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 [EA][Koyama Reiko][General || Tetsu no Mura]

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BeitragThema: [EA][Koyama Reiko][General || Tetsu no Mura]   Sa Mai 03, 2014 1:14 am


steckbrief von

KOYAMA REIKO


Persönliches




AUSSEHEN:
Spoiler:
 

Man kommt in den meisten Fällen nicht umhin, dass das Erste, was einem bei unserer Dame auffällt, die alles andere als überschaubare Größe der Oberweite ist. In der Regel ist dies jedoch auch die 'Schuld' von Reiko selbst, denn in ihrer traditionellen Kluft zieht sie den Kragen stets so, dass ihr Vorbau genügend Platz hat, man gleichzeitig aber eben auch einen wunderbaren Einblick erhält. Schafft man es, den -ob nun eifersüchtigen, anerkennenden, angewiderten, lüsternen- Blick davon abzuwenden und auf Gesichtshöhe wandern zu lassen, wird man wohl als nächstes bei dem kleinen Schönheitsfleck, der sich rechts unter ihrer Lippe befindet, innehalten. Bei dem weiteren Weg nach oben begegnet man dann vollen Lippen, meist amüsiert verzogen, einer eher kleinen, geraden Nase und kristallblauen Augen, in deren Winkeln nicht selten der Schalk lauert, die ihrerseits unter einem Paar schmaler, rötlicher Augenbrauen liegen. Ihr recht ovales Gesicht mit dem spitz zulaufenden Kinn wird von einer welligen, rotblonden Haarpracht umrahmt, die ihr etwa bis zur Taille reicht und es in Sachen Volumen mit ihrer Oberweite aufnehmen zu wollen scheint. Tatsächlich ist ihr Haar relativ dick, jedoch seidig weich – etwas, worauf die Dame durchaus Wert legt.
Mit ihren 1.76m und ca. 63kg wiegt die Koyama dabei nicht übermäßig viel, liegt damit jedoch noch im Normalbereich und weißt ohnehin nicht gerade viel auf, dass stark ins Gewicht fallen könnte, ist sie doch sehr trainiert und weißt einen schlanken Körperbau auf. Dennoch ist dieser weitaus weiblicher, als man nach so einer harten und körperlich Anstrengenden Ausbildung erwarten sollte; nicht nur trägt sie einen dafür sehr voluminösen Vorbau mit sich durch die Welt, sondern besitzt auch ein verhältnismäßig ausgeprägtes Becken. Als „Ausgleich“ dazu ist sie jedoch die Besitzerin einer ziemlich schmalen Taille, auf die sie durchaus stolz sein kann. Zusammen mit einem festen Bauch und Oberschenkeln besitzt sie damit einen Körper, für den sie schon manches Mal Zivilisten oder weniger gut bestückte Frauen beneidet haben. Gleichzeitig sind ihr die ausgeprägten, weiblichen Aspekte des Körpers etwa beim Sprinten jedoch sehr im Weg – aber man kann schließlich auch nicht alles haben. Für gewöhnlich hüllt Reiko ihren weiblichen Körper in eine eher traditionelle Kluft, die dafür umso gemütlicher ist. Diese umfasst ein doppellagiges, Kimonoartiges Oberteil, beim dem die untere Lage weiß, die obere Schwarz ist und einen Hakama, der für die nötige Beinfreiheit sorgt; ebenfalls in schwarz. Um den Übergang zu überdecken, trägt sie einen breiten, weißen Obi, den sie stets an der Vorderseite zu einer Schleife verknotet, wobei an dem überschüssigen Rest die 'Marke' befestigt ist, auf der man sowohl ihren Rang, als auch das Zeichen für Tetsu no Kuni ablesen kann. Zusätzlich trägt sie stets um ihre Schultern ihren rosa Schal, der in gewisser Weise auch ihr Markenzeichen ist. Trägt sie ihre Rüstung, oder stört er im Kampf, so trägt sie ihn entweder direkt um den Hals oder -im Falle des Nicht-Rüstungs Tragens- verknotet die losen Enden am Rücken. Ein weiteres Markenzeichen ihrerseits ist die lange Kette, die sie stets trägt. Diese ist durch den Ring, der an einem Ende fest fixiert ist, in gewisser Weise Längenverstellbar, wobei die wahre Länge nicht ersichtlich ist, da das Ende zwischen ihren Brüsten verschwindet. In ihrem Dekolleté ist zudem ein Kaiken [ein Dolch, der kleiner ist als ein Tanto] verborgen – auf welche Weise, will man in Wahrheit wahrscheinlich auch gar nicht so genau wissen. Es könnte jedoch erklären, weswegen Reiko stets sehr erpicht darauf ist, dass sich keine Hände in diese Richtung verirren. Es ist außerdem die einzige Waffe, die sie absolut immer bei sich trägt, oftmals sogar, wenn sie schläft; nur wenige würden auf den Gedanken kommen, ausgerechnet im Dekolleté nach ihrer Waffe zu suchen. Ganz abgesehen davon, dass sie sich an sich durchaus zurecht über sexuelle Belästigung beschweren könnte, sollte es doch jemand tun. Zusätzlich trägt sie noch einen recht kunstvollen, scheinheiligen Kampffächer alias Tessen besonders dann bei sich, wenn es warm ist, da er auch tatsächlich als normaler Fächer benutzbar ist. Diesen schiebt sie oft hinter ihre Schleife vom Obi.
Da Reiko eigentlich höchstens zuhause oder auf Wiesen barfuß umherwandelt, trägt sie zu der eben beschriebenen Tracht in der Regel Tabi [Socken mit abgeteiltem großen Zeh] und dazu Zori, traditionelle japanische Sandalen. Da sie diese Art des Outfits hauptsächlich dann trägt, wenn sie in Tetsu no Mura unterwegs ist, ist ihre Bewaffnung auch nicht unbedingt immer vollständig. Sie trägt jedoch ausschließlich immer ihr Daisho, also ihr Katana und Wakizashi an der linken Seite – es sei denn, die Situation erfordert es, dass sie waffenlos agiert, bzw. die Waffen ablegt. An ihrer rechten Hüfte finden sich dann ihr zweites Wakizashi, ebenso, wie ihr Tanto. Trägt sie ihre Rüstung -die zudem meist nur bei offiziellen Missionen zum Einsatz kommt-, dann findet man auch manches Mal ihr Tachi wieder, das sie in den Fällen über dem Rücken trägt. Alternativ kann sich dort auch ihr Bogen mitsamt Köcher befinden, da sie lieber die Waffen am Körper trägt, als in Schriftrollen versiegelt - allerdings muss beides nicht der Fall sein, während die anderen vier Waffen in den Fällen Standard sind. Ihr Kaiken trägt sie, trotz Rüstung, meist dennoch in ihrem Dekolleté, allerdings besitzt sie auch ein zweites, was sie hinterm Rücken, auf Kreuzhöhe trägt, da sie an das andere kaum mehr herankommt.
Reiko trägt jedoch auch sehr gerne gewöhnliche Kleidung, die keineswegs auf ihre Berufung, oder Rang schließen lassen. Dabei trägt sie von übergroßen Pullis, die an den Schultern herabrutschen, über hautenge Tops bis hin zu Kimono eigentlich alles, was ihr gefällt. Auch an Schuhen und Hosen gibt es dabei kaum ein festes Schema. Fakt ist jedoch, dass sich Reiko nie zu schade ist, Haut zu zeigen, zum Teil auch recht viel. Insbesondere einen recht großen Ausschnitt trifft man zugegebener Maßen relativ häufig an, da sie sich eigenen Angaben zufolge damit „wohler fühlt“. Insbesondere von älteren Frauen wird sie deswegen oft genug missbilligend von der Seite her angesehen, allerdings sollte man die Freizügigkeit niemals als Einladung zum Handauflegen auffassen; dies steht nämlich unter strengem Verbot, es sei denn, sie erteilt die Erlaubnis dazu selbst.

NACHNAME: Reiko hat sich, zugegebener Maßen, nie besonders mit ihrem Nachnamen Koyama beschäftigt, weswegen sie auch dessen Bedeutung nicht kennt, geschweige denn weiß, ob er überhaupt eine solche trägt. Was sie jedoch weiß, ist, dass der Name in Tetsu no Kuni, besonders aber in Tetsu no Mura für Ehre, Treue und Verlässlichkeit dem Land gegenüber einsteht. Die Familie mag nicht besonders groß sein, doch haben bereits zahlreiche Vorfahren ihren Dienst tadellos für das Land geleistet, oftmals auch höhere Positionen besetzt. Es ist also ein Name, der mit Wohlwollen gehört und ausgesprochen wird, an dem gleichzeitig jedoch auch stets eine gewisse Grunderwartung gesetzt wird.

VORNAME: Ihr Vorname lautet Reiko, die Bedeutung davon 'liebliche Blume (bzw Kind)', oder 'Dankbarkeit'. Geht man nur nach dem Aussehen der Dame, dann trifft die erste Bedeutung auf seine Weise durchaus zu. Man sollte jedoch nicht erwarten, eine unschuldige, zerbrechliche Persönlichkeit anzutreffen- denn dies ist Reiko gewiss nicht, viel eher das genaue Gegenteil davon. Die zweite Bedeutung hingegen kann man nicht unbedingt objektiv bewerten, da Reiko einerseits nicht die Person ist, die in ständiger Dankbarkeit durch die Welt läuft, andererseits aber ebenso wenig undankbar ist. Beurteilt man die Bedeutung jedoch im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Eltern und Reiko [sowie umgekehrt], so wird sich die Bedeutung definitiv gerecht. Reiko lässt sich zudem von guten Freunden und der Familie, aber auch ihrem -an sich- ehemaligen Sensei Rei nennen, bei Kindern oft auch Rei-chan.

