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Kage
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Jônin
Tokubetsu-Jônin
Chûnin
Genin
Zivilist
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Tetsu
Daimyô
Beraterstab
General
Truppenführer
Soldat
Anwärter
Zivilist

Abt
Weiser
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 [DA][Miyamoto Naoya][Tetsu no Kuni || Daimyô]

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AutorNachricht
Miyamoto Naoya
[Admin] Eternal Calmness
[Admin] Eternal Calmness
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Anzahl der Beiträge : 152
Anmeldedatum : 08.05.14
Alter : 22

Kurzinformationen
Alter: 43 Jahre
Besonderheiten: Narbe über der Nase; Tätowierungen
Größe: 1,98 Meter

BeitragThema: [DA][Miyamoto Naoya][Tetsu no Kuni || Daimyô]   So Mai 11, 2014 5:56 pm


steckbrief von

Miyamoto Naoya


Persönliches




Galerie:
 

AUSSEHEN:
An Naoya mag einem ja viel auffallen, aber eines ist wohl bei jedem, der ihn zum ersten Mal ansieht als Eindruck hinterblieben: Er ist eine wandelnde, 198 Zentimeter große Besonderheit. Ein Mensch, bei dem man oft nicht weiß, auf welches Detail man sich zuerst konzentrieren soll, der andererseits damit aber auch so besonders wirkt, dass es fast schonwieder normal ist.
Da man in der Regel zuerst das Gesicht eines Menschen betrachtet, fällt einem bei diesem Mann wohl zuerst auch die durchaus sichtbare, wenn auch verblasste und verheilte Narbe auf seiner Nase auf. Aus der Entfernung könnte man sie manchmal glatt für Kriegsbemalung halten, doch wer genauer hinsieht, erkennt die glatte Struktur, die ein Schwert nach einem tiefen Schnitt hinterlässt. Ähnlich auffällig in seinem Gesicht sind die roten Augen, die beinahe stechend wirken können, wenn der Daimyou seinen unbarmherzig ernsten Blick aufsetzt oder eine ausdrucklose Mine wahrt und dabei zu versuchen scheint, die Seelenspiegel eines Gegenübers zu ergründen.
Hin und wieder wird eines der beiden aber von einer der vorderen Haarsträhnen verdeckt. Das Haar, das auf den Schultern des Mannes locker zum Liegen kommt, offensichtlich kräftig und gut gepflegt, von dunkler, blau schimmernder Farbe, die im richtigen Licht beinahe Schwarz wirkt. Die meiste Zeit über werden sie von Bändern zu einem ordentlichen Zopf gehalten, aus dem das kürzere Deckhaar doch ausgeschlossen bleibt. Letztendlich ist es reiner Pragmatismus, denn lange Haare können im Training, Kampf und Alltag teilweise stören. Dennoch gibt es womöglich durchaus die ein oder andere Person, die kein so gesundes, kräftiges Haar bei einem Mann erwarten möchte, das auchnoch gepflegt ist.
Die vordere, kürzere Partie verdreckt nicht nur hin und wieder das rechte Auge des Kerls, sondern vorwiegend auch seine rechte Schläfe, an der bis über den Wangenknochen ein kleineres, schwarzes Tribaltattoo prangt. Nicht, dass Naoya sich dafür schämen würde, dass er diese Tinte unter der Haut trägt, er hat sich über die Jahre einfach an diesen Stil gewöhnt. Abgesen von seinem Kopfhaar gibt es den Mann tatsächlich nur in äußerst seltenen Fällen mit anderer Behaarung im Gesicht. Eigentlich immer und jeden Tag, vor allem, wenn er in der Öffentlichkeit herumwandert, ist der Miyamoto glatt rasiert und zeigt keinerlei Bartstoppeln, obwohl er sie durchaus besitzt - entgegen der Behauptungen böser Zungen. Wenn es ihm schlecht geht, er krank ist oder seine Tage ihn zu Hause fesseln, besteht aber eine sehr geringe Chance darauf, dass man einen Dreitagebart zu sehen bekommt. Das Gleiche gilt natürlich für lange Reisen, Missionen und jegliche anderen Situationen, in denen es ihm nicht möglich ist, sich täglich dieser Pflege zu widmen.
Auch die restliche Haut des 90 Kilogramm schweren Männerkörpers zeigt sich zumindest an Brust und Rücken ohne starke Behaarung, die einem Tier gleich käme. Wesentlich interessanter ist aber wohl, dass er nur eine leicht gebräunte Haut besitzt, ein eher heller Hauttyp ist, was sich wohl auch anhand der langen Winter von Tetsu no Kuni erklären lässt. Von Training, Kämpfen und Missionen trägt der gesamte Körper des Daimyou Narben, große und kleine, verblasste und vor allem auf seiner linken Brustseite noch stark sichtbare, ehemahls tiefe Verletzungen. Noch heute gesellen sich regelmäßig Neue hinzu, weshalb der Körper des Mannes nur all zu oft von Verbänden 'geschmückt' wird. Das passiert aber auch dann, wenn er mit älteren Verletzungen Probleme hat.
Der muskulöse, kräftige Oberkörper wird außerdem ebenfalls von Tätowierungen geziert, vor allem einer großen, schwarzen Struktur aus verschlungenen Formen, die sich von der rechten Seite seines Nackens über seinen rechten Arm, die Schulter - auf der zwei Kanji prangen - auf die Brust zieht und hinunter bis hin zu seiner Leiste führt, um sich von dort aus über seinen Oberschenkel, das Knie - welches ebenfalls mit Kanji besetzt ist - bis hinunter zu seinem rechten Fußknöchel fortzusetzen. Auf dem Rücken des Daimyou, über seine Schultern hinweg schließt sich an die Schwarzen Male eine Tätowierung aus wunderschönen, überaus detailreichen Lotusblüten von zartroter Farbe an. Sie stehen in voller und schönster Blüte, wie sie ein Mensch nur maximal einmal in seinem Leben sehen können soll. Dieses Bild zieht sich über seine linke Schulter und seinen linken Rücken hinunter bis knapp über sein Steißbein.
Die typische und meistgesehene Kleidung für den kräftigen, trainierten Körper, der eindeutig einem ausgebildeten Samurai gehört, ist eher traditionell gehalten. Dabei trägt Naoya eine leicht schwarze Stoffhose, die bequem sitzt und auch zum Training notfalls geeignet ist. Darüber trägt er einen einfachen, leichten, aber geschmückten Kimono, der in einem schönen Rot erstrahl und von weißen Lotusblüten, Blättern und anderen kleinen Verzierungen profitiert. Gehalten wird er von einem goldenen Obi, auch wenn er selten wirklich fest über der Brust zusammengeschnürt ist. Der Kerl hat schlichtweg die reinste Hitze im Körper und aufgrund der ohnehin meist präsenten Verbände, sieht man meist einen Teil seiner Brust. Um den Hals trägt er einen dunklen Schmuck aus kragenartigem, verstärktem Stoff, der ebenfalls eher traditionell ist, eine rote Quaste als Schmuck erhält.
Seine Arme werden oft ebenfalls von Verbänden verdeckt, aber ebenso von schwarzem Stoff, der sich bis hin zu seinen Händen zieht. Ähnliche Stulpen gehören zu den Sandalen, die die meiste Zeit über seine Füße kleiden. An den Handgelenken trägt er über den Stulpen weiße, kurze Gebetsketten. Alles in Allem beherrscht ihn die meiste Zeit über das traditionelle Erscheinungsbild, das auch seine Erziehung geprägt hat und in dem er sich wohl fühlt. Dennoch ist natürlich auch Naoya in der Lage, sich in ein Gammeloutfit für weniger offizielle Stunden zu werfen und seine Zeit einfach zu genießen. Ohnehin trägt er beim Training und auf Missionen auch zumeist die Rüstung, die bereits seine Ahnen ihr eigen nannten.

NACHNAME:
Der Name Miyamoto ist in Tetsu no Mura nicht unbedingt ein Unbekannter, nicht zuletzt aufgrund der aktuell ranghöchsten Person dieses Dorfes. Er bedeutet in etwa "Derjenige, der in der Nähe des Schreins lebt", was durchaus den Hintergrund hat, dass diese Familie sich in ihrer langen Tradition niemals wirklich vom Glauben abwendete, teilweise sogar Diener des Tempels beherbergte. Dennoch ist sie wenn dann bekannt für ihre Samurai die sich - wie viele andere auch - durch Treue und Können auszeichnen, aber auch durch ihre lange Ahnenreihe in Tetsu no Kuni und der Linie der Daimyô.

VORNAME:
Seinen Namen Naoya erhielt der Junge von seiner geliebten Mutter zu seiner Geburt. Vielleicht eine Homage an die kommende traditionelle Erziehung, die ihn in seinem leben erwartete. Denn die Bedeutung "Ehrlicher, aufrichtiger oder rechtschaffener Mann" beschreibt wohl all das, was die Mutter eines Samurai sich wünschen kann, ihrem Kind ohne große Probleme vermitteln zu können. Heute kann sie wohl mit Stolz behaupten, dass sie geschafft hat, was sie sich damals vorgenommen hatte, auch wenn sie den Namen nichtmal unbedingt wegen der Bedeutung, sondern auch wegen seinem - in ihren Ohren - wunderbaren Klang ausgewählt hat.

ALTER:
Obwohl er - nur dank seiner unglaublich guten Gene - nicht wirklich so aussieht, ist Naoya mittlerweile bereits 43 Jahre alt und hat in dieser Zeit durchaus einiges erlebt. Er hat seinen Vater überlebt, sein Amt übernommen, Freunde begraben und welche gewonnen. Was seine Familie betrifft blieben ihm dabei nur seine Schwester und seine Mutter, aber heute ist er erwachsen und zu dem Kreis, den er um sich gezogen hat, gehört das gesamte Dorf. Der Kreis aus Menschen, die ihn über all die Jahre begleitet haben und jetzt seine Familie sind.

RANG:
Seit dem Tod seines Vaters war es an Naoya mit der Hilfe des Beraterstabes, seiner Mutter und Freunden das Amt des Daimyô zu übernehmen und so seine Blutlinie würdig weiter zu führen. Vor allem anfangs bedeutete das für ihn sich stark an dem zu orientieren, was sein Vater als Daimyô getan hatte, doch auf Dauer musste er einsehen, dass er zwar in die Fußstapfen seiner Vorfahren würde treten müssen, doch dass er auch einen eigenen Weg einschlagen musste, wenn er selbst welche hinterlassen wollte.

CLAN:
Der Name Miyamoto steht in Tetsu no Kuni nicht nur für eine lange Ahnenreihe an Daimyô und deren direkten Vertrauten, sondern auch für Treue und große Begabung in den kriegerischen Künsten. Ob man für voll nehmen soll, dass alle Frauen der Familie für große Schönheit gelobt werden, sei dahingestellt und geschmackssache. Neben den Fähigkeiten und den Posten ist er aber auch bekannt für seine strenge, konservative Erziehung, die starke und ehrenhafte Charaktere hervorbrachte. Die Tatsache, dass wirklich alles konservativ erzogen wird - also auch die Frauen in ihrer Rolle als aufopferungsvolle Dame an der Seite ihres Mannes - wird unterschiedlich gesehen und bedingt durchaus eines der Probleme, mit dem Naoya seit der Übernahme seines Amtes zu tun hat. Der Name Miyamoto gilt dank Erziehung und einiger weniger beherbergter Techniken als bekannter Clan in Tetsu no Mura.

WOHNORT:
Als Daimyô des Dorfes und des Landes lebt Naoya natürlich in Tetsu no Mura, dem Sitz des Oberhauptes und obersten militärischen Ranges dieses Landes. Er verbringt seine Tage in einem eigenen Anwesen, das einst seinem Vater gehörte und in dem man auch immer noch seine Mutter findet. Entsprechend seinem Rang ist es durchaus größer und von ein paar Bediensteten bevölkert, da es auch Staatsgäste beherbergt und seinen Wohn- und Arbeitsplatz in sich vereint. Unabhängig davon besitzt er natürlich auch im Verwaltungsgebäude des Dorfes ein Büro.

GEBURTSORT:
Damals noch nicht Tetsu no Mura, sondern das Anwesen des damaligen Daimyô, nämlich seines Großvaters, wurde Naoya durch seine Mutter in Tetsu no Kuni das Leben geschenkt. Seitdem hat er öfter Reisen unternommen, gerade in seiner recht lerneifrigen Phase und lange bevor ihn die Pflichten seiner Familie einholten. Er liebt diesen Ort und will ihn um jeden Preis sicher wissen, möchte die Ungerechtigkeiten der anderen Welt nicht auch dort verbreitet sehen.

