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Tokubetsu-Jônin
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Genin
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 Marktplatz

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Senju Azumi
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BeitragThema: Marktplatz   So Okt 27, 2013 1:47 pm


Marktplatz


Jeden Tag bieten viele Händler ihre Waren hier feil, völlig unabhängig von der Art dessen, was ihr besorgen wollt, findet ihr hier sicher einen Stand, der das anbieten kann. Dennoch merkt man deutlich, dass der Import nichtmehr so einfach ist, wie früher. Waren aus anderen Ländern werden immer teurer und schwerer zu bekommen, wie beispielsweise der Fisch aus Mizu no Kuni.


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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mi Mai 14, 2014 3:51 pm

- First Post -

Die erste Schweißperle bildetete sich auf der Stirn Nanashis. Die Sonne brannte in der Wüstenstadt, stieg hoch dort oben im Himmel, und beraubte wie jeden Tag die Leute ihrer Kraft. Es war bereits nachmittag, bald würden bereits die ersten Händler damit anfangen, ihren Stand abzuräumen, um sich für Heute aus dem basarähnlichen Platz zu verabschieden - einige wagten dann abends, zu untergehender Sonne und angenehmerer Temperatur, wieder das Geschäft zu eröffnen. Diese Methode entpuppte sich als durchaus wirtschaftlicher, denn zu Abendstunden konnte die Innenstadt manchmal mehr Leute anziehen als man es erwarten würde. Er liebte das Dorf. So eigen und so schwer auch die Umstände waren, um hier ein geregeltes und gutes Leben führen zu können, war es seine Heimat, zu oft hatte er sich als Waisenjunge durch die Menschenmassen auf dem Marktplatz durchgeschlagen, um die ganzen Waren, die die Händler anboten, zu begutachten. Damals war das Ganze eher ein Schmaus für das Auge – denn Sachen, die er wollte, aber nicht gerade essenziell waren, konnte er nicht aus eigener Tasche bezahlen. Und 25 Jahre später beißt er nun in einen Apfel, womöglich einem, der aus Kusa no Kuni stammte. Er hatte sich verändert; vieles hatte sich geändert. Das Dorf blieb allerdings immer gleich, ummantelt von dem gigantischen, furchteinflößenden Mauern, die den Leuten Schutz versprachen. Langsam trudelte der Kazekage durch den von Menschen befüllten Markplatz, grüßte hier und da ein paar der Zivilisten; das Verhältnis zwischen Dorfoberhaupt und Volk konnte man als gut bezeichnen. Es sich mit seinem Dorf zu verscherzen war eines der fatalsten Dinge, die er tun könnte – Warum sollte man sich auch noch von innen zerstören, wenn die Einflüsse von außen groß und bedrohlich genug waren? Nanashi musste zu einer Symbolfigur für Shinobis werden, die dem System ihren nötigen Halt gibt. In letzter Zeit durfte sich der Nohara solche Spaziergänge erlauben, ein kleiner Ruhestand war eingekehrt, der den Kazekagen ein bisschen weniger beanspruchte. Lange wird das nicht mehr so gehen. Das nächste größere Problem wird bald kommen, ich wette es. Selbst wenn er in seiner 'Freizeit' ein wenig abschalten könnte, war Nanashi mit seinen Gedanken ganz bei seinen Shinobi. Die Missionen, die durchgeführt werden mussten, seine Ninja, die sich innerhalb des Dorfes befanden und die, die gerade erst heute auf eine Reise außerhalb aufgebrochen sind. Heute morgen hatte er erst zwei Chuunin und eine Jounin dazu beauftragt, eine Akademie-Klasse in einen Ausflug in die Wüste zu begleiten. Unterhaltung, Beobachtung und Schutz. Den Chuunin, die er losschickte, traute der Schwarzhaarige diese Aufgabe zu – einer von ihnen war Sora. Der junge Mann, der im gesamten Dorf wohl aufgrund seines pseudoheroischen Bandanas, das er sich immer um die Augen wickelte – nichts wofür der Nohara ihn verurteilte, er kannte den näheren Grund hinter dem roten Stoff - bekannt war, hatte eine offene und frohe Natura. Für ihn wäre der Umgang mit den potenziellen Shinobis ein Klacks; Problem sah er eher bei der Jinchuuriki des Nibi, Reika. Die temperamentvolle und ernsthafte Jounin hatte zwar das Kätzchen in sich gezähmt, sich selbst aber noch nicht. Hoffentlich konnte der Nibi ihr in irgendeiner Art und Weise einreden, dass sie nicht unbedingt trotzig und fahrlässig handeln würde. Warum er sie überhaupt auf diese Mission geschickt hatte? Damit sie lockerer wurde; vielleicht half es ihr ein wenig im Umgang mit Menschen. Dies schätzte er als wichtig ein, wobei Nanashi auch abgewägt hatte, dass dies wenig Anklang bei der Jinchuuriki fand und es in die genau andere Richtung schießen würde. In einigen Stunden sollte die Akademie-Gruppe auch bald wieder in Sunagakure eintreffen, sollte alles problemlos verlaufen... Dass es bereits vor ein, zwei Stunden Probleme gab, ahnte der Kazekage noch nicht.