ALTER: Unsere weibliche Reiko hat sich sowohl im äußerlichen, als auch im physischen Bereich durchaus gut gehalten. Allerdings ist sie mit ihren gerade mal 36 Jahren auch noch nicht unbedingt verbraucht und vergreist. Und da sie sich durchaus darauf versteht, eher anderen Stress zu bereiten, als sich selbst, dürfte es auch noch eine ganze Weile dauern, bis sich das erste graue Haar zeigt – egal ob dem Alter ent- oder widersprechend. Und wenn es soweit ist, wird sich Reiko gewiss mit Farbe zu helfen wissen, um nach wie vor ein jüngeres Erscheinungsbild abzugeben.

RANG: Die Koyama hat nach vielen Jahren harten Trainings und zahlreichen Bewährungen letztendlich den Rang des Generals verliehen bekommen. Kein Rang, den man im Vorbeigehen einsackt, und bestimmt kein Rang, den die Samurai auf die leichte Schulter nehmen würde. Es gibt schließlich nicht nur allein ihren Ruf, sondern den der gesamten Familie zu verlieren, aber auch die Ehre dieser, würde sie mehr oder weniger mutwillig versagen.

CLAN: Reiko gehört keinem Clan an, geschweige denn spielt sie mit dem Gedanken, sich überhaupt einem solchen jemals anzuschließen.

WOHNORT: Als General ist es das beste, sich zentral zum Geschehen aufzuhalten, damit man besser agieren kann. In diesem Fall wäre dies Tetsu no Mura - noch dazu ist Reiko auch von sich aus durchaus zufrieden mit ihrem Wohnort, ist er doch zugleich auch der Ort ihrer Geburt.

GEBURTSORT: Wie bereits oben erwähnt, ist Tetsu no Mura nicht nur ihr derzeitiger Wohnort, sondern auch ihr Geburtsort, der in Tetsu no Kuni liegt. Sie hat seit jeher eine recht tiefe Verbundenheit mit dem Land, aber auch dem Dorf empfunden, weswegen sie sich bisher noch nie der Vorstellung des Auswanderns hingegeben hat. Noch dazu kommt, dass dies in ihrer derzeitigen Position auch gar nicht mal so einfach wäre.

FAMILIE:
Name: Koyama Ren
Alter: 64 / Sterbealter: 53
Status: Verstorben
Rang: Ehem. General
Verwandtschaftsgrad: Vater
Verhältnis: Tadellos
Beschreibung:
Spoiler:
 






Name: Koyama Eri, geb. Sugita
Alter: 59
Status: Lebendig
Rang: Zivilist - Blumenverkäuferin
Verwandtschaftsgrad: Mutter
Verhältnis: In Ordnung / Teilweise angestrengt
Beschreibung:
Spoiler:
 







Name: Tsukino Mai (geb. Koyama)
Alter: 33
Status: Lebendig
Rang: Zivilistin
Verwandtschaftsgrad: Schwester
Verhältnis: Hervorragend
Beschreibung:
Spoiler:
 







Name: Tsukino Amaya
Alter: 13
Status: Lebendig
Rang: Zivilistin / Anwärterin
Verwandtschaftsgrad: Nichte / Patenkind
Verhältnis: Sehr gut
Beschreibung:
Spoiler:
 







Name: Tsukino Keiichi
Alter: 42
Status: Lebendig
Rang: Zivilist – Schmied
Verwandtschaftsgrad: Schwager
Verhältnis: Noch akzeptabel
Beschreibung:
Spoiler:
 







Name: Tsukino Naoki
Alter: 38
Status: Lebendig
Rang: Truppenführer
Verwandtschaftsgrad: Schwippschwager
Verhältnis: Überaus Hervorragend
Beschreibung:
Spoiler:
 







Name: Hana
Status: Lebendig
Rang: Voll ausgebildetes Samuraipferd
Verwandtschaftsgrad: Seelenverwandte
Verhältnis: Überirdisch.
Beschreibung:
Spoiler:
 







Name: [Koyama] Shinjuro „Shin“
Alter: 22
Status: Lebendig
Rang: Soldat
Verwandtschaftsgrad: Zieh-/Adoptivsohn
Verhältnis: „Eigen“ [Aber im Grunde auch hervorragend.]
Beschreibung:
Spoiler:
 







Name: Sato Hajime
Alter: 47
Status: Lebendig
Rang: Truppenführer, wenngleich kurz vor 'Ruhestand'
Verwandtschaftsgrad: Sensei || Zweiter / Ersatzvater || Seelenverwandter der anderen Art
Verhältnis: Bestmöglich und noch besser.
Beschreibung:
Spoiler:
 






Name: Hirai Gin
Alter: 40
Status: Lebendig
Rang: Truppenführer
Verwandtschaftsgrad: Entlobter / Ex-Verlobter
Verhältnis: Keine Antwort auf Ihre Frage gefunden. Bitter versuchen Sie es später erneut.
Beschreibung:
Spoiler:
 


Zuletzt von Koyama Reiko am Mo Sep 15, 2014 10:04 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [EA][Koyama Reiko][General || Tetsu no Mura]   Sa Mai 03, 2014 1:23 am


