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 See von Kirigakure

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AutorNachricht
Senju Azumi
[Admin] Young Blood
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Kurzinformationen
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Besonderheiten: Mokuton || Sensor || Grüne Haare
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BeitragThema: See von Kirigakure   So Okt 27, 2013 7:12 pm


See von Kirigakure


Die Insel ist nicht nur allseits von Wasser umgeben, das das Dorf nicht erreicht, nein, es gibt auch noch einen ruhigen See, nicht sonderlich groß, aber er ist das einzige Wasser, das direkt an das Dorf grenzt. Er wird an warmen Tagen gern mal zum Baden genutzt, aber genauso zum Training oder als einfacher Treffpunkt für gelangweilte Jugendliche.


_________________
Sprechen Handeln Denken

Forget Regret, or life is yours to miss.

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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Do Dez 26, 2013 1:27 pm

CF: Rosengarten

Wenn man die Siegel der Mauern selbst geschaffen hatte, war es wirklich zauberhaft wie leicht sie zu umgehen waren. Es war nicht so, das sie es einem anderen zutraute all dies zu zerstören oder kurzzietig zu blockieren, immerhin wurden die Signale nicht nur zu ihre geleitete, aber es war trotzdem etwas herrliches zu sehen, das sie etwas geschaffen hatte. Es machte sie ein wenig stolz zu gehen und kommen zu können wie sie es wollte. Also drückte sie den schwarzen Mantel noch enger an ihren Körper und verbarg so das rote Futter der Innenseite und ihre Piercing am Bauchnabel vollkommen. Wenn sie nicht gefunden werden wollte, dann konnte sie dafür sorgen, das dem so war. Aber gerade war es ihr egal ob sie jemanden traf, sie wollte nur etwas weiter von ihrer verwirrten Beraterin fort und die sorgenvollen Blicke von Taro nicht mehr spüren müssen. Im laufe der Jahre hatte sie nicht gelernt blicke zu deuten, sie war einfach blind gewesen was so etwas an ging. Immer wen sie geglaubt hätte, ihre Mutter würde nicht mehr verlangen, hatte sie weiter Gezeter und gesagt, dass sie sich mühe geben müsste. Es war ein elendes Leben gewesen in dem sie keine Lust gehabt hatte auch noch auf andere Rücksicht zu nehmen, deswegen tat sie es nicht, nur bei ihren Kindern. Nanami hatte diese grenze heute deutlich überschritten und während sie durch die Bäume tänzelte war es ihr noch immer egal, wie schlecht es dem Mädchen ging. Sie empfand keine Liebe, für niemanden, nicht einmal für sich selbst. Menschen waren einfach oder anstrengend und heute war der Rotschopf anstrengend und damit nicht in der Situation ihr etwas zu sagen. Sie hatte gewagt ihre Vorgesetzte anzugehen und das ließ Tenshi sich nicht bieten, sie ließ sich gar nichts bieten. Wenn Nanami sich für unfähig hielt sollte sie gehen, Leute die Mitleid brauchten konnte sie an ihrer Seite nicht gebrauchen, den das was sie zu geben hatte war Sicherheit, aber keine wirklich Liebe oder Zuwendung. Die Zeit in der ihr Herz wie das eines Kindes gehämmert hatte war vorbei und an der stelle ihres Herzen spürte sie nichts mehr außer dieses regelmäßige pochen. Sie fühlte mit ihren Sensorfähigkeiten und nicht mit dem Herzen. Sie konnte Mimik oft nicht mehr lesen, weil sie selbst keine vielfältigen Emotionen mehr hatte. Stumpfes totes leben in dem sie vor sich hin trieb und niemand da, der dem ein Ende machte. Wenn jemand würdig gewesen wäre sie abzulösen – doch dafür waren sie alle noch zu jung und unerfahren. Ihre Körper sank aus dem Ästen herab, berührte den feuchten Boden. Es schien die Nacht über geregnet zu haben und das Nasse Gras unter ihr erfüllte die Luft, machte alles kalt und glitschig, ungreifbar und unsicher. Doch sie schritt weiter und kam letzten Endes an dem See an, der an so einem Tag nicht besucht war. Sie spürte kein Chakra, keines aus ihrem Dorf. Irgendwo bewegte sich eine Signatur hin und her, doch sie nahm sie nicht deutlich wahr, dafür war sie zu fremd, aber sie schien diesen Ort hier anzusteuern, oder vielmehr ihm entgegen zu streben. Wollte etwa doch jemand an diesem Tag zu ihr, oder war es nur wieder einer dieser herrenlosen Shinobi, die in ihr Dorf wollten? Keinen würde sie durch die Tore lassen, denn die Gefahr, dass er etwas schädliches tat war einfach zu groß. In ihrem Haar war die Rose aus Papier noch immer blutrot und ihr Körper lehnte sich vollkommen ungezwungen an einen Baum, während sie wartete und hoffte, das etwas passierte, das sie ein wenig beschäftigte.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Mi Jan 08, 2014 1:13 am

"Ach wie traurig, er war doch noch so jung. Und so klein. Und naiv. Da musste er schon von mir gehen. Misserfolge sind so zu bedauern" dachte sich der Schwarzhaarige Kenshin als er über den feuchten Boden aus der Umgebung schlich. Seine Schritte, leise und sanft fast schon elegant wichen sie über den Boden. Er in seinem Alltagsoutfit mit langem Mantel, ohne Maske, ohne Rüstung, völlig ohne großartige Kampfkleidung und relativ unbewaffnet schritt er dem See entgegen. Er suchte Zerstreuung und etwas Anreiz für ein neues Experiment. Sein altes, ein obdachloser Junge irgendwo aus Tetsu starb schon bei seinem ersten richtigen Test. Und sowas passte Kenshin überhaupt nicht. So zerbrechlich die Menschen heutzutage. Aber das sollte ihn nicht weiter stören. Er hatte sich nun den weiten Weg bis nach Kiri aufgemacht um dort nach neuen interessanten Dingen zu suchen. Ein paar interessante Kekkai Genkai vielleicht, auf der anderen Seite ein willensstarker Shinobi oder am Ende doch nur mehr Informationen aus dem Dorf. Kenshin hatte keine bösen Absichten im Sinne. Er wollte nur etwas erkunden, sehen was abläuft und vielleicht die Saat seiner Selbst setzen. Dies sah man auch in seinem leeren und sehr abweisenden Blick als er am See entlang vorbeilief. Er wanderte das Ufer entlang über den See und erblickte dabei Tenshi. Eine Frau? Hier? Jetzt? Wer konnte das sein? Eine Wache? Ein Shinobi? Viele Fragen auf den ersten Blick gingen Kenshin durch den Kopf, aber nur eine Feststellung machte sich in ihm breit "Langweilig." Sie sah nicht besonders.. berauschend aus. Keine großartige Feldmacht und kein kräftiger Mann mit starken Willen. Kenshins erster Gedanke war das sie einfach nur.. langweilig war. Und da folgte auch schon der zweite Gedanke als er ihr näher antrat. "Unwichtig" schwirrte ihm durch den Kopf als er näher an sie herantrat und sie aus dem Augenwinkel musterte. Als seine leichten und vorsichtigen Schritte an ihr vorbeiführten bekam sie nur einen Blick aus seinen leeren blauen Augen zu sehen, seine Schritte nicht unterbrechen und weiter gen Tor laufend. Sie sah nach nichts besonderem. Wie solle er auch wissen das er gerade DIE Kage vor sich hat? Die Frau die das Dorf anleitet und führt? Nein davon wusste Kenshin nichts. Und deswegen spazierte er genüßlich einfach weiter Richtung Tor und ließ sich von der blauhaarigen nicht weiter aufhalten.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Do Jan 09, 2014 6:28 pm

Eine Zeit lang blieb sie stehen und besah sich das langsam kräuselnde Wasser. Unter der Oberfläche wanden sich Tiere die um ihr Leben rangen. Sie fühlte sich wie ein Hirte und ihre Herde war das Dorf. Leider waren ihre Tiere ab und an ein wenig blind und liefen sinnlos durch ihr Leben. Ein Glück das sie nicht wehmütig war und sich nicht blind treiben lies. Froh konnte sie sein, wie auch alle anderen, dass es war, wie es nun war. Es war sicher, zumindest hier auf der Insel, aber der Unmut lag über der Welt. Shinobi hatten sich nicht zum ersten mal gegeneinander gewandt und heute konnte sie froh sein, auf dieser Insel zu leben. Hier galten andere Regeln und Gesetzte. Niemand kam und fiel nicht sofort auf. So war es auch mit diesem Mann, den sie bald spürte und den sie nicht kannte. Er gehörte nicht in dieses Dorf, war nicht aus dem näheren Umfeld und mit jedem Schritt, den er auf sie zu tat, tastete sie nach seiner Aura und nahm sie in ihr innerstes auf. Sie würde ihn also nicht mehr vergessen und ihre Augen huschten zu ihm herüber, als sie ihn erfassen konnte. Er konnte ja nicht wissen, das sie ihn fühlen konnte, konnte nicht wissen, das seine Aura unverkennbar war und das sie nun wirklich kannte, was ihn ausmachte, wenn er sein Chakra nicht wusste zu verbergen. Ein langer Mantel und sonst nichts, das zu erwähnen war, außer die Augen, die sie ansahen und in einem Blau funkelten, das man wohl dem Meer zugeordnet hätte. Aber er war nicht von hier und sie empfand es als ihre Pflicht ihn nicht auf das Tor zusteuern zu lassen. Also hörte sie auf nichts zu tun und stellte sich aufrecht hin, um ihm ein wenig hinterher zu blicken. Sie war ruhig und gelassen, strahlte wohl ein Hauch von Stolz aus, aber nicht mehr. Ihr kommt nicht aus Kirigakure, was wollte ihr dann hier, dass Dorf nimmt kaum Reisende auf. Ihre Stimme war laut genug, sodass er sie hören konnte und sie würde ihm wohl hinterher gehen. Jetzt stand sie nur aufrecht da, würde ihn wohl direkt ein paar Zentimeter überragen. Egal wie zierlich und gebrechlich sie als Frau wirkte, sie konnte mächtig sein, wenn sie es den wollte. Gerade wolle sie es jedoch nicht. Aktuell war die Mizukage nur eine Frau mit blutroter Rose im im blau gefärbten Haar. Ihr Mantel war halb geöffnet, entblößte die Schultern und den teil der vollkommen von ihrem blauen Oberteil verdeckt war. Wenn sie so hinaus ging in die Welt, wer würde sie erkennen? Die Kontakte nach außen hin waren brüchig und sehr mager. Sie schickte keinen offiziellen Aufträge, schickte niemanden zur Kontaktaufnahme. Sie hielt ihren Rand sicher, beschützte ihre Dörfer und gelegentlich sand sie jemanden auf die Inseln um sicher zu gehen, das nichts passiert war. Alle Informationen waren wichtig. Ihre Reich war groß, doch sie konnte ihre Hand nicht über den Himmel ausbreiten und ihren Mantel nicht dazu befehligen jedes Dorf zu schützen. Deswegen schickte sie Leute, Männer und Frauen, denen sie vertraute, zumindest in einem gewissen Rahmen. Aber erst einmal war wichtig, was dieses Mann hier wollte.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Fr Jan 10, 2014 2:55 pm

