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 Aussichtsplattform an der Schlucht

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BeitragThema: Aussichtsplattform an der Schlucht   So Okt 27, 2013 5:12 pm


Aussichtsplattform an der Schlucht


So wie die Stadt in einer Schlucht liegt, geschützt vor vielen Sandstürmen, musste ja irgendwann jemand auf die Idee kommen, diese einmahlige Aussicht touristisch auszuschlachten. Dieser jemand wurde Betreiber der aufwendig konstruierten Aussichtsplattformen oberhalb der Schlucht. Diese sind vor allem für Besucher, im Angriffsfalle aber auch zur Verteidigung nutzbar. Bei Sandstürmen sind die Plattformen, auf denen sich einige Einheimische mit kleinen Ständen Geld verdienen, ausnahmslos geschlossen.


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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   Do Mai 29, 2014 3:32 am

Kv: Soras Familienheim


Hand in Hand waren die beiden durch die Straßen gelaufen, die mittlerweile wieder belebter waren. Die Sonne war am Untergehen, tauchte die sandige Heimat in sanftes rot und nahm gleichzeitig an Hitze ab. Perfekt für die Bewohner Sunagakures, die sich nun wieder auf den Straßen tummelten.
Durch die Menschenmassen drückten sich Azumi und Sora, wichen den Körpern geschickt aus und bahnten sich damit den Weg zu dem Ziel, was der Blauhaarige auserkoren hatte.
Er liebte diesen Platz.
Die Freiheit, die die Himmelsnähe mit sich brachte, der wahnsinnige Ausblick, der selbst weit über die Hausdächer und Mauern hinaus ging und einen freien Blick auf die Wüste ließ - all das war es, was diesen Ort zu etwas Besonderem machte.
Dass ihnen auf ihrem Weg zum Ziel einige seltsame Blicke geschenkt wurden, bemerkte der Uzumaki kaum. Alles rauschte an ihm vorbei wie ein Film in dem nur er und die Grünhaarige die Hauptrolle spielten. Alles andere um ihn herum blendete er gänzlich aus und schon während er die Stufen zu der Ausichtsplattform erklomm, sah sich der blaue Schopf immer wieder zu dem gleichermaßen Grünen um. Wann immer er dies tat, kam es ihm so vor, als wurde sein Grinsen nur breiter, seine Freude nur noch größer und die Vorfreude auf den - eigentlich bekannten - Ausblick tat es seinen Gefühlen nach. Für den Moment konnte er kaum glücklicher sein und wirklich wissen, warum dies so war, tat er nicht.
Als aus dem kleinen Aufzug hinaustrat, hielt er noch immer diese Hand und ganz Gentleman - oder Hero - half er seiner besten Freundin die letzten paar Hürden auch noch zu nehmen, ehe er sie laut lachend an die Rehling zog, die um die kleine Plattform erreichtet worden war, sich neben sie stellte und weiterhin keine Anstalten machte, diese Hand loszulassen. Stattdessen stützte sich Sora mit seinem freien Arm ab, starrte bald darauf nur noch in die Ferne.
Es war schön.
Der Sonnenaufgang, die Hand in seiner, seine Freundin - alles war schön. Selbst dieses flattrige Gefühl in seinem Magen war schön. „Weißt du…“, begann er irgendwann, als sie schon eine Weile still beieinander gestanden hatten, „Ich hab‘ all‘ das schon so häufig gesehen, aber noch nie war es so…außergewöhnlich wie heute.“
Langsam wandte er sich ihr wieder zu, drehte den Kopf so, dass der Uzumaki Azumi beobachten konnte und wahrlich; er wollte die Reaktion hören, sie sehen. Er hoffte auf ein Lachen, oder zumindest irgendwas, was ihn seine Worte nicht bereuen lassen würden.

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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   Do Mai 29, 2014 11:56 am

Kv: Soras Häuschen

Azumi ließ sich, statt nachzudenken, schlichtweg treiben und hinter Sora herziehen. Sie wollte nicht darüber nachdenken, warum er das tat, das könnte sie später noch genug tun. Stattdessen sah sie ihm hinterher, nahm aber genauso ihre Umgebung auf. Die Menschen, durch die sie sich jetzt am Abend teilweise zwängen mussten, auch die, die ihnen seltsame Blicke zuwarfen. Warum sie das taten, konnte sie nicht sagen. Waren sie erbost, weil sie angerammelt worden waren, obwohl das nichts Neues war, wenn man durch die Innenstadt lief und die Hitze des Tages abkühlte? Vielleicht erkannten sie auch Sora und sahen ihn seltsam an, weil er eben war, was er war: Jinchûriki des Ichibi und einigen von ihnen wohl durchaus bekannt. Wäre dem so, würde das in der jungen Senju eine gewisse Abneigung auslösen, denn sie war immer in dem Gedanken erzogen worden, dass Jinchûriki genauso Menschen waren, wie jeder andere und dass sie Großes vollbringen konnten.
Ihr kam nicht in den Sinn, dass sie vielleicht dumm schauten, weil die beiden Jugendlichen, bald jungen Erwachsenen sich an den Händen hielten und eher so töricht wie Kinder lächelten, ja dass beinahe offensichtlich war, dass die beiden eher nur mit sich beschäftigt waren. Durch diese Gedankengänge war der Weg nicht all zu lang, letztendlich war aber ohnehin alles vergessen, als sie im Sonnenuntergang aus dem Fahrstuhl stiegen, der die Plattform mit dem Boden verband. Ohne ihn loszulassen lief die Grünhaarige Sora nach, hin zu dem Geländer, das Leute vor dem Herunterfallen schützen sollte. Er stützte sich mit einem Arm darauf ab und wandte seinen Blick der Stadt zu, während Azumi nicht anders konnte, als ihn die ganze Zeit über forschend zu betrachten. Sie fragte sich ehrlich, was gerade los war.
Ihr war nicht bewusst, dass sie genauso seltsam drauf war, vielleicht nicht so stark äußerlich, aber innerlich eben doch ganz von ihm eingenommen. Zufrieden drückte sie seine Hand etwas fester, spürte die späte Wärme der Sonne auf der Haut und wollte, als er begann zu sprechen, ihren Kopf an seine Schulter lehnen. Dass der Uzumaki sie aber lieber anschauen wollte, wusste sie ja nicht... Wer konnt das schon riechen? Nach einem dumpfen Geräusch zweier aneinanderklopfender Köpfe zog Azumi kurz die Luft ein und kniff ein Auge zusammen, während ihre freie Hand sich augenblicklich auf den Ort des Zusammenstoßes an ihrer kleinen Birne drückte. "T-tut mir leid...", nuschelte sie, spürte, wie ihre Wangen heiß wurden. "Es ist wirklich schön, ja..." Es tat ihr wirklich leid und ihr Versuch, seine Nähe zu suchen, wurde ihr urplötzlich peinlich, auch wenn sie momentan beide so seltsam drauf waren.
Das Alles fühlte sich gerade stark nach Veränderung an und verunsicherte sie etwas.
Trotzdem verzogen sich ihre Lippen zu einem peinlich berührten Lächeln, bevor sie es schaffte, ihren besten Freund wieder anzusehen. "Ich... bin manchmal echt bescheuert..."

