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 Siras Pfad

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BeitragThema: Siras Pfad   Mi Feb 12, 2014 9:59 am


Siras Pfad



Siras Pfad ist ein längerer Weg um Tetsu no Mura und führt ein wenig weiter hinaus in die Eiswüste. Der weg zeichnet sich durch mehrere kleine Talläufe aus, die aussehen, als wäre ein Gigant durch das Eis gestampft und hätte so Täler und Berge geschaffen. Die Hügel fallen klippenartig hinab und gelegentlich rieselt hier und da ein Eisklotz hinab, der droht seinen Erkunder zu erschlagen. Nach mehreren kleineren Tälern und schmalen Pfaden, die aussehen als hätte man ein Schwert durch die berge gezogen, gelangt man zu einem weiteren Ausläufer in ovaler Form. Hier fallen die Berge sanft ab, als hätte Sira sich selbst hier zur Ruhe gesetzt. Von diesem Tal aus gehen schmale Pfade zurück zum Dorf und ein paar gewundene Wege führen, weiter um dieses herum um sich mit anderen zu kreuzen.

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BeitragThema: Re: Siras Pfad   Mo Feb 24, 2014 10:49 am

CF: Gaststätte Schneefall

Einen kurzen Moment hatte Sarana alleine vor dem Haus gestanden und sich den Weg angesehen. Miki war neben ihr gewesen und hatte seinen Kopf an ihren Körper gedrückt und leise geknurrt. Musst du gleich auf Wolfsjagd gehen Sarana? Das ist als würdest du Taotao hinterher jagen. Du weißt doch, das ich deinen Lieben nie etwas tun werde. Ich verteidige mich nur und natürlich verteidige ich dich und Jun, meinte sie liebevoll und kraulte Miki hinter dem Ohr. Der Wolf legte die Ohren schief, als er Jun hörte, welche mit ihrem Katana bewaffnet zu ihnen gestoßen war. Zusammen hatten sie sich den Weg durch das Dorf gebahnt, in welchem sie selten war, obwohl das Kloster nicht weit entfernt war.  Zu viele Menschen trieben sich hier herum die ihr nicht ganz geheuer waren. Einige liefen auf dem falschen Weg, um so glücklicher war sie, das sie Jun bei sich hatte, die auch die kleinen Kinder schätzte. Die ersten Schritte hinaus in den Schnee, wirbelten ihre Haare und die Kleider durcheinander, als ihr eine Böe entgegen fegte. Vor ihr tat sich die weiße Seite des Dorfes auf. Eine eisige Wüste in der es Leben gab, wenn man wusste, wo es zu finden war. Vielleicht sollten wir nach ein paar Hasen suchen. Was ist dir lieber, ein Hase oder eine wilde große Bestie? Ihr Blick glitt spöttisch zu Miki herüber, der sie nur an stupste und seine Nase in den Schnee drückte. Einen Hasen finde ich schneller Sarana. kommentierte der Wolf, während Sarana ihren Bogen von der Schulter nahm und präventiv einen Pfeil einlegte. Mit einem leichte Wind setzte Miki sich an die spitze der kleinen Gruppe und lief voran, um etwas zu finden, das man vielleicht essen konnte. Sie hatte ein wenig das Gefühl im Schnee zu versinken, auch wenn sie öfters hier draußen waren. Rechts und links türmten sich die Schneeberge und Klippen fielen steil hinab. Es war gruselig hier draußen und wohl fühlte sie sich hier auch nicht, Gab es in letzter Zeit jemanden der versucht hat uns näher zu kommen? fragte sie nach einer Zeit des Schweigens. Der Missmut gegen die Shinobi wuchs und auch gegen Leute, die diese Fähigkeiten hatten. Die Mönche wurden toleriert, weil sie gegen diese Macht arbeiteten, auch wenn nicht aktiv, sondern jene schützen, die sie nicht hatten. Ich will nicht, das ich auf einmal das Dorf in flammen sehen, wenn ich morgens aufstehe. Egal wie viel Schnee hier liegt,ich wüsste nicht was ich tun sollte, wenn hier alles brennen würde. Machst du dir sorgen, dass bald jemand hier einfällt, oder denkst du, die Shinobidörfer halten ihre Füße still? Oben im Tempel bekommt man ja nicht immer alles mit. Dafür sind wird der Natur näher und besonnener, als viele andere. Sprach sie weiter und fühlte das wachsende Unbehagen. Es war als würde sie spüren, das bald etwas passieren könnte. Seitdem die Nachricht von dieser Gruppe im Umlauf war, die Fähigkeiten der Shinobi versiegeln konnte,spürte sie auch den Druck auf ich. Sie war kein Shinobi, auch wen sie mit dem System arbeitete, das auch diese wütenden benutzten. Denkst du die Wut der Masse wird sich auch gegen den Tempel richten, wenn sie  alle wahren Shinobi ausgemerzt haben? Ihr Blick war sorgenvoll und starr nach vorne gerichtet. Sie wollte nicht um ihr Leben kämpfen, nur weil sie jemand als Shinobi verschrie. Jun sah sie nicht als einen dieser Meuchlmörder, aber was war mit diesen Kao no nai? Würde sie sich beweisen müssen und galten sie als tolerierbar, weil die Mönche auch gegen die Shinobi arbeiteten?  Miki begann zu jaulen und Saranas Bogen war sofort gespannt, als sie den Wolf im Schnee ausgemacht hatte. Miki hatte den Kopf gesenkt und schien etwas zu bedrohen, etwas das sie nicht sehen konnte. Aus dem Schnee erhob sich ein Tier, einen Wolf ähnlich. Es schien jedoch nicht mit Miki zu harmonieren und der Wolf fletscht laut die Zähne und knurrte. Der weiße Fleck Miki wich ein paar Schritte zurück, während Sarans Pfeil ohne zu zögern von der Sehne schnellte und im Schnee verschwand. Ein heulen des Opfers war jedoch nicht zu hören. Stattdessen hörte man ein heulen das durch Mark und Bein ging. Sie legte einen weiteren Pfeil an und starrte angestrengt voran. Erst jetzt erkannte sie etwas matt graues, das sich aus dem Schnee erhob und von der Größe noch einmal ihren Wolf überragte. Das wollfsähnliches Wesen hatte glühend rote Augen und stieß erneut einen tiefen Schrei aus. Ich glaube nicht, das dieser Geist in einem reinen Zustand ist, kommentierte sie spirituell und ließ einen weiteren Pfeil auf das Wesen nieder, welcher dieses mal traf. Anstatt zurück zu weichen machte das 1,50 m große Tier jedoch einen Satz auf sie zu. Sie konnte nur hoffen, das Jun das Tie mit ihrem Schwert nieder strecken würde, mehr als eine Betäubung hätte sie nicht wirklich übrig.
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BeitragThema: Re: Siras Pfad   Mo März 03, 2014 1:25 pm

