit dem Gedanken an diese Wesen direkt wieder in ihr Fleisch und Blut übergegangen. Dabei machte sie langsam einige Schritte auf ihr Teammitglied zu, normalerweise würde er sie darauf hinweisen oder einige Schritte zurücktreten, aber in diesem Falle, war es nicht eine ihrer seltsamen Eigenarten, dass konnte der Junge nur zu gut aus ihren körperlichen Reaktionen herauslesen, viel mehr war es das blanke Entsetzen. So brach er alles was er gerade getan oder vorgehabt hatte ab, wartete ab, beobachtete und verhielt sich zunächst einmal still, aber er war da und entfernte sich nicht einfach, wo andere sich verschlossen und wegliefen würde Yoshio so etwas nicht einmal denken. Was auch immer das Mädchen denken wollte und was Yoshio von ihr hielt, sie brauchte Hilfe und sie war das was einem Freund nahe kam wohl am ähnlichsten und so würde er hier nicht davonlaufen. Direkt vor ihm kam sie zum stehen, brach förmlich zusammen, nur knapp gelang es ihm, dafür zu sorgen das sich nicht einfach in sich zusammenfiel. Schließlich sagte sie etwas ungeheuerliches. Etwas das den Jungen unfassbar wütend machte und doch konnte er an dieser Stelle nichts tun. Außer seine Muskeln verkrampfen um nicht loszuschreien, um nichts unbeholfenes zu tun. Ihre eigene Mutter... unvorstellbar und mit einem Mal ergab soviel was das kleine Mädchen tat oder von sich gab so viel Sinn. Einiges wohl noch immer nich, aber im Zusammenhang schon irgendwie... und warum auch immer, aber sie schien ihn als ihren Beschützer und Retter erwählt zu haben, die Gründe dafür mochte nur der Verstand der Shinobi kennen. Aber in diesem Fall würde es alles erst einmal etwas ruhiger angehen lassen und sie weniger forsch behandeln. Schließlich brach sie mit den relativ üblichen Worten fast zusammen, warf sich ihm um den Hals und diesmal stieß er sie nicht von sich weg bzw. sagte etwas damit sie von selbst ging, so stand sie da ihre Arme um seinen Körper geschlungen, während Yoshio sich über die Situation den Kopf zerbrach, tief in Gedanken, außer sich vor Wut, außerhalb seines sonst so üblichen Gleichgewichts und sein Gesicht zeigte mal eine deutlichere Regung als sonst. Mit Mühe begann er sich die Kontrolle über seinen Körper und seinen Geist wiederzuholen. Das letzte was Sachiko in diesem Moment brauchen konnte, war ein völlig durchgedrehter halbstarker. So begann er seine Muskeln zu entspannen und sich zu beruhigen, legte schließlich auch einen seiner Arme um ihre Schultern und sagte zunächst einmal noch immer nichts, er hatte so im Gefühl, dass sie gleich fortfahren würde. Beinahe. Ihre letzten Worte entfachten seine Wut beinahe von neuem, aber diesmal war er gewappnet. Verbunden war er mit der Natur und allem um sich herum. Viel von dem Chakra durchflutete seinen Körper und wurde einfach wieder entlassen. Immer mehr durchströmte seinen Körper, so stark, dass es sein äußeres ein wenig zu verändern begann. Auch das ging vorrüber, schließlich begann der Junge zu sprechen, nur diesmal weniger ruhig wie sonst, sondern mit noch immer einem leicht wütendem Unterton: Ich bin da, mach dir keine Sorgen mehr Sachiko. In diesem Moment wollte er auch nicht viel mehr sagen, konnte ihr keine großen Vorschläge machen. Nichts das sie im Moment aufwühlen würde. Er blieb einfach nur da, wenn sie sich gleich beruhig hätte, dann könnte diese Dinge immer noch sagen.