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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   So Jun 01, 2014 7:04 pm


Es hätte nicht unromantischer sein können; sie stießen sich die Köpfe aneinander und fast wie zur Bestätigung ertönte ein unschönes, dumpfes Geräusch. Sie waren wirklich ungeschickt und Sora hatte nicht einmal darauf geachtet, dass die Senju versucht hatte, ihren Kopf auf seine Schulter zu legen. Seine Gefühle hatten ihn wahrscheinlich so übermannt, dass der Blauhaarige keineswegs auf seinen Augenwinkel geachtet hatte und so schien es irgendwo seine Schuld gewesen zu sein, dass sie zusammengestoßen waren.
Er war so ein Tollpatsch.
Kurz blieb ihm die Kinnlage offen stehen, da er nicht wirklich wusste was er sagen sollte. Stattdessen starrten die blauen Kullern perplex auf Azumi herunter, die sich gerade - schon wieder - entschuldigte und damit offenbar die Schuld auf ihre Seite zog. „Seltsam.“, dachte er dabei und lauschte ihren Worten weiterhin. Normalerweise hätte er jetzt mit einem spielerischen, aber kessen Spruch gerechnet, von denen seine beste Freundin so manche auf Lager hatte und mit denen sie ihn nicht selten auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Doch gerade machte sie auf ihn einen wesentlich unsicheren Eindruck, der ihn innerlich besorgte.
Irgendwas an der Sache war nicht normal.
Sein Blick glitt zu ihren Händen, die in Zweisamkeit zusammengeschlungen ineinander lagen und plötzlich erinnerte er sich an seine Kindheit zurück - an seine schwierige Akademiezeit, die er mit diesem Mädchen verbracht hatte, dass nun seine Hand hielt.
„Ich...-“, begann er und hatte noch immer den Blick gesenkt. Was sollte er sagen? Es fühlte sich so richtig an, wenn sich ihre Haut berührte und das, obwohl es nur ihre Hände waren. Kurz fuhr er sich mit der freien Hand durch die Haare, wirkte deutlich verunsicherter als noch zuvor, ehe seine Hand in seinem Nacken ruhen blieb.
Noch immer fand er nicht die richtigen Worte und in seinem Kopf herrschte gerade gähnende Leere, während irgendwelche Insekten in seiner Magengegend eine irre große Party feierten - zumindest fühlte es sich so an. „Das mir irgendwann mal die Worte fehlen würden…- echt dämlich.“, murmelte der Uzumaki um die Stille zu überbrücken, die ein gewisses Unbehagen in ihm auslöste. Verzweifelt suchte er mittlerweile nach einem Gesprächsthema, blickte zurück in die grünen, ungewöhnlichen Augen der Senju und schüttelte irgendwann den Kopf.
Das war doch alles dämlich. Er war dämlich, er führte sich dämlich auf und zwar so dämlich, dass er nicht mal mehr wusste, was er zu einem Menschen sagen sollte, den er eigentlich sein ganzes Leben lang schon kannte. „ARGH!“, laut trat er mit seinem Fuß gegen einen der Metallstäbe und bereute dies im nächsten Augenblick sofort. Er war ein Mann, fast volljährig, hatte schon so einige Prüfungen überstanden, aber wehe er stieß sich seine Zehen an.
Seine Miene verdunkelte sich, er senkte den Kopf soweit, dass seine Haare den Blick in seine Augen verschleierten, in denen sich kleine Tränchen - männliche Tränen - bildeten und er Mühe hatte, nicht laut los zu heulen. Seine Kiefer malten außerdem aufeinander, der Griff um Azumis Hand verfestigte sich, ehe er den Schmerz, der durch seinen Körper fuhr nicht mehr aushielt und sich wie ein trotziges Kind auf den Boden warf und wimmernd seinen Fuß mit der noch immer freien Hand hielt, während die andere weiterhin nicht von Azumis Pfote abließ. „Es tut weh, es tut weh, es tuuuuut weeeh, verdammt!“, hörte man ihn jammern und passend dazu, wog sich der Uzumaki dazu im Tackt, wippte leicht von hinten nach vorne. Es war einfach ein göttliches Bild und immerhin hatte er es geschafft diese seltsame Stille zwischen ihnen zu durchbrechen - nicht ganz, wie er sich das vorgestellt hatte, aber zumindest konnte er nun jammern. Es hatte zumindest einen gewissen Unterhaltungswert.

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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   So Jun 01, 2014 9:04 pm