FAMILIE:

Miyamoto Kenjiro
Sterbealter: 64 Jahre (wäre 75 Jahre alt)
Rang: Ehem. Daimyô
Aufenthaltsort: Tetsu no Mura
Status: Verstorben
Verwandschaftsgrad: Vater
Beschreibung: Kenjiro war der erstgeborene Sohn des Daimyô vor ihm und seiner liebevollen Mutter. Als Kind einer angesehenen Familie und vor dem Hintergrund, wie seine Zukunft aussehen würde, war er eben auch ein Kind, das die strenge, sehr konventionelle Erziehung eben dieser Familie erfahren würde, geprägt vom Bushido, dem ungeschriebenen Kodex der Samurai. Sobald er laufen konnte und sprechen lernte, begann auch seine Ausbildung im Benehmen, der Schreibkunst, wichtigen Ritualen, den Besuchen im Tempel und dem damit verbundenen Wissen, der Geschichte, ja sogar in Kriegstaktiken, wenn auch noch auf spielerische Art. Wie jeher wurde der Geist des Kindes gestählt, indem es Entbehrungen ertragen musste, ihm mit Geschichten beigebracht, was richtig und was falsch war. Stets und ständig wurde er kontrolliert, ob von seiner Familie oder seinen Erziehern, nicht zuletzt von dem Mann, der später sein Sensei wurde.
Von seinem Vater hatte Kenjiro selbst nie viel, nur wenige Stunden am Abend, solang er Kind war, denn mehr Zeit hatte ein guter Samurai und Herrscher nicht. Er lernte das Frauenbild des Kodexes kennen, indem er sah, wie seine Mutter sich selbst aufgab, um ihrem Mann zu dienen und ihren Sohn zu erziehen, damit diese dem Himmel dienen konnten. Tatsächlich war ein wesentlicher Teil seiner Charakterausbildung auch spiritueller Natur, viel davon übernahm ein damals noch junger Mönch, der ihn mit den wichtigen Fragen des Lebens dazu brachte, auch seinen eigenen Kopf zu entwickeln, ohne eigensinnig zu werden.
Mit fünf Jahren wurde er mit dem Erhalt eines Schwertes und der traditionellen Kluft als Samurai aufgenommen, wuchs schnell in eine würdevolle Rolle hinein und schon bald war er ohne das Metall in seinem Obi nichtmehr anzutreffen - wie es sich für einen Samurai gehörte. Viele bewunderten den jungen Miyamoto mit der steinernen Mine, mit einer Selbstbeherrschung, die scheinbar besser nicht sein könnte. Schon vor seinem Eintritt ins Mannesalter mit 15 Jahren war die spätere Hochzeit mit dem hübschesten Mädchen eines Beraters seines Vaters arrangiert.
Kenjiro und Aniko waren kein Liebespaar, sie heirateten aus der Pflicht ihren Familien gegenüber. Aber sie lernten die Liebe, verliebten sich in den wenigen Stunden, die sie regelmäßig allein verbringen konnten, sobald sie noch jung verheiratet waren. Kenjiro übernahm recht spät den Auftrag seines Vaters, bereits nachdem er recht spät Vater von Naoya geworden war. Kenjiros Vorgänger und Vater erlag in hohem Alter einer Krankheit, die ihn letztendlich nicht mehr handlungsfähig machte, sodass seine Familie und sein Volk eine lange Zeit zusehen musste, wie der alte Daimyô dahinschied.
Letztendlich war Kenjiro wie sein Vater, verschrieb sich voll und ganz dem Ziel, zu sein wie er und erschien - zumindest im häuslichen Umfeld - stets verstimmt darüber, dass es ihm kaum möglich war, genau wie sein Vater zu sein. Er war kein liebevoller Vater, er ehrte den Kodex der Samurai, zeigte keine Vaterliebe in der herkömmlichen Form, sondern wachte lieber heimlich hinter der Tür seines kranken Kindes, um dem unregelmäßigen Atem zu lauschen, anstatt sich angreifbar machen zu lassen.
Er war ein sehr verbohrte Mann, doch nichts davon merkte man in der Öffentlichkeit. Man kannte ihn als gerechten Mann, ehrlich, aufrichtig, aber eben auch sehr konservativ und überzeugt davon, dass Frauen in den Truppen nur wenig zu suchen haben. Nur dank seiner beharrlichen Berater änderte sich diese Meinung langsam und die Notwendigkeit, diese Entwicklung weiter zu treiben, hinterließ er seinem Sohn. Seine Verbohrtheit zeigte sich nämlich nicht zuletzt in seinem Ableben.
Er starb keinesfalls einen natürlich Tod, sondern floh vor einer Diagnose. Ihn ereilte die gleiche - wohl vererbbare - Krankheit, die auch seinen Vater früher dahingerafft hatte. Die Angst davor, genauso zu enden, wie er es getan hatte, seiner Familie das Gleiche anzutun, trieb ihn dazu, einen Entschluss zu fassen, den weder Naoya noch seine Mutter gut heißen konnten. Kenjiro beging Seppuku, wollte noch so lange sein Leben selbst beenden, wie sein Körper dazu in der Lage war. Sein Wunsch dabei war, seinen Sohn als seinen Kaishaku bei sich zu wissen, doch der weigerte sich und ging lediglich seiner Pflicht nach, Zeuge zu sein. Diese Tat hat Naoya seinem Vater nie wirklich verziehen und denkt daher mit gemischten Gefühlen an den ehemahligen Daimyô zurück, den er als seinen Vater bezeichnen darf.


Miyamoto Aniko (geb. Hyakutake)
Alter: 62 Jahre
Rang: Zivilistin
Aufenthaltsort: Tetsu no Mura
Status: Lebendig
Verwandschaftsgrad: Mutter
Beschreibung: Aniko galt als das hübscheste Kind des Hyakutake, der den engsten Vertrauten von Kenjiros Vater darstellte. Obwohl sie sehr viel jünger als Kenjiro war, stand schon recht früh in ihrem Leben fest, dass sie seine Frau werden würde. Auch sie wurde von ihren Eltern, vor allem ihrer Mutter, nach dem Kodex der Samurai erzogen, lernte sich selbst und den Haushalt in Abwesenheit ihres Mannes mit der Naginata zu verteidigen. Sie lernte zu schreiben, zu lesen, zu dichten, Musik zu machen und zu Tanzen, um ihren Charakter zu formen, ihr Anmut zu geben und ihre Bewegungen zu der bewundernswerten Eleganz zu führen, die sie heute durchaus noch inne haben.
Sie war stets ein sehr ruhiges Mädchen, das sich ihrer Aufgabe als Frau eines Daimyô schon früh bewusst schien, eine Meisterin darin war, ihre Gefühle zu verbergen und ihren Körper zu beherrschen. Sie kannte das Prinzip, dass man in ihren Kreisen - anders als in anderen - als Mann die Frau "in der Öffentlichkeit schlug und zu Hause küsste". Niemals erhob sie das Wort gegen ihren Vater, ihre Familie oder ihren künftigen Ehemann und fügte sich stets ihren Pflichten, auch wenn sie keineswegs dumm und nicht in der Lage dazu war. Tatsächlich ist Aniko mit einer recht herausragenden Intelligenz gesegnet, die es ihr leicht machen würde, den Gesprächen über Gott und die Welt zu folgen.
Stattdessen lernte sie einen Haushalt zu verwalten, ja sogar ein Land, wenn ihr Mann mit Abwesenheit glänzte, weil er seinen kriegerischen Aufgaben nachging. In Zeiten seiner Abwesenheit oder Unfähigkeit aufgrund von Krankheit, lag alle Pflicht und Macht bei ihr. Sie wusste, wem sie Sympathie entgegen zu bringen hatte und wen sie auf ihrer Seite wusste, aber genau so gut, wer gegen sie und ihren Mann arbeitete. Das weiß sie auch heute noch und hat ein unvergleichliches Wissen über die Verflechtungen der Adelsfamilien, die angesehenen und gefallenen Mitglieder einiger Familien, ihre Fähigkeiten und Gebräuche.
Sie ist aber auch - abgesehen von ihrer kühlen, beherrschten, dennoch herzlich wirkenden Art - eine sehr spirituelle Frau, die ihren Ausgleich gern im Tempel suchte und sich den "Frevel" herausnahm, jedes Jahr einige Tage im Tempel zu verbringen, ohne sich mit ihrem Umfeld zu beschäftigen, sich einfach eine Auszeit von der Welt um sie herum zu nehmen. In ihren eigenen vier Wänden war Aniko eine liebevolle, aber strenge Mutter, die genau wusste, dass sie auch in ihren jungen Jahren einen Daimyô und eine ansehnliche Tochter zu erziehen hatte. Sie wusste, was aus ihren Kindern werden würde und kannte ihre Pflichten dahingehend umso besser. Diese Mentalität vermittelte sie auch ihren Kindern.
Sie missbilligte die Entscheidung ihres Mannes, Seppuku zu begehen zutiefst, was Naoya weiß, auch wenn sie es nie im Leben aussprechen würde. Es war der eine Tag, an dem er die Gefühle seiner Mutter nicht nur instinktiv spüren, sondern auch von ihrem Gesicht ablesen konnte. Sie selbst entschied sich, ihrem Sohn weiterhin zu dienen und zur Seite zu stehen, konnte nicht über's Herz bringen, sich ebenfalls das Leben zu nehmen und ihn mit allem allein zu lassen, das ihm sein Vater beinahe in Trümmern zurückließ. Nicht zuletzt deshalb empfindet er als Sohn, dem sich diese Frau verpflichtet fühlt, eine unendlich große Zuneigung zu seiner Mutter und besten Beraterin, wenn er Probleme empfindet.
Die meiste Zeit über findet man sie allein oder in Begleitung von Angestellten - und ihren immer gegenwärtigen Leibwächtern - im Anwesen des Daimyô, wo sie ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgeht, nämlich der Musik. Außerdem kümmert sie sich stets um das Wohl der Gäste im Anwesen und bemüht sich, ihnen alle Wünsche von den Augen abzulesen, um eine gute Gastgeberin zu sein und ihrem Sohn keine Schande zu machen. Insgeheim trifft sie sich auch hin und wieder - äußerst selten und meist heimlich - mit ihren (möglicherweise) Enkeln, da sie nicht möchte, dass die verfälschte Blutbande das Verhältnis völlig kappt. Zu Kazuha hat sie keinerlei Verhältnis mehr, hingegen zu ihrer sehr eigensinnigen Tochter Mari ein etwas Distanziertes.


Miyamoto Mari
Alter: 33 Jahre
Rang: Zivilistin; Ärztin
Aufenthaltsort: Tetsu no Mura
Status: Lebendig
Verwandschaftsgrad: Schwester
Beschreibung: Mari war als neun Jahre jüngeres Kind und Mädchen nicht unbedingt das Wunschkind, aber auch nicht direkt ein Unfall, sondern ein weiteres Zeichen dafür, dass Aniko und Kenjiro gelernt hatten, sich zu lieben, auch wenn sie kein Liebespaar gewesen waren, bevor sie den Bund der Ehe eingingen, der seit langer Zeit für sie vorhergesehen worden war. Anders, als man meinen möchte, wurde sie keinesfalls vernachlässigt oder schlechter behandelt, als es bei Naoya der Fall war, nein. Der Unterschied lag lediglich in ihrem Geschlecht.
Mari wurde genau wie ihre Mutter zu einer guten Ehefrau erzogen, lernte Lesen, Schreiben, Geschichte, Musik zu machen und zu Tanzen, denn das war, was den Charakter einer Frau fördern und formen sollte. Sie lernte zu Kochen, einen Haushalt zu führen, Kinder zu versorgen und groß zu ziehen, den Schrein des Anwesens zu pflegen und den Tempel zu besuchen, sowie sich angemessen zu benehmen. Anders als ihre Mutter hatte sie aber ein weitaus größeres Interesse an ihrer Ausbildung, die die Selbstverteidigung und Verteidigung des Eigentums in Abwesenheit ihres zukünftigen Mannes anbelangte.
Sie wollte mehr lernen, als nur mit der Naginata zu kämpfen und nannte ein ungewöhnliches Talent dafür ihr Eigen. Obwohl sie sich in ihren Voraussetzungen als Mann für eine Ausbildung zum Soldaten perfekt geeignet hätte, kam es nie dazu, dass sie eine solche Ausbildung auch genießen durfte. Obwohl ihr Vater zähneknirschend hinnehmen musste, dass Frauen mehr und mehr mit dem Zuwachs der Bevölkerung auch Einzug in die Truppen fanden, durfte seine eigene Tochter ihre Familie nicht mit einem solchen Verhalten "entehren". Das führte recht schnell zu einem eher unterkühlten Verhältnis zwischen Vater und Tochter - nicht, dass es vorher je besonders herzlich gewesen wäre.
Kenjiro liebte sein Kind und doch wollte er sie in guten Händen wissen. Dahinter lag ein ganz einfacher Denkansatz: Abgesehen von seiner leichten Phobie gegenüber Frauen in den Reihen der Streitkräfte,  wollte er auch nicht die Schönheit seiner Tochter durch Narben entstellt wissen, schon garnicht ihr Leben in Gefahr sehen, aufgrund seiner eigenen Entscheidungen. Mari fügte sich letztendlich diesem Willen, auch wenn sie heimlich immer wieder von ihrem Bruder und anderen Freunden lernte, sodass sie heute eine Kämpfernatur ist, die durchaus mit einigen Samurai konkurieren könnte.
Doch die Blauhaarige ist auch nicht dumm, hat die Intelligenz und das Wissen ihrer Mutter geerbt. Sie versteckt ihre Fähigkeiten die meiste Zeit über in der Öffentlichkeit, hat aber bis heute auch keiner Hochzeit zugestimmt, sondern lebt mit einem Mann zusammen, der nur ein Jahr älter ist, als sie selbst - sehr zur Verstimmung ihrer Mutter. Um nicht ständig daran erinnert zu werden, wie enttäuscht die halbe Familie von ihr ist, verließ die Dame das Anwesen des Daimyô vor einigen Jahren. Ihr Verhältnis zu Aniko ist seither nur umso unterkühlter und jeder Besuch im Anwesen endet in Schweigen oder Streit.
Naoya liebt seine Schwester sehr und ist ihr für allen Rat und jede Stunde, die sie mit ihm verbringt überaus dankbar, aber auch für die Lektionen, die sie ihm hin und wieder erteilt, was das Wissen über bestimmte Familienzweige angeht. Auch wenn er - wie sein Vater Kenjiro - im Äußern von Gefühlsregungen etwas unbeholfen ist, zeigt der Blauhaarige hin und wieder, wie gern er diese Frau hat. Nicht zuletzt, indem er kein Problem darin sah, ihre Lebensgefährten in den Truppen aufzunehmen, obwohl er auf der Straße aufwuchs.
Um ihren Drang nach Tat zu befriedigen, lernte die junge Frau im Tempel, wie man Wunden versorgt und verbringt jede freie Minute im Krankenhaus, um dort Menschen zu helfen und ihre Wut auf ein veraltetes System abzubauen.