Charakterinformationen


CHARAKTEREIGENSCHAFTEN:
Laut, unzuverlässig, oberflächlich, narzisstisch, faul, infantil und manipulativ – so wird sie von vielen, die sie nicht näher kennen, gerne empfunden. Dabei haben solche Leute weder vollkommen recht, noch unrecht. Oberflächlich und Unzuverlässig sind jedoch zwei Eigenschaften, die man ihr nicht wahrheitsgemäß andichten kann, während der Narzissmus stets eher subjektiv bewertet wird. Es stimmt jedoch, dass die gute Dame gerne mal etwas lauter ist, insbesondere, wenn sie dem Alkohol bereits gut zugesprochen hat. Da die meisten ihre Stimme als immerhin halbwegs angenehm empfinden, ist das meist das kleinste Problem. Wirklich schreien hingegen tut sie jedoch eher selten, allerdings hat sie durch ihre oftmals gehobene Stimme genügend Lungenvolumen inklusive Kraft entwickelt, um es durchaus auch mit Männern in dem Punkt aufnehmen zu können. Mehr oder weniger natürlich, sie erreicht selbstverständlich niemals dieselbe Tiefe oder den kehligen Klang. Dennoch wissen die meisten in den Samurairängen, dass man sie lieber nicht zum Schreien reizt; angenehm ist es keineswegs, hat man doch viel eher das Gefühl, die Wände würden allein wegen der Lautstärke ihren Dienst aufgeben. Ganz davon abgesehen, dass die meisten sie lieber mehr oder weniger fröhlich, als aufgebracht und aggressiv erleben. Es ist wohl ihr Glück, dass Reiko normalerweise nicht zu denen gehört, die sich schnell reizen oder zum Schreien verleiten lassen, sondern vielmehr zu der gelassenen, auf ihre Weise geduldigen Sorte. Denn Geduld ist bei der Guten auch immer so eine Sache; sie hat mehr als genug Geduld, um auch noch Jugendliche zu trainieren oder sich stundenlang mit der Pflege der Pferde zu beschäftigen, aber von eben jener Geduld ist kaum mehr etwas zu spüren, sobald man ihr zu bearbeitenden Papierkram vorlegt. Tatsächlich ist meistens kurz darauf nicht einmal mehr ihre Anwesenheit zu spüren, da sie nur zu gerne Reißaus davor nimmt – womit man den Punkt Unzuverlässigkeit touchieren würde. Die Art der Arbeit liegt ihr nicht wirklich, da sie diese als langweilig, trocken und nutzlos erachtet. Hier kommt dann ihre Vorliebe, andere in ihre Aufgaben einzubinden, bzw. zum Erledigen eben dieser abzustellen, zum Vorschein. Da sie sich ihres Aussehens wohl bewusst ist, ist ihr liebstes Zielobjekt dabei die Männerwelt, oder besser gesagt andere Samurai, die den Fehler begehen, so auszusehen, als hätten sie gerade nicht wirklich etwas zu tun. Ihre Methoden reichen dabei von süßer Verführung oder Verlockung über Versprechungen bis hin zu purer Nötigung, die letztendlich mehr oder weniger Ernst gemeint sind. Ihre Erfolgsquote ist dabei eher durchwachsen, da die häufigsten ihrer Opfer ihre Methoden bereits kennen und dementsprechend längst nicht mehr so anfällig dafür sind – wobei es auch solche geben soll, die ihr trotzdem „gerne“ den Gefallen tun, schon allein aus dem Grund, dass sie dann erstmal wieder Ruhe von ihr haben. So gewissenlos und unverantwortlich das auch klingen mag, muss man Reiko dennoch sehr zugute halten, dass sie nicht sämtliche Papierarbeit irgendwelchen Fremden hinterher wirft – tatsächlich versucht sie nur den Teil anderen aufzudrängen, der keine wichtigen Informationen enthält, und noch dazu nur denen, die sie zumindest bis zu einem gewissen Grad kennt, was oft genug Truppenführer sind. Manchmal versucht sie auch, diese Arbeit direkt ihrem lieben Herrn Partner von anderem General unterzujubeln, auch wenn das weitaus seltener vorkommt – es könnte ja schief laufen und es liegt ihr nicht nahe, ausgerechnet mit dem einzigen anderen ihres Ranges im Clinch zu liegen. Da die Arbeit aber stets auf die ein oder andere Weise erledigt wird und sie ein Mindestmaß an Verantwortung in dem Punkt zeigt, liegt dieses Verhalten noch im Bereich der Toleranz. Anhand dessen kann man jedoch sehen, dass Reiko durchaus einen gewissen, manipulativen Charakterzug hat, der allerdings hauptsächlich gegenüber dem anderen Geschlecht zum Vorschein kommt und meistens auch nur in der eben genannten Verbindung – oder aber in Verbindung mit abendlichen Sakegenuss. Es ist oft vorgekommen, dass sie versprochen hat, andere zum Sake trinken einzuladen, das Ende der Geschichte aber das war, dass der/die Betroffene/n nicht nur den eigenen Sakekonsum, sondern auch den ihren bezahlt hat. Obwohl dies relativ häufig vorkommt, scheint man es ihr ein ums andere mal nachzusehen, was wohl zu einem nicht unerheblichen Teil an dem dezenten Filmriss und Kater liegen könnte, der einen gewissen Anteil der Beteiligten meist am nächsten Morgen heimsucht – wobei sie zu denen gehört, die sehr lange durchhalten, da sie sich eine ziemlich gute Trinkfestigkeit antrainiert hat.
Auch, wenn es manchmal nicht den Eindruck hat, so hält Reiko dennoch stets eine gewisse Distanz und Niveau zu anderen Herrschaften, auch bei ihren Methoden – sie ist immerhin keine Dirne. Als Außenstehender ist das allerdings nicht unbedingt immer deutlich ersichtlich, da sie gerne mal andere mehr oder weniger liebevoll 'knuddelt', allerdings sowohl Männlein wie Weiblein. Aber sie kann es nicht leiden, wenn ein Nein nicht akzeptiert wird und sie hasst es, wenn Hände anderer aufdringlich werden, bzw. ihren Platz nicht kennen. Allerdings gilt das genauso für die Besitzer eben jener Hände; in so Fällen neigt die sonst verhältnismäßig 'friedliche' Dame durchaus zum Einsatz wenig zurückhaltender Gewalt. Aber auch sonst ist sie sich nie zu Schade für einen freundlichen Klaps bei anderen, der an sich zwar wirklich nicht böse gemeint ist, allerdings dennoch etwas schmerzhafter ausfallen kann, als er es eigentlich sollte. Von den Einsätzen der Ellenbogen ganz zu schweigen. Aber es ist gut gemeint und noch dazu ist der Unterschied zwischen „freundschaftlicher Gewalt“ [wie man es mal nennen will] und dem bewussten Einsatz von Gewalt und Gewaltmitteln sehr deutlich, sodass man sie kaum unabsichtlich verwechseln kann. Normalerweise schlägt sie aber auch nicht Leute zu Klump -ob gut gemeint oder nicht-, sondern gehört eher zu der Sorte, die meist gut drauf ist und gerne lacht. Viel lacht. Und nicht selten laut, zumindest, wenn sie ohnehin schon Alkohol intus hat. Man kann ihr allerdings auch einen gewissen, infantilen Charakterzug nicht absprechen, der besonders dann zum tragen kommt, wenn ihr etwas verweigert wird -was in gewisser Ironie dazu steht, dass sie es nicht leiden kann, wenn andere ein Nein nicht akzeptieren- und sich dann meist in kindischem Schmollen äußert, ebenso wie Quengeln oder aber, in manchem Situationen, übertriebener und meistens gestellter Anhänglichkeit. Aber immerhin kann sie oft genug abschätzen, wann sie dabei ist, den Bogen damit zu überspannen.
Sie beweist jedoch zweifelsohne eine Art des Humors, mit der nicht unbedingt jedermann oder -frau zurecht kommt, sie aber letztendlich ausmacht – ob andere damit nun zurecht kommen oder nicht, ist ihr an sich eigentlich relativ gleich; ihr Humor basiert nämlich nicht selten auf Ironie und Sarkasmus, da sie es ohnehin liebt, andere zu necken und aufzuziehen. Sie weiß allerdings, wann sie sich wie zu verhalten hat, was heißt, dass sie durchaus ernst und konzentriert werden kann, wenn es sie Situation verlangt. Dies ist wohl auch auf ihre aufmerksame, und feinfühlige Art zurückzuführen, die ihr viele nicht nur nicht zuschreiben, sondern noch dazu ausgeprägter ist, als man denkt. Ihr fallen daher häufig Kleinigkeiten auf, die anderen entgehen, besonders bei Personen, die sie gut kennt. Das harmoniert seinerseits sehr gut mit der fürsorglichen Ader Reikos, die besonders ihrer Familie, aber ebenso Freunden, sowie ihren Schwertkameraden zuteil wird. Ihr 'Spitzname' Truppenmutter kommt schließlich nicht von ungefähr, sondern basiert eben auf dieser Ader, die sich auch mit ihrem Verantwortungsgefühl paart. Man muss allerdings hierbei erwähnen, dass sie sich gegenüber denen, die sie nicht übermäßig gut kennt, vergleichsweise in Zurückhaltung übt, während ihre Familie etwa die volle Ladung abbekommt, wenn sich dafür eine Gelegenheit bietet. Auch kann man ihre Fürsorge nicht mit etwa der einer Großmutter vergleichen – obwohl die gute Absicht dahinter dieselbe ist. Die Fürsorge und freundliche Art [sowie die „Einladungen“ zum Saketrinken] sind allerdings nicht wirklich kostenlos, basieren also nicht auf purer Nächstenliebe. Der Gegenwert beläuft sich dabei auf Loyalität und Ehre, wenn man so will; es gibt kaum etwas, dass sie mehr hasst, als Verräter und Vertrauensbrüche. Aus diesem Grund springt sie bekanntermaßen sehr hart und ungnädig mit eben solchen Leuten ins Gericht, wobei es ihr egal ist, ob diese Person Familie, Freund, Feind oder Truppenkamerad ist. Hat man es sich auf diese Weise erst einmal verscherzt, ist die Chance, sie gnädig und verzeihend zu stimmen, sehr gering. Tatsächlich ist sie solchen 'Verbrechern' gegenüber nicht einfach nur kalt und unnachgiebig, sondern geradezu grob bis hin zu gewalttätig, ebenso wie mitleidlos ganz und gar respektlos – denn in ihren Augen haben solche Leute Respekt nicht verdient. Sie erwartet mit Loyalität keine blinde Folgsamkeit, aber zumindest mal keinen Verrat. Sie gehört demnach zu den Leuten, die Loyalität sehr schätzen und respektieren, dementsprechend würde sie selbst Personen respektieren, die -eben durch ihre Loyalität- ihre Feinde sind. Man ist deswegen jedoch gut beraten, es sich bei ihr nicht auf diese Weise zu verscherzen, es sei denn, man will tatsächlich ihr zweites Gesicht erleben. Viele, die dieses so genannte „zweite Gesicht“ von ihr direkt oder indirekt erlebt haben, schreiben ihr zudem auch ein gewisses Maß an Grausamkeit zu, was sich nicht zwingend auf die physische Grausamkeit beschränkt, eigentlich sogar im Gegenteil.
Ihr ominöses zweites Gesicht kann man allerdings auch durchaus morgens bestaunen, allerdings eher in abgeschwächter Form. Die Lady gehört nämlich keineswegs zu der Fraktion Morgenmensch, sondern eher zu den Morgenmuffeln – da kann es also durchaus schon mal passieren, dass man ohne ersichtlichen Grund angefaucht, finster angestarrt, angebrummt oder gebissen wird. Wenngleich letzteres normalerweise auch nur verbal. Überhaupt hat sie manches mal so ein Problem mit ihren eigenen Launen, die recht schnell umschlagen können, unabhängig der Tageszeit. Es gibt einige, die sie daher schon mit einer Katze verglichen haben, nicht zuletzt, weil sie gerne auch mal absolut gar nichts tut. Solange ihr dabei nicht langweilig wird, versteht sich. Es kann daher oft vorkommen dass sie tagsüber, wenn sie sonst nirgends aufzutreiben ist, irgendwo in der Sonne liegt oder direkt ihre treue Stute Hana dafür gebraucht, wobei sich da keiner der beiden groß dran stört. Hat sie sich erstmal in so eine Position begeben, ist es eher schwer, sie in nächster Zeit wieder anzutreiben, da sie durchaus  stur sein kann. Im Kampf spiegelt sich ihre Sturheit jedoch eher in Form von Zähigkeit wieder, da sie mittlerweile erfahren genug ist, um einzusehen, wann ein Kampf verloren ist- jedenfalls sollte man das meinen - auch wenn ihr Niederlagen dadurch nicht besser schmecken. Das könnte auch damit zusammenhängen, dass sie teilweise zu einer dominanten Art neigt; lieber gibt sie selbst den Ton an, als ihn sich angeben zu lassen. Ebenso gibt sie nicht gerne klein bei oder buckelt vor anderen, hat sie doch auch ihren Stolz. Erstaunlicher Weise ist sie dennoch gut darin, Befehlen Folge zu leisten, doch nimmt sie diese nicht immer unreflektiert entgegen und folgt diesen nicht blind. Was mit anderen Worten heißt, dass es auch Befehle geben kann, denen sie sich verweigern würde, allerdings sind ihr diese bisher noch nicht begegnet. Man kann daher also sagen, dass ihre dominante Art viel eher im zwischenmenschlichen Bereich zu bestaunen und erleben ist. Sie neigt zudem auch zu kritischen, bzw. misstrauischen Zügen, die sie vor allem gegenüber Fremden annimmt, allerdings ist sie meistens gut darin, sich diese nicht weiter anmerken zu lassen, ebenso wenig, wie sich davon beherrschen zu lassen, wenn es keinen konkreten Grund dafür gibt. Dennoch ist es gar nicht mal so leicht, ihr wirkliches Vertrauen zu erlangen – nur, weil sie zu jemandem freundlich ist und diesen womöglich auch mag, schenkt sie ihm längst kein uneingeschränktes Vertrauen.