„Hm, ist das Kirschsaft?“, fragte der großgewachsene Mann seinen älterem Gegenüber. Das rechte, einzig funktionierende Auge beäugte den roten Saft ein wenig, misstraurisch ob sich der alte Marktschreier sich wirklich Kirschen angeeignet hatte. Rar war es heutzutage wirklich. „Oh, selbstverständlich, Kazekage-sama.“ Mit einem Lächeln hob das Dorfoberhaupt seine Hand, zeigte zwei Finger und zügig verpackte der Händler zwei seiner Flasche in eine Tüte. Gegen ein viel zu hohes Entgelt tauschten sie sich aus; Nanashi nahm sogleich eine der Flaschen Kirschsaft und gönnte sich zwei große Schlücke. „Köstlich. Danke euch.“ Mit einem Nicken verabschiedete sich der ehemalige Ansatsu-Sha von dem grauhaarigen Mann, sein Blick schwank wieder auf die Gasse, umrungen von Leuten, die sich nach spezifischen, schwer zu erhaltenden Waren umschauten. Mal schauen, was dieser Spaziergang noch bringen würde, wenn er sich alsbald wieder in den Gebäudekomplex bewegen müsste, um seiner formellen Arbeit nachzugehen.
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Hiô Shizuka
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do Mai 29, 2014 9:36 pm

[First Post]