Takishima Kazuha (ehem. Miyamoto)
Alter: 38 Jahre
Rang: Soldatin
Aufenthaltsort: Tetsu no Mura
Status: Lebendig
Verwandschaftsgrad: Exfrau
Beschreibung: Kazuha stammt - wie wohl jede Frau die für eine Ehe mit Naoya in Frage gekommen wäre - aus einer makellosen Familie, die zwar noch recht jung ist, in den Kreisen der Samurai, doch keineswegs unterschätzt war. Ihr Vater war sowohl der engste Vertraute, als auch beste Freund Kenjiros, sodass recht früh feststand, genauer gesagt vor etwa 30 Jahren, dass ihrer beider Kinder ein gemeinsames Leben führen würden. Inwiefern beide damit einverstanden waren war in den nach alten Gebräuchen erzogenen Familien nicht gefragt und sowohl Naoya als auch Kazuha fügten sich in diesem Punkt in ihre Pflicht, lernten sich kennen und heirateten.
Obwohl Kenjiro nicht begeistert davon war, dass seine Schwiegertochter einen übermäßig freudigen Umgang mit der Naginata und dem Kaiken übte, war es ihm kein direkter Dorn im Auge, solange sie für seinen Sohn die Zivilistin blieb, die sie sein sollte. Anders als Aniko und Kenjiro ereilte die beiden aber viel weniger das Glück, dass sie sich lieben lernten. Der junge Miyamoto empfand große Zuneigung zu deser willensstarken, im privaten manchmal frechen Frau, die ihn zu Beginn doch in ein Spiel aus Verliebtheit und Euphorie über das neue Leben verwickelte. Letztendlich ist sie aber auch der Grund für seine heutige Beziehung zu Frauen und sein manchmal geringes Vermögen, was direkte zwischenmenschliche Beziehungen angeht. Sie kam mit der arrangierten Ehe nicht klar.
Sie fühlte sich stets und ständig als Vogel im goldenen Käfig, wollte kämpfen und ihrer kriegerischen Natur Ausdruck verleihen. In Naoyas Nähe war sie dazu verpflichtet, ja selbst in seinem Haus, die gute, brave und wohlerzogene Ehefrau abzugeben, die niemals daran denken würde, eine Waffe in die Hand zu nehmen, außer sie wollte sich selbst verteidigen. Vielleicht verstand sie sich deshalb so gut mit Mari und so schlecht mit Aniko. Wohl viel zu oft schluckte sie ihre Anklage an Naoya und dessen Vater dafür hinunter, vergrub ihre Gefühle in sich, wandte sich von ihrem Mann ab und die Beziehung der beiden verlor an Intensität, die sie nie wirklich entwickeln konnte. Dennoch bekamen beide zwei Kinder, die sie liebten und umsorgten, für eine Zeit schien die Welt heil zu sein.
Nach einigen Jahren der Ehe, in der die Kinder, die Naoya für seine hielt bei ihnen aufwuchsen, als zukünftige Miyamoto und Daimyô, fand der Blauhaarige heraus, wo sie die Zeit verbrachte, in der sie nicht im Anwesen zu finden war oder anderen Pflichten nachging. Sie betrog ihn über Jahre mit einem anderen Mann, brachte damit sowohl über sich, als auch die Familie und die Ehe Schande. Kenjiro entsagte seinem Vertrauten in der Schande und ließ zu, dass die Ehe seines Sohnes gelöst wurde, nur um kurz darauf seine - möglicherweise - Enkel zu enterben. Kazuha verließ getrieben mit ihren Kindern das Anwesen und lebt seitdem allein mit ihren Söhnen, beteuert bist heute, dass es Naoyas Kinder sind.
Recht spät wurde sie Soldatin, um nicht von der finanzellen Unterstützung und Gunst ihres Herren abhängig zu sein und einen regelmäßigen Sold zu beziehen. Sie unterstützt ihre Söhne auf ihren Wegen und wehrt sich noch immer dagegen, dass sie als Erben nicht angesehen werden - zumal Naoya bis heute keinen weiteren legitimen Erben gezeugt hat. Ihre Beziehung zu Mari ist nach wie vor gut, mit Aniko versteht sie sich kein Stück, selbst Naoya sieht sie nur selten, wenn er ihre Söhne besucht.


Takishima Akira
Alter: 20 Jahre
Rang: Soldat
Aufenthaltsort: Tetsu no Mura
Status: Lebendig
Verwandschaftsgrad: Möglicherweise Sohn
Beschreibung: Akira hat das Temperament seiner Mutter genauso geerbt, wie ihre Haarfarbe. Obwohl er zunächst eine eher traditionelle Erziehung genoss, ist er alles andere als Konservativ eingestellt und kein so ehrenhafter Samurai wie sein "Vielleichtvater" und "Vielleichtgroßvater". Dennoch ist er wie seine Mutter zu einer Kämpfernatur herangewachsen, nicht zuletzt, weil er viel von dem mitbekam, was ablief, als man herausfand, dass seine Mutter seit Jahren das Bett mit einem anderen Mann teilte, der genauso gut sein Vater sein könnte, wie Naoya.
Er glaubt seiner Mutter, dass der aktuelle Daimyô sein Vater ist, weiß zwar, warum er enterbt wurde und will das Ganze doch nicht so recht akzeptieren. Einem Vaterschaftstest hat Naoya nie zugestimmt, um seine Vatergefühle für die beiden Jungen, die er - zwar mit gemischten Gefühlen, aber - immer noch als seine Söhne ansieht, nicht zu beeinträchtigen. Obwohl er es gern würde, kann er sie dennoch nicht als rechtmäßige Erben einsetzen und liegt regelmäßig mit Akira im Clinch darüber, warum er nicht einfach einen Test über die Vaterschaft durchführen lässt. Die Enttäuschung, zwei Jungen aufgezogen zu haben, die nicht sein eigenes Fleisch und Blut waren, wäre zu groß.
Wohl deshalb ist das Verhältis zwischen Akira und Naoya etwas distanzierter, als man meinen sollte, wenn man bedenkt, dass er für ihn letztendlich immer noch soetwas wie sein Sohn ist. Ersterer hat ein überaus gutes Verhältnis zu seiner Mutter und seiner Tante, wird aber von seiner Großmutter durchaus sehr ungern im Haus gesehen. Den Mann, der sein ebenfalls Vater sein könnte, hat Akira niemals kennen gelert, da der sich dem Verteilen der Schande auf verschiedene Familien drückte. Außerdem rückt Kazuha den Namen bis heute nicht heraus.


Takishima Chiaki
Alter: 17 Jahre
Rang: Zivilist; Berater
Aufenthaltsort: Tetsu no Mura
Status: Lebendig
Verwandschaftsgrad: Möglicherweise Sohn
Beschreibung: Chiaki ist eine sehr ruhige Seele und würde wohl eher nach Naoya schlagen, wenn man sich sicher sein könnte, dass der sein Vater ist. Er war nie der typische Samurai, der gern irgendwann einmal auf's Feld ziehen wollte, mit dem Katana in der einen und dem Wakizashi in der anderen Hand. Er ist viel eher der Denker, der Intelligente, der eigentlich immer weiß, was er sagen muss, der anstandslos jeden Tadel erträgt und jede Anstandsregel, ob geschrieben oder nicht, aus dem Gedächtnis rezitieren könnte. Seine Erziehung ist wohl keine andere, als die von Akira, aber sein Wesen ein ganz anderes. Chiaki fügt sich ins System ein und bedauert nicht Vergangenes.
Er teilt gern die Tempelgänge mit Naoya, wenn er die Gelegenheit dazu bekommt und hat ein weitaus besseres Verhältnis zu ihm, als sein älterer Bruder. Er bekam von all dem Trubel aufgrund seines Alters nicht wirklich viel mit, aber er weiß, warum das alles geschah und hat akzeptiert, dass es nicht rückgängig gemacht werden kann. Er kann außerdem nachvollziehen, warum der Miyamoto nicht wissen will, dass er - womöglich - nicht der Vater seiner Kinder ist, sondern sich stattdessen damit herumschlägt, dass er noch immer auf einen Erben gedrängt wird. Wie gesagt, ist Chiaki kein Kämpfer.
Er ist ein Taktiker und Denker, ein Künstler mit dem Wort und weiß, wie er jemanden von seiner Meinung überzeugen kann, aber er wirkt auch viel Reifer, als es die meisten Jungen in seinem Alter manchmal tun - vor allem dann, wenn sie das gleiche Temperament wie Akira ihr Eigen nennen. Außerdem kennt er die Geschichte seines Landes, viele große Namen und Familien und vor allem viele wichtige Kriegstaktiken. Er genießt ein seltsames Ansehen beim Beraterstab, arbeitet für einen der ihren als zusätzlicher Berater, was Kriegstaktiken angeht, hilft aber genauso im Finanzsektor sehr gern aus. Er hat zu Naoya ein sehr gutes Verhältnis, empfindet aber auch große Zuneigung für seine Mutter und Tante. Da er sich durch eigene Fähigkeiten Ansehen verschafft hat, duldet Aniko ihn eher als Akira im Anwesen.


Fujiwara Kaito
Alter: 38 Jahre
Rang: Soldat; Diplomat
Aufenthaltsort: Unbekannt
Status: Lebendig
Verwandschaftsgrad: -
Beschreibung: Kaito ist ein Jugendfreund von Naoya, was wohl vor allem daran liegt, dass sein Schwiegervater Naoyas Mentor und Sensei war, was viele seiner Kampftechniken anging. Da er schon recht jung versprochen war und viel mit der Familie seiner Zukünftigen zu tun hatte, lernten die beiden jungen Samurai sich über drei Ecken kennen und zunächst bewunderte Kaito den fünf Jahre Älteren hauptsächlich, ohne sich wirklich zu trauen, ihm viel zuzusetzen oder sich mit ihm abzugeben. Irgendwann trainierten die beiden auf Anweisung des Senseis miteinander und lernten sich so kämpferisch kennen. Bereits kurz darauf wurden sie das, was man Beste Freunde nennt.
Die beiden verband viel, was ihre Ansichten anging und über eine recht lange Zeit verbrachten sie immer wieder Zeit miteinander, um sich von ihren Pflichten abzulenken und ihre Freizeit zu genießen, den Kopf frei zu bekommen. Oft waren sie sich auch einfach die besten Sparringpatner, die man haben konnte. Naoya unterstützte Kaito auch, indem er sich mit dessen Zukünftiger beschäftigte und versuchte, beiden zu helfen, in ihrer Ehe zurecht zu kommen, obwohl er selbst dabei nicht mit Glück gesegnet war.
Aus der Frustration über seine eigene Ehe heraus beging Naoya aber den Fehler, mehr mit Kaitos Verlobter zu teilen, als nur Gespräche und Gesten. Er bereute diesen Schritt deutlich, zerstritt sich recht deutlich mit Kaitos Verlobter und Kaito selbst, erntete bei einem kurzen Gefecht mit der Dame die Narbe in seinem Gesicht und verpasste ihr seinerseits das Mahl im Geischt. Die Freundschaft erlebte daraufhin eine ziemliche Talfahrt, zumal der Fujiwara seiner Verlobten lange Zeit folgte und seinen Botschafterposten dafür missbrauchte, nach ihr zu suchen. Um ihrer Freundschaft willen duldete Naoya dies.
Heute nähren sie sich langsam wieder an, indem sie sich - zwar hauptsächlich geschäftlich - hin und wieder treffen und über Dinge reden, die sie daran erinnern, was sie gemeinsam hatten. Allerbeste Freunde werden aber wohl beide nie wieder.