Die ruhigen stillen Schritte Kenshin's trugen den schwarzhaarigen Mann immer weiter von Tenshi weg. Was wollte sie? Er hatte ihr nu einen kurzen Blick zugeworfen, sie aus seinen blauen Augen angeschaut und dann eben für langweilig befunden. Nichts. Damit war das Thema für ihn beendet. Es gab nicht mehr zu sagen. Er hatte ihr nichts zu sagen. Der Wind bäumte sich auf als sie ihre Worte sprach und wehte um Kenshins Haare. Musste er ihr nun antworten? Er drehte sich zu ihr um Was ich hier will? DEN TOD! Deinen abgeschlagenen Kopf dafür das du mich so respeklos behandelst du langweiliges Stück Abschaum! Ich werde dich in Einzelteile zerlegen und all deine finsteren Geheimnisse erfahren wenn ich erstmal mit dir fertig bin du freches kleines ... Ohh.. das wusste ich nicht. Wer seid ihr das ihr das wisst? Seine Gedanken drängten sich um vieles andere. Mordlust, Den willen weiterzuforschen und zu experimentieren. Aber auch nu in den Gedanken zeigte er sich. Seine Stimme sprach ruhig und freundlich, jedoch mit etwas leere in der Stimme. So auch sein Blick. Nichts in diesem Blick, kein Anzeichen von Gewalt oder Mordlust verströmte er. Nur in die Gedanken verbannte er dieses aufbrausende Sonate der Zerstörung. Aber nun.. drehte er sich auch auf sie um. Er war etwas kleiner als sie vielleicht 10 cm. Kenshin war noch nie groß und wollte das auch nicht wirklich sein. Er hatte sie nun im Blick und musterte sie nun eingehend. Sie war recht hübsch. Blaue, gepflegte Haare eine rote Blume im Haare, war jene gefaltet? Ein leicht freizügiger Umhang der die Schultern preisgab der Rest wurde aber von einem Oberteil verdeckt. Schade viele Lüstlinge hätten da wohl interessiert hingesehen. Aber nicht Kenshin. Dafür war er zu verkommen. Er musterte sie deswegen so eingehen da er ja wohl noch ein Weilchen Zeit mit ihr verbringen muss wie er es einschätzte. Er glaubte nciht das sie so leicht von ihm ablassen würde wenn sie ncihtmal so nett ist sich mit ihrem Namen vorzustellen und gleich so.. negativ wirkt. Zumindest bis er sie davon irgendwie überzeugt hatte das er nicht vorhatte alles zu zerstören. Er wollte ja nur.. etwas.. mitnehmen. Oder ausleihen! Ja so kann man es nennen! Er wollte sich einen Shinobi ausleihen und ihn verbessert wiederbringen! Genau diese Bezeichnung schrieb sich Kenshin in Gedanken auf bis er wieder an ihre Satz anknüpfte. Ich suche ein wenig Zerstreung. Ich bin ein Reisender und habe von der Schönheit Kirigakures gehört und dachte mir das ein kleiner Besuch dort nicht schaden könnte. Um ehrlich  zu sein war das nichtmal gelogen wenn man sich die Worte durch den Kopf gingen ließ. Zerstreuung konnte er nach diesem Misserfolg allemale gebrauchen das war klar. Ein Reisender war er so gesehen auch da er keinen festen Wohnsitz hatte. Nur wo er herkam, das musste nun wirklich niemand hier wissen. Das wäre auch zuviel der guten Infos. Einzig und allein mit der Schönheit Kiris, das war gelogen. Häßliches Dorf in den Augen des Blauäugigen. Viel zu nass. Viel zu kalt. Bäh.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   So Jan 12, 2014 5:48 pm

Wer sie war, das sie das wusste? Naiver Idiot der er war, er musste sich nicht wundern, dass er so schnell aufflog, wenn er nicht einmal das Gesicht der Kage kannte. Sie musterte ihn kurz, besah sich die blauen Augen und wie er hier in ihrem Wald herum stand. Er weinte nicht herum und sagte er suchte Obdach in Kiri, also gab es keinen Grund ihn unter druck zu setzen, ihn zu sticheln. Stadtessen nahm sie ihre gewohnt gerade Haltung ein, streckte den Rücken durch und und kroch aus ihren Gedankengängen. Der Mann hatte jetzt ihre Aufmerksamkeit und würde sie wohl nicht so schnell los werden. Lästig wenn man ein Dorfoberhaupt am Hintern hatte ohne es zu wissen. Es ist wahrlich unpraktisch wenn man nicht weiß, wer vor einem steht. Jeder Dorfbewohner weiß wie es um die Einreise bestellt ist und das ich kein reiner Wohltäter bin. Es geht um Ordnung in diesem Reich und darum, dass wir alle nicht verhungern. Nun das ist ganz einfach, oder nicht? Es scheint als würde ich aus dem Dorf kommen und ihr kommt nicht von hier. Ein Abschätziger Blick aus den Sternchenaugen ehe sie den Mantel zurecht zupfte und sich ganz über die Schultern warf. Ihre Sinne tasteten nach den Lügen in seinen Worten und sie fanden sich, als er von der Schönheit des Dorfes sprach. In ihr lachte etwas auf. Nicht jeder mochte diesen häufigen Nebel, der Dunst den jeden hier umgab und viele der Bewohner schnell verschluckte und ihre Leute wussten, wie man hier auftauchte und verschwand. Sie selbst tat es auf eine anderen Weise, aber sie war auch das Militärische Oberhaupt dieses Dorfes und aktuell durfte sie nur Papier herum schieben, obwohl ihr nach mehr war. Aber was war mehr? An den See zu gehen hatte ihr nicht geholfen, vielleicht konnte dieser Kerl ihr ja ein wenig Sinnhaftigkeit im heutigen Tag geben. Sie hatte Nanami zurecht gewiesen, hatte sie mit ihrer Schwerster alleine gelassen und den beiden Vögeln. Doch es plagte sie noch immer kein Schuldgefühl, wieso auch? Diese Überreaktion hatte sie ein wenig zu dem werden lassen, was man als böse und streng betiteln konnte, aber war sie das? In einigen Moment vielleicht, aber wer war sie jetzt wo sie vor diesem Fremden stand. Ein niemand, oder nicht? Zerstreuung? Das trifft sich sehr gut, ich brauche etwas ähnliches. Ihr Blick wand sich ab und glitt über das Wasser in den Wald. Man hatte ihr die Jugend genommen, ihr das Herz geraubt und sie in eine Welt aus Eis entlassen. In diesem Dorf findet ihr nur ein Haufen Menschen die ihre Probleme haben, sie werden euch keine Ablenkung gewähren. Nanami hätte an dieser stelle wohl protestiert, gesagt das sie immer da war, egal wie schlecht oder gut es der Kage ging. Ihre Ziehtochter war naiv, auch wenn sie wusste, was es hieß zu kämpfen und zu leiden. Aber sie war noch so jung, vielleicht so jung wie der Mann der ihr gegenüber stand. Wenn sie ihn seinen Kopf sehen könne, was würde sie für Ideen finden, wie wollte er sich ablenken?
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Do Jan 16, 2014 1:30 am

Weißt du nicht wen oder was du vor dir hast?! Ich bin mindestens 20 Jahre älter als du und habe schon menschliche Gehirne geöffnet als du noch in den Windeln lagst. Was glaubst du eigentlich!? Deine Frechheit mich für so dumm zu halten wirst du teuer bezahlen! In Gedanken regte Kenshin sich darüber auf für was er hier gehalten wurde. So dumm war er nun auch nicht das er nicht erkennen würde das sie jemand aus dem Dorf war. Aber WAS genau aus dem Dorf war sie. Das wollte Kenshin wissen. Immerhin konnte er nicht wissen ob er hier die Kage (Jackpot), einen Jounin oder einfach nur einen ziemlich schlechten Genin vor sich hatte der immer wieder durchgefallen ist. Was für eine Beleidigung in den Augen des Kuro. Aber nein. Noch nicht. Noch ließ er sich nichts anmerken. Noch verzog er keine Miene des Hasses. Er hatte so oft gelernt seine Emotionen zu kontrollieren, da war das ein Kinderspiel. Er ließ seine Gedanken ziehen und antwortete neben seinen Mordgedanken für diese Frau einfach mit ruhiger Zunge Das war mir durchaus klar. Aber was genau seid ihr? Dürfte ich vielleicht euren Namen erfahren? Die letzte Frage war eher ein Experiment und da blühte Kenshin auf. Er wollte wissen wieweit er bei dieser Frau gehen kann. Ob sie so wichtig war das sie ihren Namen geheim hielt oder es vorzog zu lügen. Egal, jede Reaktion von dieser Frau sprach eine andere deutliche Sprache. Schnelles Antworten hieß das sie nicht darüber nachdachte oder sich einen Namen bereithielt. Langsam und zögernd hingegen beschrieb das sie erst nachdenken müsste was sagen wird. So konnte er auch ihr Misstrauen erkennen. Menschen sind so lesbar wie ein Buch. Als sie ihren Blick abwand, meinte Kenshin da einen Hauch von Sorge in ihrem Gesicht zu erkennen? Oder was es bloß das Glitzern des Sees das sich in ihren Augen spiegelte. Nichtsdestotrotz hinderte es ihn nicht daran auf ihre Aussage zu antworten und eine Geste zu formen. Aber das ist doch die beste Zerstreuung die ich finden kann meinte er gelassen während er seine Faust leicht auf seine Handfläche schlug Will man die Probleme anderer Menschen lösen, lenkt man sich von seinen Problemen ab. Und Vielleicht findet man ja jemanden der deine Probleme lösen kann oder dir dabei helfen kann sprach er während er den Zeigefinger rausstreckte und ihn auf Brusthohe in der Luft hielt. Er faltete die Hände hinter dem Rücken und es schlich sich ein ganz leichtes Lächeln, fast schon ein Schmunzeln über seine Lippen. Er streckte eine Hand nach ihr aus und während er selbstsicher und auch freundlich sprach Da ihr ebenfalls Zerstreuung sucht, wie kann ich euch helfen? Ihr seht so aus als hättet ihr ein Problem Vielleicht würde sie darauf eingehen. Nur vielleicht. Es war ein Glücksspiel bei dem er seiner Rechnung nach nichts zu verlieren hätte. Würde sie darauf eingehen würde er nur Infos gewinne. Bei einer Absage ist es halt eine Absage. Das bricht ihm nichts. Er wartete geduldig auf ihre Antwort und mit seinem leichten Schmunzeln und seiner "Lass-mich-dir-helfen"-Hand Geste.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Do Jan 16, 2014 12:51 pm

Hätte sie gewusst wie er in seinen Gedanken ab Toben war und damit spielte ihr einfach etwas an zu tun, hätte sie in wohl gepackt und ihm den Kopf abgerissen, eben auf ihre Art, den mit purer Körperkraft wäre dies für sie nie möglich gewesen. Aber sie wusste es nicht, sah in ihm nur einen jungen Mann, der über die Schönheit Kirigakures gelogen hatte, was er nicht wusste, sie jedoch schon. Die Frage was sie war nun ein wenig pikant. Sie würde keinem Fremden aufbürden wer sie wirklich war, das könnte alles ruinieren und etwas in ihr fing an seine hübschen blauen Augen zu mögen. Sie erinnerten die Kage an das blau des Meeres an herrlichen Sommertagen. Unabhängig davon ob sie das Meer mochte, war dies ein schönes Bild. Nennt mich Bara, sagte sie lächelnd und ohne Umschweifen. Vielleicht würde ihm ja die Blume im Haar bewusst werden und er würde sie sofort mit diesem Namen assoziieren. Eine zeit lang hatte sie überlegt ihre geliebte Rin Bara zu nennen, denn sie war wie eine herrliche Rose erblüht und stand in voller Pracht. Wenn sie das Mädchen wieder sah, würde sie es als Spitznamen anführen, sie mochte diesen Namen in diesem Moment wirklich und konnte sich vorstellen so zu heißen, auch wenn es eine infame Lüge war. Ich bin Floristin, wir züchten eine Vielfalt an Rosen, jetzt hob sie die Hand, deutete auf die Blume im Haar, baute darauf das er es einfach glauben würde, auch wenn sie zwischen dem Namen und ihrem Beruf eine Pause gemacht hatte. Es schien jedoch mehr, als würde sie sich für diese Aussage schämen. Ihr fiel es nicht schwer zu lügen, zumal sie dies oft vor ihrer Mutter tat und ihre Leuten sich selten wagten alles zu hinterfragen, was sie sagte. Nur Nanami regte sich gerne einmal über dies und jenes auf, wenn sie verstand, was Tenshi ihre geschrieben hatte, würde sie wohl toben, oder sich Sorgen machen. Mit wem habe ich das Vergnügen, seid ihr so nett es mir zu sagen? Wie sie es schaffte etwas Liebreiz in ihre Stimme zu bekommen, war nicht wirklich zu klären, aber sie gab sich Mühe nett zu sein, den er konnte ein potentieller Informant oder gar eine Bedrohung sein. Ihre Problem, sofern man Nanamis Zerstreutheit also so etwas sehne konnte, waren so banal, dass sie ihre nur die Laune verdorben hätten, welche sie meistens nicht hatte. Ewiges Gezanke mit dieser Ziehtochter war schädlich für - nun sie wusste es nicht. Aber es war bestimmt für irgend etwas schädlich. Seiner Meinung konnte sie sich wohl aus diesem Grund nicht anschließen. Nanami hatte sie in den Garten getrieben, weil sie ihre Probleme nicht mitgeteilt hatte. Heute waren wirklich alle von Problemen begleitet, oder von Dingen die so schienen. Der Todeswunsch keimte in ihr auf, wie schon bei Nanami. Wenn man Tenshi retten wollte, müsste man sie vor sich selbst beschützen. Da jedoch niemand hier war, der dies tat, ließ sie sich treiben, ergriff die Hand und rollte sich wie eine Tänzerin in seinen Arm. Ein bizarres Bild für einen aus ihrem Dorf, die Kage in den Armen eines Fremden, der noch dazu viel kleiner war als sie selbst und nicht wirklich alt schien. Wenn Taro sie so gehalten hätte, dann wären Gerüchte aufgekommen, aber so hielt man sie wohl für wahnsinnig. Sie musste nur hoffen, das niemand preis gab wer sie war, denn dann wäre alles fort, alles lustige an diesem Spiel, das sie für heute beschäftigen sollte. Mein Problem ist nur, begann sie leise in seinem Arm, dass meine liebe Tochter heute Morgen nicht bei sich war. Ich mag es nicht, wenn sie unglücklich ist. Ich bin nicht fähig etwas dagegen zu tun. Ihr Blick senkte sich gen Boden und sie überlegte wie schlimmer er sein konnte. Er reiste, was nicht gelogen war, aber dennoch könnte er ein Messer in ihren Körper stoßen und sie verschleppen. Ein Vorteil wäre dies für sie nicht, aber solange er nicht wusste, wo ihre Schwächen lagen, so würde sie doch fort kommen. Wahrscheinlich hielt er sie für schwach, war sie doch nur eine Frau und dazu noch eine angebliche Floristin. Etwas anderes als abwarten blieb ihr nicht übrig. Wer wusste ob sie nicht so etwas wie einen Freund außerhalb des Dorfes finden konnte, wo niemand vor ihr in die Knie ging, der sie nicht kannte.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Fr Jan 17, 2014 1:04 am