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BeitragThema: Re: Yoshios Wohnung   Do Aug 28, 2014 9:37 am

Wenn es ihr möglich gewesen wäre in seiner Umarmung ein Leben lang zu verharren hätte sie es getan. Was konnte sie sich mehr Wünschen als das er sie verstand, ihr Leid in sich auf nahm und es hielt, wie man kleiner Kinder sacht im Arm wiegte. Wie aufgewühlt ihr Herz auch sein mochte, wie zerstört ihr verstand auch war, wie besessen sie davon war ihn zu schützen, ihre Mutter zu töten in diesem Moment in dem sie seine Anspannung kurz spürte, merkte wie er sie bei sich hielt , in diesem Moment gab es nur ihn und dieses unbeschreibliche Gefühl von Erleichterung. Sie war nicht alleine, wurde von ihm nicht zurück gestoßen. Er sah es endlich ein, er nahm endlich offen an wer er war und was er tun musste um sie zu retten.Vielleicht würde er es nicht heute tun, oder morgen, aber er würde es tun. Jeden Tag würde er sie wieder in den Arm nehmen, nicht mehr versuchen den starken zu mimen, den unnahbaren zu geben. Es war vorbei mit diesem Versteckspiel, es war egal wer er hatte sein wollen, nun war er nur noch ihr Beschützer. Seine Aufgabe, sein Lebensweg schoss auf ihn zu und Sachiko selbst war der Bote, die Figur um die sich in diesem Spiel alles drehen würde. Ihr Herz hüpfte vor Freude als sie seinen Arm spürte, fühlte wie sich sein Körper unter ihren Händen von einer verkrampften Statur zu etwas lockerem entwickelte. Die Rosahaarige konnte nicht anders als ihren Körper wie eine Ertrinkende an ihn zu klammer, als wäre er ihr Seil, ihre Rettung, das Einzige was zwischen dem Tod und ihr stand. Seine wenigen Worte waren wie die Erfüllung ihres tiefsten und innigsten Wunsches. Er gab es zu, er bekannte sich zu ihr, zu ihrer Beziehung zu ihrer Liebe. Voller Freude und Hoffnung drückte sie ihn kurz fester, ließ locker und sah zu ihm auf. Ihre Augen groß und glänzend, schwankend zwischen Tränen der Freude und der Trauer. Ihre Lippen formten ein schmales Lächeln. Es gab Hoffnung und er hatte sie endlich ausgesprochen. Ihr Herz flatterte wie das eines kleinen Kindes. Ich – Danke! Ich wüsste nicht was ich ohne dich tun sollte, ihre Stimme wurde immer leise während sie sprach und die stille die sie heute ausstrahlte war wohl bedrückender als ihr ewiges Freuen, Hüpfen und Kuscheln. Ihr Blick huschte zwischen ihm und dem Himmel hin und her. Mit ihm würde sie bald frei sein. Wenn sie stark genug waren dann würden sie sicher fort gehen und er würde sie umsorgen, jeden Tag und jede Nacht. Mit der zeit die verstrich begann sie allmählich etwas klarer in ihrem Kopf zu werden, sich von diesem zittrigen zu entfernen. Alle Kraft schöpfte sie aus seiner Umarmung, seiner Nähe, dem Geräusch seines Herzens das leise in seiner Brust schlug. Wie hätte sie mehr wollen können, sich mehr als das erhoffen können. Einsicht und Liebe hatte er gezeigt und sie angenommen auf ewig. Du gehst nicht mehr oder Yoshio-kun? wisperte sie leise, ihre rosa Augen voller Hoffnung auf ihn gerichtet. Du lässt mich nicht mehr mit ihnen alleine, nie wieder – oder Yoshio-kun? Er konnte nicht nein sagen, konnte sie nicht im Stich lassen, jetzt wo er sie vom Rand des Abgrundes gezogen hatte. Endlich hatte er es gesagt, endlich richtig gehandelt. Es war wie damals im Regen, als er sich auf ihren Schoß genommen hatte und sie seine Wärme gespürt hatte. Er war Leben, Liebe und die Wärme ihres Herzens. Wenn er etwas konnte, dann konnte auch sie es und wenn er stark sein konnte wollte auch sie es sein. Zusammen würden sie all das durchstehen.