Shinju Chiasa (geb. Fujiwara)
Alter: 40 Jahre
Rang: Truppenführerin; Beraterstab
Aufenthaltsort: Tetsu no Mura
Status: Lebendig
Verwandschaftsgrad: -
Beschreibung: Über Kaito lernt Naoya auch dessen große Schwester Chiasa kennen. Anders als er waren sowohl Kaito, als auch Chiasa nicht so extrem konservativ erzogen und es war erfrischend zu sehen, wie sich eine Frau entwickelte, die die freie Entscheidung hatte, zu werden, was sie wollte. Sie ist eine sehr eigene, aber irgendwo auch herzliche Frau, die mit Intelligenz und Kampfgeist aufwarten kann, wo viele Frauen in der Umgebung der Miyamoto eher in Zurückhaltung und Unterdrückung der eigenen Persönlichkeit geübt sind. All zu viel hatten beide früher nicht miteinander zu tun, doch in der Sorge um seinen besten Freund, der duchzudrehen schien, wandte Naoya sich an Chiasa.
Über diesen Vorfall lernte der Blauhaarige die Frau besser kennen und auch ihr Können zu schätzen. Wohl deshalb bot er ihr einen Platz im Beraterstab an und schlug sie für das Amt vor, für das sie auch gewählt wurde und welches sie bereits seit einigen Jahren bekleidet. Arbeitstechnisch hat Naoya mit ihr keine all zu großen Probleme, da er in diesen Momenten recht gut ausblenden kann, dass sie eine Frau ist, der er Rechenschaft ablegen muss. Im Allgemeinen ist solch eine Konstellation ihm eher unangenehm, da der Daimyô seit seiner gescheiterten Ehe eher distanziert gegenüber Frauen ist.
Vor allem, wenn sie ein ähnliches Wesen wie Kazuha an den Tag legen und das tut nunmal nahezu jede Frau, die sich in den Streitkräften des Dorfes befindet und nicht ganz auf den Kopf gefallen ist. Dennoch schätzt Naoya ihre Anwesenheit im Beraterstab und Gespräche mit ihr, solange sie nicht all zu stark in die private Richtung abdriften. Natürlich wird er das niemals äußern, geschweige denn wird man ihm das jemals anmerken.


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Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen.

Ich hab mir da was eingefangen:
 


Zuletzt von Miyamoto Naoya am So Mai 18, 2014 2:30 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [DA][Miyamoto Naoya][Tetsu no Kuni || Daimyô]   So Mai 11, 2014 5:58 pm




Charakterinformationen


CHARAKTEREIGENSCHAFTEN:
Getreu seiner Erziehung fand in Naoya natürlich auch vor diesem Hintergrund, den Kodex der Samurai, den Bushido, zu ehren und zu leben, eine Charakterbildung statt, die sich keinesfalls gelöst von all dem entwickeln konnte. Man mag erwarten, dass er ein ganz anderer ist, wenn er seine öffentliche "Fassade" ablegt und unter Bekannten und Freunden entspannt, tatsächlich ist dem aber nicht so. Sicher sind seine Umgangsformen im privaten Raum nicht so förmlich, wie sie es sind, wenn er seine Zeit mit Staatsgästen verbringt, aber im Allgemeinen ist an dem Mann keine besondere zweite Seite, kein anderes Gesicht, das er plötzlich zeigt, als wäre ein Schalter umgelegt worden, sobald er das Gefühl hat, nichtmehr als Daimyô agieren zu müssen. Letztendlich gibt es solche Momente auch so gut wie garnicht. Dieser Titel und Rang sind eben nicht nur Titel und Rang, sondern sein Leben, sein Erbe und seine Pflicht und das begleitet ihn nicht nur in der Arbeitsweise sonderne eben auch im privaten Umfeld.
Auch da ist er ein sehr beherrschter, kontrollierter Mensch, der allen um ihn herum stets und ständig als Fels in der Brandung dient, als ruhiger Pol in einem aufregenden Leben. Man schätzt ihn dafür, dass er in sich ruht und scheinbar nichts ihn wirklich aus dieser Ruhe hinaus beförder kann, solange er es zu verhindern wünscht. Dementsprechend stabil und belastbar ist der Miyamoto eben auch, kann viele Schläge einstecken, bevor man ihm überhaupt irgendetwas anmerkt und um ihn in die Knie zu zwingen, muss noch mehr kommen, als es das in seinem Leben bisher tat. Dabei ist es keinswegs so, dass sein Leben bisher einem Ponyhof glich. Immerhin hat er seinen Vater überlebt, familiäre Probleme, Fehler begangen, selbst Probleme in der Ausbildung gehabt, aber letztendlich hat den Blauhaarigen davon nichts klein gekriegt. Wann immer er fiel, stand er wieder auf, sieht die Kunst darin, wieder zu sich zu kommen und sich zusammen zu reißen, wenn andere einem "an's Bein pissen".
Das alles funktioniert vermutlich nur deshalb so gut, weil er mit sich selbst im Reinen ist, kein Mensch ist, der an sich selbst oder seiner Aufgabe, gar seinem Leben zweifelt, nein. Naoya ist selbstbewusst, kennt seinen Platz im Leben und erträgt jede Pflicht und Verantwortung gelassen, weil er sich selbst versteht und beherrscht. An so einen Punkt zu gelangen hat ihn Jahre der Erziehung, des Trainings, der Meditation und der Gespräche mit Geistlichen und Freunden gekostet, aber auch viele schmerzliche Erfahrungen und die Erkenntnis, dass es einfach Dinge im Leben gibt, die niemand beeinflussen kann. Seien es Krankheiten oder die verwirrten Geister mancher Menschen, die meinen, sie müssten anderen Menschen das Leben schwer machen. Den Gleichmut dafür aufzubringen, all das zu akzeptieren, als gegeben, genauso, wie seine eigenen Fehler und Macken zu akzeptieren und kontinuierlich an ihnen zu arbeiten, all das kostet Kraft, aber die hat Naoya und er bringt sie gern auf, wenn er daran denkt, was alles an seiner Verfassung hängt.
Im Allgemeinen ist der Miyamoto - vor allem als Samurai - eben ein Mensch mit vielen Idealen, denen er folgt. Teils, weil man ihn so erzogen hat, teils, weil es einfach mittlerweile seine eigenen sind und er schlichtweg alt genug ist, um zu wissen, was er selbst denken möchte. Dennoch ist er dabei nicht impulsiv oder gefühlsbetont, sondern denkt rational über Angelegenheiten nach und bemüht sich um objektive, kluge Entscheidungen. Trotzdem sind ihm seine Wertvorstellungen natürlich wichtig und er lässt sie bei aller Rationalität auch nicht unter den Tisch fallen, sondern weiß, dass er manchmal auf das naive Verlangen, alles richtig, ehrenvoll und gut zu erledigen, verzichten muss. Er ist niemand, der seine Wertvorstellungen aufzwingt, sondern er äußert sie, wenn es angebracht ist. Im Allgemeinen ist er nämlich ein eher schweigsamer Mensch, der dann spricht, wenn es nötig ist.
Doch der Dreiundvierzigjährige ist keineswegs wie sein Vater - Samurai, der Bushido über alles ehrt und für den danach lange Zeit garnichts kommt - ein Mann, der nicht weiß, wo man eine geringfügige Grenze zum Korsett und den Fesseln aus Ehre und Regeln zu ziehen hat. Er hat durchaus eine Seite, die man erkennen kann, wenn man mit ihm befreundet ist oder ihn in entspannterer Atmosphäre als der Arbeit erwischt. Diese "Seite" gehört aber zu ihm, ist kein völlig anderer Mensch, als sein öffentliches Auftreten, sondern schlichtweg etwas lockerer und einfacher. Entgegen der Vermutung, dass ihn all das Gehabe um Ehre und Samurai langsam wurmen müsste und er es eigentlich nicht wollen sollte, ist Naoya dabei auch privat ein sehr traditionsliebender Mensch, der gern alte Bräuche vollzieht, eine Teezeremonie abhält, den Schrein auf seinem Anwesen und seine Ahnen ehrt.
Trotzdem ist er dabei keineswegs so krankhaft unterwegs, wie viele seiner Kollegen, vor allem der älteren Generation - noch älter als er. Tatsächlich sagt er zwar ehrlich was er denkt, auch wenn er etwas verurteilt oder für nicht gut befindet, aber er ist eher ein gnädiger Mensch, was das angeht und gilt im Allgemeinen als umgänglicher Typ der alten Schule. Er weiß, dass sich alles verändert, nicht nur alte Ansichten, sondern auch Menschen, Länder, Dörfer, ganze Welten und er weiß, dass das niemand aufhalten oder ernsthaft beeinflussen kann, ohne sich selbst zum Gott aufzuschwingen und die eigenen Wertvorstellungen anderen aufzuzwingen. Dennoch ist er natürlich ambitioniert - wie in allem, was er tut - alte Werte wenigstens teilweise zu erhalten und nicht alles verkommen zu lassen.
Er wird durchaus für seine Intelligenz geschätzt und scheint zu wissen, was erhaltenswert ist und was lediglich unnötige Doktrin der alten Generation wäre, gegen die sich die Jüngeren sowieso irgendwann auflehnen würden. Jeder Schüler, der bisher Gespräche in dieser Richtung mit ihm führen konnte, meinte bisher, er habe sich wohl gefühlt und eine teils andere Sicht auf Dinge erlebt, die er zuvor noch als altbacken und unnötig angesehen hatte. Demnach versucht der Miyamoto lieber sanft davon zu überzeugen, dass nicht alles Alte schlecht ist, immerhin ist er selbst es auch nicht. Er ist ein stolzer Mensch, stolz zu sein, wie er ist, aber er ist in seinem Stolz auch nicht unerträglich und stellt sich über andere, sondern bleibt entspannt auf dem Boden der Tatsachen. Er ist auch nur ein Mensch, der Fehler macht, eine Person, die Macken hat und diese eingestehen kann, sich notfalls ändert, wenn es denn nötig ist und sich immer lieber einmal mehr ins schlechte Licht rückt, als sich zu loben.
Allgemein kennt man Naoya eher als entspannte, ruhige Person, die das Leben zwar nicht auf die leichte Schulter nimmt, aber auch nicht immer so bierernst, wie manch anderer. Er ist einfach absolut selten schlecht gelaunt, viele seiner Bekannten können behaupten, ihn niemals so erlebt zu haben und selbst wenn ihm mal eine Laus über die Leber laufen sollte, so beherrscht er sich gut genug, es keinesfalls an anderen Menschen auszulassen. Die können schließlich auch nichts dafür. Durch diese Selbstbeherrschung büßt er aber keineswegs etwas von seiner durchaus vorhandenen Schlagfertigkeit ein, nein, er weiß aber, wann es angebracht ist, jemandem einen blöden Spruch an den Kopf zu werfen und wann nicht. In der Hinsicht - wie auch in jeder anderen - handelt er nur selten impulsiv.
Stattdessen ist er ein sehr wachsamer Mensch, der darauf bedacht ist, seine Umgebung genau im Blick zu haben und zu erkennen, wann etwas nicht stimmt. Das bezieht sich durchaus auch auf die psychische wie physische Verfassung von Menschen. Er gilt in dieser Hinsicht als äußerst empathisch, was ihn vor allem für Freunde zu einem guten Zuhörer macht, der - gepaart mit seiner ruhigen, entspannten Art - scheinbar nichts übel nehmen kann und immer irgendetwas beruhigendes zu äußern weiß. Immerhin ist er auch allgemein ein sehr loyaler, couragierter Freund, der für die einsteht, die ihm wichtig sind und die vor allem sein Leben bereichern, denn sie machen es für ihn erst lebenswert. Er ist treu, wirkt in seiner Art, die manchmal sehr fürsorglich sein kann, auf den ein oder anderen beinahe väterlich. Vielleicht rührt auch daher sein durchaus bemerkbarer Beschützerinstinkt, der tatsächlich der einzige Charakterzug ist, den Naoya nur schwer zu verbergen mag.
Der Daimyô ist ein recht gnadenloser Frühaufsteher, nicht, weil es die Pflicht so will, sondern weil er es durchaus gewohnt ist, auch mit wenig Schlaf zurecht zu kommen und weil er seinen Körper kennt und weiß, wie er ihn belasten kann und darf. Er nutzt die dadurch gewonnen Zeit gern für eine Kreativität, die er sonst nur in der Lösungsfindung von Problemen ausleben darf. Tatsächlich schreibt er selbst aber sehr gern, sowohl Lyrik, als auch Prosa. Wenn er dazu keine Muse findet, sucht er vielleicht seinen Weg in den Schrein des Anwesens oder ganz und gar hin zum großen Tempel der Mönche, um einen Rat, ein einfaches Gespräch oder die nötige Ruhe zu finden, um seinen eigenen Gedanken zu lauschen. Vor allem dabei sammelt er die geistige Kraft für die Zielfokussierung, die er täglich von sich selbst abverlangt, um auch sein Pensum des Tages bewältigen zu können, ohne viel Arbeit liegen zu lassen.
Wie jeder andere Mensch auch, hat der Dunkelhaarige ebenso etwas negativere Eigenschaften, die ihn prägen, wie der Rest seines Charakters. So ist er zwar ein sehr geselliger Mensch, der gern jemanden um sich hat und eben nicht allein ist, aber er ist hin und wieder auch eher zurückgezogen, genießt die Zeit und Ruhe, wenn er mal allein ist und kann dafür oft keinen Grund angeben, der - vor allem von Frauen - als plausibel angesehen wird. Einfach mal allein sein zu wollen scheint oft ein Verbrechen zu sein. In der Hinsicht ist er wohl eher in sich gekehrt und sucht auch gern die Ruhe und 'Einsamkeit', wenn er einen Konflikt in der Luft wittert, der nicht seine Arbeit betrifft. Dort nimmt er es zwar mit jedem Konflikt auf, aber in seinem Privatleben ist er dieser einfach müde geworden und eher konfliktscheu, verzieht sich lieber, als sich darauf einzulassen, ewig mit jemandem zu diskutieren.
Vielleicht auch deshalb ist Naoya Fremden gegenüber skeptisch und vorsichtig, was das nähere Kennenlernen angeht. Er gilt als wählerisch, was seine Freunde betrifft, vor allem eben deshalb, weil er nur wenige wirklich Enge Freunde hat und nur wenig Zeit solche zu pflegen. Der Gedanke dahinter ist eher, dass er niemanden, der mit dieser Situation und seiner Art nicht klar kommt, dazu nötigen möchte, sein Freund zu sein, auch wenn das womöglich die falsche Art ist, das auszudrücken. Manchmal ist er in dieser Hinsicht eben anspruchsvoll, zum Schutz des anderen, auch wenn es nicht so wirkt. Freundschaften aber, die zerbrechen, weil er zu wenig Zeit hat oder seine Machen und Fehler nicht akzeptiert werden können, bringen weder ihm noch der anderen Partei viel mehr als Ärger und den hat er beim Arbeiten meist genug, auch wenn er sich davon nicht aus der Ruhe bringen lässt.
Vermutlich hängt die kleine Zahl der wirklich guten Freunde auch irgendwie mit der Verlustangst, die ihn prägt, ohne, dass er viel davon preisgibt, zusammen. Nach einigen Verlusten war es wohl eine eher logische Reaktion, eine Angst davor zu entwickeln, auch wenn er darin vertraut, dass die Meisten ihm erhalten bleiben, es stets hofft und dafür betet. Irgendwo im Hinterkopf ist sie aber eben doch präsent und beeinträchtigt nicht zuletzt seine seltsame Haltung zu Frauen - vor allem die mit starkem Charakter und großem Freiheitsdrang, der sie von alten Regeln wegführt. Er ist eben immer noch konservativ erzogen, auch wenn er versucht, den Drang danach, das mit anderen zu teilen, abzustellen, aber die Gedanken sind doch irgendwo präsent.
Womöglich versteht er sich in dieser Hinsicht selbst nicht immer ganz, denn er wirkt auf viele Menschen kompliziert und nicht einfach zu verstehen, was nur logisch ist, wenn es ihm selbst manchmal so geht. Wohl deshalb wirkt er privat auch manchmal zerstreut, weil er seinen eigenen Gedanken nachgeht, ohne viel zu reden und daher eben auch nachdenklich ist. Vor allem Anklagen dafür gegenüber ist er mitterweile etwas abgestumpft, so wie er es für viele Probleme mittlerweile und auch durch seine Erziehung teils ist. Viele Dinge, die er über die Jahre oft gehört hat, interessieren ihn nichtmehr so stark, wie früher und er wirkt dadurch manchmal etwas desinteressiert. Das hat ihn durchaus schon Sympathie bei Frauen gekostet, vor allem, weil er auch gern mal stur ist, wenn es um dieses Thema geht, denn er ist der Meinung, er kann nichts dagegen tun, wenn manche Dinge für ihn einfach nichts Neues mehr sind. Stellt man ihn dann vor die Wahl, Änderung seiner selbst oder Änderung der Beziehung, so sucht er lieber konfliktscheu das Weite, denn privat ist er sehr entscheidungsunfreudig, richtet sich in allem lieber nach anderen.
Alles in Allem ist der Daimyô von Tetsu no Kuni also ein zwar nicht unbedingt leicht zu verstehender Mensch, kein unbedingt einfacher Mann, aber er ist eben auch jemand, mit dem man ganz gut klar kommen kann, wenn man ihn kennen gelernt hat und das noch möchte. Er schämt sich weder für seinen Charakter, noch für seine Macken, denn groß ändern wird er sich wohl ohnehin nichtmehr und kann daher guten Gewissens behaupten, dass er nunmal so geworden ist und das niemand ändern kann.