Der stechende Schmerz am Kopf ließ letztendlich doch schneller wieder nach, als man meistens denken mochte, wenn man sich den Kopf gerade angestoßen hatte. Es wunderte sie etwas, dass Sora das nicht merkte, aber womöglich war er es einfach viel zu sehr gewohnt, sich ständig und überall etwas tollpatschig den Schädel einzurammeln. Doch anstatt darüber Witze zu machen, hielt sie weiter schweigend seine Hand und genoss ein wenig die Ruhe, auch wenn es ihr eben noch unagenehm gewesen war. Irgendwie war sie ständig hin und hergerissen zwischen Scham und dem Verlangen nach seiner Nähe zu suchen, obwohl sie das sonst nie tat. Seufzend bließ sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und sah Sora wieder an, der begann vor sich her zu stammeln und offenbar nach Worten suchte.
Sie lachte über seine Aussage und schüttelte den Kopf. "Das würde mir sowieso keiner glauben, egal, wem ich es erzähle", antwortete die Grünhaarige, während sie ihre Zunge neckend herausstreckte und sich ihre Scham schlichtweg verkniff. Wenn sie sich auf ihn konzentrierte, dann konnte sie das wohl hinten anstellen. Ihn schien es weit mehr zu stören, dass er nichts sagen konnte, als sie selbst, denn er trat mit einem lauten Ausruf gegen das Geländer, was sie unwillkürlich nach Luft schnappen und ihn besorgt ansehen ließ. Einige Sekunden wirkte es so, als habe er davon nichts gemerkt, doch recht schnell ließ der Jinchûriki sich auf den eigenen Hosenboden fallen und jammerte über die Schmerzen im Zeh. Azumi konnte trotz Sorge nicht anders, als kurz laut los zu lachen und doch seine Hand nicht loszulassen. Recht schnell versuchte sie, sich wieder zu fangen und leise zu sein.
"Alles in Ordnung bei dir? Hast du dir schlimm weh getan?", fragte sie, immer noch etwas prustend und mit Belustigung in der Stimme. Hatte er das nur getan, wei er so sprachlos ihre Hände angestarrt hatte? Ihre Augen blickte unwillkürlich in seine, die immer noch feucht waren und den Schmerz ausdrückten, den sein Zeh verspürte. Das war... süß. Sie hatte ihn nie wirklich so gesehen. Dass er sich groß Gedanken darum machte, was er tat, warum er etwas tat und schon garnicht, dass ihm etwas peinlich war, was er vor ihr tat, denn er tat wirklich viele dumme Dinge. Jeden Tag. Zu jeder Zeit. Ohne groß nachzudenke ließ Azumi sich auf ihren Knien nieder, sodass sie neben Sora auf ihren eigenen Füßen saß und wieder auf Augenhöhe. Seine Hand legte sie auf ihrem Schoß ab und löste sich sanft aus dem Griff um ihre, bevor sie nach seiner anderen Hand griff und sie von seinem Fuß schob. "Lass uns mal schauen, ob du dir 'was kaputt gemacht hast, Blödi", bat sie ihn lächelnd und immer noch belustigt, aber durchaus ernst gemeint. Wenn er sich jetzt einen Zeh gebrochen hatte, musste sie ihn ja irgendwie wieder hier wegbringen.
Schweigend schob sie also seine Hand davon, zog ihm den Schuh aus und musterte seinen Fuß, versuchte vorsichtig seine Zehen zu bewegen und zu ertasten, ob alles noch ganz war, während sie darauf hörte, ob er Schmerzenslaute von sich gab. Nach einigen Versuchen sah sie wieder in die blauen Augen und lächelte mitleidig. "Warum trittst du auch gegen das Geländer, huh? Du musst dir doch denken können, dass das wehtut, du Held. Möchtest du nach Hause? Oder ins Krankenhaus, damit sich das jemand anschaut?" Ihre Stimme klang mittlerweile deutlich einfühlsamer, auch wenn sie ihn immer noch neckte und keineswegs böse auf ihn war. Trotzdem griff ihre Hand unwillkürlich wieder nach seiner, die in ihrem Schoß ihren Platz gefunden hatte, um vorsichtig darüber zu streichen und ihn zu beruhigen, vielleicht von den Schmerzen abzulenken, denn wenn sie ehrlich war, wusste sie, dass Zehenschmerzen schlimm waren.

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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   So Jun 01, 2014 10:15 pm


Natürlich; sie lachte. Wie hätte es auch anders sein können bei seiner dämlichen Aktion, die er soeben gebracht hatte. Wer trat auch einfach auf Metall ein, wenn man nicht musste? Definitiv Sora, wenn er mit Worten rang und nicht wusste, was er sagen sollte, dabei aber so seltsame Gefühle verspürte, die ihn doch irgendwie zwangen, etwas zu sagen und er sich dadurch in eine Ecke gedrängt fühlte.
Ganz der Held eben.
Noch immer seinen Fuß haltend, der im Übrigen noch beschuht war, blickte er missbilligend zu der Senju auf, die noch immer ziemlich belustigt wirkte. Klasse. War er also mal wieder die Lachnummer anstelle des gewollten Helden. Schmollend schob der Junge seine Unterlippe vor und auf seine Stirn trat eine Falte, während seine Augenbrauen eine klare Linie bildeten und verdeutlichten, dass er eindeutig die beleidigte Leberwurst spielte. Fehlten nur noch die verschränkten Arme vor der Brust, was jedoch gerade nicht möglich war.
Die eine Hand klammerte sich noch immer um seine Schuhkappe und seine andere hielt noch immer die von Azumi. Diese bückte sich zu ihm herunter, löste ihre Hand aus seiner und schob gleichzeitig die andere an seinem Schuh beiseite. „So schlimm is‘ es gar nicht.“, murmelte er, schaute irgendwo gen Himmel um den Blick auf seine Verletzung zu vermeiden.
Mittlerweile hatte seine Freundin seinen Schuh entfernt und testete seine Zehen nach Schmerzempfindlichkeit ab. Das einzige, was der Junge jedoch empfand war ein kitzelndes Gefühl, während der Schmerz von eben ausblieb. Wahrscheinlich hatte er doch nicht allzu hart gegen die Stange getreten und sich glücklicherweise nicht groß verletzt. Dennoch musste er leise anfangen zu kichern, was deutlich komisch aussah, da er versuchte gleichzeitig das wehleidige Gesicht aufrecht zu erhalten.
„Oh maaaaaaan, Azumiii-chan~“, rief er irgendwann aus, prustete auch leise los, „Wenn du mich wegen Lachen in’s Krankenhaus schicken willst, nur zu, aber ansonsten fehlt meinen Zehen nichts…- glaub ich.“ Schnell befreite Sora seinen Fuß aus dem Griff seiner Freundin und setzte sich zu voller Größe auf, ehe er langsam an den Rand der Aussichtsplattform heranrutschte und wieder auf die Stadt hinunterblickte. „Ich wollte über irgendwas reden. Es hat mich genervt, dass ich kein Wort herausgebracht hab. War irgendwie gezwungen…ich weiß auch nicht.“
Erneut suchte seine Hand nach der von Azumi, die mittlerweile seitlich von ihm hockte. Sein Blick wurde weicher, hatte etwas anderes wehleidiges in sich. „Wir haben damals öfter Händchengehalten nicht wahr? Du hast mich immer hinter dir hergezogen, als ich mich irgendwo gestoßen habe…ich bin wirklich ein totaler Tollpatsch.“ Er sprach Sunagakure an, betrachtete, wie die Stadt langsam weiter in Rot getaucht wurde und lehnte mit seiner Stirn gegen die Stange, gegen die er noch zuvor getreten hatte.