Ach wenn sie doch nur Gedanken lesen könnte, die junge Frau. Hätte man sie mit dieser Fähigkeit gestraft würde sie wohl auch erkennen was in dem Kopf des Kuro vor sich ging und der ganze wunderschöne Akt, der wie ein Tanz aussah würde sich schnell in einen Tanz aus Blut und Klingen entwickeln. Ein wundervoller Tanz, den Kenshin schon oft durchlebte. Und wie auch bei einem richtigen Wettbewerbstanz war es ein falscher Schritt der die Jury verärgerte und etwas kostete. Jeder Fehler hatte seinen Preis. Die Jury, in schwarz gekleidet mit Sensen wie man es aus europäischen Mythologien kennt. Oder hier vielleicht eher in weiß mit einer Shinigami Maske die den Totengott erkenntlich machte. Ein Tanz auf Leben und Tod. Vielleicht auch jetzt? Bara nannte sich die junge Frau. Ein sehr schöner Name für den Anfang. In ihrem Haare zeigte sich auch die schöne Rose und erst jetzt viel ihm auf wie die Rose mit ihrem Aussehen harmonierte. Wahrlich eine Frau die von Gott geschaffen wurde und sich selbst verschönerte. In Kenshins Gedanken lösten sich die Grausamen und Mordlustigen. Sie wichen einem.. Spielgedanken. Er würde Spaß haben nun. Seine Zerstreuung würde er hier und jetzt in dieser Frau, in der jungen Bara finden. Sie gab an Floristin zu sein. Passt. Oder.. passt nicht. Jemand der viel mit Blumen zu tun hat würde sich ausgerechnet eine rote Rose ein Zeichen der Liebe ins Haar stecken? Ausgehend davon das sie sich in seinen Arm rollte, den Arm eines Mannes den sie gerade mal.. seit Minuten kennt fuhr Kenshin durch den Kopf das irgendwas mit ihrem Geliebten passiert ist. Ehemaliger wahrscheinlich. Alles nur Überlegungen und Schätzungen. Kenshin wollte es aber wissen. Ihr Wehtun? Sie aufschneiden? Das setzte er erstmal zurück. Das brachte er tief nach hinten in seinen Kopf und verwahrte es dort. Hoffen wir das er von diesen Gedanken keinen Gebrauch machen würde.. Mein Name ist Yasuo. Yasuo Miyamoto. Es freut mich euch kennenzulernen, Bara Gelogen. Schnell und ohne zu Zögern. Das er den Namen dieses infamen Samurais nochmal verwenden würde den er vor knapp 8 Jahren kennengelernt hatte. Dieser Söldner der von der Welt nichts wissen wollte und durch sie streifte um seine Bestimmung zu finden. Was für ein Idiot. Jemand der seine Bestimmung nicht kannte war ein Niemand. Und so war dieser Yasuo auch ein Niemand. Es kümmerte Kenshin nichts diesen Namen zu nutzen. Außerdem war es nicht gelogen. Aus irgendeinem unerfindlcihen Grund nannte Yasuo ihn immer Bruder. Also war zumindest der Nachname eine Wahrheit auch wenn Kenshin das verneinte und die Bruderschaft aufs ganze abwieß. Die junge Frau ließ sich also in seine Arme gleiten. Er umschlingte sie sanft mit seinen Armen, seinen Rechten legte er ihre Taille hinauf zu ihrer Schulter während er mit der anderen Hand sanft ihren Kopf streichelte. Sie hatte eine (für ihre Größe mehr oder minder) bequeme Position an seiner Schulter wo sie langsam anfing ihm von ihren Probleme zu berichten. Nichts großes. Probleme in der Familie also. Tja was nun? Damit hatte Kenshin nun wirklich keine Erfahrung. Er konnte nur improvisieren, nur eine Idee manifestieren. Ausgehend von allem was er je über "Familie" gelesen hatte. So auch nun kamen seine sanften, beruhigenden Worte. Diesmal ohne Mordgedanken vorher. Er schien ruhig zu sein. Wie das klare Meer. Welches Problem plagt sie denn wenn ich das fragen darf? Vielleicht macht ihr euch zuviele Gedanken. Jedes Problem ist lösbar und vielleicht braucht sie einfach nur etwas Zeit. Denn die heilt bekanntlich jede Wunde. Geduldig wartete er auf ihre Antwort und blieb gelassen während er ihre Haare langsam streichelte und sie fest in seinen Armen hielt. Hier hatte sie erstmal ruhe. Hier wurde sie beschützt. Kenshin hatte nicht vor ihr etwas böses zu tun. Nicht mehr.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Fr Jan 17, 2014 1:51 pm

Es war als würde ein Schaudern durch ihren Körper gehen. Aalglatt ging die Lüge über seine Lippen und sie spürte es, obwohl sie es nicht einmal wirklich versucht hatte. Dieses anspringen der Sätze hatte sie nie ganz gemocht und akzeptierte es als Teil ihres Lebens. Etwas in ihr hatte damit gerechnet jemanden vor sich zu habend er Ehrlich und aufrichtig war, aber wie sollte sie es erwarten, wenn sie selbst eine Lüge verbreitete und alles zwischen ihnen mit Lügen begann. Dies war seine zweite Lüge. Ob er wirklich erfreut war, schwang nicht mit. Wäre dies auch eine Lüge gewesen, hätte es sie früher wohl gekränkt, heute kränkte sie keine Lüge mehr, kein böses Wort und keine Drohung. Trotzdem stieg in ihr das Gefühl von Gefahr, es war ihr, als wäre sie in einer Situation, die sie alles kosten konnte und es gefiel ihr. Verdammtes ödes Leben in dem sie suchte ein weiteres Ziel zu haben außer ihre Schafe zu hüten. Natürlich waren ihr die Kleinen heilig, nie würde sie ihre Kinder her geben und auch Taro schätze sie für vieles. Doch Tod und Missernten, Gefahren und der schlechte Ruf der Shinobi zwangen ihr eine Bürde auf, die sie nur bekämpfen konnte, weil ihre Mutter sie gelehrt hatte immer voran zu gehen und ihren Kopf durch zu bringen. Diese unendlichen Qualen machten sie heute stark und ließen sie unter dem Elend nicht brechen. Oft hatte sie mit Lügen gelebt und so war es nicht schwer seinen Namen über ihre Lippen zu bringen.Yasuo? Ich bin auch erfreut euch kennen zu lernen, ob sie wirklich glücklich war ihn gefunden zu haben? Ein wenig vielleicht, weil er sie ihrem Status nach behandelte. Nanami hatte sie als ihre Kage für schwach erklärt, sich in der Stärke über Taro gestellt und gegen ihn kämpfen wollen. Sie war stur gewesen wie ein kleines Kind, das nicht schlafen wollte. Ihn nannte sie in ihrem Kopf nur Chottoshita usotsuki – kleiner Lügner, während sie Nanami als egoistischen Sturkopf bezeichnen würde. Immer wollte sie sich beweisen und ihr selbst jede spaßige Beschäftigung nehmen. Ich glaube nicht, das dieses Problem vergeht. Sie macht den Eindruck, als wäre ich das kleine Kind und so sehe ich doch wirklich nicht aus, oder?Aus der Pubertät sollte sie eigentlich längst heraus sein. Wenn sie so neben ihm stand, wirkte sie mehr wie seine älter Schwester. Ihr blaues Haar passte zu seinen blauen Augen und dies erinnerte an die primitiven Sprüche aus jungen Jahren. Leider war das was sie ihm erzählt hatte in einem gewissen rahmen wahr. Der Rotschopf war ihr zu Dankbar für so wenig Dinge, die sie getan hatte. Doch jetzt waren sie alle Weg, lebten für einen Moment für sich alleine. Nanami und ihre Schwester, Taro, ihre Kinder, die Clans, sie alle lebte in diesem Moment ohne sie. Die Hand hielt sie, umschlang sie sacht, als hätte er sie schon oft so im Arm gehalten und in diesem Moment spürte sie wieder dieses Ziehen, das wohl bekannte ziehen und in ihr schmunzelte etwas. Trotzdem lies sie zu, das er ihr durch das Haar fuhr, denn in diesem Moment war sie einmal in der Rolle der zu Schützenden, so schien es zumindest. Wann Nanami nach ihr suchen würde, stand auf einem Anderen Blatt, doch es war gut, dass sie es spüren würde und als einen Instinkt abtun könnte. Die mysteriöse Frau, die einfach verschwand. Sie würde ihn immerhin wieder erkennen, egal wie er aussah, vor ihr konnte er sich nicht verstecken. Natürlich würde sie ihn als normalen Menschen wieder erkennen, aber sie ging nicht davon aus, das man sich wieder über den Weg laufen würde. Ob ihn das ablenkte, dieses Geplänkel, ihr halbes Leid, das sie zwar störte, aber nicht zerriss. Sonderbare Wege ging das Schicksal, das sie sich bei einem fremden beklagte, aber die Leuten sagten nur zu oft, das es dann am besten ging.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Fr Jan 17, 2014 4:19 pm

Geborgenheit und Liebe. Die Grundbedürfnisse nach denen jeder annährend normale Mensch trachtete. Sie wurde uns schon vor langer Zeit gegeben als wir nur Embryos waren, im Bauch der Mutter. Ein schönes Gefühl durchaus. Ja selbst Kenshin wurden diese Gefühle zu teil und er hatte es über einige Zeit geliebt. Heute nicht mehr. Er war kein Mensch. Zumindest hielt er sich nicht für einen. Er hörte der jungen Frau aufmerksam zu. Traurig war es schon das ihre Bekanntschaft sich auf einer Lüge stützte so wie es jetzt aussah. Sie in seinen Armen, geborgen und beschützt. Er gab ihr das Gefühl das sie sich hier vor der Welt verstecken konnte und die Person sein könnte die sie sein will. Nicht die Kage die auf das ganze Dorf aufpassen muss. Nicht die Mutter die sich um Kinder und den Haushalt kümmern muss. Nicht die Frau auf ihren Mann wartet. Nein.. hier konnte sie Tenshi sein. Eine sehr hübsche Frau die ein paar kleine Probleme hatte, bei denen ihr ein freundlicher junger Mann gerne zuhörte. Das war sie nun. Und fürs Erste war es besser diese Lüge beizubehalten. Das merkte Kenshin und das wollte er auch so. Er wollte nicht kämpfen, er wollte auch nciht lügen. Aber er musste. also tat er es. Eine motivierende Ansage würde wahrscheinlich gleich folgen von den Lippen des Kuro. Die schwarzen Haare wehten sanft im Wind und die blauen Augen spiegelten das Glitzern des Wassers als er sie leicht zurückdrückte, seine Hände an ihre Schultern legte und sanft, mit leichtem Lächeln sprach Seid ihr nicht. Ihr seid eine hübsche junge Frau die in der Blüte ihrer Schönheit steht. Seine Hand wanderte an ihre Wange, die er kurz, schnell aber sanft streichelte und dann zu der Blume in ihrem Haar fuhr Genauso wie diese Blume. Jeder Mensch braucht seine Zeit um anders mit Dingen umzugehen. Wenn dieses Problem nicht vergeht, müsst ihr mit ihr als Mutter reden. Ihr müsst ihr zeigen das ihr für sie da seid. Das ihr eine Mutter seid und kein kleines Kind. Und ihr müsst ihr zeigen was mütterliche Liebe bedeutet. Denn das ist was jeder auf der Welt braucht. Die warme Liebe die eine Mutter einem gibt. Er brach kurz in seinem Satz ab, dass sie nun einen Blick auf seine Augen hatte. Welch Gedanken in ihr wohl nun strömten. Das würde ihn zu gerne interessieren Streit gibt es immer. Probleme gibt es immer. Das wichtigste ist damit umzugehen und sie zu akzeptieren. Sie sind ein Teil von dir und werden es auch immer bleiben. Der Mensch ist nicht perfekt. Wahre Worte gesprochen von einem der es wusste. Einem der kein Mensch mehr war. Dessen Gefühlswelt eine Karusell war und der sich nicht darum scherte was mit anderen ist. Aber diese Frau fand er toll. Es kamen soviele neue Dinge aus seinem Mund und soviel Zuneigung hätte er sich selbst gar nicht zugetraut. Seine Hand glitt von der Blume wieder an ihre Wange und streichelte sie dort kurz während er ihr ein sanftes liebevolles Lächeln schenkte.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Fr Jan 17, 2014 11:04 pm