Das Verlassen ihres Hauses war für Shizuka wie die Befreiungshalle persönlich zu betreten. Daheim war natürlich wieder – wie hätte es auch sonst sein sollen – das Chaos ausgebrochen, nachdem ihre Brüder sich gegenseitig wieder in die Haare bekommen hatten. Kenji regte sich über die dreckige Küche auf, weil Hiroshi und Ichiru sich wieder eine Schlacht á la Shinobiweltkrieg liefern mussten, Kaoru zog Tôzaku den Scheitel mit seinem Vorschlaghammer zurecht und Kazuya betrachtete das Ganze mit einem Lachen – Kirito war zum Glück in der Schule, also konnte die Genin unbemerkt das Haus verlassen ohne dass ihr einer dieser netten Herren wieder am Rockzipfel hing, aber die waren ja nicht ihr einziges Problem.  Oh nein, da hätten wir ein noch ganz anderes – und leider war dieses Problem fest in ihr verankert und meldete sich immer dann, wenn sie gerade am wenigsten Lust darauf hatte. Naja, eigentlich hat sie nie wirklich „Bock“ aber leider Gottes war es ihr nicht erlaubt mal kurzzeitig das Siegel zu lösen um dem Untermieter in ihr das Mundwerk zu  knebeln. Was denkst du eigentlich, wer du bist? , meldete sich eben genannter Untermieter, kein geringeres Wesen als das Bijû Gobi no Irukauma persönlich, zu Wort. Was denkst du eigentlich wer DU bist?! , konterte Shizuka mindestens genau so zickig. Ich hab‘ dich zuerst gefragt! Ich dich als zweites! Bei diesen gedanklichen Gesprächen mit ihrem Bijû setzte Shizuka einen Gesichtsausdruck auf, der so aussah, wie sie Gobi gerade geantwortet hatte, vermutlich wurde sie deswegen von den Leuten in ihrer Umgebung wieder einmal skeptisch beäugt, andere machten einen großen Bogen um sie. Sie war ja bekannt dafür, nicht gerade zimperlich zu sein, wenn sie gereizt war – oder aber da waren ein paar Leute, die von ihrem Jinchûriki-Dasein Bescheid wussten. Weil sie also gerade damit beschäftigt war grimmig drein zu gucken, damit man ihr nicht auf die Nerven ging und einfach weil Gobi gerade wieder meinte es müsse mitreden, hatte sie nicht wirklich darauf geachtet, wo sie ihre Beine hinführten. Sie war ja wohnhaft in dem Schwitz- nein halt, Sandkasten der Shinobiwelt, Sunagakure und weil sie auch nicht jedes Sandkorn wie ihre eigene Waffenkammer kannte, wusste sie nach ein paar Straßen für einen kurzen nicht mehr, wo sie sich nun genau befand. Toll, dein Orientierungssinn scheint mindestens so potent zu sein wie deine Intelligenz – nämlich überhaupt nicht. Ach was weißt du schon? Du bist halb Pferd und halb Delfin, das was Zuerst in dieser Wüste eingehen würde, wenn es allein wäre, wärst du. Oh Touché. Bei deinem Orientierungssinn sieht bestimmt selbst jede Fata Morgana gleich. Ach, halt doch einfach die Klappe du Kanisterkopf. Das sagst gerade du, du geistiger Tiefflieger. BOAH!  Irgendwie, zwischen all der Streiterei, fand sie sich auf dem Marktplatz wieder, es muss wohl gerade so Nachmittag gewesen sein, da die ersten Teppichverkäufer aus 1000 und einer Nacht ihre Stände bereits abbauten oder Ware, die heute noch weg musste, Zwangsreduzierten, damit sie auch das letzte Bisschen noch loswerden konnten. Eigentlich könnte sie sich nun mit einem Vorrat an Schokolade eindecken, weil sie den letzten bereits wieder vernichtet hatte, jedoch bemerkte sie bei der Erwägung dieses Vorhabens die gähnende Leere ihrer Geldbörse, da sich Hiroshi wahrscheinlich einfach mal wieder Geld „geborgt“. Deswegen verfasste Shizuka gerade eine mentale Nachricht an sich selbst, nämlich ihren liebsten Bruder später mit den Fäusten den Körper zu demolieren oder aber sie weigerte sich einfach das Abendessen zu machen, dann würden die anderen Gorillas garantiert auf ihn losgehen. „Hey, Shizuka! Wieder auf Streifzug durch dein Revier?“ Irgendwoher kam diese unglaublich nervige Stimme irgendeines männlichen Individuums auf das sie sicherlich nicht gut zu sprechen war. „So ist es. Also hau ab bevor du meine Beute wirst.“, grummelte sie um dieses Objekt der niederen Nerven wieder abzuwimmeln – das letzte was sie nun brauchen konnte, war ein Streit auf Sunas Basar. Sollte man nämlich doch auf sie losgehen, dann würde sie es garantiert nicht auf sich sitzen lassen. Ihr Image beruhte eben darauf, dass sie auch mal gerne zuschlug, wenn es denn sein müsste. Wieso prügelst du dich nicht? Dann sehen bestimmt gleich alle Jungs, dass man mit dir besser nichts anfängt, wenn sie noch alt werden wollen. So Etwas brauche ich sowieso nicht. Weil du weißt dass du es nicht haben kannst, Miss Aggressivität. Was weißt du denn schon? Eine ganze Menge mehr als du, ich lebe ja auch schließlich schon viel länger. Früher- War alles nicht so doof wie heute, jaja du wiederholst dich.  Ab und zu brachte sie das Bijû dann doch zum schweigen – es war oft sehr verletzend, aber bei Gobi waren einfach nur die Glocken länger als das Seil. Nach einem Moment kurzer und wunderschöner Stille in der die Genin mit ihrem Bijû streiten konnte, dachte sie die Person von eben hätte abgelassen und wäre weiterhin seiner Tätigkeit, die er aus irgendeinem nun mal tat, nachgegangen. Aber nein, wieder einmal entschied sich ihre Glücksfee dazu gemeinsam mit dem Sinn ihres Lebens Urlaub in ganz-weit-weg zu machen, deswegen bekam sie gerade alles andere als ihre Ruhe. „Was, heute gar keine Lust dich zu prügeln?“, kam es von dem Kerl von eben, der ein einfach alles sagendes Grinsen aufgesetzt hatte. Bereits mit einer Wutader auf der Stirn zischte die Platinblonde verächtlich und blies sich eine Strähne aus dem Gesicht. Sie hatte ihrem Sensei für Bijûkunde, wie sie es nannte, versprochen ein wenig Ruhe zu bewahren, andernfalls würde er sie nicht mehr trainieren. Aber der Junge hier legte es doch wirklich darauf an oder? „Geh mir nicht auf die Nerven!“ Einen Kommentar später schritt die Jinchûriki sichtlich angereizt weiter, aber die Contenance sollte sie nicht bewahren dürfen. Wie sich aber nun herausstellte, hätte sie lieber zuschlagen sollen und damit ist nicht das Angebot der Händler gemeint. Sie wurde geschubst, verlor deswegen die Balance und versuchte sie zu halten, trat dabei ein paar Schritte nach vorne und knallte nicht in die Person vor sich, nein, sie rempelte sie regelrecht an. Während eben genannte Person also gerade ebenfalls mit dem Gleichgewicht zu ringen schien, war das Individuum für Shizukas Wut gerade dabei sich aus dem Staub zu machen. Durch ihre Faustgeschichte konnte sie sich ja einige Gesichter merken, deswegen betrachtete sie diesen Baumschubser mit einem Blick wie ein blutrünstiges Raubtier, dass seine Beute ein letztes Mal abhauen lies. „Nächstes mal hau ich einfach gleich drauf, dann hab ich so ein Problem nicht.“, schimpfte sie wütend und schnaubte, aber da fiel ihr ja wieder ein, dass sie jemanden angerempelt hatte und drehte sich um. Oh, super, das musste jetzt noch schnell sein. Bingo Bingo! 100 Punkte für Shizuka im Spiel Hau den Kazekage! , jubelte Gobi. „Oh, Kazekage-sama… Entschuldigung.“, sagte sie, hielt ihm die Hand hin und versuchte dabei nicht mehr so zu klingen, als würde sie gleich alles kurz und klein zersäbeln. Immerhin hatte sie das Dorfoberhaupt vor sich. Vermutlich zerrissen sich die Leute jetzt schon die Mäuler, dass sie nun sogar schon das Dorfoberhaupt bekämpfte.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Fr Mai 30, 2014 7:54 pm