CF: [url=http://newdivide.forumieren.com/t222-gaststatte-schneefall#1376]Gaststätte Schneefall

Es hatte nicht wirklich lange gedauert und Jun war zurück gekehrt, an jene Stelle wo Sarana geduldig auf die Truppenführerin wartete. Natürlich konnte die Besitzerin der Gaststätte nicht einfach so verschwinden von daher war es wichtig den Angestellten ihre Abwesenheit mitzuteilen, doch bei diesem Eingespielten Team war das sicherlich kein Problem. Nachdem Jun hinaus getreten war und die Tür hinter sich zu zog setzten die drei die ersten Schritte nach vorne. Eher schweigsam liefen die beiden, oder eher drei die Straßen entlang in Richtung des “Ausganges”. Die Menschen auf den Straßen waren wohl die, die man immer sah. Natürlich kannte Jun einige von ihnen doch wenn man ehrlich war, sah das umgekehrt nicht immer so aus. Viele die bei ihr Gast waren wussten gar nicht das sie so ungeschminkt aussah und erkannten die junge Dame daher überhaupt nicht. Nur bei wenigen hob sie kurz die Hand mit einem angedeuteten lächeln zur Begrüßung. Neben diesen Menschen jedoch waren sicherlich die Kinder das angenehmste. Sie schon in der Ferne spielen zu hören, wie sie trotz der Situation und des Wetters wenig Ängste kannten, es war einfach erfrischend in diesen Zeiten solch positive Dinge zu erleben. Minuten später schon hatten sie ihr erstes Ziel erreicht. Als sie die ersten Schritte hinaus taten wurde die kleine Gruppe von einer kalten Böe erfasst. Wer hier aufwuchs war kalte Temperaturen gewöhnt, es gab also eindeutig schlimmeres als das. Hinzu kamen die kurzen Haare von Jun welche nur ein wenig hin und her wirbelte, bei Sarana war das schon weit unangenehmer. Auch die Kleidung blieb fast unberührt. Als Sarana nun von dem Ziel anfing zu sprechen und die kleine Provokation für Miki auflegte, überlegte Jun ob sie etwas dazu sagen sollte, entschied sich jedoch still und leise dagegen. Man konnte ein Späßchen manchmal auch übertreiben oder vom Witzigen ins Unwitzige verfrachten, indem Fall wäre das wohl sicherlich der Fall gewesen. Ruhig beobachtete die Samurai wie der Wolf seine Nase in den Schnee legte.