AUFTRETEN:
Als Kind zweier stark traditionell und konservativ erzogener Menschen, ist es wohl nur natürlich, dass Naoya nach außen hin, vor allem, wenn man ihm zum ersten Mal begegnet, das typische Bild eines ausgebildeten und erfahrenen Samurai vermittelt. Alles an seinem Auftreten glänzt vor Selbst- und Körperbeherrschung. Es scheint, als würde er niemals etwas unangemessenes tun oder sagen und großen Wert darauf liegen, wirklich bei niemandem den Eindruck zu erwecken, dass er ihn verärgern wollte. Das tut er nicht, indem er jedem, den er kennen lernt in den Hintern kriecht und sich derart selbst verleugnet, nein. Sein Auftreten ist von grundauf ehrlich und aufrichtig, denn der Miyamoto würde nie im Leben lügen, um sich damit einen Vorteil zu verschaffen, denn das ist ehrlos.
Stattdessen ist er stets ruhig und gelassen, erscheint in jedem Gespräch zunächst völlig neutral gesinnt und wird sich immer erst dann ein Urteil bilden, wenn er sich die Standpunkte angehört hat, die bestehen und sich seine eigenen Gedanken zum Thema machen konnte. So erlebt man ihn als Daimyô auch niemals impulsiv, denn er weiß, dass solch ein Verhalten nicht nur seinem Ansehen, sondern der gesamten Bevölkerung des Landes schaden könnte. So ist er in den meisten Gesprächen ein eher friedfertiger Mensch und versucht Konflikte wo es geht zu vermeiden, weil er sich seiner Pflicht dem Land und dem Dorf gegenüber bewusst ist. Diese Pflichten sind aber nichts, was in einschüchtern, sondern er geht damit - auch nach außen hin - selbstbewusst um. Er hat eine gute Ausbildung genossen, gute Berater und weiß, dass er mit allem umgehen kann, das ihm das Leben vor die Füße wirft.
Seine Handlungen wirken auch auf Fremde immer kontrolliert und der Blauhaarige scheint dabei mit einem gewissen Gleichmut gesegnet. Er lässt sich nicht reizen oder geht an die Decke, sondern bleibt auf höflicher Distanz und lächelt lieber einmal mehr, als dass er sich auf eine provokative Situation einlässt. Es scheint dabei beinahe unmöglich, ihn wirklich aktiv zu reizen und zur 'Weißglut' zu bringen. Stattdessen ist er in seiner weitsichtigen Art offen für jedes Anliegen und mag es dem ein oder anderen noch so lächerlich erscheinen. Er hört sich stets an, was zu sagen ist und versucht dann zu entscheiden, inwieweit das Anliegen seiner direkten Hilfe bedarf, oder eben von anderen geklärt werden kann.
Naoya tritt demnach täglich wohlerzogen auf und schlechte Manieren würde ihm wohl nie im Leben jemand nachsagen, der ihn wirklich erlebt hat. Es ist sehr deutlich, dass er diese Beherrschung seiner selbst und der Gepflogenheiten, sowie die Meisterung der meisten Situationen, die ihn täglich erwarten, nur dadurch erlangen konnte, dass er ein überaus disziplinierter Mensch ist. Er ist nicht stur oder starrköpfig, sondern arbeitet kontinuierlich und ausdauernd an allen Dingen, die ihm am Herzen liegen oder die schlichtweg nötig sind. Dabei beweist er auch immer wieder auf's neue seine Loyalität dem Land, dem Dorf, seiner Familie, seiner Ahnen und dem Himmel gegenüber, denn genau diese Beziehungen sind es, die ihm seine tägliche Arbeit ermöglichen, ohne sie sinnlos erscheinen zu lassen. Als Samurai der alten Schule ist Loyalität ganz offensichtlich etwas, das ihn prägt.
Begegnet Naoya Fremden, so ist er meist zunächst etwas skeptisch, lässt sich nicht auf Schmeicheleien oder übertriebene Höflichkeit ein, sondern versucht sich vorsichtig ein eigenes Bild von dem Menschen vor ihm zu machen, ohne sich groß beeinflussen zu lassen. Dennoch hat er natürlich eine große Vorsicht, die er zum einen aufgrund seiner Pflichten, aber auch aufgrund der Tatsache, dass er seine Familie, sein Eigentum ebenso schützen muss, zu seinen Eigenarten zählt, sie sogar Fremde bemerken. Seine Worte sind im Umgang mit solchen stets bedacht und äußerst selten impulsiv oder gar aggressiv.
Guten Freunden und Bekannten gegenüber ist der Dreiundvierzigjährige durchaus gelassener, was wohl jeder bezeugen kann, der ihm mal fremd war und ihn später kennen lernen durfte. Er legt seine Vorsicht zum Großteil ab und setzt das Vertrauen in andere, das er selbst auch für angemessen halten würde. Wirklich enge Freunde hat er nur wenige, bleibt doch bei viel Arbeit und Verpflichtungen nur wenig Zeit für die wirklich guten Freundschaften, die auch gepflegt werden wollen. Deshalb wahrt er eben jenen gegenüber, die nicht zu diesen "sehr engen Freunden" zählen, eine gewisse Distanz, die ihn manchmal kühl, öfter auch etwas undurchsichtig, beinahe undurchschaubar wirken lassen.
Dies ist lediglich im Umgang mit Kindern ein eher seltener Fall, obwohl man sagen muss, dass stets das wohlerzogene Bild erhalten bleibt und Naoya kleine Kinder keineswegs groß anders behandelt, als er selbst erzogen worden ist. Sicher ist er nicht so hart, aber muss letztendlich doch als Vorbild fungieren. Außerdem kennt er es kaum anders. Eine letzte Besonderheit in seinem Auftreten ist der Umgang mit charakterstarken Frauen, die seit ca. 20-30 Jahren ebenfalls Einzug in die Truppen von Tetsu no Kuni finden. Meist entsprechen sie absolut nicht dem, was man Naoya über Frauen in seiner Kindheit beigebracht hat, nämlich zart, ruhig und dem Dienst an ihren Herrn verschrieben.
Der Umgang mit solchen Frauen, die stark und unabhängig sein wollen, sich selbst verwirklichen, erscheint ihm deutlich komplizierter, manchmal anstrengend, sodass er diesen stets mit gemsichten Gefühlen pflegt. Zum einen ist er durchaus dafür zu haben, dass Frauen keineswegs nur Haus und Hof als ihren Ort der Entfaltung ansehen, zum anderen ist seine Erziehung noch immer prägend gewesen. Man merkt ihm eine geringe Unsicherheit dahingehend aber wirklich nur dann an, wenn man ihn gut kennt und die Anzeichen deuten kann, oder womöglich von diesem Charakterzug weiß.