Später Nachmittag in Suna und am Marktplatz scheint trotz dieser Uhrzeit noch einiges los zu sein. Es ist als wäre gerade ein Super-Fest am laufen - nicht! Es ist zwar noch einiges los, aber es ist mehr so, dass die Leute hier langsam alle nach Hause wollen. Was für Amateure! Und mittendrin der total zerknautschte Okashii. Der Uchiha hatte sich ein wenig frei vom stressigen Leben als Superstar in Sunagakure genommen. Natürlich ist das totaler Quatsch, aber für ihn sind die ständigen Mission überall hin schon ziemlich stressig. Der Kazekage hat immerhin auch noch andere Jonin, die er an den Rand der Erde schicken kann, aber nein - es muss ja Okashii sein. Vielleicht eine größere Abneigung gegen den Uchiha oder aber der Kage hält den beknackten Uchiha wirklich für so fähig, dass er ihm solch schwierige Aufträge wirklich zutraut. Idiot. Kommen wir jedoch wieder zum wirklich interessantem. Warum war der Dödel-Uchiha überhaupt am Marktplatz? Was hatte er dort zu suchen? So wie er aussah entweder Kaffee oder jemand der ihm einfach mit einem Muay-Tahi-Killerellbogen wieder wach macht. Kein Wunder. Er ist vor zirka einer halben Stunde erst aufgewacht. Der Langsschläfer ist gerne mal bis nachts wach, chillt, säuft und schläft dann saulange. Richtiger Faulenzer. Ausserdem gab es das Gerücht, dass sich der Kazekage hier irgendwo befinden würde und diese Chance wollte Okashii gleich mal nutzen, um sich für einen eventuell vorhandenen Auftrag nach seinem Urlaub anzumelden. Je nachdem ob der alte Drogenbaron was für Okashii hat.