Während Miki nun aufmerksam voran ging begann Sarana zur Kriegerin zu sprechen. Unkommentiert lief Jun erst einmal etwas neben ihr her während sie ihre Frage formulierte und gleichzeitig ihr Unbehagen zum Ausdruck brachte, gab es Grund für diese Sorgen? Sicherlich war es merkwürdig für die Frau, immerhin lebte sie nicht direkt im Dorf, somit bekam sie nicht immer alles so auf Anhieb mit. Ein ruhiges seufzen von Jun sollte ihre Antwort eröffnen während sie ihren Blick konzentriert nach vorne gerichtet lies. Natürlich gibt es immer wieder kleinere Versuche in das Dorf einzudringen. Dies sind allerdings für gewöhnlich nur einfache Abtrünnige unter den Shinobi, Nukenin nennt man sie glaube ich. Unorganisiert und überheblich denken sie hier einfaches spiel zu haben doch letztlich scheitern sie alle. Etwas größeres ist im Moment nicht passiert, aber ich denke wir befinden uns in einer sehr angespannten Situation. Alle bleiben derzeit bedeckt, niemand will den ersten Schritt gehen um somit den letzten Funken zu entzünden der zu einer großen Schlacht fehlt. sprach die Samurai ihre persönlichen Gedanken zu eben jenem Thema aus. Ja, sicherlich gab es immer wieder kleinere Ereignisse doch nichts davon war wirklich erwähnenswert. Es schien derzeit ein ruhender Krieg zu sein, beide Parteien, Shinobi und alle anderen schienen sich ein wenig zurücknehmen zu wollen, es hatte ja bereits genug Opfer gegeben. Ehrlich gesagt rechnen viele damit das bald etwas passiert...ob es wirklich dazu kommt kann allerdings noch niemand sagen. Jun hoffte einfach nur das es nicht soweit käme. In einem Krieg gab es immer nur verlierer, egal bei welcher Seite. Doch es schien nicht mehr wirklich aufhaltbar zu sein, die Gemüter waren wütend. Die Menschen wollten den Tod der Shinobi, das misstrauen war zu groß und Jun...dachte nur wenig anders darüber. Vielleicht nicht direkt den Tod, aber es wäre besser wenn sie verschwinden würden. Sie hasste die Shinobi für alles was sie getan hatten, nie und nimmer würde sie deren Platz hier anerkennen.