Lügen machten das Leben wirklich leichter. Um so schlimmer war es, wenn sie dies erkannte und eigentlich dazu brachte Misstrauen zu hegen. Der falsche Name sollte sie hellhörig machen, diese Freundlichkeit ihre gegenüber sollte an ihren tiefsten Ängsten und Probleme rütteln, doch das tat es nicht. Zu groß war die Leere, zu groß das Streben ein Dorf zu erhalten und ihrer Mutter zu entrinnen. Dieser dummen Person zu zeigen, dass sie besser war und nicht zu vergleichen, dass hatte sie geschaffte, den ihr gehorchte dieses Dorf nun und damit auch diese Frau. Die elende Sätze in jungen Jahren hatte sie endlich genug gequält, sie erhob da Wort nicht mehr vor ihr, nicht ohne Aufforderung. Etwas in ihr krampfte stark, als sie daran dachte - merkte das ihr diese Nähe auch von ihrem Vater immer gefehlt hatte. Eine Kage mit Elternkomplex die Beziehungsgestört war und noch dazu drei Kinder hatte. Wie verworren konnte ihr Leben noch werden?  Eigentlich wirklich nur in dem sie sich in den Armen eines Fremden wiegte und dabei keine Angst hatte ums Leben zu kommen. Das sie noch lebte war eine Fügung und das dieser Mann sie nicht kannte und nicht nach ihrem Kopf trachtete, war wohl reines Glück. Sie blickte zu ihm hinab, diese paar Zentimeter die er sie nun fort hielt und sah ihm wieder in das junge Gesicht. Rabenschwarzes Haar und meerblaue Augen, irgendwie hatte es etwas beruhigendes. Doch seine Worte rissen sie an einen Ort, den sie nicht mochte, nie wieder sehen wollte. Es war nicht so, dass sie sich nicht geschmeichelt fühlte, das es nicht zärtlich war, wie er sie berührte. Tenshi hätte von sich selbst nie behauptet alt zu sein, oder so zu wirken, aber ihre Mimik war doch immer recht verschlossen und wenig ausdrucksstark. Ein schmales Lächeln lies sie trotzdem zu, auch wenn sie nicht glaubte, das Nanami mit sich reden lassen würde. Einmal das Wort Kind in den Mund genommen würde sie ihre Beziehung auf eine Ebene heben und ob das so gut war, wenn Nanami ihren Platz einnehmen sollte, war fragwürdig. Vielleicht würde sie noch einmal zu einem Gespräch ansetzten müssen und sie wie heute in ihre Schranken weisen, aber konnte sie diese Züge wirklich bändigen? Ob Nanami die Liebe einer Mutter durch sie spürte war ihr nicht bekannt, doch es brach etwas in ihr auf und der sorgsam verschlossene Graben riss und lies leere in ihre Augen kehren. Mütterliche Liebe? Was soll das sein, ich glaube nicht das ich weiß wie sich so etwas anfühlt. Kein Wunder bei dieser Mutter, dachte sie sarkastisch. Meerblau traf auf den winzigen Stern um ihre Pupille der golden schimmerte und doch leer wirkte. Nie hatte ihr jemand die Sterne vom Himmel geholt und nie wieder würde sie es zulassen. Vielleicht sollte ich wirklich Zeit vergehen lassen und dann noch einmal mit ihr reden. Vielleicht besinnt sie sich auf meine Liebe ihr gegenüber und sieht, dass ich es nur gut meine. Ihr Lächeln war matt und fahl, sie wirkte nicht überzeugt, nicht im geringsten. Gegen Nanami anzureden war wie mit einer Wand zu sprechen, sie konnte sogar bei Befehlen mürrisch werden, wenn sie dachte, dass es Tenshi schaden würde. Ob sie ihre Ziehtochter wirklich so liebte, wie diese es wollte wusste sie nicht. Perfektion wird nie mein Problem sein, ich versuche nur das Beste aus allem zu machen. Das beste aus meinem Leben, was nur ohne Liebe geht und das beste aus dem Dorf, in einer Welt, in welcher Shinobi an Bedeutung verlieren. Der Schmerz in ihren Augen erlosch ein wenig und lies etwas trübes zurück, als hätte man ihr etwas gezeigt, das sie nie gehabt hatte. Dumpfe leere in ihrem Innersten die sich in ihr wand und lauerte hervor zu brechen, auch wenn es nie dazu kommen würde. Lieber besah sie sich ihre neue Bekanntschaft, diese neue Lebenslüge, die bis jetzt doch ganz harmonisch verlief. Ehrlichkeit hatten sie ins Verderben gestürzt und Liebe hatte sie gebrochen. Sie log und wusste das er log, war sich bewusst, dass sie am Lügen war und doch war es in Ordnung, nicht ehrlich zu sein. Märchen konnten wirklich schön sein, auch wenn die Prinzessin dieser Geschichte gerade die Schulter hängen lies und in einer alten Gewohnheit umher sah. Niemand sollte sie hier sehen, denn das was in ihr umgewälzt wurde war zu groß um diese Situation ganz nüchtern zu betrachten. Ihren Augen hatten sich jedoch nicht von ihm abgewandt und obwohl sie nicht sonderlich gequält aussah strahlte sie etwas aus, das zu ruhig war. Einzig seine Hand schien sie daran zu hindern in ein Konstrukt zu rutsche, das sie in ihre depressiven gedankten trieb. Um die Realität zu wahren griff sie nach seiner Hand, legte ihre Sacht darüber, als wäre sie etwas kostbares, etwas das sie ihm leben hielt. Ein leises aber sehr kontrolliertes ich danke dir, verließ ihre Lippen, eher sie still in sich hinein schmunzelte und versuchte mit seiner Hand zu unterbinden das sie über ihre Mutter nachdachte.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Do Jan 30, 2014 12:27 am

Es ging ihr bei nicht gut als Kenshin seine Worte wählte. Das merkte er. Der Schwarzhaarige hatte seinen Fokus gerade stark auf die junge Tenshi gelegt und konnte sogut wie jede Reaktion von ihr verfolgen. Er achtete genau darauf was sie tat, wie sie es tat und wieso sie es tat. Er wollte sie lesen, lesen wie ein Buch. Leider war sie momentan ein Buch dessen Geschichte überschrieben wurde, mit einer Lüge, und einigen Seiten die er nicht aufschlagen konnte. Die Liebe einer Mutter konnte Kenshin ihr nicht geben. Wollte er auch gar nicht. Er blickte sie an, aus seinen schönen Augen, merkte ihre innerliche Unruhe und den Missmut. Noch sagte er nichts, noch hörte er ihr aufmerksam zu. Der wind wehte matt um die beiden herum und das Wasser floss ruhig mit. Sie versucht also das beste aus allem zu machen. Kenshin schmunzelte leicht bei dieser Aussage. Dieses Vorhaben ist sehr schwer. Kenshins Ideale war es nicht aus allem das Beste zu machen sondern das Perfekteste. Das Beste war vielleicht das was man am meisten wollte aber war es auch perfekt? War Perfektion damit gleichzusetzen? Nicht für Kenshin. Sie woltle Zeit vergehen lassen und sich auf ihre Liebe zu ihrer Tochter besinnen. Sie wirkte definitiv nicht sehr überzeugend. Quasi als wäre das schon ein Schritt in die falsche Richtung und sie selbst dachte das ihr etwas anderes besser helfen würde. Das merkte Kenshin. Er dachte für einige Sekunden über das nach. Es war definitiv mehr als nur der "Streit mit der Tochter" das sie belastet. Da steckte mehr dahinter. Und Kenshin wollte das um jeden Preis herausfinden. Er wollte forschen, er woltle sie erforschen. Ihre innersten Werte, Pflichten, Gefühle erkennen und verstehen damit er eine weitere Akte in seinem Gedankenpalast anlegen kann. Für eine winzige Sekunde begab er sich in diesen. Der Gedankenpalast von Kenshin war sein altes Zimmer als kleiner Junge. Über und Über mit Büchern gefüllt, jedes Buch ein Thema, Jede Seite eine Information, jedes Wort eine Erinnerung. Er suchte das buch mit der Liebe, in rot war es getan. Es war.. sehr leer und kahl. Einzig und allein die Gefühle seiner Mutter wurden darin verzeichnet. Kenshin began die junge Tenshin alias Bara in das Buch aufzunehmen. Eine Frau mit gebrochenem Herzen vielleicht? Verflossene Liebe? Sie wurde mit Fragezeichen gespickt und als er seine Gedanken wieder in die Realität verfrachtete hatte sie schon seine Hand ergriffen und ihm gedankt.
Was? Sie griff seine Hand und dankte ihm? Man dankte ihm nur wenn er etwas böses tat. Wenn er etwas tat das andere verletzte und er seinen Profit ziehen konnte. Hatte er das bei ihr? Nein. Er war kurzzeitig verwirrt, für eine einzige Sekunde der Unachtsamkeit strahlte er Verwirrung aus. Konnte sie das fühlen? Seine Verwirrung in dem Moment? Oder war auch sie unachtsam?
Kenshin hatte seine Hand nicht bewegt. Sie war eiskalt wie Schnee. Er griff ihre Hand und hielt sie ruhig fest. Er kam ihr etwas näher und legte seine Stirn an ihre Stirn, sah ihr nun in die Augen, war nahe an ihrem Gesicht und fragte ruhig und sanft Dein Streit.. ist doch bestimmt nicht das einzigste was ich beschäftigt oder? Ich habe das Gefühl das da mehr dahintersteckt. Möchtest du es mir erzählen?
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Do Jan 30, 2014 12:06 pm