Direkt am Marktplatz schien neben regen treiben, einigen quatschenden Passanten und Verkäufern die ihre Läden allmählich aufräumen nichts weiter zu sein. Irgendwo hier würde sich also der Kazekage rumtreiben. Hat der asoziale Penner einfach Pause. Unerhört sowas! Seines Weges weitergehend würde er den Exhibitionisten dann auch schon relativ schnell erkennen. So wie es aussah war er gerade mit einer der Genin aus dem Dorf beschäftigt. Was genau dort vorgefallen war, konnte Okashii jedoch nicht erkennen. Es wirkte aber so, als wolle die Genin körperlichen Kontakt zum Dorfchef suchen. Es war als wäre er der Überplayboy der Wüste. Harte Sache und trotzdem keine Frau. Merkwürdig. Aber beim Uchiha sah es auch nicht anders aus. Wobei es da ja eher daran liegt, dass der Uchiha einfach nur dafür bekannt ist dämliche Aktionen zu vollbringen. Läuft absolut gar nicht bei ihm. Allmählich würde er in Gedanken verfallen dann auch beim Kagen ankommen und ihn in gewohnter Art begrüßen. Wie es sich für die zwei gehört. »Na Hallo Herr Kazekage! Wie sieht's aus?! Deine Mutter immernoch im Knast oder haben die Gnade vor Recht ergehen lassen?« Nanashi wusste eigentlich, dass Okashii das nur des Spaßes halber sagte. Der Uchiha war einfach relativ locker im Umgang, dass sollte man spätestens jetzt merken. Mit seinem Fettnäpfchen, welches er soeben total erwischt hatte, weil die Eltern vom Kagen bereits lange tot waren, drehte er sich dann zur Genin, welcher er einfach nur ein kurzes Lächeln zuwarf. Denn er war ja eigentlich nur wegen des Kagen und einer möglichen Mission hier. Selbst wenn der Kage Pause hatte, das war Okashii egal!
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Di Jun 03, 2014 2:30 am