Als Sarana dann jedoch den Tempel ansprach musste Jun etwas verwundert aufblicken. Darüber hatte sie ehrlich gesagt nie nachgedacht. Irgendwie hatte sie ja schon recht, die Mönche des Tempels besaßen ähnliche fertigkeiten wie die Shinobi. Sollten sie sich in acht nehmen? Ich bin nicht sicher... begann die Samurai ihre antwort bevor sie eine kurze Pause einlegte. Möglicherweise...doch ich denke eher sie sehen in euch keinen Feind weil ihr auf der Seite dieser Menschen steht. kam es eher knapp als Antwort, mehr Zeit blieb auch nicht. In diesem Moment regte sich auch schon etwas, ein Stück weiter vorne. Miki schien wirklich etwas ausgemacht zu haben und Sarana zögerte nicht dieses auch anzugreifen. Doch es schien nicht nach Plan zu laufen. Das Tier welches sich als großer Wolf entpuppte, oder zumindest irgendwie Wolfsähnlich war, stürmte plötzlich auf die Mönchin zu. Ein zweiter Pfeil folgte und traf sein Ziel doch mehr als eine kurze Reaktion zeigte das Tier nicht. Es war wütend, mit Adrenalin aufgestachelt und das war eine Gefährliche Mischung. Ruhig zog Jun eines ihrer Schwerter aus der Scheide während sie ohne große Eile vor Sarana trat. Je näher der Wolf kam desto ruhiger wurde sie. Still atmete sie aus bevor das Tier sie erreichte. Er interessierte sich wenig für Jun, wollte einfach an ihr vorbei stürmen um sich Sarana zu schnappen, in jenem Moment jedoch führte die Samurai einen unglaublich schnellen Schlag aus, gefolgt von einem weiteren. Diese waren gefühlt im Bruchteil einer Sekunde ausgeführt worden wodurch sich die Wunden erst wenig später auftaten, als sie das Katana schon wieder zurückpacken wollte. Der erste Schlag hatte das vordere Bein des Tiers erwischt, reflexartig durch den Schmerz musste das Tier auf jenem Bein einknicken, wodurch der Kopf genau in die Richtung von Jun geneigt wurde, mit dem zweiten Schlag trennte sie diesen mit einem sehr sauberen Schnitt ab. Knochen oder anderes waren bei dieser Klingenschärfe und Geschwindigkeit kein Problem. So bracht das Tier einfach in sich zusammen und rutschte Stumm neben Sarana zu Boden. Mit einem anschließenden Schwung hatte Jun das Blut abgeschüttelt, womit das saubere Schwert sehr schnell wieder in die Schutzhülle wanderte. Ein ziemlich großer Wolf...wenn es denn ein Wolf ist. kommentierte die Samurai es nur schlicht während sie zu Sarana blickte.
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BeitragThema: Re: Siras Pfad   So März 09, 2014 5:15 pm

Es war gut zu wissen, das es keine ernste Gefahr gab und es beruhigt sie ein wenig, auch wenn sie nicht in Sorge versunken war. Schon immer hatte sie den Kampf gescheut, war dazu erzogen worden ihn nicht zu suchen, sich nicht zu messen. Am Ende eines Kampfes gab es immer nur Leid auf beiden Seiten und niemand hatte viel gewonnen. Die Gunst sank wie ein fallender Stern und bis jetzt hatte Krieg niemanden sehr weit gebracht. Erst hatten sie sich über die anderen Wesen der Natur gestellt und nun mussten sie sich noch über einander stellen. Krieg schuf nur mehr Missgunst und misstrauen, eine unendlicher Zyklus und niemand mochte ihn wirklich zu brechen. Egal wie viele Regeln es gab, solange jemand unzufrieden war, würde man sie immer und immer wieder brechen, um das Wohl der Masse zu schaffen, um sie alle gleich zu machen. Aber wie konnten sie gleich sein, wenn schon ihre kleinen zarten Kinder in Armut und Hunger wuchsen. War es nicht natürlich, dass ihre Seelen sich an dem Gift labten, das um sie herum waberte? Ihr Weg war es nicht gewesen sich von dem schlechten zu nähren und dafür war sie heute um so dankbarer. Aber nicht jeder konnte dieses Glück haben und ihren Weg durchlaufen, den Weg des Erkennens und des Lebens ohne irdische Fesseln.