VORLIEBEN:
Familie und Freunde, auch wenn alles etwas verquer ist
Nur wenig kann Naoya davon abbringen, sich um jede Angelegenheit zu kümmern, die Freunde und Familie betrifft, denn er weiß, was er an diesen Personen hat, die sein Leben erleichtern, bereichern und lebenswert machen. Er verbringt gern Zeit mit seiner Mutter, seiner Schwester -besser unabhängig voneinander - und auch mit den beiden jungen Männern, die möglicherweise seine Söhne sind, einfach, weil sie zu seiner Familie gehören - zumindest mental eindeutig. Selbst trotz aller Probleme, die in seiner Familie und seinem Umfeld herrschen, ist ihm kaum etwas wichtiger, eigentlich sogar garnichts. Er stellt all das nur hinten an, wenn es keine akuten Probleme gibt, die gelöst werden müssen und er sich beruhigt seiner Arbeit zuwenden kann.
Meditation, um seinen Geist zu stärken, Tempelgänge
Obwohl er ein geselliger Mensch ist, ist Naoya eben auch gern mal allein und nutzt all die Ruhe, die er dabei empfinden kann, um der Meditation zu fröhnen. Über Jahre hat diese Tätigkeit immerhin seinen Geist gestärkt, ihm geholfen, sich selbst zu akzeptieren und eine unglaublich gute Kontrolle über seinen Körper und seine Psyche zu erlangen. Die Meditation ist dabei heute oft wie eine Auszeit, in der sein Hirn einfach nichts tut und sich von aller Anstrengung befreit, die es bedeutet, einen Körper 24 Stunden am Tag unter Kontrolle zu halten und eigentlich niemals aus der Rolle zu fallen. Vor allem wenn er dazu zu Hause keine Ruhe findet, geht der Miyamoto dazu gern in den Tempel der Mönche. Er sucht diesen Ort aber auch auf, wenn er spirituellen oder allgemeinen Rat sucht, unterhält sich gern mit den Dienern des Tempels und verbringt gern Zeit in den Gärten.
Tee, Literatur und die Dichtkunst, sowie Musik
In seiner freien Zeit, aber auch in Gesellschaft von hohem Besuch, genießt der Daimyô gern einen guten Tee, egal welcher Art und wärmt sich daran auf oder genießt das Gefühl, einen Moment auskosten zu können. Dabei ein Buch zur Hand zu nehmen ist durchaus eine seiner liebsten Beschäftigungen, denn er liebt Bücher, nicht nur solche, die eine Lehre verbreiten, sondern durchaus auch gute Romane oder Lyriksammlungen, obgleich andere das weibisch finden möchten. Da er selbst gern Texte verfasst, erscheint ihm das nur natürlich und nach seinem Verständnis gehört das Verfassen von Texten zum Samurai-Dasein dazu, wie das Katana an den Obi, denn es ist für viele die einzige Möglichkeit, sich frei zu entfalten und Gefühle zu verdeutlichen. Das gleiche findet bei Musik statt. Obwohl Naoya selbst kein großer Musiker ist, lauscht er überaus gern seiner Mutter, die viele traditionelle Instrumente und Gesänge beherrscht und damit oft als Gastgeberin den Aufenthalt von Gästen im Anwesen verfeinert.
Tradition in gesundem Maß, Familienerbe
Wie bereits erwähnt ist der Dunkelhaarige ein stolzer Mann, der sich für seine Familie und seinen Stammbaum alles andere als zu schämen braucht. Entsprechend dieser Tatsache und der Erziehung, die er über die Jahre genoss, ist er ein sehr traditionsliebender Mensch, der durchaus etwas für alte Traditionen, Geschichten und Bräuche übrig hat und diese auch gern weitergibt. Alles sollte für ihn dabei aber ein gesundes Maß haben und keiner sollte so fanatisch seine Meinung und seine Traditionen jemand aufdoktrinieren zu wollen, wie es leider sein Vater oft getan hat. Wohl deshalb liebt er den Vergleich zu seinem Vorgänger nicht so wirklich. Trotzdem nimmt er gern an, was ihm vemacht wurde, nicht nur von seinem Vater, sondern von seiner Familie als solche generell, die eien langen Ahnenstamm in den Reihen der Samurai und Daimyô hat. Ihnen will er Ehre machen und diese auch erhalten.
Training, den Körper auslasten und an seine Grenzen bringen
Wenn die Muskeln brennen und jeder Atemzug weh tut, wenn die letzte Kraft aus dem Körper entwichen ist und die Beine nurnoch automatisch funktionieren, genau dann fühlt Naoya sich wohl, nachdem er die meiste Zeit am Tag eher mit geistiger Arbeit verbringt. Er liebt es zu trainieren, seinen Körper zu stählen und für den Kampf fähig zu halten, sich auszupowern und so müde zu werden, denn nur all zu oft fällt ihm der Schlaf schwer, wenn er keine Zeit oder Möglichkeit dazu hatte, sich viel zu bewegen. Ohnehin ist er ein Mensch der gern seine eigenen physischen Grenzen austestet, um immer wieder über sie hinaus zu gehen, denn nur so entwickeln sich Körper und darüber hinaus auch Geist weiter. Und wer will schon, dass das Leben stillsteht und sich nichts mehr entwickelt?
Die Natur, den Garten des Anwesens
Egal ob der Garten im Innenhof des Anwesens oder jede andere grüne Fleck der Welt: Naoya liebt die Natur in all ihrer Pracht, kann Stunden damit verbringen, Landstriche zu mustern und einfach nichts weiter dazu zu sagen. Das Anwesen ist geschmückt von Bildern von exotischen Gebieten, die nicht jeder Mensch in seinem Leben zu Gesicht bekommt und nur all zu gern erinnert der Daimyô sich daran, dass er einige besuchen durfte. Er liebt ebenso jede Gewalt, die die Natur zu bieten hat, sei es Regen und Sturm oder Hitze und Sonne, ja sogar Kälte und Schnee, jeder Donner und jeder Blitz. In jedem Phänomen ist er in der Lage Schönheit zu entdecken, eine ganz eigene Faszination, die man nicht zuletzt auch auf seinem Körper in Form der Tätowierung der Lotusblüten gut erkennen kann.
Dango, gefüllte Onigiri und die Farben Rot und Blau
Essenstechnisch ist Naoya ein Mensch, der vor allem mit Tee recht gern mal Dango nascht, aber sie auch so gern mal isst und er ist tatsächlich jemand, den man durchaus damit verführen könnte, etwas für einen zu tun. Genau das gleiche kann man mit selbstgemachten Onigiri erreichen, vor allem dann, wenn sie mit Pflaumen gefüllt sind, denn seltsamerweise isst er sie so am liebsten und nicht mit Fisch oder Gemüse. Vielleicht weil die Dinger violett sind und er die Farben Rot und Blau so gern mag, woraus man Violett mischen könnte... Ja... oder einfach weil Pflaumen ihm eben schmecken.

ABNEIGUNGEN:
Rauchen, obwohl er es in Stresssituationen selbst tut
Tja, der liebe Kerl hat wohl doch einen Makel auf der weißen Weste. Obwohl Naoya nichts weniger mag, als den Geruch von kaltem Rauch in den Klamotten und zugerauchte lokale, so ist er selbst doch ein Mensch, der diesem Laster fröhnt, besonders - vor allem - dann, wenn er sich in stressigen Situationen wiederfindet. Meistens hängt das irgendwie mit Frauen, Problemen in der Familie oder der Arbeit zusammen, aber egal aus welchem Grund, er ärgert sich letztendlich doch wieder darüber, wenn er den Geruch in der Wäsche hat. Wenigstens hat er sich dadurch angewöhnt, nur draußen zu Rauchen.
Menschen die in der Vergangenheit leben, Krasser Konservatismus
Naoya ist ein Mensch, der sich selbst und die Welt um sich herum, wie sie ist, akzeptiert hat und der davon ausgeht, dass er nicht mehr in ihr verändern kann, als verändert werden soll. Er ist weder nachtragend noch hängt er sonst irgendwie der Vergangenheit nach - anders, als verstorbenen Freunden und Verwandten. Wohl gerade deshalb mag er aber solche Leute nicht besonders, die ständig von alten Zeiten schwafeln und erklären, das ihre Jugend viel besser gewesen sein, ja früher sowieso alles besser gewesen wäre. Das hat wohl auch damit zu tun, dass es durchaus noch alte Menschen gibt, die gegen die Frauen in den Truppen arbeiten und zwar hauptsächlich aufgrund ihrer krass konservativen Ansichten.
Frauen, vor denen er sich rechtfertigen muss, Frauen im Privatleben
Durch eine gescheiterte Ehe und schlechte Erfahrungen im Umgang mit dem schönen Geschlecht, das der Dunkelhaarige so sehr liebt, wie die meisten anderen Männer auch - man verstehe das nicht falsch, er ist keineswegs an Männern interessiert - ist er ein wenig geschädigt, was Frauen und deren Autorität angeht. Vor allem, wenn sie in seinem Beraterstab sitzen und ihm theoretisch Vorschriften machen könnten. Genauso unwohl könnte er sich aber fühlen, wenn er mit einer Dame als General quasi alles erörtern müsste, was das Militär angeht. So oder so, man würde es ihm nicht anmerken, aber ein starker Charakter bei einer Frau ruft doch eher gemischte Gefühle bei ihm hervor. Vielleicht auch etwas Angst.
Auf seine Familienverhältnisse angesprochen werden
Naoya mag es nicht besonders, wenn man ihn fragt, warum seine Schwester keine hübsche Hausdame ist und mit einem Mann und Kindern mit im Anwesen oder im Anwesen ihres Mannes wohnt. Er mag es auch nicht, wenn man ihn auf seinen Vater anspricht oder auf die beiden jungen Männer, die möglicherweise seine Söhne sind - oder eben nicht. Genauso wenig darauf, dass er keine Frau an seiner Seite hat, sondern noch immer allein und ohne Erben ein Dorf und ein ganzes Land verwaltet. Alles in allem sollte man dieses Thema einfach nicht anschneiden, wenn der Miyamoto es nicht von selbst tut, denn in dieser einen Angelegenheit könnte man ihn sehr schweigsam oder sogar ungemütlich erleben.
Konfrontationen und Streit, ungelöste Konflikte
Nun, es gibt wohl kaum einen Menschen, der es wirklich genießt, mit anderen Menschen im Clinch zu liegen und diesen Konflikt auszuleben. Und demnach genau wie die meisten Personen, ist es auch dem Dreiundvierzigjährigen zuwider, Konfrontationen offen und aggressiv auszutragen, will meinen, sich zu streiten, am besten noch vor Publikum und Menschen, die es nichts angeht, worüber man eine Meinungsverschiedenheit austrägt. Obwohl er also lieber vor einem Streit flüchtet, ihm aus dem Weg geht, als ihn offen auszutragen, befindet er sich dahingehend gern mal in einer Zwickmühle, denn einen Konflikt ungelöst im Raum stehen zu lassen ist ihm ebenso nicht besonders recht.
Vergleiche mit seinem Vater, dessen letzte Entscheidung
Wie bereits erwähnt, ist Naoya nicht besonders glücklich, was seine Familie angeht und irgendwie ein wenig verzweifelt unsicher, ob er nett bleiben kann, wenn man ihn direkt und unverfrohren darauf anspricht. Genauso extrem nervt es ihn aber, wenn man ihn mit seinem Vorgänger vergleicht, seinem Vater, obwohl das ja ein durchaus berechtigter Vergleich ist, wenn man von den nackten Tatsachen ausgeht, dass er genau wie sein Vater Daimyô ist und dass er eben sein Sohn ist und ihm ähnlich. Viele gehen in diesem Vergleich aber zu weit, denn Naoya unterscheidet sich doch in wesentlichen, sehr wichtigen Punkten von seinem Vater, die er durchaus anmerken möchte. Nicht zuletzt wäre er nie so dumm gewesen, sein Leben wegzuwerfen und Frau und Nation allein zu lassen, ohne sich sicher sein zu können, dass das, wovor er flüchten wollte, wahr und real ist. Wohl deshalb auch weigerte sich Naoya seinem Vater die Ehre zu erweisen, ihm aus Kaishaku zu dienen.
Krankheit und eigene Unfähigkeit
Wenn Naoya krank ist und in wirklich schlechter Verfassung, dann geht die Welt unter, ohja. Nein eigentlicht ist es dann aber wirklich möglich, ihn schlecht gelaunt und genervt zu erleben, was vor allem daran liegt, dass er nie gern auf der faulen Haut lag und immer etwas tun möchte, es absolut nicht leiden kann, an ein Bett gefesselt zu sein oder Fehler zu machen, weil er durch Verletzung oder Krankheit in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. So sind Fehler für einen eher perfektionistisch veranlagten Geist in seiner Arbeit vor allem ohne Grund - wie Krankheit oder Verletzung - noch viel nerviger und am Stolz nagender.

BESONDERHEITEN:
Je nach Betrachtungsweise gibt es wohl zwei Besonderheiten an Naoyas Person an sich. Zum einen ist er ein sehr beherrschter Mensch, der selbst unter Samurai und Mönchen in Tetsu no Kuni seinesgleichen sucht, was durchaus den meisten Menschen auffällt, die mit ihm interagieren, denn es ist nahezu unmöglich zu sagen, ob er sich gerade gut oder schlecht fühlt, denn er tritt immer in seiner üblichen Art auf und selbst Freunde erkennen keine kleinen Anzeichen, die darauf hinweisen, wenn er in schlechterer Verfassung ist, einfach weil er sie schlichtweg nicht zulässt.
Desweiteren wäre seine Macke bezüglich starker Charaktere bei Frauen durchaus eine Besonderheit, von der man zwar nicht all zu viel merkt, aber die man womöglich in entspannterer Atmosphäre einmal beobachten könnte, wenn man aufmerksam die Körpersprache des Mannes liest, der in der Öffentlichkeit und dann, wenn es wichtig ist, so beherrscht ist, dass man es niemals bemerken würde.


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BeitragThema: Re: [DA][Miyamoto Naoya][Tetsu no Kuni || Daimyô]   Do Mai 15, 2014 11:23 pm




Fähigkeiten


CHAKRAELEMENT:
Wie nahezu jeder in Tetsu no Kuni hat auch Naoya keine Veranlagung zu Chakraelementen und weißt daher auch keine trainierte Chakranatur auf.