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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   Sa Jun 07, 2014 1:51 am

Azumi musterte Sora recht genau und wunderte sich leicht, dass er sein Gesicht so seltsam verzog, während sie seine Zehen auf deren Funktionstüchtigkeit testete. Es schien irgendwie, als könnte er sich nicht entscheiden, ob er weinen oder lachen wollte und das verwirrte sie zunehmend. War es wohl doch nicht so schlimm, wie es zuerst schien, als er geweint hatte, wie ein Mädchen es... eben nicht tun würde? Bei dem Gedanken schlich sich ein belustigtes Lächeln auf die Züge der Grünhaarigen und sie musterte Sora, der anfing zu kichern. "Du bist also immer noch so kitzelig an den Füßen", stellte sie leise fest, während er erklärte, dass sie ihn nicht ins Krankenhaus zu bringen brauchte, weil seinen Zehen nicht wirklich irgendetwas fehlte. Eigentlich wollte sie sich vergewissern, aber sie konnte sich auch nicht vorstellen, dass er sie anlog. Welchen Grund hätte er schon dazu? Und sie war zwar kein Iryônin, aber sie ging davon aus, dass der Uzumaki nicht lachen würde, wäre eine seiner Zehen gebrochen und sie spielte daran herum.
Eher würde er das halbe Dorf zusammenschreien.
Schweigend hörte die kleine Senju ihrem besten Freund aber bei seiner Erklärung für sein Verhalten zu. Er wollte über irgendetwas reden? Sie legte den Kopf leicht schief, folgte seinem Blick auf das mittlerweile von kleinen Lichtern erleuchtete Dorf. Sie mochte es, wenn die Dunkelheit anfing. "Ich glaube, ich verstehe irgendwie, was du meinst... Ich weiß aber auch nicht, warum." Ja sie wusste nicht warum ihr Bauch kribbelte und sie plötzlich in seiner Gegenwart verlegen wurde, wo sie sonst diejenige war, die ihn auf den Boden der Tatsachen zurück holte. Und zwar so hart, dass er mit dem Kinn aufschlug. Ihr Griff um seine Hand wurde etwas fester, als er davon sprach, dass es eine Zeit gab, in der sie das öfter getan hatten. "Damals hat auch niemand danach gefragt, warum wir das tun. Damals waren wir noch mehr Kinder als... äh... Junge und Mädchen?" Die Erklärung klang selbst in ihrem Kopf seltsam, aber vielleicht verstand er, worauf sie hinaus wollte. "Andererseits weiß ich auch nicht, wann ich angefangen habe, mich dafür zu interessieren, was andere von mir und dir denken. Du bist der beste Freund, den man haben kann und wenn ich gerne deine Hand halten würde dann... äh... tue ich das einfach, oder nicht? Was ist schon dabei?" Etwas nervös kaute Azumi sich nach diesen Worten auf der Unterlippe und hoffte, dass das plötzlich wieder präsente kribbelige Gefühl abklingen möge. Sie fühlte sich plötzlich, als wäre sie schrecklich aufgeregt und dabei war garnichts passiert!
Sie hatte doch nur zugegeben, dass sie gern seine Hand hielt.

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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   Do Jun 26, 2014 9:02 pm


Nachdenklich glitt Soras Blick über die Häuser des Dorfes, in denen mittlerweile teilweise das Licht brannte. Diese Lichter gaben dem ganzen Schauplatz etwas lebendiges, etwas, was es am Tage nicht gab. Es war seltsam und auch das Gefühl in seinem Magen wurde von diesem Bild angestachelt. Er fühlte sich, als hätte er gerade irgendwas gewonnen. Fast so, wie an dem Tag an dem er Chûnin wurde nur…nur noch besser.
Die Metallstange, gegen die er mit seiner Stirn lehnte, hatte die Kälte verloren. Das Metall hatte seine Körperwärme aufgenommen. Er merkte es nicht einmal. Auch den Schmerz in seinem Zeh spürte er schon gar nicht mehr. Viel eher ließ er seine Beine baumeln, stieß immer wieder mit den Hacken gegen die Plattform und auf seinen Lippen lag nur dieses selige Grinsen, was mit keinem anderen verglichen werden konnte.
Der Uzumaki war glücklich.
„Was ist schon dabei?“, wiederholte er die Worte Azumis nach einer Weile, nachdem sie ausgeredet hatte. Er hatte darüber nachgedacht. Im Grunde waren sie nur erwachsener geworden, aber viel geändert hatte sich nicht. Azumi war noch immer da, wenn er sie brauchte, noch immer war sie diejenige, die in ihrer Beziehung zu einander irgendwie die Hosen anhatte, auch wenn Sora das nie zugeben würde und noch immer verstand sie jeden blöden Witz, den er riss. So wie jetzt.
Mit einem verschmitzten Grinsen drehte sich der blaue Schopf und Sora guckte mit halb geöffneten Augen über seine Schulter. Im Grunde war ihm erst jetzt klargeworden, was sie gerade zugegeben hatte und das, obwohl sie schon die ganze Zeit über Händchenhielten. „Du hälst also gern meine Hand? Wieso hast du nie was gesagt? Wir hätten das bestimmt einrichten können.“ Ein kurzes Zwinkern kündigte den Scherz dahinter an, ehe er wieder ernster wurde, aber noch immer ein Lächeln auf den Lippen hatte.
„Wahrscheinlich weil wir’s nie ausprobiert haben…- bis jetzt.“, beantwortete er sich selbst die Frage und es war noch immer komisch, dass es sich so richtig anfühlte und dennoch völlig neu war. Es war so, als würde er mit seiner besten Freundin reden und gleichzeitig auch nicht. Es mochte noch so seltsam sein, doch als der Uzumaki in die grünen Augen der Senju blickte, war es ein völlig anderes Gefühl als sonst. Oder war es immer schon dagewesen? Hatte er bloß nicht bemerkt, dass dieses schummrige Gefühl irgendwo in seiner Magengegend vorhanden war?
Mittlerweile war die Sonne fast gänzlich untergegangen, hüllte die Wüste in eine gewisse Dunkelheit. Die Dunkelheit, mit der meist die schlaflosen Nächte kamen, aber heute begrüßte es der Ichibi Jinchûriki ausnahmsweise, dass diese Nacht bisher schlaflos von statten gegangen war.

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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   Fr Aug 01, 2014 11:43 pm

Azumi grinste nurnoch, auch wenn Sora sie neckte und im nächsten Moment seine Frage selbst beantwortete. Er war manchmal unmöglich, aber sie wollte auch keine ernste Antwort geben, war zufrieden damit, die Schultern zu zucken und mit ihm am Rand der Plattformen zu sitzen, um sich Sunagakure in der beginnenden Dunkelheit anzuschauen. Es war ein seltsames Gefühl, dass ihr die Situation gleichzeitig peinlich und so lieb war, dass sie kaum wusste, was sie davon halten sollte. Vielleicht sollte sie öfter ausprobieren, seine Hand zu halten... wenn sie allein waren... oder so. Schweigend genoss sie jedenfalls die Zeit, die sie beide noch hier oben verbrachten, während die Plattformen sich in der Dunkelheit und der Kälte langsam leerten und sie nur hin und wieder lachte, wenn Sora mal wieder etwas Dummes sagte. Oder etwas Witziges. Das war ja nicht immer alles das Gleiche.