Die Finger an ihrer Wange waren eisig, als würde der Tod selbst nach ihr greifen und sie hinab ziehen. Doch es war eine Berührung, die sie an ihrem depressiven Denken hinderte, die nicht in die Welt gehörte aus der sie kam. Augen so blau wie das Meer und Finger so kalt wie Eis. Noch bedeckte sie seine Hand, hielt sie in diesem Sinne warm und an ihrer Wange. Wie sie hing auch er etwas nach, das er nicht verstand, nicht verstehen konnte. Er kannte genau so wenig die Liebe, hatte sie nie in dem Umfang erfahren, wie es bei ihr hätte sein sollen. Vielleicht waren ihm die ganzen Enttäuschungen erspart geblieben. Weniger Schmerz, weniger Tränen und weniger Demut. Mit einmal spürte sie den Schmerz ihrer Piercings erneut um ihren Bauchnabel, als wäre alles frisch und die Bilder hallten dumpf in ihrem Kopf wieder. Sie fühlte nichts bei den Bildern von Schmerz, bei den Erinnerungen von Trauer, sie hallten einfach nur dumpf durch ihre Gedanken. Neben dieser Dumpfheit sah sie, dass er verwirrt war, spürte, das er abwesend war. Was er wohl dachte? Das sie am Boden zerstört war, ein innerliches Loch und sich selbst von jeder Liebe fern hielt? Er wäre auf dem richtigen weg und doch würde er nie wissen, nie von ihr hören, was sie selbst dachte. Sie hatte sich selbst verboten über all dies zu reden, denn nur so verhinderte sie liebe, nur so verhinderte sie Zuneigung. Konnte ihr leben nicht einfach nehmen und damit dieser Qual ein Ende bereiten? Nein, den Hohn ihrer Mutter könnte sie wohl nirgends ertragen, nirgends damit umgehen. Den bereits bei seiner Frage spürte sie das lachen der Frau in sich, hörte wie sie höhnte und sie schwach schimpfte. In ihr erwachte der Drang sich zu beweisen und es dauerte nicht lange, bis sie das Bild ihrer Mutter zerstört hatte und in die hinterste Ecke gesperrt hatte. Nie würde sie über ihr schwaches Herz reden, nie sagen, was früher einmal gewesen war. Nicht nur ihr Geist wehrte sich dagegen, sondern selbst wenn sie es gewollt hätte, ihr Siegel würde sie immer davon abhalten. Die Sympathie für ihn stieg wohl ständig an, denn er nahm sie als Person wahr, nicht als die Kage, welche sie war, oder als Elternteil, der sie zu Höchstleistungen motivieren wollte. Es schien reines, wahres Interesse zu sein, woher hätte sie wissen wollen, das er mehr über das Dorf wissen wollte? Das er ein Reisender war, hatte gestimmt und sie kannte sein Gesicht aus keiner Kartei, wieso als sofort Widerwillen äußern, wenn er doch offensichtlich um sie bemüht war. Sie sagte jedoch eine Zeit lang nichts, während seine Stirn an ihrer lag. Wer war Bara? Eine zarte Blume die von ihrer Tochter bevormundet wurde. Mich beschäftigt immer viel, gab sie zu, ohne dabei mitleidig zu klingen. Das Leben ist ein großer Spielplatz und ab und an trifft man Kinder, die man nicht mag und doch sind sie da und man muss mit ihnen zurecht kommen. Eine Antwort ohne Inhalt, vielleicht nur damit gespickt, das es Leute gab, die ihr auf die nerven gingen, was wieder wahr war. Du kennst sicher diese Tage, an denen es dir einfach nicht besonders geht oder? Ich glaube heute gehört für mich dazu, sprach sie leise. Unter normalen Umständen, hätte eine Frau in ihrer Position entweder um ihr Leben gebangt oder wäre rot geworden, weil ein solch hübscher Mann ihr so nah war. Doch weder das eine, noch das andere beschäftigte sie wirklich. Die Angst vor dem Tod kannte sie nicht. Was sie jedoch kennen lernte war eine seltsam liebevolle Geste, die sie an etwas sehr junges erinnerte. Ab und an gerieten Takara und Masaru auf diese Art aneinander, nur um sich dann in den Arm zu nehmen. In Momenten, in denen sie ihren Herzschlag ausblendete hörte sie seinen Atem, hörte ihren eigenen und spürte seine noch immer kühle Hand an der ihrigen. Unbewusst ergriff sie auch seine andere Hand ohne dabei den Blick ab zu wenden und spendete das bisschen wärme, was sie selbst hatte. Einen Moment darauf schloss sie jedoch die Augen um zu überlegen. Wie würde es weiter gehen?
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Do Jan 30, 2014 10:59 pm

Was für ein romantischer Moment, durchaus.Sie beide so aneinander lehnend, alles so still und das einzige was man hörte waren kleine Geräusche. Das Rascheln der Blätter, das Platschen des Sees oder eben den Atem des anderen. Dieser Moment war für Kenshin.. nicht sehr vertraut. Er hatte mal eine Beziehung gehabt. Eine einzige, als er noch jung war. Ein sehr hübsches Mädchen, die ebenfalls sich zum Shinobi ausbilden ließ. Blond.. nein brünett, daran entsinnte er sich noch. Die Beziehung hilt nur kurz, spätestens als Kenshin ihre "innersten Werte" anders erkunden wollte als üblich war es Schluss. Für ihn war das damals schon eine Art Privileg, heute eine Normalität. Ob er bei ihr auch etwas erkunden wollte? Nun, wenn sie langweilig wurde würde er sie sezieren, um an Informationen ranzukommen die er so nicht bekommen würde. Und genau in diesem Moment fällte er die Entscheidung. Aber bevor wir zu diesem schönen Thema kommen, fahren wir zurück, zu der Zeit als sie seine Hand noch an ihrer Wange ließ. Als er ihr nur sporade nahe war, sie ihre Augen noch nicht geschlossen hatte und ihre Sätze gerade vollendete. Und dann gehst du einfach weg. Wenn du Leute findest mit denen du auf dem großen Spielplatz des Lebens nicht spielen willst, begib dich zu den Leuten mit denen du spielen willst. Schon lustig was für sie das Leben war. Ein Spielplatz. Leicht belustigt schaute er drein als er das hörte. Er antwortete sanft, mit einer aufmunternden Tonlage, vielleicht half es, auch wenn sie gerade mal so einen schlechten Tag hatte. Das müsste man dann sehen. Kommt vor. Aber du kannst die schlechte Laune mit mir teilen, dann ist sie nurnoch halb so schlecht. Geteiltes Leid ist halbes Leid sagt man doch so oft. Und Kenshin nahm sehr gerne ihr Leid auf sich, für einen kurzen Moment, das sie sich besser fühlen konnte. Ja das wollte er tun. Für mich ist das Leben.. ein Weg. Es gibt viele Menschen denen du auf dem Weg begegnest. Manchmal bleibst du stehen und weiß nciht weiter, kommst nicht vorwärts. Manchmal musst du nach hinten gehen um vorwärts zu kommen. Du triffst Menschen die mit dir den Weg gehen und dir über Hindernisse helfen, oder dich eben behindern. Manchmal ist dein Weg mit Leichen gepflastert, manchmal mit Schmcuk. Manchmal hast du Pflichten, manchmal Privilegien. Aber alles tust du nur um irgendwann am Ende anzukommen. Und am großen Ende, wenn alles vorbei ist, hast du deine Trophäen, deine Narben und kannst sagen "Ich habe gelebt!" Er schwärmte leicht von seinen Aussagen. Das war durchaus die Meinung die Kenshin früher teilte. Heute war es so das sein Weg kein Ende mehr hatte. Er konnte alles tun was er wollte und es würde nie ein Ende geben. Und er würde viel mehr Pfade beeinflussen als vorher.
So war er nun.. Sie mit ihren geschlossenen Augen, hatte mittlerweile beide Hände von ihm aufgenommen. Was sollte er nun tun fragte er sich? Abwarten? Still stehen? Oder.. anderes? Er wusste es nicht wirklich was er wollte. Er hatte die Möglichkeit sie umzubringen, oder sie zu verführen. Bei dieser Entscheidung half ihm ein Gedanke in seinem Kopf Sie ist nur ein Mensch sprach die Stimme die er selbst war in seinem Kopf. Er wollte mit ihr spielen, bis sie langweilig wurde. Dann wollte er sie verewigen in seinem Gedankenpalast wo sie einen schönen Platz erhalten würde. Und deswegen drückte er ihr nun seine kalten Lippen auf die Ihren. Mit Verlaub nicht sehr lang.. vielleicht einmal kurz als er leicht zurückzog und ebenfalls die Augen schloss, sie dabei leicht zu sich heranzog, den Kuss aber dann fortsetzte. Wie sie darauf wohl reagieren würde? das wollte er nun herausfinden.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Fr Jan 31, 2014 12:44 pm

Einfach fort gehen! In ihr lachte etwas auf, das sich tief und roh anhörte. Als würde der Hohn ihrer Mutter durch ihren Geist hallen und versuchen ihren Geist zu bestimmen. Wenn sie fort gelaufen wäre, hätte sie verloren, da war sie sich sicher. Ihr Leben lang hatte sie die anderen Kinder ignoriert oder war bessere gewesen als sie. Ihr Leben war kein Spielen gewesen, sie hatte die anderen Kinder fort gestoßen und sich über sie erhoben um zu zeigen, dass sie selbst die Beste von ihnen war. Es war nicht ihr Wunsch gewesen, sonder der innere Drang diesem elenden Lachen ein Ende zu bereiten, sie einfach zu erwürgen und am liebsten hätte sie ihren dürren Leib genommen und in ein lebendes Kunstwerk aus Papier verwandelt. Eine Baum, getränkt in ihrem Blut der zeigte, wie mächtig sie war, mächtiger als diese auf Ruhm fixierte Frau. Sie war gegangen, von ihrer Mutter zu den Männern, die ihr Liebe geben sollte, dieses dumme und eitle Gefühle ohne das man doch besser bedient war. Geh und such dir wen anders! Aber wer konnte ihr geben, was ihre Mutter nicht geschafft hatte, sie war geschädigt, traumatisiert und niemand wusste es. Zu gerne hätte sie gelacht und ihn dafür verhöhnt. Er war wohl einfach fort gegangen, ihn hatte man nicht so auf Pflicht gedrillt wie man sie darauf gedrillt hatte. Freigeist, Söldner, Mörder wurden die Begriffe für ihren Kleinen Lügner. Alles Menschen die sich der Gesellschaft nicht unterordneten, sie gehörte zu den Menschen, die mit jedem spielte, egal wie dumm er war. Ach so schlimm sind wir alle doch gar nicht, würgte ihr Unterbewusstsein hervor, ohne das man ihr ansah oder hörte, wie wenig sie von Menschen und ihrem Verhalten hielt. Ihre Anteilnahme war gering, den niemand hatte je ihr Leid gesehen und sie hielt dieses Dorf nur davon ab in ein blutiges Schlachtfeld zu transformieren. Das Dorf war ihr Spielplatz, doch sie spielte nicht mit den Kindern, sie war der Regen und die Sonne, das Spielzeug, war alles was die Dorfbewohner brauchten um weiter zu spielen wie naive kleine Kinder. Die Aussage das sie gelebt hatte würde sie wohl nicht treffen. Natürlich wurde sie beeinflusst und gab Einfluss weiter, ging irgendwie ihren Weg und Schritt voran. Bis jetzt hatte man sie nur behindert, ihre Gefühle hatten sie behindert und die Männer waren Schuld daran. Behinderte er sie in diesem Moment auch, hielt er sie von etwas ab? Nur davon ihre Mutter zu erwürgen, wenn sie ernsthaft darüber nachdachte. Gerne wäre sie irgendwo bestimmt auch so begeistert von diesem Weg, doch sie war es nicht, sie lebte aus trotz und nicht, weil sie ihr Leben oder einen Menschen liebte. Sie liebte ihn nicht, liebte ihre Kinder begrenzt so wie eine Mutter es eben tat und Taro bekam Anerkennung, aber keine tiefen Gefühle, alles wurde verschluckt wie in Finsternis jeden Menschen verschlang. Als er sie zum ersten mal küsste, hatte sie den Eindruck von Eis auf ihren Lippen. So musste sich der Tod anfühlen, so eisig und kühl und es drang ihr durch den Körper, wie ein hauch des Todes. Als er sie dann heran zog, sie erneut küsste, dieses Eis wieder spürte schien er mehr zu dem werden,was sie gesucht hatte. Seine Lippen waren die des Todes und in ihr wartete etwas das verderben zu spüren, den Kampf gegen ein Gift zu beginnen. Sich einzugestehen, das man sie überlistet hatte war nichts das sie Mühe kostet, der Tod war listiger als jeder Verstand. Hatte sie sich nicht ewig genau danach gesehen, wollte sie nicht seit Jahren fort von hier. In diesem hübschen Gesicht hatte sie keinen Mörder erwartet. Doch wo blieb ihr Schmerz? Ihre Sinne setzten nicht aus, ihr Herz blieb nicht stehen. Leidlich seine kalten Lippen berührten ihre warmen, wie Feuer und Eis die aufeinander trafen und das ohne viel Leidenschaft. Es dauerte ein paar Sekunden, bis sie erkannte das sie noch lebte, dauerte bis sie seinen Lippen entgegen kam, diesen Kuss erwidert in der Hoffnung auf das süße Gift in ihrem Körper. Hübscher Junge, wieso kannst du nicht mein Tod sein. Es wäre doch kein Moment besser geeignet als dieser. Der Wunsch erwachte ganz deutlich in ihr, war ein kleiner Keim der unter seiner Kälte erblühte und sie dazu veranlasste seine kühlen Hände auf ihre Hüfte zu legen um den Kuss zu intensivieren. Getrieben von dem verlangen zu sterben, war sie in diesem Moment wohl nicht besonders menschlich. Denn welcher Mensch suchte den Tod in den Armen eines Fremden? Tenshi scherte sich nicht um das was andere dachten oder empfanden, sie lagen alle falsch mit ihren Mutmaßungen. Stadtessen beendete sie den Kuss und sah ein wenig reglos aus, wie sie ihn so ansah. Du bist kein Todesengel mhm? Dafür aber so kalt wie der Tod selbst. Wer hat dir dein Leben genommen?
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Sa Feb 01, 2014 2:08 am