[ · Geduldig / Stoisch
· Humorvoll → Oft auch auf Ironie / Sarkasmus basierend
· 'Dezent' Manipulativ
· Verantwortungsbewusst
· Zäh
· Trinkfest
· (Überraschend) gute Zuhörerin
· Misstrauischer als man denkt / Kritisch
· Fürsorglich
· Morgenmuffel / Bequem
· Tierlieb
· Infantil
· Loyal / Ehrlich
· Aufmerksam / Feinfühlig
· Verlässlich / Situationsangemessen
· Katzenartig (wechselhafte Launen)
· Dominant / Stur
· Nachtragend / Rachsüchtig
· Ungnädig / kaltherzig
· „Doppelgesichtig“ ]

AUFTRETEN:
Auch wenn sie nicht gerade von einer Sakereichen Nacht kommt, sieht man es Reiko eher weniger an, dass sie tatsächlich den Rang eines Generals inne hat. Das könnte auch daran liegen, dass sie stets relativ locker und gut gestimmt durch die Gegend wandelt und nicht besonders... erhaben. Auch ist sie sich selten zu schade, anzuhalten und sich mit anderen zu unterhalten, egal ob Zivilist, Kind oder Kamerad. Insofern es nicht gerade früh morgens ist – denn insbesondere in diesen Fällen begegnet man missmutig zusammen gekniffenen Augen, einer schmalen Linie von Lippen und kühlen Augen, während man die an sich gewohnte Gesprächigkeit vergeblich sucht. In diesen Fällen ist sie auch nicht wirklich mit Geduld gesegnet, sondern vielmehr mit einer gereizten Ader, die niemand wirklich weiter anstacheln will. Aber auch wenn sie einfach einen schlechten Tag oder schlechte Laune hat, kann man ihr in dieser Verfassung begegnen. Ebenso kann sie jedoch auch ruhig, geradezu nachdenklich und schweigsam durch die Welt schreiten, auch, wenn das oft ebenfalls keinen besonders erfreulichen Hintergrund aufzuweisen hat.
In Fällen der Morgenmuffeligkeit, schlechten Laune oder der Gedankenverlorenheit, besitzt sie stets eine gewisse Aura der Unnahbarkeit, sowie Kühle, die sonst auch eher untypisch für sie ist. In jedem Fall sieht man ihr jedoch ihr nicht zu kurz geratenes Selbstbewusstsein und ihre Selbstsicherheit an, die sich besonders in ihrer Art, sich fortzubewegen, widerspiegelt. Eine wirklich autoritäre Aura umgibt sie allerdings meist nur dann, wenn sie auch tatsächlich verlangt wird; sie kommt außerdem meist mit weitaus weniger Fröhlichkeit und weitaus mehr Ernsthaftigkeit im Gepäck. Im Normalfall wirkt sie daher nicht unbedingt besonders zuverlässig, dafür aber umso sympathischer auf die meisten – was wohl nicht zuletzt an dem meist zumindest angedeuteten Lächeln auf ihren Zügen liegt. Lediglich bei Fremden könnte es passieren, dass sich eine leichte Falte zwischen ihren Braunen bildet; ein leichtes Zugeständnis ihres Misstrauens, aber dennoch zeigt sie sich nur sehr selten unfreundlich und abweisend gegenüber Fremden. Viel eher hat sie schon so manchen Reisenden, bzw. Fremden bei einer Frage in Verwirrung gestürzt, da sie darauf ironisch oder sarkastisch, aber keineswegs böse geantwortet hat – sie hat nur einfach eine Vorliebe, andere aufzuziehen, und das lässt sie sich auch bei Fremden nicht nehmen. Nur, dass diese das nicht unbedingt sofort verstehen. Sie hat ihrerseits allerdings auch keine großen Probleme, auf Unbekannte zuzugehen und anzusprechen, nur tut sie dies nicht unbedingt immer, da es stets auch mit ihrer akuten Laune zusammenhängt, wobei sie, insofern es keinen guten für anderweitiges Verhalten gibt, stets Wert auf ein Mindestmaß an Höflichkeit legt.


VORLIEBEN:
· Sake / Alkohol allgemein [inkl. Das sich jenen bezahlen lassen]
· Sonnige Tage
· Schwertkampf
· (Ihre) Saufkumpanen
· Verlässlichkeit bei anderen
· Nudelgerichte
· Ihre Familie
· Loyalität / Ehre
· Truppenkameraden
· Süßes
· Tee
· Schmuck
· Musik / Tanz(en)
· Kirschblüten
· Reitkünste
· Andere necken
· Kleider
· Baden / Heiße Quellen

ABNEIGUNGEN:
· Lange Regenzeiten
· Humorlosigkeit
· Langeweile
· Insekten / Spinnen
· Papierkram
· Ehrlose Gesellen
· Verrat / Vertrauensbruch
· Misshandlungen jeglicher Art
· Söldner
· Sprinten
· Unerlaubtes Berühren ihrer Waffen, insbesondere des Daichos

BESONDERHEITEN:


Fähigkeiten


CHAKRAELEMENT:
Die Koyama besitzt zwar einen voll funktionsfähigen Chakrakreislauf, allerdings entbehrt sie jeglicher Affinität zu einem Element. Was sie allerdings auch nicht unbedingt weiter stört; gebraucht oder gewünscht hat sie es ohnehin nie wirklich.

STÄRKEN:
· Reitkunst (Bajutsu) (/ Kyubajutsu)
Man kommt kaum umhin, mit dem Namen der Koyama eine doch überragende Reitkunst zu verbinden, insofern einem der Name geläufig ist. Tatsächlich ist Reiko das Reiten derart in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie zu einigen Dingen auf dem Pferderücken besser in der Lage zu sein scheint- hier sei das Bogenschießen genannt, dass sie tatsächlich vom Pferderücken aus besser beherrscht, als auf eigenen Füßen, auch wenn sie sich auf eben jenem besagten Rücken in einem zügigen Galopp befindet. Aber auch der Kampf aus dieser Position aus fällt ihr alles andere als schwer, ebenso wenig wie freihändig oder ohne Sattel sich in jeglichen Gangarten auf dem Tierrücken zu halten. Sie ist auch in der Lage, sich auf dem Rücken akrobatisch zu verrenken und oben zu bleiben, sogar in betrunkenem Zustand – allerdings kommt letzteres dankenswerter Weise sehr selten vor. Ebenfalls ist sie ohne besonders große Schwierigkeiten in der Lage, sich auf den Rücken eines sich bewegenden Pferdes zu schwingen oder im Falle des Ausschlagens oder Steigens ihre Position auf dem Ross zu bewahren. Insbesondere der letzte Aspekt ermöglicht das gezielte Einsetzen von radikalen Aktionen des Pferdes. Zwar sind Samurai dafür bekannt, auch auf hohem Rosse eine sehr gute Figur zu machen, doch die Koyama Dame gehört zu den wenigen, die noch einmal mehr dabei hervorstechen.
Wie bereits oben erwähnt, ist dies jedoch nicht ihr alleiniger Verdienst. Ein nicht unerheblicher Teil basiert auch auf Hana, die die bestmögliche Ausbildung erlebt hat und überhaupt erst den Grundstein für etwa den berittenen Kampf oder das berittene Bogenschießen legt. Und natürlich ist der andere, nicht minder große Teil durch das grenzenlose, gegenseitige Vertrauen aufgebaut.
Reiko hat jedoch allgemein ein gutes Händchen für Tiere, und anscheinend Pferde speziell – es hat nie übermäßig lange gedauert, bis sich gegenseitiges Vertrauen bildete.

· Kenjutsu
Reiko ist eine nicht zu unterschätzende Schwertkämpferin -  zumal es ohnehin eher selbstmörderisch ist, einen Samurai in ausgerechnet dieser Disziplin zu unterschätzen. Noch dazu, wenn eben dieser Samurai auch noch den Rang eines Generals inne hat. Zudem hat die Koyama einen eher eigenen Kampfstil, bei dem sie primär mit ihren beiden Wakizashi in je einer Hand kämpft. Durch die geringere Länge der Klinge muss sie zwar auch näher an den Gegner heran als bei einem Katana, gleichzeitig hat sie aber auch den Vorteil, dass sie dadurch schneller und flinker ist. Noch dazu hat sich die Waffe in Verbindung mit Jiu- Jitsu als vorteilhafter gegenüber dem Katana hervorgetan, eben wegen der geringeren Reichweite. Sie setzt daher weitaus mehr auf Geschwindigkeit und Flinkheit, als auf Kraft, was sowohl Vorteile, als auch Nachteile hat. Es kommt ihrem Geschlecht und dem damit verbundenen -mangelnden- Gewicht im Kampf insbesondere gegen die Männerwelt aber durchaus zugute. Alternativ zum zweiten Wakizashi nimmt sie auch durchaus ihr Tanto zur Hand, dem aber in der Regel eine eher unterstützende, jedoch nicht zu verachtende Rolle zukommt. Ist der Gegner unerwartet stark, kommt es oft genug vor, dass sie das Wakizashi beidhändig führt oder zum Katana wechselt, wodurch sie sowohl die doppelte Bewaffnung, als auch ein gewisses Maß an Geschwindigkeit und allgemeine Beweglichkeit einbüßt, dafür jedoch an Schlagkraft gewinnt und technische Feinheiten besser einsetzen kann, die vom Handgelenk ausgehen. Aber auch so kann es vorkommen, dass sie mit ihrem Katana kämpft, allerdings sieht man sie nur äußert selten jenes einhändig führen.
Auf dem Pferderücken verlässt sie sich hingegen entweder auf ihren Bogen, oder aber auf ihr Tachi, dass dem Katana bis auf die größere Reichweite sehr gleicht. Da im berittenen Kampf die eigene, körperliche Flinkheit sehr stark eingeschränkt ist, setzt sie hier sehr stark auf die Beweglichkeit, bzw. Flinkheit ihrer Handgelenke, um den Gegner so eher entwaffnen oder eine Schwachstelle entblößen zu können.