~Timeskip~

Eine ganze Weile schien zu vergehen und doch war die Zeit irgendwie zu kurz, bis sie fror und müde gähnte, noch mehr geschafft vom Tag als zuvor. Irgendwann stand sie auf und zog Sora mit sich, um ihn davon zu überzeugen, dass es Zeit war, zu schlafen. Er schlief nicht gerne, das wusste sie, trotzdem musste er es, wenn er weiterleben wollte. So traten sie gemeinsam den Heimweg an und verabschiedeten sich dort, wo sich ihre Wege trennten etwas verklemmt. Letztendlich rang die Grünhaarige sich aber trotzdem dazu durch, ihrem besten Freund um den Hals zu fallen und ihm eine gute Nacht zu wünschen. Sie würden sich ja immerhin bald wiedersehen, immerhin lebten sie im gleichen Dorf und waren beste Freunde und es gab noch so viele Gründe mehr. Darum riss sie sich auch letztendlich los, nicht ohne sich dreimal umzudrehen und zu winken, bevor sie endlich zu Hause ankam und schlafen gehen konnte.

OW: Invade le Kagebüro

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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   So Aug 03, 2014 5:23 pm


Schweigen war Gold. Sagte man das nicht so? Es machte zumindest Sinn für den Uzumaki, der eine ganze Zeit lang nur stumm da saß, seine blauen Kullern teils auf seine Heimat gerichtet, teils immer mal wieder auf die Grünhaarige neben sich. Ob sie es bemerkte, konnte Sora nicht sagen, aber immer wenn er sie aus seinen Augenwinkeln musterte, entdeckte er irgendwas, was ihm gefiel. Die wenigen Locken, die perfekt in ihr grünes Haar passten, ihre Augen, die im Dunkeln fast wie Smaragde glitzerten.
Jedesmal, wenn der Chûnin eins dieser Details erblickte, fragte er sich, wieso er nie zuvor darauf geachtet hatte, gleichzeitig sah er aber auch immer wieder mit einem zufriedenen Schmunzeln zurück auf die Sunagakure-Skyline (Wenn es sowas denn überhaupt gab…).

~Timeskip~

Doch je länger sie einfach nur dasaßen, wahrscheinlich beide in Gedanken schwelgten und dabei die Stille zwischen den beiden genossen, verging die Zeit seltsamerweise wie im Flug. Bald schon nahm die Temperatur der Wüste drastisch ab, während die Lichter der Stadt auch immer weniger wurden. Es war spät und seine Eltern würden sich sicher Sorgen machen, wenn er allzu lange von Daheim entfernt blieb. Sie wussten nicht mal, wo er war. Genauso wenig wie Azumis Eltern wussten, wo…- nun womöglich wusste ihr Vater wo sie war.
Leise seufzte Sora, ehe er gänzlich zu seiner besten Freundin hinüberblickte. Sie wollte wohl gehen und ehe er sich versah, wurde er einfach mitgeschleift. So wie immer irgendwie.  Es hatte sich in der Grün-Blauen-Galaxie der beiden einfach nichts verändern. Über diesen Gedanken musste er blöd grinsen und leicht den Kopfschütteln. Die Grün-Blaue-Galaxie. Was für eine dumme Metapher.
Ow: Kagebüro~

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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   Do Aug 21, 2014 11:59 pm

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Es war und blieb eine der schwersten Aufgaben der Menschheit. Die Suche nach dem Sinn des Lebens. Zu philosophieren brachte Köpfe zum Rauchen, bis daraus neue Autoren, Bücher und Lehren entstanden. Das alles, weil sie einfach irgendwo gewesen waren, etwas beobachteten und sich die abwegigsten Gedanken gemacht hatten. Man sah Schwalbenkinder, die aus dem Nest geworfen wurden, während andere verschont blieb. Da musste natürlich jemand nach dem Warum fragen und einen der freundlichsten Imperative der Menschheit erfinden. Verstand konnte man beleuchten wie man wollte. Bei Tieren blieb es ein Rätsel. In diesem Fall allerdings ebenso. Alles, was man erblickte, war eine normal gewachsene Gestalt, schwarzes Haar, das der Schwerkraft nicht strotzen konnte und ein hochroter Kopf, der zahlreiche Meter hinab in eine Schlucht hing. Die Kniekehlen waren eingehakt in ein Geländer der Aussichtsplattformen, während die Arme verschränkt blieben und der Gesichtsausdruck eisern. Gut, eine Augenbraue zuckte unwirklich, aber das sah ja niemand. Denn wenn jemand Naraku sah, wie er kopfüber kurz vor einem Absturz in der Luft baumelte, holte man nur die Kinder von dem Wahnsinnigen weg, sog besorgt die Luft ein, fiel in Ohnmacht oder schrie um Hilfe, die nicht gewährt wurde, weil er hier schon eine ganze Weile war. Man ließ ihn einfach. Er versicherte, dass er alles unter Kontrolle hatte. Wieso denn auch nicht? Man zweifelte immer an ihm, aber konnte sich doch sicher sein, dass er alles andere als wegen seiner eigenen Dummheit drauf gehen würde. So hing er dort weiter und weiter und brachte sein Blut in Richtungen, die Frauen mitunter bevorzugten. Seine Gedanken drehten sich um die Windströme, die hier bliesen. Narakus Haar ergab sich brav den Schwingungen, während er mitunter sogar leicht mit dem Oberkörper baumelte. Wollte er sich den Verstand auspusten lassen? Vielleicht. Warum er überhaupt hierhin gekommen war, wusste keiner so richtig. Auch er selbst nicht. Verpeilt zu sein lag in seiner abgöttisch lieben Natur. Er tauchte auf und verschwand wieder wie ein Erdmännchen aus seinem Loch. Steckte das Köpfchen überall hin und tanzte durch die Welt. Auch wenn einige sich doch immer fragten, was für einen Sinn seine Handlungen haben sollten. Primär grübelte Naraku darüber, was es heute noch bedeutete ein Shinobi zu sein. Sekundär wollte er jegliche Schwindelfreiheit loswerden und sich bemühen einen klaren Kopf zu behalten, egal in welcher Lage sein Körper sich befand. Also seine Mitte finden. Auch wenn er kopfüber hing.
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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   Fr Aug 22, 2014 12:28 am