Was für kranke Gestalten man doch außerhalb von Kirigakure antraf. So ein Gedanke könnte jemandem durch den Kopf gehen der diese Situation von außen verfolgte und Gedanken lesen konnte. Ein Mann der vor vielen Jahren sich selbst zu einem Überwesen erklärte, die ultimative Macht erlangen wollte und quasi Gott sein wollte. Eine Frau mit Elternkomplex, liebesgestört und dazu noch mit vielen Kindern die sich in den Armen von eben diesem Gottkomplex Typen den Tod wünschte. Viele Leute würden nur mit der Augenbraue hochziehen und weitergehen aber bei Kenshin und Tenshi war das was anderes. Kenshin fand diese ganze Situation mehr als nur interressant und er hatte unglaublich viel Spaß bei der ganzen Sache. Die Langeweile die ihn plagte? Komplett zerstört! Die Zerstreuung die er suchte? Gefunden. Er hatte ein schönes, ja wirklich hübsches Spielzeug gefunden. Aber etwas überraschte ihn. Ihre Art war sehr.. traurig. Er dachte immer Menschen seien in der Regel fröhlich und die traurigen verkriechen sich irgendwo. Das war zumindest was er so dachte, er hatte ja nciht viel menschlichen Kontakt. Er traf einmal auf einen Mann der überfröhlich war, Yasuo. Bei Gott, dieser mann war die Fröhlichkeit in Person und schätzungsweise nichts konnte ihm die Laune verderben. Wie das Kenshin damals auf die Nerven ging. Aber zurück zum Thema. Sie reagierte auf seine Aussage, das man gehen sollte von den Kindern mit denen man nciht spielen will. "Ach so schlimm sind wir alle doch gar nicht" was für eine Aussage. Viele Menschen waren grausam und böse und einer stand direkt vor dir. In seinem Innersten war Kenshin schon zu Ende. Wahrscheinlich keine großen nennenswerten Emotionen, dafür hatte er zuviel gesehen und zuviel getan. Der Kuss zwischen den beiden wurden langsam aber sicher intensiver und sie stachelte ihn an sie inniger zu berühren. Er schlag seine Arme um ihre wohl geformte Hüfte, verschloss sie hinter ihr und zog die junge Frau an sich heran. Ihre Gedanken konnte er nicht lesen, wollte er es doch zu gerne um zu wissen was in ihr vorging. Solche Dinge tat Kenshin nicht und er wollte wissen was in ihr vorging. Wie konnte er wissen das sie sich den Tod wünschte, das was Kenshin ihr bereit war zu geben? Mehr konnte er ihr auch nciht wirklich geben. Das was sie brauchte hatte er nicht, hatte er verhöhnt und verschrien. Das was sie wollte hatte er, in Maßen und schnell. Gift, Messer oder anderes, er konnte sie auf soviele Weisen töten. In dem Kuss der beiden indem eigentlich Emotionen tanzten sollten gab es nicht viel außer der Kälte und der Wärme die aufeinander trafen. Tenshi löste den Kuss langsam und blickte ihn an. Ob er ein Todesengel war? Nein.. kein Engel. Ein Gott! Das bin ich! Das ultimative Wesen das über den Menschen steht. Du würdest nicht glauben was du vor dir hast, bis du doch nichts weiter als mein Spielzeug. Nein.. ich bin mit Verlaub kein Engel, dafür sind meine Hände zu befleckt. Befleckt mit dem Blut der Schwachen! Die die sich wiedersetzen! .. Eine grausame Person nahm mir einst das Leben. Er began fast schon flüsternd mit ihr zu reden, kam ihr dabei näher, zog sie feste an sich das sich ihre Körper nun berührten und er ganz knapp vor ihrem Gesicht war und sie seinen Atem spüren konnte, das einzig warme an ihm. Sie ist kein Engel und auch kein Mensch. Sie hat viele böse Dinge getan. Und viele verletzt für ihren eigenen Willen. Er senkte den Kopf, sah betrübt nach unten während er die folgenden Worte aussprach mit einem geschmertzen Unterton Diese Person bin ich. Ich habe mir das Leben genommen. Doch sag mir, Bara, junge Frau die ich gerade traf und schon küsste. Seine Stimme wurde hellhörig, kräftig und er sah sie streng an. Mit seinen blauen Augen, die nun zum ersten Mal nicht weich sondern voller Kraft erstrahlten. Wieviel ist dir das "Leben" wert? hauchte er sie an.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   So Feb 02, 2014 11:59 am

Schließlich umschlang er sich ganz, überbrückte die feine Distanz zwischen ihnen, sodass sich ihr Körper sacht an den seinen schmiegte. Sie spürte nicht das, was sie von Taro gekannt hatte. Er strahlt nicht dieses einfache männliche Verlangen aus, war nicht gierig und nicht fordernd, so wie sie es oft erfahren hatte. Ihre Arme legte sich über seine Schulter, kreuzten sich im Nacken, während ihre Hände locker auf seinem Rücken lagen. Sie nahm seine Worte nüchtern hin, kein Engel, nein. Ich bin hier wohl doch der hübsche und warme Engel. Meine Hände sind befleckt mit dem Blut derer, die mein Dorf zu Fall bringen wollten. Wenn seine Hände so blutig waren wie ihre, musste er aus einem andern Dorf kommen, oder er musste ein Shinobi sein, der ihr Dorf sabotieren wollt - ihr Dorf. Aber dann würde er ihr Gesicht doch kenne, hätte sie blindlings attackiert, dann wäre sie schon tot. Er musste ein freier sein, ein Überrest der alten Tage, jemand ohne heim, ohne Moral. Sie konnte ihn bekehren, in ihr Dorf nehmen und ihm einen Inhalt geben. Damit das Blut einen Sinn hatte, damit es geflossen war um das Dorf im Nebel zu schützen. Er hatte sich selbst das leben genommen, so wie sie sich die Liebe und damit den Inhalt vieler Dinge man als Lebenswert ansehen könnte. Dafür war ihr beider Verstand nicht verblendet und getrübt von emotionalem Gerede. Es ging um die ungeschmückte Wahrheit des Lebens, um die trüben Seiten fern von Gefühlen und Liebeleien. Sein warmer Atem nah an ihrem Gesicht, der ihr verkündete, das etwas menschliches in ihm wohnte, das sein innerstes warm war und lebendig, pulsierte vor kraft und stärke. In seine Worten lag etwas warmes und vor allem fand sie in diesen nur die reine Wahrheit. Ein schauderhaftes Leben, eines das sie hätte ängstigen sollen, doch warum? Wer für andere lebte konnte vergessen, wie es war alleine zu sein. Normalerweise spielte sie Klavier, brachte etwas in ihrem Herz zum schwingen. Keine Gedanke kam in ihr an das eigene Leben hervor, es ging um die anderen, immer nur um die anderen und nie um sie selbst. In ich wohnte keine Sehnsucht, nur die nach dem Tod und eine naive Freude über andere Dinge. Sie war nicht besorgt sich verloren zu haben, war mehr besorgt um ihn. Denn er senkte den Kopf und Betrübnis trat in die blauen Augen. Er selbst zerstörte sich, so wie sie sich zerstört, oder das, was noch von ihr übrig war. Stumpfes einfaches Leben. Getrieben von dem Drang der Erhaltung, von dem Willen sich zu bewiesen. In einem Leben, in dem jeder Atemzug einem anderen galt was war ihr da das leben wert?  Sein blick schien streng, als wolle er nicht mehr als die Reine Wahrheit wissen. Aber was war schon wahr? Was ist einem Engel das Leben wert?, setzte sie als Gegenfrage an. Ich bin geboren um zu schützen, nicht um zu Leben. Ich ende wenn andere Enden. Wenn ich nicht verhindern kann, das alles zu Staub zerfällt wird mein Wille zum Leben in Flammen aufgehen. Wer keinen Wert in seinem leben sieht schmäht auch meinen Wert zum Leben. Warum sie eine Pause machte konnte sie nicht sagen. Doch sie hatte wieder damit angefangen, mit diesem Wahn das sie über ihren Dorfbewohner stand, das nur sie diese naiven Leute schützen konnte und nur sie die Macht hatte all diese Geschöpfe am Leben zu halten. Ihr Leben war nur das Wert, was andere in ihrem Leben sahen. Niemandem würde sie helfen, der nicht gewillt war zu leben. Mein leben ist mir das wert, was du in ihm siehst. Ihre Augen glänzte und ihn ihr flammte wieder etwas auf, das ihr Adrenalin durch den Körper jagte. Würde er ihr Leben als etwas wertloses sehen, würde er seine Hände mit ihrem Blut beflecken, würde er sich gegen Kirigakure wenden und sie dazu veranlassen das sie nach ihm schickte, bis man seine Leiche zu ihr brachte. Oh es würde ihr Leid tun diesen schönen Körper zu entstellen und so wollte sie ihn noch einmal für sich einnehmen. Dieses mal senkte sie ihre Lippen zuerst herab und küsste ihn erneut, während ihre Hände nun auf seine Schulter rutschte und kurz darauf sein kühles Gesicht sanft umfassten.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   So Feb 02, 2014 10:35 pm

Der Wert eines Lebens wurde schon seitjeher von den Dingen bestimmt die das Leben umgaben. Nie gab es ein Leben das selbst wichtig gemacht wurde, das wichtig geschaffen wurde. Jedes Leben wurde erst durch des Menschen Hand wichtig gemacht. Es gab kein Wesen mit dem Segen Gottest dessen Leben automatisch wertvoll wurde. Jeder Mensch musste den Wert seines Lebens erst erhalten. Die einen einfacher die anderen weniger. Sei es durch harte Arbeit, Schweiß und Tränen, Blut und Verderben, Hass und Wut, Liebe und Freundschaft, Beziehungen und Nutzlosigkeit. Das Leben konnte so schnell auf soviele Weisen an Wert gewinnen und verlieren. Aber auch nur menschliche Wertschätzung wurde hier gezählt. Wie wichtig das Leben für einen Menschen ist. Für die junge Tenshi hier war ihr Leben soviel wert wie andere ihren Wert dafür hatten. Aber warum? Was hielt sie an diese Menschen? Sicher sie war eine Mutter.. aber war das schon alles? Kenshin überlegte kurz nach ihren Aussagen. Es klang alles so verworren. Ein bisschen zumindest. Wieviel Wert war ihr Leben? Wirklich nur von anderen abhängig? Aber nein. Welchen Wert hatte ihr Leben so, vom Grundfeste. Konnte man sie einfach ersetzen? War sie nichts als eine einfache Imitation der Höheren? Was war diese geheimnisvolle Frau..
Zweifel sähten sich in Kenshin. Zweifel um die Wahrheit. War sie wirklich Bara? Oder war sie jemand anders. Das wollte er unbedingt wissen. Er würde alles tun um das herauszufinden, er würde bohren und in ihr suchen. Ganz einfach. Doch mit einer Sache hatte er nicht gerechnet. Sie sagte Ihr Leben sei das wert was er in ihr sieht. Er? Er war wichtig für sie? Sie kannten sich vielleicht ein paar Minuten, nichtmal eine Stunde. Wurde er schon wichtig für sie? Fragen über Fragen viele Fragen in seinem Kopf. Sie hängte den Wert ihres Lebens an sich an und das freute Kenshin. Wundervoll war das. Genau was er erreichen wollte. Sie hängte ihren Wert an ihn und genau das führte zu einer Freudensreaktion Kenshins. Ihre Augen flammten auf, glänzten als sie sein Gesicht in ihre Hände nahm und ihn liebevoll küsste. Er erwiederte mit einer schönen feurigen Leidenschaft wie man sie nur aus Filmen kennt. Die kalten Lippen von ihm gaben schon bald eine warme Zunge wieder die sie in ihrem Mund vorfand. Kenshin küsste sie intensiv, liebevoll aber doch noch etwas zurückhaltend. Verlangend, aber doch ruhig, jetzt nachdem sie sich an ihn gebunden hatte. Sie küssten sich lange, vielleicht eine Minute als er abklingt und sie ansah. Mit einem glücklichen Unterton fragte er sie Dann ist dein Leben wohl sehr viel wert. Er sprach gelassen, aufbauend whatsoever. Er schlang seine arme um ihren Rücken, drückte sie etwas mehr an sich und legte seine Hände nun auf ihren Rücken während er seine Stirn an ihre lehnte. Aber sag mir mein kleiner Engel. Du bist keine gewöhnliche Floristin. Du bist mehr. Du gist dein Leben für einen größere Zweck da sprach er herausfordernd, wissend um die Wahrheit die er nun von ihr hören wollte. Er legte ihr eine Hand an die Wange und sprach mit einem Lächeln Du schöne Blume, wer bist du wirklich? Welches Geheimniss verbirgst du hinter diesen schönen Augen und diesen warmen Lippen? fragte er sie.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Mo Feb 03, 2014 3:24 pm