· Körperbeherrschung
Ja, die Körperbeherrschung ist durchaus etwas, dass unsere vollbusige Lady auszeichnet, und für die sie durchaus bekannt ist – jedenfalls innerhalb der Samurairänge. Dadurch, dass sie von Geburt an eine höhere Gelenkigkeit hat und aufgrund ihres Tanzens -das ebenfalls von ihrer Körperbeherrschung profitiert- sie ohnehin sehr geschmeidig in ihren Bewegungen ist, erhöht sich auch der Grad ihrer Körperbeherrschung. Diese ist allerdings erst durch das lange Training vollkommen ausgeprägt. Im Kampf sieht es daher oft so aus, als wolle oder würde die gute Dame tanzen, da sie selten wirklich stillsteht. Es ist ihr so möglich, ihr Kenjutsu überhaupt so ohne Weiteres mit Aspekten des Jiu Jitsu zu verbinden, aber auch, Angriffen aus nächster Nähe mit möglichst geringem Aufwand auszuweichen. Weiterhin ermöglicht ihr der Grad an Körperbeherrschung auch erst, ihre Bewegungsgeschwindigkeit auszuspielen ohne direkt die Balance zu verlieren. Es haben sich daher durchaus schon des Öfteren Limboeinlagen und Ratschläge in ihren Bewegungsabläufen beobachten lassen, die allerdings stets gut getimet werden wollen. Die Körperbeherrschung kommt aber ebenfalls ihren Reitkünsten sehr zugute – es muss wohl kaum groß erwähnt werden, dass sie ohne eine ausgeprägte Beherrschung nicht erfolgreich ihre 'Morgengymnastik' auf dem Pferderücken vollbringen könnte. Schon gar nicht in angetrunkenem Zustand.

· Truppenkenntnisse
Dies ist zweifellos etwas, was zu den ausgeprägtesten Stärken der Langhaarigen Dame gehört; ihre Truppenkenntnisse. Sie hat schon immer ein recht enges Verhältnis zu ihren unmittelbaren Truppenkameraden, aber auch übergreifend weiteren Mitstreitern gepflegt. Nicht zuletzt deswegen, weil sie stets daran interessiert war, zu wissen, wem sie im Gefecht ihren Rücken anvertraute und unter welche Führung sie sich stellte – letzteres führte dazu, dass sie auch immer ein bestmögliches Verhältnis zu ihrem direkten Vorgesetzten führte, aber auch zu weiteren, insofern dies möglich war. Das Bestreben, die anderen, zumindest bis zu einem gewissen Grad zu kennen, ebbte keinesfalls mit ihren Beförderungen ab, im Gegenteil. Jetzt, als General ist es ihr besonders wichtig, die Truppenführer möglichst gut zu kennen, um ihre Fähigkeiten einzuschätzen, und sie im Zweifelsfall möglichst effektiv einsetzen zu können und mögliche Verluste auf ein Minimum zu reduzieren. Sie kennt zwar beileibe nicht jeden einzelnen Samurai, oder jeden Truppenführer, aber sie hat einen sehr guten Überblick über die überwiegenden Stärken und Schwächen der Truppen, sowie ein nicht zu verkennendes Gespür für die allgemeine Stimmung, bzw. Gemütslage. Dies erreicht Reiko unter Anderem dadurch, dass sie sich nach wie vor unter 'gewöhnlichen Soldaten' blicken lässt und sie oft in Trainingsplatznähe gesichtet wird, sie aber ebenso einen engen Dialog mit den Truppenführern schätzt, um spezifischeres Wissen zu erhalten. Dass die Methode(n) dabei nicht unbedingt immer Vorbildfunktion besitzen [sie lernt Leute immer noch am besten bei genügend Sake kennen], sei mal großzügig ignoriert, da die Ergebnisse durchaus stimmen.

· Jiu Jitsu
Jiu Jitsu, das ist das Pendant der Samurai zu dem Taijutsu der Ninja. Besonders große Unterschiede finden sich wahrscheinlich nicht, allerdings liegt der Fokus vieler Jiu Jitsu Techniken viel mehr auf der Verteidigung, als auf dem direkten Angriff; es wird nämlich möglichst wenig eigene Kraft aufgewendet, sondern viel eher die Kraft des Angriffes eines Gegners zum eigenen Vorteil verwendet. Es liegt nahe, dass Reiko, die als Frau in Sachen Kraft und Gewicht dem anderen Geschlecht oft unterlegen ist, diese Disziplin sehr sorgfältig pflegt und ausübt, denn dadurch können auch Gegner, die viel größer, schwerer und -an sich- kräftiger sind, ohne übermäßig viel Aufwand zu Fall gebracht werden. Oft genug wortwörtlich. Es gibt allerdings auch genügend Techniken, die sich zum Angriff eignen, dafür aber eben meist auf der eigenen Kraft basieren. Reiko benutzt, wenn sie selbst bewaffnet ist, sehr gerne Tritttechniken des Jiu Jitsu als Unterstützung, also eher Angriffstechniken. Je nach Situation können aber auch andere Elemente, wie Würgegriffe oder Würfe zum Einsatz kommen; normalerweise setzt sie diese allerdings hauptsächlich dann ein, wenn sie unbewaffnet ist, oder etwa nur ihr Tanto benutzt, da dies mehr auf Verteidigung und damit der Nutzung der gegnerischen Kraft basiert. Sie ist hierbei besonders in den Verteidigungstechniken versiert, aus schon genannten Gründen; sie kann so weitaus besser gegen Gegner bestehen, die sie in Punkto Kraft und einsetzbares Gewicht übertreffen.

MITTELFELD:
· Kyudo
Reiko ist wahrlich keine schlechte Schützin, allerdings auch nicht unbedingt eine auffallend gute. Ihr wahres Potential kommt hierbei, merkwürdiger Weise, erst auf dem Pferderücken zur Geltung. Dies hängt womöglich damit zu zusammen, dass sie auf Geschwindigkeit münzt – es kann daher sein, dass das Bogenschießen aus dem Stand heraus zu 'langsam' für sie ist, um dieselben Ergebnisse zu erzielen. Oder aber es liegt an der starken Verbindung zwischen ihr und Hana, dass sie im berittenen Bogenschießen besser ist – Fakt ist, Reiko gehört nicht zur Spitze des Eisberges in dieser Disziplin, erreicht aber dennoch verlässliche Ergebnisse und mag Bogenschießen durchaus gerne, zieht den guten alten Nahkampf letztlich aber dennoch vor.

· Ausdauer
Der Punkt bezieht sich auf ihre physische Ausdauer – denn im psychischen Bereich scheint sie in dem Aspekt fast unermüdlich. Was also ihre physische Kondition anbetrifft, bewegt sich die gute Dame im angenehmen Mittelfeld. Sie bricht nicht nach 2 Minuten Laufen zusammen, kann aber auch nicht 2 Stunden am Stück durch die Gegend joggen. Man mag es glauben oder nicht, aber dies hängt zu einem nicht unerheblichen Teil mit ihrem weiblichen Körperbau zusammen – zumindest was die Laufausdauer betrifft. Es ist tatsächlich so, dass sie beim Laufen durch den Umstand, dass sie mehr mitschleppt, schneller ermüdet als Frauen, die sich an weniger Üppigkeit 'erfreuen'. Dies ist im Normalfall etwas, was sich durchaus ertragen lässt, doch kann es, wenn es auf große Ausdauer aufkommt, durchaus auch ein lästiges Übel sein. Die Ausdauer im Kampf wird davon kaum beeinflusst, da diese eher auf Veranlagung basiert, aber auch hier zeigt sich kein Übermaß. Unterm Strich besitzt sie wohl aber mehr Ausdauer als jemand kaum oder gänzlich Untrainiertes, aber sie erntet auch kaum übermäßige Anerkennung für diesen Aspekt.

· Strategisches Denken
Zwar werden die Generäle als gute Strategen bezeichnet, doch kann man Reiko nicht unbedingt als strategisches Genie bezeichnen, allerdings auch nicht als eine Versagerin. Ihr Problem besteht darin, dass sie nicht gerade schnell mit Strategien aufwarten kann, sondern etwas mehr Zeit dafür braucht – insbesondere in Stresssituationen kann sich die benötigte Zeit verlängern. Es kommt aber ebenso vor, dass ihr schlichtweg der Anstoß fehlt, heißt, sie keinen direkten Anfangspunkt findet, oder aber es nicht ganz schafft, die Strategien zu Ende zu führen. Hat sie jedoch ihren Anfang gefunden und genügend Zeit, die Gedankengänge zu entfalten, ist sie in der Lage, sehr gute strategische Wege darzulegen, die sich oft genug mit Erfolg rühmen dürfen. Trotzdem kann man sie unter diesen Umständen nicht als 'ausführende' Strategin bezeichnen, bzw. nicht als diejenige, die den ersten Anstoß gibt, sondern eher als die unterstützende Strategin, da sie eben besonders in derartigen Situationen ein großes Maß an Scharfsinn beweist. Es ist jedoch klar, dass sie nicht wegen ihrem strategischen Können in den Generalrang aufgestiegen ist – aber es war ebenso wenig ein Grund, ihr diesen Rang zu verwehren.

· Medizinisches Wissen
Es ist essentiell, dass Reiko nicht nur weiß, wie man Wunden zufügt, sondern ebenso, wie man solche behandelt, zumindest provisorisch. Sie weiß daher, wie man am besten einen Verband anlegt, die Blutung wenigstens temporär stoppt und eine behelfsmäßige Schiene sowohl herstellen, als auch anlegen kann- und sie weiß, dass Salz nichts in offenen Wunden zu suchen hat, Alkohol aber für rabiatere und sehr provisorische Wundreinigung noch passabel ist. Insofern es sich dabei nicht gerade um ausgespuckten Sake handelt. Viel mehr ins Detail geht ihr medizinisches Wissen allerdings auch nicht, da sie keine Ärztin oder Sanitäter ist, sondern eine Kämpferin. Ihr Wissen reicht demnach aus, um auf dem Feld erste Hilfe zu leisten und auch den Alltag zu bestehen, aber eben auch nicht mehr. Sie weiß damit unter Umständen mehr als ein durchschnittlicher Zivilist, sticht unter Samurai aber eben auch nicht wirklich hervor. Mit der Ausnahme vielleicht, dass sie durchaus gerne Alkohol zur Desinfizierung verwendet- bei anderen jedenfalls.