Kv: Gewächshaus

Diese Demütigung! Ich hasse ihn! Diesem neugescheite Quacksalber würde ich am liebsten eine Wendeltreppe ins Kreuz treten! So eine Schande! Wenn das wirklich aufgezeichnet wurde, kann ich meinen Leuten nicht mehr in die Augen sehen! Und auch sonst keinem! Ich.hasse.ihn! Durchaus, derart hitzige und stinkwütige Gedanken brausten nur so durch den Kopf des jungen Mannes, welcher paradox gegensätzlich einen ruhigen Gang bewahrte, stur und monoton kühl geradeaus blickte und eine Hand in die Hosentasche geschoben hatte. Dennoch wurde wohl jeder Passant dieser düsteren Aura gewahr, welche der Silberschopf ausstrahlte. Weil er ganz einfach die Nase gehörig voll hatte. Dieser selbstverliebte Tetsu-teme hatte ihn bei einer Aufgabe im Gewächshaus, die nicht einmal Makotos gewesen war, gehörig gedemütigt und nun lief er einfach nur noch. Ohne Ziel. Mit zerschlissenen Kleidern und schmerzendem Rücken. Nur war ihm das egal. Solange er einfach nur geradeaus lief, lies er seine Wut nicht an jemandem aus. Und das war doch gut, nicht? So würde niemand verletzt werden und er würde sich zudem keine Blöße geben. Das er mit seiner Kälte und diesem mörderischen Blick aber genügend Leute von sich abstieß, interessierte ihn kein Bisschen. Warum auch? Die meisten gaben sich doch aus Prinzip nicht mit ihm ab. Was auch seiner Meinung gut so war. Eine nervtötende Unterhaltung war das Letzte was er brauchen konnte.
Wie dem auch sei, nach einiger Lauferei spürte das lange Elend aus dem Hatake Ichizoku, dass er einknicken würde, würde er nicht endlich eine Pause einlegen. Abrupt hielt er inne, bemerkte endlich, wo er sich befand und ließ sich ohne ein Murren auf dem Geländer der Aussichtsplattform nieder.
Anschließend wagte er einen Blick zur Seite, nur um mit hochgezogener Braue festzustellen, dass ein gewisser Jemand so wagemutig war, sich kopfüber an das Geländer zu hängen. Und dieser gewisse Jemand war natürlich auch kein anderer als Naraku-san, bekannt auch als "Sunas ewiger Genin". Dabei war gerade er ein Kollege, wenn auch ein untergebener Kollege, den Makoto ohne wenn und aber zu schätzen gelernt hatte. Auf der einen Seite verstand er zwar nicht, wie man in seinem Alter noch kein Chûnin sein konnte, wenn man doch wie er längst das Zeug dazu hätte, auf der anderen hätte er aber jeglichen Schandmäulern die darüber lästerten einen Nackenschlag verpassen können. Aber schön, es gab Vieles, was der mürrische Hatake nicht an diesem Kerl verstand. Zum Beispiel den Fakt, warum dieser kopfüber hier herum hing. Fragen tat er aber nicht. Lieber blickte er einfach wieder geradeaus und übte gedanklich Vergeltung an diesem Ishida-Bengel.
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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   Fr Aug 22, 2014 12:47 pm

Ein Shinobi bedeutete ein Kämpfer einer Nation, eines Dorfes versteckt hinter irgendwelchen geographischen Begebenheiten. Oder man war ein Krieger aus reinem Herzen heraus. Konnte man so etwas haben? Eine schwierige Frage. Mitunter wurde man schon verdorben geboren und die Welt wartete nur auf den Tag, an dem diese Ader Besitz von seinem Träger ergriff. Naraku zog die Augenbrauen schwer konzentriert zusammen. Eine Blutader an seiner Schläfe wurde zunehmend dicker. Shinobi waren vielleicht auch nur willenloses Werkzeug der Stärksten der Welt und wurden mit Illusionen hingehalten, um fraglos zu dienen. Unter ihnen gab es doch aber Sensoren. Nahmen diese nicht auch mal das Gemüt wahr? Sahen direkt ins Herz des Menschen? Das war das Innerste! Das Innenleben, geprägt von Erinnerungen, Gedanken, Hoffnungen und Ängsten. Dort hatte niemand etwas verloren! Naraku riss die Augen auf. Sensoren waren das abgöttisch Böse dieser Welt. Er hatte eine Erkenntnis. Er war keiner. Das war gut. Von quälenden Analysen blieb er verschont. Aber nun aus seiner Starre erweckt löste er auch die Arme voneinander. Sein Kopf war hochrot, als er mit den Händen nach dem Geländer fischte. Angestrengt stieß er die Luft aus. Schließlich bekam er das zu fassen, wo seine Kniekehlen dran hängen, auch wenn es enorm auf die Bauchmuskeln schlug, und zog sich aufrecht in eine sitzende Position und gönnte sich erst einmal Atemluft, damit seine Haut sich normalisieren konnte. Er bevorzugte es wie ein Schneemann auszusehen und nicht wie ein Schulmädchen, das gerade Banzaaai! geschrien hatte. Die Arme hingen nun locker im Schoß, er beruhigte sich und die Augen waren geschlossen. Eine Minute verstrich in etwa. Dann blinzelte Naraku als hätte man ihn hier alleine gelassen und alle waren verschwunden. Sein Kopf ratterte wie ein altes Zahnrad zur Seite, er glubschte realisierend, sah weiße Haare und eine typisch genervte Gestalt. Seit wann war Makoto hier? Hatte er ihn vielleicht sogar hierher gebracht und war dann zwischendurch gegangen? Der Schwarzhaarige versuchte sich zu erinnern. Es dauerte. Aber es fiel ihm nicht ein. Dann brach die Bombe aus ihm heraus. Die Arme weiteten sich für eine schmusende Begrüßung au grand coeur du Naraku und er grinste wie die Sonne vom Himmel. "Makoto-saaaaan!" In dem Moment, wo er die Arme für eine überschwängliche Begrüßung hochgerissen hatte, hatte er in seinem Logiksystem aber keine Lücke mehr dafür übrig gehabt, dass er dadurch wieder den Halt verlieren würden. Als wäre er eingefroren hingen die Händchen in der Luft weit auseinander, er lächelte naiv wie immer und sein Oberkörper veränderte den Winkel wieder ganz langsam Richtung Schlucht. Bis er sich schließlich über einen kritischen Punkt hinaus neigte. Naraku fing an skeptisch zu murren und verzog das Gesicht, die Hände griffen in die Luft, da war aber nichts. Kurz darauf hing er gegen seinen Willen wieder kopfüber am Geländer. Dieses Mal aber ohne Vorbereitung und ganz plötzlich. Schwindel war schwerer zu besiegen als gedacht. Wie ein kleiner Junge hielt er sich einen Unterarm über die Augen, mit dem anderen fuchtelte er panisch und glaubte gleich zu stürzen. "Wah! Iyo-chan, hilf mir! Hilf mir, hilf mir! Tasuketeeee!"
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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   Sa Aug 23, 2014 12:20 am