STÄRKEN:
Senjutsu
Im Laufe seiner Ausbildung hat der Samurai gelernt, Naturchakra zu verwenden, um die Reichweite seiner Waffen zu erhöhen und sie schärfer und damit effektiver zu machen. Das geht vom Schwert bis hin zum Bogen, je nachdem, ob chakraleitendes Material vorhanden ist. Es hat ihn - ähnlich seiner Charakterbildung und Selbstbeherrschung - viele Jahre des Trainings gekostet, diese Kunst im Kampf anzuwenden, ohne sich dabei wahnsinnig anstrengen zu müssen. Anders als bei Shinobi basiert die Kunst hier nicht darauf, massig Chakra zu sammeln und damit dann riesige Jutsu pausenlos um sich zu werfen, sondern darauf, das Chakra selbst zu sammeln, zu verwenden, ohne es im Körper zu 'speichern', sodass auch keine Tiermerkmale am Körper auftreten. Ohnehin erlernt man diese Technik auch völlig ohne Kuchiyose, sondern von den Mönchen, die mit der Natur mindestens ebenso fest verbunden sind.
Waffenkampf
Egal ob Katana, Wakizashi, Nodachi, Bokken, Yumi/Kyu, Naginata oder Yari, also völlig egal ob Klingenwaffen, Pfeil und Bogen, aber auch die einfachsten 'Bauernwaffen', Naoya beherrscht so gut wie jede davon, sollte sie nicht in irgendeiner Weise spezielle Funktionen aufweisen. Tatsächlich wurde in seiner Ausbildung typisch viel Wert auf den Bogen gelegt, ebenso wie er eigentlich jede Klingenwaffe zu führen hatten. Er ist äußerst geschickt im Umgang mit all den Waffen und beweist im Training gern immer wieder aufs Neue, dass er mit seiner Truppe auch mithalten kann, selbst wenn es ihm keiner zutraut, weil man vermutet und gern mal munkelt, dass er in seiner Ausbildung aufgrund seines Statusses als künftiger Daimyô verschont wurde und lediglich die Rangleiter hinaufgezerrt. Ältere Samurai, die bereits ein paar Jahre dienen denken selten noch so, da sie meist mindestens einmal mit dem Mann zu tun hatten.
Jiu Jutsu
Auch ohne Waffen und damit mit Fäusten, Ellenbogen, Knien, Armen, Beinen, all dem, was ein Mensch an Schlagwaffen so anzubieten hat, kann Naoya sich sehr gut verteidigen. Er ist im Nahkampf so gut wie nie schutzlos, selbst wenn man ihm seine letzte Waffe raubt. Er kennt den menschlichen Körper durch seine Ausbildung gut weiß, wo sich gute Angriffspunkte befinden und wo es wirklich richtig weh tut, wenn er zuschlägt. Er ist durchaus auch in der Lage, andere zu entwaffnen, wenn er nahe genug an sie heran kommt und ihm die Möglichkeit dazu lässt.
Kraft
Wie es sich für einen Mann gehört, nicht? Nunja. Letztendlich durch körperliche Veranlagung, aber auch durch jahrelanges und tägliches körperliches Training, kann man Naoya als einen der kräftigen Sorte bezeichnen. Nicht zuletzt anhand seines muskulösen Körperbaus ist das durchaus zu erkennen. Damit kann er eigentlich die meisten Gegner in Schach halten, wenn es um pure Kraft geht, er kann aber eben auch sehr schwere Dinge heben und herumtragen, ohne besonders müde zu werden oder recht schnell Muskelschmerzen zu bekommen.
Chakrakontrolle
Auch wenn er kein Shinobi ist, so weist der Daimyô doch eine sehr gute Chakrakontrolle auf, die er im Laufe seiner Ausbildung nicht nur von seinem Mentor, sondern auch von Mönchen des Tempels ermöglicht bekam, indem man ihn im Training anleitete und ihn immer wieder auf seine Fehler in der Handhabung dieser inneren Kraft hinwies. Damit ist es ihm auch erst möglich geworden, Senchakra so recht mühelos zu verwenedn und es in seinen Kampfstil einzubauen, als sei es ein neuer Grundschritt, den man bei einem Tanz lernt.

MITTELFELD:
Reiten
Wie jeder gute Samurai kann auch Naoya reiten und zu Pferd sowohl gut Bogen schießen, als auch gut kämpfen. Er kann sich in den meisten Situationen auf seinem tierischen Partner halten und fällt nur wirklich selten und in entsprechend schwer auszusitzenden Situationen herunter. Besser gesagt, er hat gelernt, sich abzurollen. Da er den Luxus der für den Daimyô gezüchteten Herden genießt, hat er auch stets sehr gut ausgebildete Begleiter, was das Ganze für ihn einfacher macht. Dennoch ist er weder überragend, noch schlecht, könnte aber mit Spitzenreitern kaum mithalten, was die Flexibilität angeht.
Elementloses Ninjutsu
Grundelemente der Chakranutzung müssen wohl auch für Tetsu no Mura noch herhalten, doch letztendlich ist es etwas, das jeder erlernen kann. Solange es nicht um Elemente geht, die man zu bändigen hat, ist Naoya im Ninjutsu doch ganz annehmbar vertreten. Er ist weder Kandidat für eine medizinische Ausbildung, noch geeignet, um große Barrieren zu erlernen und zu erschaffen. Er beherrscht lediglich vergleichsweise gut die Grundlagen, die ihm Kämpfe, Reisen und Alltag erleichtern können, ohne besondere Gimmicks.
Geschwindigkeit
Weder eine lahme Schnecke, noch so schnell wie ein Tiger. Für einen Mann ist Naoya recht schnellkräftig, kann aber auf lange Strecken keine besonders extreme Geschwindigkeit aufweisen. Er entspricht in dieser Hinsicht wohl ebenso dem üblichen Durchschnitt, wie viele andere Soldaten auch und ist kein Überflieger, ihm läuft aber auch kein Mensch besonder schnell weg, schon garnicht, wenn er kein Chakra dazu nutzen kann. Im Umgang mit Waffen ist diese Schnelligkeit zwar etwas besser, aber was seinen Körper angeht, ändert das Nichts.
Ausdauer
Naoya ist kein Mensch, der nach 2 Kilometern laufen umkippt und tagelang nicht wieder aufsteht, er ist aber auch kein Mensch, der tagelang laufen kann, ohne müde zu werden. Er hält Kämpfe völlig normal durch, kann einiges einstecken, aber auch nicht alles und kommt durchaus immer wieder irgendwann an seine Grenzen, die ihm sein Körper und sein Kreislauf setzen. Grundsätzlich hatte er damit aber noch nie wirklich große Probleme.

SCHWÄCHEN:
Genjutsu
Nie hat sich Naoya mit der Kunst beschäftigt, die in das Hirn anderer Personen eindringt, deren Chakrafluss beeinträchtigt und ihnen derart Dinge vorgaukelt, die sie in Natura niemals sehen würde. Ein wenig spielt durchaus eine Rolle, dass er es als ehrlos empfindet, einen Feind durch Täuschung zu besiegen, auf der anderen Seite hat er aber auch einfach kein Interesse an diesen Künsten und sie lagen nicht im Bereich seiner Ausbildung die nunmal nicht von ihm bestimmt wurde, sondern großteils von seinem Mentor und seinem Vater, die beide eher Männer der alten Schule waren und nicht darauf aus, dass ihr Schützling sich mit solchen Dingen befasst. Er ist allerdings langsam dabei, die Auflösung dieser zu erlernen - zumindest ansatzweise.
Elementares Ninjutsu
Ohne die Affinität zu einem Element im Chakrakreislauf ist es äußerst schwierig, eines zu erlernen, in etwa so schwierig, wie es für einen normalen Shinobi ist, alle fünf Elemente zu meistern, ohne dabei Hilfestellung von besonderen Augen zu erhalten oder durch besondere Gene. Demnach furchtbar unbegabt ist Naoya was diese Kategorie von Jutsu angeht. Er beherrscht kein Element und kann demnach auch keine Jutsu anwenden, die ein solches benötigen und ist ihnen größtenteils recht schutzlos ausgeliefert, wenn sie große Flächen ansprechen.
Chakrapool
Entgegen mancher Vermutung, er sei - ähnlich seinem Vater und Vorgänger - mit Unmengen an Chakra gesegnet, hat er die Veranlagung seiner Mutter geerbt. Er besitzt für sein Alter und seinen Trainingsstand einen eher kleinen Chakrapool, der es ihm versagt, besonders viele hochrangige Techniken nacheinander anzuwenden, die viel Chakra benötigen, um sie anzuwenden. Demnach muss er seine gute Chakrakontrolle und sein Hirn dazu benutzen die Energie, die er hat, weise einzusetzen, um sich nicht all zu schnell ins Aus zu setzen.
Fingerzeichen
Wohl aufgrund mangelnder Veranlagung hinsichtlich Ninjutsu und deren Stärken hat Naoya auch durchaus ein Problem, was die Geschwindigkeit angeht, mit der er Fingerzeichen formt. Da es für ihn weniger instinktiv passiert, als für jemanden, der ständig Fingerzeichen nutzt, um Ninjutsu anzuwenden, muss er oft langsamer arbeiten, um genau zu sein und sich vorher die Reihenfolge ins Gedächtnis rufen, um keine falsche Kette zu beginnen. Das hindert ihn zwar nicht an der Anwendung, macht ihn im Vergleich zu einem gewöhnteren Anwender aber doch deutlich langsamer.
Brandnarbe & Trauma
Bei einem Auftrag, der ihn noch recht jung und als Soldat erwischte, brachte es den damals jungen Naoya in ein Anwesen, das von Banditen zuvor besetzt worden war und von seiner Truppe wieder befreit werden sollte, um dem Besitzer die Rückkehr zu ermöglichen. Anstatt dies hinzunehmen und zu weichen, präparierten die Banditen allerdings das gesamte Anwesen mit explosivem Material und lockten die Samurai hinein. Das Anwesen ging um die Truppe herum in Flammen auf und viele wurden extrem stark verletzt. Auch der Miyamoto erhielt eine Brandnarbe am linken Oberschenkel, die ihn bis heute manchmal beeinträchtigt, wenn er all zu lange trainiert und das Bein beansprucht. Noch dazu kommt ein seitdem sehr großer Respekt vor Feuer, der ihn besonders dann beeinträchtigt, wenn man ihn mit Flammen oder großer Hitze überrascht - zum Beispiel mit Katon oder Raiton, das einen Baum entflammt.

INVENTAR:
Am Körper

  • Wakizashi - Klingenlänge: 70cm; Gesamtlänge: 90cm
  • Katana - Klingenlänge: 90cm; Gesamtlänge: 115cm
  • Nodachi - Klingenlänge: 130cm; Gesamtlänge: 160cm (nicht immer getragen)


Waffen - Versiegelt

  • Nodachi - wenn versiegelt
  • Rokusun-nobi(Langbogen) - Länge: 239cm; Spannpunkt im unteren Drittel für den Einsatz auf dem Pferd; chakraleitendes Holz; maximale Reichweite: 400m; maximale zielgenaue Reichweite: 40m
  • Hankyû(Kurzbogen) - Länge: 165cm; Kurzbogen für beengteren Raum, statt weitem Feld; chakraleitendes Holz; maximale Reichweite: 200m; maximale zielgenaue Reichweite: 20m
  • Ebira - Offener Köcher; üblicherweise an der rechten Hüfte getragen; gefüllt mit jeweils 25 Pfeilen
  • Ya(Pfeile) - Längen je nach Bogen; pro Bogen 50Stk; 5 Signalpfeile mit Farbband; 5 Signalpfeile mit Holzpfeife, die einen weithin hörbaren Heulton erzeugen, wenn sie in die Luft geschossen werden; chakraleitendes Material
  • Yari(Speer) - Speerspitze: 50cm; Gesamtlänge: 3m; chakraleitendes Holz und Metall
  • Tanto (2) - Klingenlänge: 30cm; Gesamtlänge: 45cm


Ausrüstung - Versiegelt

  • Rüstung - Übliche Samurairüstung, wenn nicht getragen
  • Verbandsmaterial - Mull; Verbände; Druckverbände; Nadel&Faden; Dreieckstuch; Schmerzmittel
  • Utensilien zur Waffenpflege - Reinigungstuch; Bogenlack; Poliermaterial; Material zur Pfeilreperatur
  • Orientierungsmaterial - Karten der Länder; Kompass; Karte Tetsus mit eingezeichneten 'Geheimwegen'


Zivilbedarf - Versiegelt

  • Zelt - Ausreichend für bis zu 3 Personen
  • Schlafsack, Decken - jeweils 2; auch für kalte Gebiete geeignet
  • Wasserflaschen - je 1 Liter pro Flasche
  • Nahrung - eingelegt; lang haltbar; fertig zum Verzehr oder zum Verarbeiten
  • Ersatzkleidung - für lange Missionen/Reisen ausreichend
  • Kochutensilien - Topf; Besteck; etc.
  • Benötigter Stuff - Ehrlich, mir fällt nichtsmehr ein...*insert missing stuff*



SONDERTRAINING:
Senchakranutzung
Über einige Jahre hinweg lernte Naoya von seinem Mentor und einigen Mönchen die Handhabung und Nutzung von Naturchakra, um die Schärfe, Effektivität und Reichweite seiner Waffen zu erhöhen, indem das Chakra um das jeweilige chakraleitende Material gelegt wird. Die Kunst ist nicht, seinen eigenen Chakrapool zu vergrößern - und dadurch auszusehen wie eine Kröte oder ein anderes pickeliges Tier - sondern das Chakra aus der Umgebung direkt zu verwenden, es mit dem eigenen zu verschmelzen und um die Waffe zu legen. Noch dazu muss es den gesamten Kampf über Aufrecht erhalten werden. Diese Art des Kampfes erfordert eine sehr gute Kontrolle des Chakras, aber auch des eigenen Körpers und Geistes, was miteinander einhergeht, aber alles gleichzeitig beansprucht wird, um keine Fehler zu machen.
Taktik&Führung
Als künftiger Daimyô stand auf Naoyas täglichem Lehrplan natürlich nicht nur Geschichte, um daraus zu lernen und klüger zu werden, sich eigene Gedanken über das Land zu machen, sondern genauso viele Kriegstaktiken, alte und neue, geheime und weithin bekannte, aber auch die Kunst, Menschen zu führen und dabei keine Fehler zu machen. Wenn man genau ist, könnte man sagen, dass der Dunkelhaarige das bis heute noch zu lernen hat, denn fehlerfrei ist wohl kein einziger Mensch, natürlich auch er nicht. Nicht jeder ist mit jedem Führungsstil zufrieden und wohl auch nicht jeder ist mit Naoya als Daimyô zufrieden, aber er gibt sich Mühe und hat - was eigentlich alles angeht - sehr gute Berater an seiner Seite, um seine eigenen Unfähigkeiten auszubessern.