Chakrakontrolle / Chakrapool
Eigentlich benötigen Samurai weder das eine, noch das andere zwingend. Immerhin basieren sie auf dem guten, alten Nahkampf, oder dem guten, alten Fernkampf durch Bogen, aber nicht auf Nin- oder Genjutsu. Noch dazu besitzen sie eigentlich kein Element. Aufgrund eines gewissen Nützlichkeitsgrades hat Reiko jedoch ein gewisses Sondertraining auf sich genommen, um die Kontrolle und Verwendung des Chakras zu erlernen, um wenigstens den ein oder anderen nützlichen Kniff im möglichen Kampf gegen Ninja zu beherrschen. Reiko ihrerseits glänzt, auch nach dem Sondertraining, allerdings weder durch eine übermäßig gute Chakrakontrolle, noch durch eine miserable. Letztendlich ist ihr Level nichts, mit dem man berechtigterweise angeben könnte. Allenfalls bei Samurai, die kein solches Training durchlaufen haben.

SCHWÄCHEN:
· Sprint
Ja, es wurde bereits gesagt, dass Reiko auf Geschwindigkeit setzt und noch dazu in diesem Punkt nicht zu unterschätzen ist- es ist jedoch auch Tatsache, dass sie in Puncto Sprint wohl oder übel versagt. Auf eine kurze Distanz ist sie durchaus sehr schnell und flink, allerdings bezieht sich dies primär auf ihre Bewegungen, nicht auf ihre Laufgeschwindigkeit. Und eben diese lässt zu wünschen übrig. Sie kann es vielleicht noch mit Kindern aufnehmen, aber kaum mit Jugendlichen oder Erwachsenen. Dieser Umstand liegt jedoch ganz eindeutig in ihrer übermäßigen Oberweite begründet; diese bremst sie stark aus und macht noch dazu jeden langen Sprint zu einer eher unangenehmen Angelegenheit für Reiko selbst [auch wenn manch männliches, beobachtendes Wesen dies anders sehen mag]. Sie ist demnach eine denkbar schlechte Partie, wenn es darum geht, irgendjemanden oder irgendetwas zu verfolgen. Es sei denn natürlich, es hat die Schnelligkeit einer Schnecke oder Schildkröte geerbt; in diesem Fall stehen die Chancen der Koyama dann doch nicht ganz so schlecht wie sonst. Wohl aus gerade diesem Grund hasst sie es allerdings auch, zu sprinten; wenn dieser ein, zwei schnellen Sätzen gleichkommt, macht sie schon noch eine halbwegs annehmbare Figur, danach kann es allerdings nur noch schlechter werden.

· Ninjutsu
Die Samurai Dame ist aufgrund mangelnder Affinität, bzw. Ausbildung zu keinerlei elementaren Ninjutsu fähig. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass man sie mit Ninjutsu, die auf Fernkampf basieren, sehr effektiv auf Distanz halten kann. Und als kleines Extra kann man in so Fällen auch noch ihre Ungeduld zum Vorschein bringen und womöglich Schwachpunkte entdecken – das ganze Rundumsorglospaket kann man mit dem richtigen Einsatz also erhalten. Da als Folgeerscheinung allerdings auch ein gereiztes Gemüt auftaucht, sollte man sich dennoch nicht zu sehr in Sicherheit wiegen; im Nahkampf kann sie Ninjutsu nämlich durchaus entgehen und gleichzeitig angreifen, wenn eben auch keinen effektiven, auf elementaren Ninjutsu basierenden Angriff starten.

· Genjutsu
Dass sie ebenfalls keinerlei Genjutsu anwenden kann, liegt eigentlich auch relativ nahe, auch wenn es womöglich die Chance gäbe, es durch Training zu erlernen – Reiko gehört allerdings gewiss zu denen, die auch mit Jahrzehntelangem Training keine Begabung dafür entwickeln würden. Es ist also ebenfalls eine recht wirkungsvolle Methode, die Dame beschäftigt zu halten. Es muss allerdings gesagt werden, dass sie durchaus in der Lage ist, Genjutsu bis zu einem mittleren Grad als solche zu enttarnen und auch zu lösen, aber insbesondere bei komplizierteren tut sie sich zunehmend schwerer. Zumal ihr das Auflösen noch nicht vollkommen in Fleisch und Blut übergegangen ist.

· Verantwortungsgefühl
Es mag merkwürdig erscheinen, ausgerechnet Verantwortungsgefühl den Schwächen anzudichten. Viele, die sie nicht kennen, überrascht es oft genug, dass Reiko überhaupt ein Verantwortungsbewusstsein hat, das noch dazu ziemlich stark ausgeprägt ist. Sie fühlt sich für ihre Familie verantwortlich, für ihr Land, dadurch auch für den Daimyo, aber auch -und hierin liegt wohl auch eines der Probleme- für ihre Untergebenen – allerdings auch für den anderen General. Kurzum; für alles, was ihr wichtig ist und worauf sie sich auch verlassen will. Hierbei gilt, je besser sie die Betroffenen kennt, desto stärker ist dieses Verantwortungsgefühl. Wobei man gleichermaßen sagen muss, dass sich ihr Gefühl der Verantwortung ihrer Familie gegenüber nicht unbedingt mit dem gegenüber ihrem Land oder den anderen Samurai vergleichen lässt – es ist eine andere Art der Verantwortung. Dennoch, bei ihrer Familie etwa kann es passieren, dass sie, getrieben durch eben jenes Gefühl, sich in Dinge einmischt, die sie eigentlich nicht wirklich etwas angehen bzw. betreffen. Zwar ist dies meist gut gemeint, kann aber dennoch nervig werden. Bezüglich den Truppen kommt ihr dieses Verantwortungsgefühl des Öfteren bei der Strategieentwicklung in die Quere; sie setzt die Truppen ungern unnötigen Risiken aus und nimmt den Verlust von solchen nicht selten persönlich. Dies führt, ganz besonders im unmittelbaren Kampf, oft genug dazu, dass aufgrund einer gewissen Aufgewühltheit ihrerseits sich nicht ungefährliche Lücken in der Verteidigung auftun. Zwar hat sie sich innerhalb eines noch angemessenen Rahmens wieder im Griff, doch kann dieser zu groß sein, nutzt man die Lücken clever aus. Aber auch so bildet ihre Familie aus diesem Grund eine nicht zu verachtende Schwachstelle. Sie wird allerdings aus diesem Grund oft genug, mehr oder weniger liebevoll-spöttisch als 'Truppenmutter', 'Truppen Schutzengel', oder aber auch 'Löwenmutter' bezeichnet.

· Wurftechnik / Umgang mit Wurfwaffen
Ihre Wurftechnik, bzw. Wurffähigkeit ist praktisch nicht vorhanden, was dazu führt, dass sie auf diesem Gebiet im Grunde komplett versagt. Es ist demnach nichts, was Reiko gerne zugibt oder von anderen entdecken lässt, da es ihr durchaus peinlich ist. Es ist aber auch nicht ganz schlüssig, weswegen sie derart miserabel im werfen, gleichzeitig aber doch ziemlich passabel im Bogenschießen ist. Sie vermeidet es daher tunlichst, Dinge wirklich werfen zu müssen, bzw. weit zu werfen, da es definitiv mehr Glück als Können ist, wenn sie ihr eigentliches Ziel(-objekt) überhaupt erreicht.

· Umgang mit Stangenwaffen
Reiko beherrscht bestenfalls das grundlegende Handling mit derartigen Waffen, mehr aber auch nicht. Es wäre eine recht schwachsinnige Entscheidung, ihr eine Naginata in die Hand zu drücken und zu verlangen, dass sie fortan nur noch mit dieser Waffe kämpfe. Die Waffe, bzw. die Waffenart allgemein ist für sie schlichtweg zu lang, zu unhandlich und die Klinge im Verhältnis zu kurz, als dass sie wirklich damit zurecht käme. Auf der Kehrseite kann man sie allerdings bei guter bis sehr guter Beherrschung solcher Waffen sehr effektiv auf Distanz halten, da etwa eine Naginata einen deutlichen Reichweitenvorteil besitzt. Da die Koyama nicht besonders gut mit den Waffen zurecht kommt, hat sie auch kein umfassendes Gefühl für die Fähigkeiten der Waffen, lediglich die Grundlegendsten, die, wenn sie erst einmal nah genug heran gekommen ist, oft trotzdem noch ausreichen um mehr oder weniger elegant zu bestehen. Das Problem ist aber eben; sie muss erst einmal herankommen und den Vorteil der Reichweite umgehen...