Hätte jemand existiert, der Gedanken lesen konnte, so hätte er beim Einblick in Makotos Inneres wohl ein Trauma erlitten das sich gewaschen hatte. Es stieß an pure Grausamkeit, was darin vor sich ging, was aber nicht verwunderlich war. Immerhin hatte man es gewagt, seinem Stolz Schaden zu zu fügen und jeder der es nun so tollkühn wäre, ihm auf irgend eine Weise dumm zu kommen, hätte wohl einen Blick geschenkt bekommen, der so eiskalt und skrupellos war wie der eines Mörders. Schön, der junge Hatake war zwar kein Mörder, aber so schauen konnte er und er legte dabei eine ungeahnte Perfektion an den Tag. Immer wenn er so drein sah, vermochte es niemand wirklich ihm in die blutroten Augen zu sehen und darüber war er auch in diesen Momenten ganz froh. Dann ließ man ihn nämlich in Ruhe.
Naraku aber war in dieser Hinsicht ein anderes Kaliber. Statt sich lieber von dem Geländer in die Tiefen fallen zu lassen, was wohl jeder andere getan hätte, zog er sich hoch. Allerdings wirkte er zunächst, so wie er neben dem Silberschopf saß, reichlich desorientiert. Schloss sogar kurz die Augen, scheinbar um nachzudenken. Irgendwie konnte sein in sich gekehrtes und miesepetriges Gegenüber ihn nur anstarren, immerhin war ihm dieses Verhalten nicht wirklich geheuer, weil er es sich nicht erklären konnte. Gut daran aber war, dass er den Ärger über seinen Erzfeind zunächst beiseite schob, sich lieber wunderte, was nun schon wieder in dem Älteren vor sich ging. Dieser schien von einer Sekunde auf die andere zu realisieren, wer da nun bei ihm saß, seine Züge nahmen ein unglaublich freundliches Strahlen an und mit Schwung breitete er seine Arme aus. "Makoto-saaaaan!", flötete er regelrecht in einer für einen Neunzehnjährigen viel zu kindlichen Stimmlage, erwartete wohl, dass der Chûnin ihm in die Arme fiel. Doch dieser zog nur wieder eine Braue hoch, wusste nicht wirklich, was er über dieses naive Verhalten denken sollte und sah nur stutzend dabei zu, wie der Dunkelhaarige drohte, das Gleichgewicht zu verlieren. Was er auch, auf eine ziemlich dümmliche und stockende Art und Weise tat. So schnell konnte Makoto gar nicht schauen, da hing sein Kollege auch schon wieder panisch mit den Ärmchen wedelnd vom Geländer, was den Jüngeren nur noch mehr stutzen ließ. Warum? Nun, weil dieses Verhalten völlig paradox war. Erst hing er seelenruhig von diesem Geländer herunter als wäre es das normalste der Welt für ihn und nun schien er Angst zu haben, herunter zu fallen. War der Kerl schizophren? Egal ob er es war oder nicht, seine fast schon herzzerreißenden Hilferufe konnte der Beschützerinstinkt des Hatake nicht ignorieren. Selbst wenn er sich, die Mundwinkel etwas verziehend, über dieses "Iyo-chan" wunderte.
Ohne einen Ton über die Tollpatschigkeit seines Kollegen zu verlieren, erhob er sich zügig, lehnte sich so weit über das Geländer wie er nur konnte und ergriff eines der fuchtelnden Handgelenke, um Naraku mit einem kräftigen Ruck zu sich zu ziehen. Durch besagten Ruck und das Gezappel des beinahe Gleichgroßen, verloren Makotos Füße den Halt und er stolperte rückwärts zu Boden, hatte den anderen aber instinktiv so an sich gezogen, dass diesem beim Aufschlag nichts passieren würde. Reichte ja, wenn sein eigener lädierter Rücken nochmals litt, da brauchte es nicht noch dieses panische Etwas zu erwischen, das wohl eh schockiert genug war.
Und da lag er nun, die Augen geschlossen, eine bediente und mürrische Miene aufgesetzt und die Arme noch immer um diesen Tollpatsch geschlossen. Das ihm gerade Blitze nur so durch seinen Rücken schossen, ließ er sich, ruhig wie sooft, nicht anmerken. Eher seufzte er schwer und war froh darum, dass alles gut gegangen und Naraku nicht in die Tiefen gestürzt war. So öffnete er also langsam seine Augen und sah sein Gegenüber ungerührt an. "Ist alles in Ordnung mit dir?", erkundigte er sich schließlich in seiner häufig gelassenen und beinahe eher monotonen Stimmlage und versuchte sich mit dem Bündel in seinen Armen aufzusetzen. "Kami...Du bist wirklich ein Tollpatsch. Auf dich müsste man eigentlich den lieben langen Tag aufpassen.", fügte er noch leicht entnervt hinzu und schien sich gerade nicht wirklich nicht viel daraus zu machen, dass ein anderer Kerl auf seinem Schoß hockte und er diesen umschlossen hielt. Dummerweise erledigte das eine kleine Gruppe für ihn, welche soeben über die Plattform spazierte und sich mit geweiteten Augen über diesen fragwürdigen Anblick echauffierte. Nach einigen Sekunden, in welchen der Hatake abermals die Augen geschlossen hatte und still an sich selbst appellierte, nicht aufzuspringen um diesen sensationsgeilen Schaulustigen das Maul zu stopfen, wand er sein Haupt in deren Richtung, riss die Augen wieder auf und schenkte ihnen seinen tödlichen Geht-endlich-weiter-oder-ich-sorge-dafür-das-ihr-nicht-mehr-gehen-könnt-Blick. Schon zuckten sie merklich zusammen, schluckten hörbar und eilten von dannen. Wehe sie halten ihre Schandmäuler nicht. Mir hat die Aktion von Bakana-hakase schon gereicht., dachte er verdrießlich bei sich und wand seinen Blick dann wieder Naraku zu.
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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   Mi Aug 27, 2014 6:31 pm