Biographie


DATENBANK:
00 - 00 Jahre | Zivilist | Tetsu no Kuni: Geburt im heutigen Tetsu no Mura, auf dem Anwesen des damahligen Daimyô, also Naoyas Großvater
00 - 05 Jahre | Zivilist | Tetsu no Mura: Strenge Erziehung, stetiges Lernen der nötigen Grundlagen, wie Lesen und Schreiben, Geschichte, Umgangsformen, Benimmregeln, sobald er in der Lage war zu Laufen und zu Sprechen
05 - 05 Jahre | Zivilist | Tetsu no Mura: Erhalt des traditionellen Gewandes, symbolische Aufnahme als Samurai, Erhalt des ersten Katana, das noch oft durch eine kürzere Waffe ersetzt wird
05 - 10 Jahre | Zivilist | Tetsu no Mura: Naoya bekommt erste richtige Trainingseinheiten in Kampftechniken, zeigt großes Talent für das Bogenschießen und den Schwertkampf, beweist sich als recht vielseitig begabt, sehr zur Zufriedenheit seines Vaters; der junge Samurai lernt auch seinen künftigen Mentor kennen, der damals noch General seines Großvaters war; Konohagakure zerfällt in den Unruhen der Shinobi, Tetsu no Mura erhält viel Zuspruch von Zivilisten und wächst rapide in den nächsten Jahren
10 - 10 Jahre | Zivilist | Tetsu no Mura: Geburt von Mari, Naoya freut sich sehr über den Zuwachs in der Familie, auch sein Vater ist noch sehr begeistert von dem Geschlecht seiner Kinder und malt sich eine recht rosige Zukunft aus, sein Beschützerinstinkt greift schon damals bei dem jungen Kind
10 - 15 Jahre | Zivilist/Anwärter | Tetsu no Mura: Naoya lernt Kaito im Training kennen, verbessert seine Fähigkeiten immer weiter und bekommt immer öfter Lektionen, die seine Zukunft betreffen, obwohl noch nichtmal sein Vater Daimyô ist; schon damals ist er eher genügsam und fühlt sich in seiner Erziehung nicht eingeschränkt oder benachteiligt gegenüber anderen Jugendlichen
13 - 14 Jahre | Anwärter | Tetsu no Mura: Kenjiros Vater, der damahlige Daimyô wird krank und muss oft die Arbeit aufgrund seiner körperlichen Verfassung niederlegen; seine Verfassung wird langsam aber kontinuierlich schwächer und auch trotz vielem Anraten will der Mann sein Amt nicht niederlegen und Schwäche zeigen, vegetiert stattdessen lange Zeit vor sich hin; Naoya lernt beim Training Kaito kennen und beginnt seine Tempelgänge auch aus eigenem Antrieb zu vollziehen
15 - 15 Jahre | Anwärter | Tetsu no Mura: Naoya erreicht offiziell das Mannesalter, trägt jetzt ständig sein Katana, wenn er aus dem Haus geht, wie es für Samurai üblich ist; nach dem langsamen Tod seines Großvaters wird der Vater des Miyamoto spät Daimyô und übernimmt damit auch offiziell die Geschäfte, hat dadurch aber noch weniger Zeit für seine Familie und etwaige Erziehungsfragen
16 - 16 Jahre | Soldat | Tetsu no Mura: Naoya wird offiziell zum Soldaten ernannt und hat damit theoretisch seine Ausbildung zum Samurai in den Truppen des Dorfes beendet; trotzdem trainiert er noch sehr häufig mit seinem Mentor, lernt dadurch auch dessen Tochter kennen, die später Kaitos Ehefrau werden soll
17 - 17 Jahre | Soldat | Tetsu no Mura: Es gibt ersten direkten Kontakt zu Kazuha, dem Mädchen, das Naoya heiraten soll, sobald sie alt genug dazu ist; obwohl es mehr Pflicht als Wunsch sein wird, bemüht er sich eher ungezwungen an die Sache heran zu gehen und sich unabhängig davon mit dem Mädchen zu beschäftigen, das ohnehin noch viel zu jung ist
17 - 22 Jahre | Soldat | Tetsu no Mura: Viele Trainingseinheiten und Tempelgänge, in denen sich Naoya noch exzessiver der Kontrolle über sich selbst und seinen Körper und Geist widmet, er bemerkt das aufkeimende Interesse seiner Schwester an seinen Trainingseinheiten, die den Waffenkampf betreffen, ist sich aber zunächst unsicher, ob er das gut oder schlecht finden soll; Kumogakure und Iwagakure fallen in den Unruhen ebenfalls, während die Samurai darum bemüht sind, ihr Dorf zu schützen; Kenjiro wählt den negativen "feindlichen" Weg den Shinobi gegenüber
22 - 22 Jahre | Soldat | Tetsu no Mura: Kazuha und Naoya heiraten, nachdem sie sich über die letzten paar Jahre recht entspannt kennen gelernt haben; Auch wenn es zunächst eher Pflicht ist, entwickelt sich doch recht leicht ein Vertrauens- und Zuneigungsverhältnis, das vermutlich in Liebe münden wird
23 - 23 Jahre | Soldat | Tetsu no Mura: Geburt von Akira, damit Naoyas erstem Sohn; die Freude der Familie ist groß und das Glück der jungen Ehe scheint mit dem Neugeborenen komplettiert zu werden; Naoya tut sich lange schwer, als Vater aufzutreten, meistert letztendlich aber einen schmalen Grat zwischen offensichtlicher Schwäche und dem nötigen Maß an Zuneigung für seinen erstgeborenen Sohn
23 - 26 Jahre | Soldat | Tetsu no Mura: Naoya bemüht sich um die Verbesserung seiner Fähigkeiten und sucht so öfter Abstand zu der manchmal unangenehmen Beziehung, die nicht so wirklich in Liebe ausarten will; deutlich öfter sucht er den Tempel auf, sucht Rat bei Mönchen und in seinem eigenen Geist, findet aber keine wirkliche Lösung; Die Tätowierung der schwarzen Zeichen entsteht auf seinem Körper über einige Wochen hinweg zu dem, was sie heute ist
26 - 26 Jahre | Soldat | Tetsu no Mura: Chiaki wird geboren und damit Naoyas zweiter Sohn, der die mittlerweile etwas abgekühlte Beziehung zunächst wieder belebt, da alte Gefühle vom ersten Kind wieder aufkeimen und Chiaki die Eltern unwillkürlich an ihre Pflicht erinnert
27 - 27 Jahre | Truppenführer | Tetsu no Mura: Naoya übernimmt immer öfter die Rolle eines Truppenführers, auch wenn er offiziell letztendlich ja aus der Truppe ausgegliedert wird, sammelt so aber Erfahrungen im Führen von Menschen und begeht dabei zunächst durchaus Fehler, schafft es aber schnell, einen Draht zu den Soldaten zu finden und macht sich nach einer Zeit sogar beliebt
27 - 29 Jahre | Truppenführer | Tetsu no Mura: Das Verhältnis von Kazuha und Naoya wird immer mehr zu einer reinen Pflichtverantstaltung, erfüllend war die Ehe nie und Liebe kam nie wirklich auf; die rothaarige Frau leidet zusehends unter dieser Tatsache, während der Miyamoto sich das kaum anmerken lassen will, weil sein Pflichtbewusstsein zu groß ist und an seinem Gewissen nagt
30 - 30 Jahre | Truppenführer | Tetsu no Mura: Kazuha offenbahrt Naoya letztendlich nach einigen Jahren der Quälerei, dass sie bereits seit langer Zeit ein Verhältnis mit einem anderen Mann hegt und nicht gewillt ist, dieses aufzugeben; Naoya muss seinen - möglicherweise - Söhnen das Erbe aberkennen; die Ehe wird aufgelöst und Kenjiro verstößt Kazuha mitsamt der Kinder aus seinem Anwesen
30 - 32 Jahre | Truppenführer | Tetsu no Mura: Naoya bemüht sich darum, sich dennoch im seine Söhne zu kümmern, denn emotional gehören sie mindestens zu seiner Familie; Er widmet sich fluchtartig wieder viel mehr seinem körperlichen, kampftechnischen Training, aber auch seiner Meditation; Er lässt sich den zartroten Lotus in schönster Blüte tätowieren, nachdem er dieses Phänomen in den Tempelgärten beobachten durfte, von dem behauptet wird, dass es jeder Mensch nur einmal im Leben erblicken kann, aufgrund seiner Seltenheit
32 - 32 Jahre | Daimyô | Tetsu no Mura: Kenjiro will aufgrund der möglichen Diagnose der gleichen Krankheit, wie sie auch seinen Vater dahinraffte, seinem Leben ein Ende setzen und bittet seinen Sohn, ihm als Kaishaku zu dienen und so den Ehrentod zu gewähren, bevor sein Körper zu einem Gefängnis seines Geistes werden kann; Naoya lehnt die Bitte vehement ab und versucht seinen Vater zu überzeugen, dass er sich behandeln lassen kann und niemandem zur Last fällt, sollte er doch krank werde; Kenjiro entscheidet sich trotzdem zum Seppuku und wählt einen anderen Kaishaku; Naoya wird in der Folge des Todes seines Vaters zum Daimyô ernannt und leitet fortan das Dorf
32 - 34 Jahre | Daimyô | Tetsu no Mura: Naoya stößt seinen Jugendfreund vor den Kopf, da er ein kurzes Verhältnis mit dessen eigentlich Verlobter unterhält - nicht, dass aus dieser Ehe jemals etwas geworden wäre - er bereut den Fehler, auch wenn davon außer ihnen niemand weiß; bei einer Auseinandersetzung mit der Dame erhält Naoya seine Narbe im Gesicht und verpasst ihr seinerseits eine Narbe; Kaito folgt der Frau, die sich vom Dorf lossagt und durch die Lande zieht, scheinbar auf der Flucht vor Pflicht; In der Sorge um seinen durchdrehenden Freund, wendet der Miyamoto sich an Chiasa und lernt sie dadurch besser kennen
35 - 38 Jahre | Daimyô | Tetsu no Mura: Nach einigen enttäuschenden Erfahrungen mit Frauen entwickelt Naoya eine seltsame Einstellung zu starken Charakteren, obwohl er täglich mit ihnen zu arbeiten hat; Dennoch ist ihm sein Privatleben ab diesem Zeitraum lieber privat und einsam, als von Konflikten mit dem schönen Geschlecht geprägt und derart entnervend
39 - 43 Jahre | Daimyô | Tetsu no Mura: Naoya bekommt größere Routine in seinen Arbeitsalltag und wird von vielen Bewohnern mittlerweile als guter Daimyô angesehen; Nicht jeder mag ihn, aber seine Art und Weise das Land und das Dorf zu führen trifft selten auf großen Widerstand oder Widerspruch; RPG Start

ZIEL:
Naoyas Ziel in offizieller Hinsicht ist wohl genau das, was alle von ihm erwarten. Er möchte das Dorf stärken, all den Zivilisten und Nicht-Shinobi eine sichere Heimat bieten, die wächst und gedeiht und so der Ungerechtigkeit der Shinobiwelt entsagt. Mit einer Waffe umgehen und den eigenen Körper trainieren, das kann nahezu jeder, wie viele Samurai und Mönche täglich unter Beweis stellen. Nur weil man kein Talent für große Elemente hat, sollte einen das nicht zur unwichtigen Randfigur degradieren. Nicht zuletzt deshalb hat der Daimyô ja auch Zivilisten als Berater, die ansonsten völlig normalen Arbeite nachgehen.
Sein höchster Auftrag ist also der Schutz seines Landes, seines Dorfes und der Menschen, die dort leben und auf ihn und seine Kollegen zählen. Privat gesehen hängen seine Ziele wohl etwas schief. Er hat ein seltsames Verhältnis zu Frau und Kindern entwickelt und auch wenn er eigentlich gern eine Familie um sich hätte, weiß er nicht, wie das alles laufen soll. Ohnehin hat er dazu doch irgendwo zu wenig Zeit, auch wenn seine Mutter ihm deshalb ständig in den Ohren liegt, genau wie seine Berater, die meinen, er  bräuchte endlich einen rechtmäßigen Erben - was durchaus richtig ist, wenn der Posten des Daimyô weiterhin in seiner Familie vertreten bleiben soll.

MULTI ACCOUNT:
[EA] - Senju Azumi
[ZA] - Yukijiro Shirona
[DA] - Kaguya Yaten

SCHREIBPROBE:
Siehe oben.


_________________
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Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen.

Ich hab mir da was eingefangen:
 
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BeitragThema: Re: [DA][Miyamoto Naoya][Tetsu no Kuni || Daimyô]   So Mai 18, 2014 10:28 pm

Tjaja, der Herr o_o' ich bin durch...- und es war so schön. Soooooo schön~ Soooooo schön~ und er hat die Haaaaare schön 8D...oh gott ich laber scheiße.

Aber nu; machen wir's kürzli~
*pinnt ihm n gelben Zettel an die Stirn*
"Angenommen zum Ersten, Mister Daimyô-Super-Smexy."

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〚This is happiness...〛 〚...just take my hand〛

...FLYING HIGH...
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BeitragThema: Re: [DA][Miyamoto Naoya][Tetsu no Kuni || Daimyô]   Di Mai 20, 2014 10:23 pm

Überwältigende Bewerbung. o_o
Auch ich habe nichts zu beanstanden. (;

Angenommen zum Zweiten.

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