· Arachnophobie
Die Dame kann schon bei Insekten keine wirkliche Zuneigung verspüren, allerdings kommt sie noch halbwegs gut mit ihnen aus; sie fällt nicht in Ohnmacht, sobald sie diese sieht, aber sie schätzt es auch nicht, wenn das Getier ihr zu nahe kommt. Spinnen sind dabei jedoch ein ganz anderes, viel, viel größeres Problem. Egal ob klein oder groß, lang- oder kurzbeinig; jede Spinne löst in der Koyama eine ausgewachsene Panik, sowie Ekel hervor. Es kommt selten vor, dass niemand eine Begegnung einer Spinne und der Dame mitbekommt, da dies meist in unüberhörbarem Geschrei Reikos endet, oder aber einer überstürzten Flucht. Dabei wird, sollte sich die Spinne im Haus befinden oder gerade dort, wo Reiko hin muss, stets die nächste Person, die ihr über den Weg läuft, zur Entfernung des Tieres zwangsverpflichtet. Es soll aber auch schon vorgekommen sein, dass Reiko die Nerven bei dem Anblick vollkommen verloren und sich deswegen in einer Ohnmacht geflüchtet hat. Sämtliche Therapieversuche gingen dabei jedoch stets nach hinten los, und haben in manch einem Fall sogar mit einer verletzten Reiko geendet, da sie schmerzhaft feststellen musste, dass auch bei einer Flucht vor einer Spinne der Sprung aus einem Fenster, dass sich in einem höheren Stockwerk als dem Ersten befindet, nicht die beste Idee ist. In den Reihen der Samurai ist ihre stark ausgeprägte Phobie recht weitläufig bekannt und führt oft genug zur Amüsement eben jener, auch, wenn die meisten klug genug sind, sie deswegen nicht als schwach abzustempeln. Es macht sie aber dafür sehr viel menschlicher, greifbarer, insbesondere in ihrem Posten als General – und so etwas wird von manch einem geschätzt. Für die Dame selbst wird es dadurch allerdings nicht viel leichter, mit ihrer Phobie umzugehen, auch wenn sie bisher das Glück hatte, niemals im Kampf damit konfrontiert zu werden; das Ergebnis wäre für sie wohl katastrophal, es sei denn, sie würde schlagartigen Frieden mit ihrer Angst schließen, was wenig glaubhaft ist.

Körperkraft
Reiko kann man wahrlich nicht als Gorillaweibchen bezeichnen, weder vom Aussehen her, noch von ihrer Körperkraft. Es stimmt, dass sie sehr trainiert ist, und dass man auch offensive Techniken des Jiu Jitsu bei ihr nicht unterschätzen sollte, aber es ist auch Tatsache, dass ihre Kraft zu einem sehr großen Teil aus der Geschwindigkeit heraus resultiert. Würde sie auf ein direktes Kräftemessen mit einem trainierten Gegner des anderen Geschlechts oder auch einer kräftigeren Frau eingehen, so würde sie zweifellos verlieren, da ihre unmittelbare Körperkraft nicht überragend ist. Noch dazu fehlt es ihr an Gewicht, dass sie noch zusätzlich einsetzen könnte, wodurch schwere, bzw. schwerere Personen in dem Punkt ihr gegenüber stets einen Vorteil besitzen, wenn sie die Möglichkeit haben, diesen Vorteil auszunutzen und zeitgleich unterbinden können, dass Reiko die Kraft des anderen nutzt oder eben ihren Nachteil durch ihre Geschwindigkeit wieder ausgleicht. Erstaunlicher Weise scheint ihres Tragkraft dadurch nicht übermäßig beeinträchtigt, solange sie das Gewicht möglichst nah zum Körperzentrum trägt. Dadurch ist sie in der Lage, einige ihrer Schwertkameraden über eine kurze Strecke Huckepack zutragen, allerdings weder besonders lang, noch in bemerkenswertem Tempo und auch nur, wenn sie nicht gerade dieselbe Figur besitzen wie ihr Schwager, heißt, nicht wirklich ein Gewicht im dreistelligen Bereich vorzuweisen haben.

INVENTAR:
Linke Hüfte
· Katana „Haineko“ *
· Wakizashi Nr. 1

Rechte Hüfte
· Wakizashi Nr. 2
· Tanto

Dekolleté
· Kaiken
Im Obi, hinter der Schleife (wenn auch nicht immer)
· Tessen

Hauptsächlich auf Missionen vertreten, in abwechselnder Ausführung || Auf dem Rücken getragen, ansonsten in Schriftrolle versiegelt
· Tachi
· Pfeil & Bogen

Auf Höhe des Kreuzes, über der Tasche
· Kaiken Nr. 2

Breitere Tasche auf Kreuz/Gesaßhöhe
· 2 x Schriftrolle
· Portemonnaie (sonst in einer Tasche vom Kimonooberteil)
· Schwertpflegeset
· 3 kleine Snackpackungen
· Packung Pferdeleckerlis
· Ersthilfe-Set
· kleine Haarbürste mit Spiegel
· Karte / Kompass

Schriftrolle Nr. 1
· Ersatz-Tanto (2)
· Ersatz-Kaiken (2)
· (wenn nicht getragen) Tachi
· (wenn nicht getragen) Pfeil & Bogen
· Utensilien für Bogenpflege
· Notmaterialien für Pfeilherstellung

Schriftrolle Nr. 2
· Zelt / Schlafsack
· 1 Liter Wasserflaschen
· Ein halbes Dutzend Sakeflaschen + mehrere Trinkschälchen
· Haltbare Nahrung / Gewürze
· Ersatzkleidung (Mehr als eigentlich nötig)
· Das ein oder andere Buch
· Seife / Handcreme / Bodylotion
· Kochtopf + Kochutensilien (Löffel & Co)
· Hochprozentige, kleine Alkoholflaschen (man muss ja immer eine Möglichkeit zur rabiaten Desinfizierung haben..~)
· Große Bürste / Haarbänder/-gummis
· Maniküre-Set

* Sie besitzt das Daicho ihres Vaters, zu dem sein Katana „Raika“ zählt. Reiko benutzt das Daicho normal nicht im Kampf, pflegt es dafür allerdings umso intensiver und nutzt es manchmal zum Training, damit die Klingen nicht „einrosten“. Auch übt sie mit dem anderen Katana oftmals den Kampf mit zwei Katana, der ein wenig anders zu führen ist, als mit zwei Wakizashi. Es ist schon vorgekommen, dass sie das Daicho versiegelt auf Missionen mitgenommen hat, bei denen sie wusste, dass sie schwierig werden und letztendlich die Klingen benutzt hat, zumal „Raika“, ähnlich wie ein Dotanuki, schwerer ist als ein gewöhnliches Katana und somit mehr Durchschlagskraft besitzt.
Reiko besitzt besitzt allerdings noch ein eigenes Dotanuki, „Mikazuki“, das allerdings fast ausschließlich zu Trainingszwecken verwendet wird, da es schwerer als ein normales Katana -und als „Raika“- ist und sich damit eher die Muskulatur trainieren lässt, sowie die Geschwindigkeit, insbesondere mit leichteren Waffen erhöht.

SONDERTRAINING:
Man könnte an diesem Punkt möglicher Weise noch einmal ihre erhöhte, ebenso wie angeborene Gelenkigkeit erwähnen, auch wenn man sich darüber streiten kann, ob es dem Begriff „Sondertraining“ tatsächlich gerecht wird. Zieht man jedoch in Betracht, dass sie viel auf eben diesem potentiellen Vorteil ihrerseits aufbaut, und regelmäßig in diese Richtung gehend trainiert, sieht die Sache durchaus schon anders aus.
Ein Sondertraining, das diesen Namen schon viel eher verdient, ist jedoch die Verwendung des Naturchakras, das sie einst erlernt hat. Nicht, weil sie unbedingt den Ninja nacheifern wollen würde, sondern vielmehr, um gegen sie etwas in der Hand zu haben, sollte ihr normales Training nicht ausreichen. Abgesehen von der Tatsache, dass sie der Meinung ist, dass ein Training mehr auch nicht schaden kann.

Biographie


DATENBANK:
0 Jahre – Geburt in Tetsu no Mura
3 Jahre – Geburt Mai || Zaghafte Trainingsannäherung
4 Jahre – Beförderung Rens zum General
5 -6 Jahre – Beginn Reittraining
6- 9/10 Jahre – Ausbildung in Lesen, Schreiben, Rechnen || Allgemeines Grundtraining / Grundlagen der Samurai Kampfweise
12 Jahre – Übergabe in Trainingsobhut Hajimes || Ernennung zur Anwärterin
12-16 Jahre – Weiterführendes, intensives Training unter Leitung Hajimes
17 Jahre – Ernennung zur Soldatin
23 Jahre – Geburt Amayas || Hochzeit Mai & Keiichi
24 Jahre – Ernennung zur Truppenführerin || Kennenlernen Gins || 'Krönung' zur Patentante Amayas
25 Jahre – Tod Rens mit anschließender Tiefphase Reikos || Auszug Reikos & Einzug bei Hajime || Erhalt des Daichos ihres Vaters
26 – 29 Jahre – Absolvierung Sondertraining
26 Jahre – Aufnahme Shins als Zieh-/Adoptivsohn
27 Jahre – Beginn Partnerschaft mit Gin || Beginn Ausbildung Shins bei Hajime
30 Jahre – Ernennung zu General
31 Jahre – Abschluss Training Shins
32 Jahre – Verlobung mit Gin || Auszug bei Hajime, Zusammenziehen mit Gin (&' Shin)
35 Jahre – Entlobung & Auszug von/bei Gin || Temporäres Wohnen bei Mai & Co || Einzug bei Haime die Zweite (mit Shin im Gepäck. Armesdier.)
36 Jahre – RPG-Start



ZIEL:
Da ihr letztes Ziel -die Ernennung zum General- seit einigen Jahren eingetreten ist, verfolgt sie derzeit noch kein spezifischeres Ziel, außer, insbesondere ihre Familie vor Schaden von Außen zu bewahren. Allerdings muss man ihr langjähriges, jedoch 'nebensächlicheres' Ziel, das Geheimnis um Shins Herkunft und Vergangenheit zu lösen, noch erwähnen. Damit verbunden ist auch das Bestreben, ihn aus möglichen Schwierigkeiten herauszuhalten, die sich möglicher Weise aufgrund seiner Veranlagung entwickeln könnten.