Er konnte doch kaum von sich behaupten, dass er jemals in Ordnung gewesen war, oder? Immerhin bewies seine Verpeiltheit jedes Mal aufs Neue, dass er weder die Intelligenz eines Nara noch die Denkschnelle eines Yamanakas hatte. Egal ob dieser sich nun in seinen Geist drückte, um ihn auszustechen, oder jammernd daneben stand, dass es erbärmlich wäre in diesen Körper zu fahren. Die Situation sprach nicht gerade für ihn, als er erst furchtlos verkehrt am Geländer gehangen hatte, sich dann vor Freude ablenken ließ und aus fehlender Vorsicht hinaus dann doch in Panik geraten war. Wie immer dachte er in solchen ausgelieferten Situationen nur an seine Schwester, die ihm doch immer half, wenn es ihm schlecht ging, oder etwas böse lief. Sie hatte nach ihm gerufen, statt dessen hatte jemand anderes ihn gepackt und aus den Klauen der Schwerkraft über der Schlucht befreit. Ein hübscher zog der Kopf durch die Luft, während Makoto Naraku vom Sturz abhielt und mit ihm letztlich sogar noch auf der Erde landete. Dass der eine den anderen umschlossen hielt, war vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber Naraku brauchte einen Moment, wo er einfach die Augen zukniff und warten musste. Dann folgte ein forschendes Glubschen mit der Realisierung, dass die Welt wieder die richtige Perspektive besaß ohne dass er gestorben war. Dann wanderten seine Augen in Makotos Gesicht und er blinzelte mit einem kindlichen, unschuldigen Lächeln wie ein Dackel, der über die eigenen Füße gestolpert war. Wahrscheinlich war er einfach zufrieden darüber, dass man ihn nun gerettet hatte, bevor es zu spät war. Egal ob Iyo oder Makoto, letztlich war er wieder auf der Aussichtsplattform und konnte ohne Wunden davon kommen. Es wurde sogar gefragt, ob alles okay war. Es folgte ein hastiges, braves Nicken. "H-Hai, Makoto-san. Es ist alles okay." Plötzlich schien aber irgendwas in Naraku gefahren zu sein. Er setzte einen detektivartigen Blick auf, skeptisch, forschend, krempelte sich von dem Hatake fort und kämpfte sich aufrecht hin, nur um dann wieder zum Geländer zu tapsen. Von wegen, dass man auf ihn aufpassen musste. Er war doch die Vorsicht in Person! Naraku hielt sich an dem Geländer fest und blickte wie Sherlock Holmes in die Tiefe, als gäbe es dort eine Antwort auf seinen kleinen Unfall von eben. Nach einigen Sekunden drehte er sich zu Makoto um, verschränkte grübelnd die Arme und sagte ahnungslos: "Ich versteh's nicht. War der Wind gerade plötzlich stärker oder was ist passiert?" Als käme er jemals von selbst darauf, dass er umgestürzt war, weil er einfach losgelassen hatte.
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BeitragThema: Re: Aussichtsplattform an der Schlucht   Sa Aug 30, 2014 6:03 pm

Seltsam. Das war das erste Wort welches Makoto einfiel, nachdem Naraku sich zuerst bedankt hatte wie ein Hundewelpe und kurz darauf todernst aufgestanden war, um sich wieder auf dieses Geländer zu setzen, dass ja beinahe zu seinem Verhängnis geworden wäre. Man konnte es dem Silberschopf also wohl kaum übel nehmen, dass er den anderen mit einer Mischung aus Unglauben und Verwirrung ansah, denn noch immer in seiner sitzenden Position verweilend, kam er gedanklich nicht ganz mit. Mit einem Seufzen der puren Unverständnis zog er eines seiner Beine an, legte locker einen seiner Arme über das angewinkelte Knie und versuchte gedanklich zu ergründen, wie ein Mensch nur so schnell umschalten konnte. Er selbst konnte das ja nicht, gab wohl immer den Miesepeter und das Arschloch der Nation. Aber dieser Genin hier...Im ersten Moment benahm er sich wie ein hibbeliger Fünfjähriger und im Zweiten wie ein Erwachsener. Da fragte sich der Hatake ja fast, ob der Gute eventuell an einer Art dissoziativer Identitätsstörung litt oder ob er einfach wieder etwas ausfraß. Er kannte das ja schon von ihren gemeinsamen Missionen. Da war er entweder voll bei der Sache, ob man es nun gerade brauchte oder nicht...oder er benahm sich wieder wie ein Flummi um die Meute zusammen zu halten. Ja, er war schon seltsam. Im Sinne davon, dass Makoto es einfach nicht schaffte ihn zu verstehen. Und ehrlich gesagt riss es an seiner Laune, wenn er etwas nicht verstand. Gerade auch in dem Moment wieder, als Naraku sich, die Arme verschränkend, zu ihm drehte und ihn in seiner infantilen Art und Weise fragte, was eigentlich passiert wäre, beziehungsweise warum.
"Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?", stöhnte Gefragter nur entnervt auf und konnte nicht anders, als sich die flache Hand gegen die Stirn zu schlagen. Das konnte er nicht ernst meinen! Das musste ein Scherz sein! Wie in Jashins Namen konnte man denn nicht wissen, dass man durch sein eigenes, unvorsichtiges Herumgewedel fast in eine Schlucht gestürzt war?! Litt der Kerl wirklich unter einer gespaltenen Persönlichkeit oder wohl doch schon an Demenz? Oder wollte er den Ranghöheren nur aufziehen? Nein, wenn Makoto mit einem schroffen Seitenblick so den Gesichtsausdruck des anderen einfing, so schien der wirklich keine Ahnung zu haben. "Als ich mich neben dich gesetzt hatte und du mich nach geschlagenen Stunden mal bemerkt hast, hast du wie wild mit den Armen herumgefuchtelt. Wahrscheinlich wolltest du mich irgendwie begrüßen oder so, keine Ahnung. Aber auf jeden Fall gleicht es dann keinem Wunder mehr, dass du das Gleichgewicht verloren hast. Kami, wie kann man sowas nur vergessen..." Nach seiner recht schroffen Antwort, zischte er nochmals genervt auf und rieb sich die Stirn. Manchmal fasst er's einfach nicht. "Und nun hockst du da schon wieder. Willst wohl tatsächlich runterfallen, oder was?" Argwöhnisch blickte er ihn an, wie konnte man nur so lebensmüde und nach einem Schock gleich wieder da sitzen und gucken, als wäre nichts gewesen? Nun, vielleicht konnte der andere ihn ja irgendwie aufklären, er vermochte es auf jeden Fall nicht nachzuvollziehen und versuchte es auch erst gar nicht. Lieber ging er wieder seiner Wege, da er hier scheinbar nicht mehr gebraucht wurde.

tbc: Hauptstraße von Sunagakure
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