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BeitragThema: Re: Yoshios Wohnung   Do Sep 18, 2014 9:41 pm

Die Umarmung welche von dem Mädchen ausging, schien nicht enden zu wollen. Ein endlos lang erscheinenden Moment standen sie dort beieinander, so lange, dass die Nähe dem Jungen in diesem Fall doch ein wenig unangenehm wurde, es war für ihn seltsam und außerdem konnte er auf diese Weise keine Körpersprache wahrnehmen, war im Falle einer Gefahr nicht in der Lage sich ordentlich zu bewegen und er konnte nicht in dem Gesicht der Kunoichi vor sich lesen. Alles in allem eine Kombination die ihm so nicht behagte, außerdem stoppte sie einfach nicht mit der Umarmung, da er aber auch nicht unhöflich sein wollte und er auch nicht hunderprozentig sicher sein konnte, ob es der jungen Dame schon besser ging, beließ er diesen Zustand. Schließlich drückte sie ihn noch einmal sehr fest und ließ dann deutlich lockerer, kurz darauf sah sie zu ihm auf. In diesem Moment, gab er sich allergrößte Mühe ihr ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, also erwiderte er ihren Blick und gab sein breitestes Lächeln zum Besten, was in seinem Falle ein leichtes Hochziehen der Mundwinkel war, er war noch immer kein gewaltiger Verfechter der menschlichen Idee, jede einzelne Emotion klar und deutlich auf seinem Gesicht widerzuspiegeln. In diesem Falle machte er aber mal eine Ausnahme. Schließlich verließen einige Worte den Mund des Mädchens und er wusste nicht recht darauf zu antworten, sie war ja schon wie sein Schatten, wann hätte sie sich da auch groß an andere wenden können und wo er nun hörte, was man ihr angetan hatte, konnte er es zumindest teilweise nachvollziehen, was sie dazu bewegt haben mochte, sich an jemanden zu hängen, was sie aber dazu bewegt haben mochte ihn zu wählen, war etwas das er absolut nicht zu beantworten wusste. Schließlich wurde die zarte Stimme des Mädchens immer leise, schließlich verebbten ihre Worte, nun sah sie ständig zwischen ihm und dem Himmel hin und her und nur die Götter mochten wissen was nun in ihrem Kopf vorging. Yoshio atmete ruhig weiter und ließ sich nicht anmerken, dass er allmählich ein wenig ungeduldig wurde. Schließlich sprach sie wieder und er konnte nichts anderes tun als zu antworten: Also ich hatte schon vor mich gleich mit Sensei zu treffen, du etwa nicht? Oder hatte ihre Frage eine andere versteckte Bedeutung gehabt? Kurz darauf fragte sie noch etwas, und in diesem Moment, kam ein wenig von der Wut die er eben verspürt hatte wieder zu ihm zurück, aber viel schwächer als zuvor. So konnte er sie auch leicht kontrollieren und unterdrücken, ließ sich nichts von außen anmerken, dafür kam seine Antwort aber schnell, beinahe schon überhastet, ohne groß darüber nachzudenken antwortete er: Nein, absolut nicht. Fürs erste kannst du bei mir bleiben, bis wir etwas besseres für dich gefunden haben. Nach einiger Zeit nun wirkte die Kleine schließlich so, als würde es ihr deutlich besser gehen, ihr Zittern war verschwunden und der Senjutsuka hoffte, dass er ihr die Ängste hatte nehmen können. So löste er sich nun von ihr und hielt sie auf Armeslänge von sich, sah ihr in die Augen und sagte nur: Ich glaube es ist Zeit, wir müssen uns noch mit Sensei am Trainingsplatz treffen. Mit diesen Worten lösste er sich nun endgültig von ihr, laß seine Kleidung vom Dach auf und zog sie sich wieder über, ehe er sich mit ihr auf den Weg richtung Trainingsplatz machte.