MULTI ACCOUNT: -

SCHREIBPROBE:
„Wusste ich doch, dass ich dich hier finde, Reiko.“ Die urplötzlich erklingende Stimme ließ sie Angesprochene leicht zusammenzucken, und damit beinahe von ihrer tierischen Unterlage herunterrutschen, da auch diese sich bei der Stimme bewegte. Mit einem leisen Ächzen fing sich die Rotblondine wieder und richtete sich auf ihrer tierischen Unterlage auf, die -wie hätte es auch anders sein sollen- ihr Pferdeschatz Hana war. Sie hatte sich, aufgrund fehlender Beschäftigung, auf den warmen, bequemen Rücken ihrer Stute geschwungen und sich letztendlich rücklings darauf gelegt, um kurze Zeit später einzudösen. Hana hatte dies nicht weiter gestört; es gab immerhin viele grüne, saftige Grashalme, die viel eher ihrer Aufmerksamkeit bedurften, als ihre Besitzerin, Reiterin und Freundin – ganz davon abgesehen, dass dies schon gar nicht für das Paar etwas neues war. Reiko unterdrückte ein Gähnen und ihren Missmut darüber, aus ihrem schönen Nickerchen aufgeschreckt zu werden und fasste den Störenfried ins Auge. Es war ihr Schwippschwager Naoki, der dort am Zaun lehnte und sein Lächeln mal wieder spazieren führte. Auch ohne ihr Zutun bewegte sich Hana auf ihn zu, um ihn mit einem freundlichen Schnauben zu begrüßen und auf ihre Weise um Streicheleinheiten zu beten, auf die sie nicht lange warten musste.
„Ich schätze, du kennst mich mittlerweile ziemlich gut.“, war die belustigte Antwort, die, wenn man die lange Bekanntschaft der beiden in Betracht zog, auch einen spöttischen Hauch vorzuweisen hatte. Kurz darauf zogen sich die Brauen der Generalsdame leicht zusammen. „Ist etwas passiert?“ Ein gelassenes Kopfschütteln war die erste Antwort, die sie auf ihre Frage erhielt, während der Blonde Hana leicht gegen ihre Nüstern stupste. „Mai schickt mich, um dich zu holen. Sie fürchtet, dein kleiner Shin wird unsere kleine Prinzessin noch fressen, wenn sie so weiter macht.“ Auf das Seufzen Reikos nickte er zustimmend, als hätte sie tatsächlich gesprochen. „Du kennst die beiden doch. Die Liebe ist wahrlich herzerwärmend, auch wenn sie auf purer Einseitigkeit basiert.“ Reiko schnaubte, während sie sich von dem Rücken Hanas runter rollte. „Ohja, jedes Mal wenn ich die beiden sehe höre ich schon die Kirchenglocken läuten und nehme mir prophylaktisch ein Taschentuch zur Hand. Nein, du bleibst hier, du willst dir das wirklich nicht antun.“ Die letzten Worte waren an ihre Stute gerichtet die, als Reiko sich über den Zaun schwang, Anstalten machte ihr zu Folgen. Wäre das Tier zu menschlicher Mimik fähig gewesen, so hätte es zweifellos eine Schnute gezogen, so aber trottete sie wieder davon, um ihre Aufmerksamkeit wieder den wichtigen Grashalmen zuzuwenden.
Reiko erreichte kurz darauf, zusammen mit Naoki das Haus ihrer Schwester und Schwagers und entdeckte Mai, Amaya und Shin im Garten. Auch, wenn sie das Gesagte nicht verstehen konnte, war doch deutlich klar, dass Amaya Shin -wieder einmal- verfolgte und allem Anschein nach ihm entweder ihren Umgang mit der Naginata demonstrieren wollte, oder aber ihn dazu nötigen, ihr beim Training zu helfen. Der scharfe, wenngleich vielsagende und hilfesuchende Blick Shins, der sich kurz darauf auf sie richtete, half ihr jedoch keineswegs, das ohnehin schon aufkochende Lachen zu unterdrücken. Viel eher brach sie in höchst amüsiertes Gelächter aus, wodurch auch erst Amaya und Mai auf sie aufmerksam wurden. Die kleine Rothaarige ließ davon ab, Shin auf allen möglichen Ebenen zu bedrängen und galoppierte geradewegs auf ihre Tante zu. „Tante, Tante! Shin ist wieder böse zu mir – er hat gesagt, dass mein Umgang mit der Naginata im echten Kampf keinen Pfifferling wert ist. Aber er will mir beim Training auch nicht helfen!“ Entrüstet bließ sie die Backen auf und hatte, wie immer, wenn sie aufgebracht war, einen unterschwellig befehlsheischenden Ton. Reiko grinste amüsiert und warf Shin, der sich bedächtig näherte, einen belustigten Blick zu, der daraufhin nur mit den Schultern zuckte. „Ich habe ihr lediglich die Wahrheit gesagt. Dazu gehört auch, dass ich keine Zeit habe, mich mit dem Anfängertraining kleiner Kinder zu beschäftigen.“, waren seine ruhigen, wenn auch eher unfreundlichen Worte. Bevor die Jüngste zu einer beleidigten Antwort ansetzen konnte, beugte Reiko sich runter und zog ihre Nichte an sich, wobei sie darauf achtete, dass sie keine Bekanntschaft mit der Klinge der Naginata machte. Seitens Amaya kam ein entrüstetes Quietschen -immerhin bestand Erstickungsgefahr-, wovon Reiko sich jedoch keineswegs beirren ließ. „Du musst Shinjuro verzeihen; er kennt noch immer nicht den richtigen Umgang mit kleinen Ladies. Abgesehen davon hat er tatsächlich die Wahrheit gesagt – er hat derzeit keine Zeit, da er mir versprochen hat, die Ställe der Samurai in Augenschein zu nehmen.“ Das war glatt gelogen, hatte Shin doch nichts derartiges versprochen, geschweige denn sie das derzeit wirklich vor, dennoch übte sich ihr Ziehsohn in klugem wie eleganten Schweigen. „Aber als Ausgleich kann ich dir sagen, dass Naoki versprochen hat, sich in dem Punkt heute mit dir zu beschäftigen.“ Der Blonde, der offensichtlich in mentaler Trägheit versunken war, hob daraufhin verwundert die Augenbrauen. „Hab ich das?“, fragte er, und blinzelte milde überrascht. Die Generalin warf ihm ein zuckersüßes Lächeln zu, während ihr Blick steinern war. „Er hat außerdem versprochen, mit dir hinterher essen zu gehen, wenn du dich gut benommen hast. Auch, wenn er, genau wie ich, der Meinung ist, dass du bei deinem Wissensstand gar keinen zweiten Lehrer brauchst.“ Reiko ließ ihre Nichte wieder los, wodurch sie der Gefahr des Erstickens erfolgreich entkommen war, und lächelte ihr ins Gesicht. Ihre Worte erreichten in Etwa das, was sie erwartet hatte; ein freudiges Lächeln bildete sich auf den Zügen Amayas, während sie ihrem Onkel einen glücklichen Blick zuwarf. Naoki seufzte schicksalsergeben -er wusste gut genug, dass es sinnlos war, jetzt noch Wiederworte zu geben-, nahm Amaya bei der Hand und verschwand mit ihr Richtung Übungsplatz. Reiko nickte zufrieden, ehe sie auch Shin ein süßliches Lächeln schenkte, was ihn leicht zusammenfahren ließ, immerhin konnte eine böse Überraschung nahe sein. „So, mein kleiner Shin, wir wollen dann auch mal gehen. Immerhin gibt es noch viel zu tun.“ Mit einem Lächeln und einer kleinen Verbeugung für ihre kleine Schwester hakte sich Reiko bei ihrem Ziehsohn unter und schleifte ihn mit sich, wobei sie sein Gemotze bezüglich ihrer Bezeichnung geflissentlich ignorierte – es machte ihr ohnehin zu viel Spaß, ihn in diesem Punkt immer wieder zu necken. [...]

Codewort richtig - Edit by Azumi


Zuletzt von Koyama Reiko am So Mai 04, 2014 6:04 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Senju Azumi
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BeitragThema: Re: [EA][Koyama Reiko][General || Tetsu no Mura]   So Mai 04, 2014 3:00 pm

Soso ~ Da wollen wir mal :3

Erstmal ein riesen Lob, denn das ist eine wunderschön geschriebene Bewerbung und du machst mich total glücklich, dass du in Eigenregie so viel recherchiert hast und korrekt über Samurai schreibst. Alternativ bewundere ich dich für dein von Haus aus gegebenes Wissen, je nachdem :'D

Ich hab tatsächlich keinen wirklichen Kritikpunkt.
Ich würde dich aber bitten, da ich meine, dass ich das öfter rausgelesen habe, die Körperkraft in den Schwächen zu erwähnen. Wenn das nicht direkt deine Intention war, würde mir nämlich noch eine Schwäche fehlen, aber wenn dir das passt, müsstest du einfach nur das hinzufügen und mein Angenommen ist dir sicher :3
Freu mich drauf mit Reiko zu schreiben!

Wenn du irgendwie Probleme oder Fragen hast, weißt du ja, wo du mich erreichst Smile

Liebste Grüße ~

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Goose:
 
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BeitragThema: Re: [EA][Koyama Reiko][General || Tetsu no Mura]   So Mai 04, 2014 6:08 pm

Nochmal danke für das Lob, da ist man gleich froh darüber, sich etwas mehr Zeit dafür genommen zu haben ^o^

Und nach Rücksprache haben die Schwächen dann einen Kameraden mehr vorzuweisen. ^_^
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Senju Azumi
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BeitragThema: Re: [EA][Koyama Reiko][General || Tetsu no Mura]   So Mai 04, 2014 6:13 pm

Angenommen zum Ersten!

Dann mach ich mal Platz für meine Kolleginnen :3

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BeitragThema: Re: [EA][Koyama Reiko][General || Tetsu no Mura]   So Mai 04, 2014 10:24 pm

*tritt dann mal auf den Plan*

Guten Abend, hübsche Frau öfter hier? (;
Wie auch immer. Ich muss auch sagen, dass ich nichts mehr gefunden habe und es war wirklich sehr schön, diese Bewerbung zu lesen. Reiko ist wahrlich ein schöner Charakter und ich freue mich schon ziemlich doll' sie im Inplay erleben zu dürfen.

Angenommen zum zweiten. Auf das du uns lange erhalten bleibst. (:

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