Es war fast schon zwingend, das sie sich selbst eine Frage stellte, eine große Frage, eine die von Bedeutung sein konnte und vielleicht den wahren Kern ihres Gegenübers enthüllen würde. Was ging in seinem innersten vor, was bewegte diesen Blutbefleckten Menschen aus seiner starre zu erwachen und sie zu küssen, wie ein verliebter es tat. Was trieb ihn dazu seine Arme um sie zu schlingen, als wäre sie etwas heiliges, ein Wesen, fernab dieser Welt und über dem, was der normale Verstand erfassen konnte. Sie musste mit diesen einfachen Worten etwas berührt haben, das ihn dazu verleitet hatte in ihr etwas zu sehen, etwas, das nicht so gewesen war, bevor sie gesagt hatte, das ihr Wert durch ihn bestimmt wurde. Dachte er nun, sie würde ihn als etwas wichtiges empfinden, jemandem von unschätzbarem Wert? Am liebsten hätte sie in seinen Kopf gesehen, in mit einem Jutsu zum reden gebracht. Sie wollte seine wahren Absichten erkennen und sie war froh, dass sie ihn gefunden hatte und nicht irgend jemand, der vermutlich wirklich Floristin in ihrem Dorf war und gerade gefrustet vor der Tochter und dem Mann entschwunden war. Sie konnte sich gegen ihn wehren, wenn sie es denn wollte, doch aus einem unerfindlichen Grund wollte sie das gar nicht. Seit Taro hatte sie sich von keinem Mann mehr anfassen lassen und kaum mit jemandem anderem außer Nanami und Taro privat gesprochen. Keiner wusste von ihrem früher Leben, auch wenn Taro es wohl erahnen konnte. Der Grund wieso sie hier verweilte, wieso sie es auf ihre Art genoss ihn zu küssen, war die Freude und die Gier nach dem Tod. Sie lebt noch immer, spürte ihr Herz klopfe, wie das Blut durch ihren Körper strömte. Die Gewissheit einen Mörder zu küssen lies ein kribbeln auf ihrer Haut entstehen. In ihrem Dorf kannte sie all die Hände und Gesichter der Männer, die für sie mordeten. Jeder hatte einen Namen, war ein offenes Buch und geängstigt von ihr. Doch er war jung, unbekannt und seine Hände hatte er nicht in Unschuld gewaschen sonder ihr die Wahrheit erzählt, die kleine Wahrheit das sein Leben zum Leben eines Kämpfers machte. Sie glaubte nicht daran, dass er per Zufall jemanden umgebracht hatte, genau so wenig wie sie damals nicht aus versehen die ganzen Banditen erstochen hatte. Es war ihr, als spüre sie noch immer das heiße Blut in ihrem Gesicht und wie es ihr Kinn hinab tropfte um auch den Rest von ihr zu tränken. So warm wie dieses Blut war sein Kuss und so intensiv wie das Gefühl des Mordens diese ganze Verbindung. Man hätte wohl niemand zwischen sie bekommen und ein Fremder würde sie wohl für ein Liebespaar halten, obwohl sie doch eigentlich die größten Feinde waren. Doch niemand konnte es ihr verbieten, niemand hatte die Herrschaft über sie, niemand konnte einen Engel befehlige, nur Gott selbst. Als seine Lippen die ihren verließen, er die wärme seiner Zunge fort nahm und diesen Kuss beendete, pulsierte ihr Körper wie der eines aufgeregten Kindes. Sie war nicht verliebt, nur bis zum zerreißen gespannt. Es war als täte sie etwas verbotenes und diese Dinge bereiteten ihr freunde. Ein weiteres Geheimnis in ihrem Leben, eines das sie nur mit ihm und seinen blauen Augen teilte. Als ihr Herz unter seinen Worten vor Freude hüpfen wollte, spürte sie den gewohnte Schmerz sich summierender Gefühle in ihrem Bauchbereich. Trotzdem fand sie seine Worte schön, beinahe bezaubernd und schenkte ihm ein Lächeln, das sonst nur ihre Kinder zu sehen bekamen. Sie freute sich über diese Zuwendung, auch wenn sie speziell war und ihre freunde naiv und einfach war. Auch sie legte nur ihre Hände auf seinen Rücken, lehnte sich an ihn und genoss diesen Moment der Instinkte ganz einfach. Es entging ihr nicht, das er noch immer fragte, aber es war ihr auch nicht entgangen, das er nur bei seinem Namen gelogen hatte.  Jeder Engel ist dafür da, das Leid andere zu mindern, so gut es eben geht. Ich bin nicht besser oder schlechter als andere, aber ich habe ein offenes Ohr für jeden. Es stimmte sogar, auch wenn sie es so etwas verharmlost ausdrückte. Sie hörte sich nicht gerne alles an, was ihr die Bewohner erzählten, aber sie tat es nun mal aus einem Pflichtgefühl heraus. Welches Geheimnis ich berge? Nur die der Menschen. Ich beherberge all die Trauer, all die Freude, all das was bewegen kann. Tenshi war eindeutig dabei abzuheben. Sie wusste, wieso sie sich Haraise nennen lies, wieso sie stolz auf ihren Namen Tenshi war. Sie war ein Engel, der Engel Kirigakures und ihre Pflicht war es zu hüten, was dieses Dorf am leben hielt. Jeden Verräter ließ sie sterben, rächte sich im Namen des Dorfes für seine dumme Idee, aus diesem zu entrücken. Das war mein Geheimnis, welches trägst du in dir Yasuo? Sie hielt sich so ruhig und verletzlich wie eh und jeh, ließ ihn nicht wissen, wie viel Wahrheit sie erkannt hatte und wie groß die Freude an dieser Gefahr für sie war. Ihr Todeswunsch ließ sie nicht los und so hielt sie ihn weit fest, schmiegte sich schon beinahe an ihn, als würde sie nie mehr von ihm fort.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Mo Feb 03, 2014 11:07 pm

WAs für ein glorreicher Tag in der Geschichte des Kenshin Kuro. Er hatte die Kage, die Mizukage aus Kirigakure das mächtigste Glied des Dorfes quasi an der Leine, konnte sie angreifen, verletzen ,verführen, sie an sich binden. Die Möglichkeiten waren quasi unendlich. Wenn er das gewusst hätte, wenn sie wirklich ihren Namen preisgegeben hätte wäre in Kenshin etwas hochgegangen was bei aller Liebe nichts schönes gewesen wäre. Soviele Dinge hätten passieren können das nichtmal der Autor genau wusste was passieren würde. Stattdessen erwiederte sie seine Umarmung, sein Verlangen und seine Nähe. Auch sie zog sich an ihn heran, erwiederte den warmen Kuss. Es ist als hätte man ein Feuer in der eisigsten Eiswüste gefunden und konnte sich nun daran aufwärmen. Der kalte Körper Kenshin's verbunden durch Liebesbeweise am warmen Körper Tenshi's. Eine Weile dauerte dieser Kuss, bis er seine Antworten gab, sie darauf reagierte und ihn anlächelte. Nicht gelogen, dieses Lächeln ein wahres, warmes aber doch leicht gequältes unter Schmerzen. Was er nur schwer erkannte. Kenshin tat nichts weiter, ließ diesen Moment vergehen. WArtete auf ihre Antworten und hörte ihr aufmerksam zu. Welches Geheimnis ich in mir trage willst du wissen? Kenshin's Augen fingen an zu leuchten, quasi zu glühen. Es ist als habe man gerade den Zündschalter für eine Bombe umgelegt die nun hochgehen würde. Dieses Leuchten, das Leuchten in den Augen eines Massenmörders der jeden Tod genießt, diesen Blick brachte er Tenshin als er sie sanft von sich wegstieß und umdrehte. Anfing zu lachen während er seine Arme hochnahm und schwenkte. Das Geheimniss, das Geheimniss sagte er, fast schon singend während er seinen Kopf umdrehte und sie mit einem bösen, Rape Grinsen ansah Mein Geheimniss ist die Ewigkeit! Die für den Menschen komplett unerreichbare Zone! Den Status den der über allem steht, die Wahrheit, die Antwort die ich zu erlangen habe! Er warf den Kopf in die Luft, die Arme nach oben, seine Sätzen wurden lauter, verrückter Das ewige Geschenk das nur dem Auserwählten zuteil wird, dem der bereit ist sich zu vergessen für die Wahrheit, für die Freiheit! Bara, er drehte sich zu ihr eine Hand in der Luft haltend, mit dem Arm ausgestreckt zu ihr Du bist ein Engel, aber ich bin ein Gott! Seine Hand ballte er zu einer Faust als seine wahnsinnige Stimmung wieder abklang, seine HAltung sich wieder lockerte und er langsam aber sicher auf Tenshi zuging. Ein Grinsen, ein eiskalter bösartiger Blick der anderen das Blut in den Adern gefrieren lassen würde. Damit näherte er sich. Langsam, seiner SChritte bewusst. Er stand nun vor ihr, nahm ihr Gesicht in seine Hände, sah ihr in die Augen und sprach leise flüsternd Bara, Engel, wie auch immer du dich nennen willst. Ich, Yasuo, Gott oder wie du mich nennen willst frage dich.. Willst du mein Engel sein? Eine ernst gemeinte Frage, auch wenn sich Kenshin der Bedeutung selbst nicht bewusst war. Er wollte nur das sie sein Engel seie. Als Gott brauchte er Engel und sie war die perfekte Anlaufstelle. Es ist mir egal, wo du herkommst, was du bist, wer du bist, von wem du kommst oder welche Ziele du verfolgst! Aber sei mein Engel in dieser trostlosen, von menschlicher Arroganz überkommenen Welt sagte er als er ihr Gesicht in seinen kalten Händen hielt und ihr tief in die Augen schaute
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Di Feb 04, 2014 12:30 pm

Sie hatte ihm allen Anschein nach auf dem falschen Fuß erwischt, oder vielleicht auch auf dem richtigen? In seine Augen stahl sich ein leuchten, ein Glühen als hätte man etwas in ihm entfacht. Sie war froh, das Menschen nicht plötzlich in die Luft gehen konnten, der er schien so, als würde er aus dieser Hülle ausbrechen, oder als würde etwas in ihm nach außen gekehrt. Das dem wirklich so war, spürte sie, als er sie von sich stieß. Es war jedoch kein aggressives stoßen und die zwei Schritte, vielleicht auch drei, welche sie zurück wich,  ließ sie zu. Er benahm sich wie ein kleines Kind, das sich über etwas freute, etwas das sie nicht verstand und nicht verstehen konnte. Seine Arme reckten sich gen Himmel und sein Lache hatte etwas wahnsinniges an sich. Sie musterte in diesem Moment viel mehr seine Bewegungen, wie er die Arm warf, wie sich seine Kleidung unter der impulsiven Bewegung wand und zum leben erwachte. Still hatte sie gelegen, während sich ihre Körper näher gekommen waren und jetzt pulsierte er wie Feuer und besang sein Geheimnis schon fast. Das Wort Ewigkeit echote in ihrem Kopf und sie hielt es für unreal, unwahr, doch er log nicht und diese Erkenntnis machte ihr wohl zum ersten mal Angst. Sie hatte einen Feind gefunden, eine Gefahr und nur sie kannte dieses Ausmaß wirklich. Er war mit dem ewigen leben beschenkt. Wie alt war er dann, wie alt war dieser junge Körper, den sie umschlungen hatte. Sein leben kannte kein Ende, also musste sie ihn im Zaum halten. In was war sie in ihrem Wunsch nach einem Ende nur gelaufen? Ihr selbst ernannter Gott wand sie zu ihr um, streckte seine Hand in ihre Richtung, wirkte wieder etwas normaler. Aber wie normal konnte ein Mann mit Gottkomplex sein, der gemordet hatte? Er war so sehr von seiner Wahrheit überzeugt, da sie es nicht einmal als Lüge entlarven konnte. Ich bin ihm wohl in diesem Punkt nicht so fern. Ich bin ein Engel, Beschützer der armen, der dummen und schwachen Menschen. Alleine würden sie sich zerreißen und bis aufs Blut bekämpfen. Ihr wurde in der tat ein  wenig frostig bei seinem Lächeln, diesem bösen grinsen, das viele ihre Genin zum erstarren gebracht hätte. Sie war froh, aus diesem Alter heraus zu sein und doch wurde er unheimlicher, als er es eben noch gewesen war. Seine Hände noch immer eisig, legten sich um ihr Gesicht und das was er sagte, klang wie ein Antrag. Er wollte sie nicht zur Frau, wollte sie zum Engel haben. Zum ersten mal begann ihr Kopf nun richtig zu arbeiten. Ein Verrückter der um ihre Hand anhielt. Es war ihm egal wer sie war, also konnte sie ihn noch simpler anlügen und sie würde ihn im Auge behalten können. Sie musste nur sicher gehen, das er ihr Dorf in ruhe lies. Es war ein logischer Entschluss, das sie bei ihm blieb, wie auch immer dies möglich sein sollte. Er würde sie ihr Ziel verfolgen lassen, das was sie verbinden würde, was würde es sein? Wie könnte sich ein Engel ihrem Herren widersetze. Nichts wäre mir fernen. Natürlich will ich diese Position bekleiden und meinen Herren durch die öde, arrogante Welt geleiten. Was waren die Konsequenzen was die Bedingungen. Nahm er sie so an wie sie war, würde er sie testen? Ihr innerstes sagte, das es nur für das Dorf sei, doch Tenshi wusste, das sie es auch aus Freude an der Idee des Todes tat. In ihren Augen herrschte das Leben, was ihrem Körper und Geist sonst so oft abhanden kam. Eine zeit lang blieb sie einfach so stehen, sah ihm in die Augen, welche in ihrem blau immer vertrauter wurden. Es plagte sie keine Angst, kein Zweifel, dass sie etwas gutes tat. Einen Mann zu kontrollieren der sich selbst für Gott hielt, konnte ihr nur zu gute kommen. Ihre Hände legten sich erneut sacht über die seinen. Engel schienen warm zu sein, während ihr Gebieter eisig war. Wie oft wirst du zu mir kommen? fragte sie so leise und zart, sie konnte. Wenn er ihr ein Siegel aufdrückte wäre es wohl noch am angenehmsten. Eigentlich schwang in dieser einen jedoch noch eine Vielzahl anderer Fragen mit. Wann, wie oft, wie und was sollte sie tun? Sollte sie nur kommen und ihn küssen, ihm schöne, liebliche Dinge sagen? Engel hielten die Welt in Ordnung und Gott, nunja meist hob er sie aus den Angel und lies die Menschen ungehindert ihrer Dummheit nachgehen. Ihre Aufgabe war es, sie davor zu bewahren. Eigentlich waren sie dazu bestimmt Antagonisten zu sein und das bis an das Ende ihres Lebens, den er, nunja er hatte die Ewigkeit vor sich.
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Di Feb 04, 2014 4:09 pm