TBC: Trainingsgelände 5
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BeitragThema: Re: Yoshios Wohnung   Fr Sep 26, 2014 6:02 pm

Ein schalkes Lächeln huschte über ihre Lippen, erhellte ihre Züge und ließ sie fast schon unbeschwert wirken. Das er in so einer Situation etwas komisches sagen konnte war bewundernswert. Ach Yoshio-kun, wie du nur immer auf so seltsame Dinge kommst. Als würdest du nicht wissen was genau ich damit meine. Es ist so süß wie du versuchst meine lauen zu heben. Ihre Züge waren fast gänzlich wieder in die des fröhlichen Mädchens umgeschlagen und all das nur wegen ihm. Deswegen kicherte sie nur kurz und sagte dann leicht verspielt, ich denke zu Keiko Sensei zu gehen ist vollkommen in Ordnung. Natürlich war es nur in Ordnung, weil sie von der Frau lernte ihren Yoshio zu beschützen so gut es ging. Sonst war Keiko ihr recht egal, sie hatte immer gute Laune und was einmal für die Frau sprach, sie hatte keine große Familie die sie hinter sich her zog, so wie diese anderen beiden Idioten von heute morgen. Wie konnte man dieses Nervenbündel von Tani nur mögen? Niemand mochte nervige kleine Kinder und Tani gehörte deutlich zu jenen, die einfach nur anstrengend waren. Aber was dachte sie darüber nach? Sie hatte jeden Grund um zu strahlen, fühlte sich leicht und beschwingt. Sie konnte zu Yoshio ziehen, bei ihm leben und würde wohl für immer bei ihm bleiben. Es konnte gar nicht besser für sie laufen. Jetzt wo er es wusste, wo er alles wusste würden sie zusammen etwas gegen diese Monster unternehmen, da war sie sich sicher. Das ihre neue Heimat nun die Wohnung unter ihren Füßen war erfreute sie nur um so mehr. Selbst als Yoshio auf Armeslänge von sich fort hielt störte es sie einmal nicht. Er musste ja wieder der ernste sein, durfte nicht zeigen was er wirklich fühlte. Wieder konnte sie nur niedlich kichern und nickte euphorisch als er meinte, das sie nun los sollte. Ich folge dir überall hin Yoshio-kun, du musst es nur sagen, schwor sie schon beinahe und sah dabei zu wie er sich wieder anzog. Wie schade das er daran gedacht hatte! Ab und an wollte er wohl einfach nicht zugegeben, das auch ihm in Kiri kalt wurde. Aber so war er nun einmal ihr liebster Freund und Teamkollege. Ab heute teilten sie sogar eine Wohnung! Das Lächeln wich nicht mehr aus ihren Zügen, die Röte nicht von ihren Wangen. Alles in ihr schrie nach ihm und nun waren sie sich so nahe, wie sie es nie gewesen waren. Sie teilten ein Leid, ihr Leid und von nun an würde sie essen können, ohne Angst vor Gift haben zu müssen. Am liebsten hätte sie die Axt durch die Luft gewirbelt, und wäre an seinem Arm zu Trainingsplatz gelaufen, doch er wollte scheinbar nicht zeigen, wie es nun zwischen ihnen war. Liebe war wirklich schwer und vor allem Yoshio würde noch lernen müssen wie man sie zeigte. Aber sie würde Geduld mit ihm haben, würde ihm beibringen was sie wusste und zusammen würden sie sich auf ewig lieben. So hüpfte sie also munter hinter ihm her, verließ das Dach und schien nicht einmal für eine Sekunde traurig gewesen zu sein. Der Tag an dem das Blut ihrer Eltern ihre Axt benetzte kam näher und immer näher. Täglich wurde sie stärker und stärker, während ihre Eltern sie für schwach hielt. Nun hatte sie auch noch einen Partner an ihrer Seite, jemandem der sie schütze und liebte. Wie ein kleiner Sonnenschein ging sie an der Seite des Weißhaarigen zum Trainingsplatz, sicher das nichts mehr ihre Laune trüben würde, nicht heute oder morgen. Solange sie zusammen leben würden, wäre alles gut. Es gab genug Mittel und Wege zu verhindern, das er eine eigene Wohnung für sie fand.



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