So schnell wie Jun das Tier enthauptet hatte, konnte Sarana nicht kämpfen, sich nicht wehren, obwohl sie es können sollte. Aber der Nahkampf war nun einmal nicht ihre Stärke, würde es nie sein und so musste sie Jun nur anerkennend mustern. Es tat ihr um die Seele des Tieres Leid, um das was ihm widerfahren sein musste. Das Blut tränkte den Schnee wie eine schwere Last und ließ die Reinheit verschwinden, welche eben noch dominiert hatte. Sie trat einen Schritt von dem Tier zurück und ihr Blick wirkte schwerer also eben. Natürlich war es in Ordnung sich zu verteidigen, aber es hieß nicht, dass sie es gerne tat. Nach kurzem überlegen zog sie den Pfeil aus dem Rücken des Tieres und wischte die Spitze im Schnee sauber, bevor sie ihn ihn zurück zu den anderen schob. Miki lief hingegen in einem größeren Bogen um sie herum, als würde er etwas suchen, doch er schien nichts zu finden. Vielleicht werde nicht nur ich nervös, wahrscheinlich liegt wirklich etwas in der Luft, sagte sie mit einem Blick auf das Tier, der dann herüber zu Jun glitt. Ich kann nur hoffen, dass sie nicht vergessen werden, was wir für sie getan haben und in Krisenzeiten tun werden. Menschen vergessen so schnell und es würde mich nicht wundern, wenn auch sie vergessen, sobald die Shinobi nicht mehr sind. Ihre Hand streckte sich nach der von Jun aus, ergriff sie und drückte sie sacht. Aber sollten sie vergessen, so weiß ich, das du nicht vergisst. Wir kennen uns immerhin schon ein wenig und vielleicht können wir beiden den Kindern beibringen, was für ihre Zukunft von Bedeutung ist. Bande zu wahren und sich und seinen Verbündeten treu zu bleiben. Keine Illusion von Geld soll sie zu Macht verleiten und ihre Werte erschüttern. Leicht drückte sie die Hand der Samurai und schenkte ihr ein warmes Lächeln. In dieser Kälte, in dieser Einsamkeit war es gut eine Freundin zu haben, egal was passieren würde. Auch Jun würde die kleinsten Schützen und ihnen etwas warmes und ein zu hause geben. Saran war optimistisch das alles gut gehen würden und das es für sie alle ein gutes Ende gab. Lass uns weiter gehen, dieses Tier ist zu groß für uns. Ich möchte am liebsten nur noch in die wärme des Badehauses, mir ist nicht mehr nach etwas selbst gejagtem. Es war nicht so, dass sie Nagst hatte oder ängstlich war, aber dieses Gefahr hatte sie seltsam eingeschüchtert. Die Wut des Tieres schien sie schon fast durchdrungen zu haben und bereitet ihr nun ein unwohles Gefühl.

Die nächsten Schritte im Schnee fielen ihr schwerer und wirkten träger, als es der Fall sein sollte. Auch wenn Miki voraus ging und ihnen den Weg leitete, so schien sie sich in diesem Tal merkwürdig eingekesselt zu fühlen. Hier war es bedrängend und die Massen von Schnee rechts und links machten es nicht besser. Ihre Bogen war wieder gespannt und eine Pfeil eingelegt und doch wanderte ihr Blick immer wieder zu Jun und ihren Waffen. Im Ernstfall würde diese Frau sie schützen und das ließ sie ruhig werden. Ihre Finger spielten mit dem Pfeil, zogen die Sehen immer einmal wieder stramm und sie wollte nicht einfach nur ruhig weiter gehen. Sag mal Jun, haben deine Gäste etwas interessantes erzählt? Ich bin neugierig was dort draußen vor sich geht, seit meiner Reise sind ein paar Jahre vergangen. Ich wüsste gerne, wie sich die kleinen Dörfer in Hi no Kuni heute machen, ob die Leute dort auch so wütend sind, wie sie es bei uns sind. Vielleicht gibt es dort noch Dörfer die Shinobi ausbilden und diese Leute lehrt man bestimmt uns zu hassen, weil wir ihren Untergang wollen. Sie konnte sich nicht genau dazu zählen. Im Kloster erzogen wollte sie nur Frieden und ruhe, Harmonie im Leben zwischen den Menschen, aber dafür waren sie wohl nicht gemacht worden. Mit der Zeit konnten sie vielleicht eins werden und vergessen, was genau diese unterscheide wirklich ausmachten. Zum guten genutzt, konnte sie nicht schaden, aber dafür müsste man diesen Macht Gedanken abschaffen, das wollen um Geld und Einfluss. Wenn die Leute nicht mehr nach Gleichheit schrien, dann wäre sie in einer guten Welt zu hause, so hoffte sie es zumindest.
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