Endlich ahtte er wieder etwas zu tun! Endlich hatte er wieder ein neues Experiment mit dem er spielen konnte und das er erforschen konnte. Der Term des Engel wurde in Kenshins Kopf neu angelegt und ausgebreitet. In seinem wundervollen Gedankenpalast öffnete sich eine neue Sparte, ein neues Buch. Oder nein.. nein. Er nahm das alte Buch, mit Bara in seinem Verzeichnis und schrieb es um. Schrieb auf was er wusste, so würde er es nie vergessen. Niemals wieder. Und doch war das Wort "Engel" für ihn nur etwas schwammiges. Etwas sich erst noch beweisen müsste. Der Engel vor ihm müsste sich erst noch beweisen. Die junge Tenshi musste es tun, musste ihm zeigen was sie wert war. Was ihr Leben wirklich wert wart. Nicht abhängig von anderen. Der Wert des lebens, der Sinn? Der würde ab jetzt auf die Probe gestellt werden. Lasst die Spiele beginnen, lasset Blut fließen und die Kämpfer in die Arena! Nur zwei auf den Seiten, Tenshi und Kenshin die sich gegenüberstanden und isch bekämpften. Aber ohne Waffen. Und sowohl Kenshin war Teilnehmer, als auch Jury, Richter, Ansager und König in diesem Stadion. Sie glaubte sie könnte ihn unter Kontrolle halten? Ihn an sich binden. Ohh die gute Tenshi dachte viel zu optimistisch. Das war kein Zuckerschlecken und auch keine Liebeserklärung. Tenshi würde die nächsten Wochen viel zu leiden haben wenn sie den Titen des Engels wirklich behalten und annehmen wollte. Doch Kenshin würde sie nicht warnen, nein das war er nicht. Wieso sollte er sie warnen? Wenn sie feige war und sich zurückzog bevor das Spiel überhaut losging hätte er nichts erreicht. Und wenn sie feige wegrennt während dem Spiel ist der Schaden bereits angerichtet und der Rest ihres Lebens ist gezeichnet von Schande. Und dann würde Kenshin sie umbringen und sezieren.
Ein seltsamer Antrag den Kenshin ihr da stellte, aber ein wirklich ominöser. Er wollts nichts von ihr, nur das sie sich beweisen würde. Und sie nahm an. Sie nahm wirklich an. Kenshin freute sich, innerlich wie äußerlich, zeigte ihr ein Lächeln, vielleicht auch ein Grinsen. Aber nicht voller Wahnsinn sondern voller Freude. Erstmal hallte die Stille durch den Wald. Niemand hörte etwas von dem anderen und Kenshin drückte sie wieder an sich. Sein Kopf ratterte, arbeitete, funktionierte wie eine gut geölte Maschine. Soviele Dinge flogen ihm durch den Kopf und bei Madara Uchiha er hätte sich so sehr gewünscht jetzt alles aufschreiben zu können. Aber die Ruhe hat Vorrang. Erst würde er warten, bis er sich von ihr lösen konnt eund seinen Plan und die Tat umsetze. Solange würde er die Anwesenheit seines Engels noch genießen und noch ein bisschen bei ihr bleiben. Nicht lange, nurnoch kurz sollte seine Anwesenheit sein. Bald war es vorrüber das Chaos das er hier verursachte. Aber nur vorweg.. nur vorweg. Seine Hände glitten an ihre Hüfte, er zog sie an sich, hörte ihr aufmerksam zu bis er selbst sein Wort erhob. Wenig. Sehr wenig. Mein lieber Engel, mein Tenshi. Du musst mir beweisen das du den Titel des Engels tragen darfst. Beweise das du würdig bist. Ich werde dir zeigen was es heißt ein  Engel  zu sein, ich werde dir zeigen was heißt mit Gott zusammen zu sein und ich werde dir zeigen wie schmerzvoll das wird. Aber wenn du es schaffst. Wird sich auch für dich die Ewigkeit und Wahrheit öffnen. Ohh mein lieber Engel. Wir werden eine sehr schöne Zeit haben.   Fast schon säuselnd kamen diese Worte aus seinem Mund, mit einem großen Lächeln, Grinsen was auch immer. Er hielt sie fest an sich, drückte sie an sich heran, verlangend, begierig und gab ihr noch einen liebevollen Kuss auf die Lippen. Eine kurze Zeit ging das dann so. Sie beide da so küssend, alles still und nur den Herzschlag des anderen hörend. Bis Kenshin den Kuss löste und sie losließ Aber nun muss ich gehen. Du wirst bald von mir hören. Gesagt getan, drehte er sich um, öffnete seinen Mantel, zog eine Rauchgranate heraus und wenn sie Chakra spüren konnte würde sie merken das er sich in Windeseile von ihr bewegte. In wenigen Sekunden war er schon aus ihrem Sichtfeld und nach kurzer Zeit verschwand das Rauchfeld auch. Spurlos. Kein Kenshin mehr, Verschwunden. War das alles nur ein Traum? Eine Illusion? War sie einfach nur gestresst? Das hätte man sich denken können, läge auf dem Boden nicht eine schwarze Feder und ein kleiner Ring. Schien nichts besonderes vielleicht nichteinmal wertvoll der Ring. Schwarz, mit irgendwelchen Gravuren. Man brauchte schon einen exquisiten Geschmack um den zu mögen. Aber das war alles was von ihm übrig ist. Er war spurlos verschwunden.

tbc: Kenshin's Labor
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BeitragThema: Re: See von Kirigakure   Di Feb 04, 2014 8:44 pm

Wenn sie sich geliebt hätte, wenn sie jemals lieben würde, dann wäre all dies vielleicht wie ein hübscher, wenn auch seltsam Heiratsantrag gewesen. Aber dem war nun einmal nicht so. Die kühlen Hände und Lippen, sein Körper an ihrem, all das hatte nichts mit ihr getan, außer sie zum nachdenken bewegt. Ihm ein Engel zu sein, wäre einfacher als sich sofort als Feind zu präsentieren und es war einmal etwas neues. Ihr handeln war verantwortungsvoll und sie hatte keinen zweifel daran, etwas gutes getan zu haben, als sie ja gesagt hatte. Er lächelte, sie lächelte und zusammen horchte sie in den Wald hinein ein und sie tastete die Umgebung ab, doch niemand kam. Es war zu kalt für diesen See und niemand suchte sie, nie suchte sie jemand. Immerhin war sie erwachsen und mächtig zugleich. Trotzdem ließ sie sich von diesem unbekannten Mörder immer wieder umarmen und ließ es zu, dass er sie umarmte, anlächelte und mit diesen eisigen Händen berührte. Sie hatte gewusst, dass es einen hacken gab, aber wie mächtig konnte seine Arme schon sein, wenn Kirigakure noch immer am existieren war? Sie hatte kein Angst vor ihm, oder seiner Prüfung. Wenn sie diese bestehen würde, dann konnte sie sich ihres Ranges sicher sein und dann – ja was war dann? Vielleicht würde er kommen um sie zu besuchen, vielleicht würden sie so etwas wie Freunde? Ein seltsamer und unrealer Gedanke, aber vielleicht würde er sich dann für ihr Dorf einsetzten lassen, oder zumindest nicht gegen sie vorgehen. Ein kleiner Kampf schien ein angemessener preis für die Ewigkeit zu sein. Ewig über dieses Dorf wachen, während ihre Mutter vergehen würde. Sie gönnte es dieser alten Furie, könnte ihr den Untergang. Nichts war beständiger als ein Dorf, das immer das gleiche Oberhaupt hatte, Generation um Generation. Alles zu ihrem Schutz, ja ihr musste war eindeutig. Während er  endete, war sie noch immer mit dieser Idee beschäftigt, davon besessen diese Leben ewig wären zu lassen. So kam es, das es einen Moment dauerte, bis sie sich unter seinem Kuss regte, reagierte und diesen erwidert, ihn zuließ, wie auch schon die anderen. Sie hatte keine Angst vor dem Kampf, keine Angst vor dem Schmerz, man konnte ihr nichts nehmen, nichts wertvolles. Als er sich löste und verschwand, als sie seinem Chakra hinterher spürte, da war es, das man nicht vor ihr gekniet hatte. Ein weiter Prüfling stand ihr bevor, eine auferlegte, eine die es galt zu meistern um dieses Dorf für immer zu bewahren. Sie schrie ihm nicht nach, warf sich nicht zu Boden, beklagte sich nicht. Sie würden sich kaum sehen, sie würde sich wohl aufs Blut bekämpfen, bis er sie anerkannte. Der Rauch umfing sie einen kurzen Moment, verdeckte ihr Gesicht, das einen toten Ausdruck annahm. Jetzt galt es bereit zu sein und ihn zu empfangen, wenn er kommen würde. Tenshi verweilte, bis der Rauch verzogen war, lauschte dem Wald, bis eine Böe durch ihre Kleidung ging. Alles was er ihr gelassen hatte war eine schwarze Feder und ein grotesker Ring. Beides hob sie auf, steckte die Feder in ihre Manteltasche und probierte den Ring auf ihren Finger aus. Er passte auf de Ringfinger der linken Hand, sie war nun also verlobt. Ich wusste, das es etwas höheres als dieses leben gibt, aber das es ein verrückter man mit blauen Augen ist, der nun das Bild Gottes besetzt, war mir nicht klar. Ihre Hand streckte sich in den Himmel und sie besah sich das Schmuckstück. Ein großer violetter Edelstein glänzte in der Mitte und der Rest schien beinahe willkürlich um den Stein gearbeitet zu sein. Nur die Federn sprachen für etwas himmlisches, oder eben für den Größenwahn von beiden. Eine weile lang drehte sie ihre Hand herum und  dachte nach. Was sollte sie nun trainieren? Es wäre eine Idee, aber zuerst sollte sie wohl nach Nanami sehen und vielleicht auch nach Taro. Nach ihrem Gefühl zu urteilen, war es zeit für einen kleinen Imbiss. Als wolle sie ihre Siegel überprüfen fuhr sie mit der Hand über die fünf Piercings und taste sie ab. Alles schien intakt und Tenshi war sich sicher, das es so bleiben würde. Ihr Gott war bestimmt kein Fuinmeister und würde auf die Idee kommen, die beiden Siegel an ihrem Körper zu lösen. Niemand wusste davon, niemand würde je davon erfahren. Aus einem seltsam Grund war sie einmal zufrieden mit sich und der Welt. Ein ewiges leben stand ihr bevor, wenn sie nur ein wenig am leben blieb. Wenn er wieder kam, würde sie ihn Kami nenne, auch wenn er noch immer ein kleiner Lügner war, aber welcher Mann war das nicht? Irgendwann wand sie sich auf dem Absatz um und marschierte in den Wald um wieder in ihr Büro zu kommen.

Tbc:  Das Kagebüro
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