Aufmerksam schritt der Nijuudaime Kazekage durch die kleinen Wege des Marktplatzes, sein Blick schweifte von seiner Linken zu seiner Rechten, um jegliches Interessantes, was die Händler anboten, mit seinem rechten Auge erhaschen zu können. Bereits aus der Ferne konnte Nanashi lauschen, dass irgendwelche Kinder sich gerade stritten, durch den Markt zu rennen schienen, ehe ihn etwas von hinten anstieß. Um von der etwas kleineren Person, die ihn anrempelte, nicht des Gleichgewichts beraubt zu werden, stützte sich der Schwarzhaarige mit seinem Standbein - sein linkes - mit einem Schritt nach vorne ab und bewahrte seine Standfestigkeit. Binnen keiner Sekunde drehte der 30-Jährige seinen Kopf, das von der schwarzen, wilden Mähne geziert wurde, um zu erblicken, was sich hinter ihm gerade abspielte. Kinder..., schoss es ihm schlussfolgernd durch den Kopf, als er das platinblonde Mädchen, das ihm gerade mal bis knapp über die Brust reichte, und einen weiteren jungen Burschen ausmachte, der türmte. Anscheinend hatte er ziemlich schnell erkannt, wen er gerade mit seiner Aktion belästigte. Kleiner beschissener Feigling. Als der ehemalige Ansatsu-Sha nun innehielt, und dem Mädchen einen zweiten, musternden Blick zuwarf, wusste er schnell, um wen es sich da vor ihm handelte. Shizuka. Seit 2 Jahren war das junge Mädchen, das sich täglich mit ihren Brüdern herumplagen musste, Genin des Dorfes Sunagakures. Und seit 12 Jahren schlummert das fünfschwänzige Biest in der Hiô. Auch sie war eine der neun Auserwählten auf dieser Erde, die in einem gravierenden Konflikt mit dem Bijuu in ihrem Inneren stand... kein schönes Leben. Nanashi beschäftigte sich seit jeher, seit Beginn seiner Weiterbildung in den Siegeltechniken, mit den Jinchuuriki; begleitete einen in den Reihen des Sanddorfes sogar einige Zeit selbst. Und nun als Kage sah er es als seine Pflicht an, ihnen das bestmögliche Leben zu vereinbaren - selbst wenn solche naiven, oberflächlich denkenden Menschen es erschwerten. Sein Gesichtsausdruck war kühl, dass er nun irgendeine respektlose Aussage über das 'rücksichtslose' Verhalten der 14-Jährigen treffen würde, passte nicht zu dem besonnenen Gemüt des Noharas. Voreiligkeit und Temperament waren keine Eigenschaften, die ihn auszeichneten. Mit jedem Funken Höflichkeit, die die aufgebrachte Shizuka derzeit in Petto hatte, streckte sie ihm die Hand aus, und bat um Entschuldigung. Ihre Anspannung gegenüber ihrem Dorfoberhaupt war ihr keineswegs abzuerkennen; die sensationsgeilen Bürger Sunagakures hätten bereits sicherlich die ein oder andere entsetzte Miene aufgesetzt, und tuschelten. Als ob die Jinchuuriki des Gobi es nicht schon schwer genug hatte. Eben jene Anspannung wollte der Nohara einer seiner drei Jinchuuriki, indirekt wohl seine Schützlinge, nehmen. „Ach, das ist doch kein Problem, Shizuka.“ Mit einem Zwinkern und einem Lächeln lockerte er die Situation auf, beäugte kurz die stehengebliebenden Menschen um sie herum, die er mit einem fluchenden Blick, der ihr Voranschreiten auf der Straße forderte, wegschickte - und tatsächlich kamen sie dem Ganzen nach. Auf großes Drama hatte der Kage keine Lust, noch die Energie dazu. Es war unnötiges, lästernes Getuschel, mit denen sich die Dörfer und ihre Jinchuuriki seit Anbeginn der Zeit herumschlagen mussten. „Wer ist denn der Feigling, der da gerade wegrennt?“ Skeptisch hob er die Augenbraue, nickte einmal kurz in die Richtung, aus der die Hiô gekommen war, und erblickte dort den Jungen, der sich in Sicherheit wägte. Anschließend grinste er die Genin kurz an, sie würde es wohl richtig deuten können. „Wie geht e-“ Und schon wurde er unterbrochen. Die Stimme des Jounin, der geradewegs die Konversation stürmte, konnte Nanashi unverkennbar zuordnen. Ein Seufzen. Okashii hatte sich umgehört, ist den Spuren des Sunaoberhauptes nachgegangen und hat ihn bis zum Marktplatz gestalkt, ehe er die beiden in gewohnter Manier begrüßte. „Ah...“, kam es anfangs nur aus ihm heraus. „Okashii...“ Der Uchiha war ein besonderer Shinobi. Ein sehr, sehr besonderer Shinobi. So besonders, dass die Aussage, dass der einzige Unterschied zwischen Wahnsinn und Genie, Erfolg sei, zutraf. Ja, genau so besonders. „Was führt dich zu mir, Kashii?“, fragte er den Mann, der, wenn es erforderlich war, sein blutrotes Auge, das von drei Tropfen getränkt ist, präsentieren konnte. Wollte er etwa freiwillig auf eine Mission – oder Urlaub? Bei ihm konnte man nie wissen. „Würde es euch etwas ausmachen, ein Stück mit mir zugehen?“ Etwas kläglich suchten seine Augen den Kagekomplex auf, der im Zentrum von Sunagakure thronte. Damit würde sich wohl erschließen können, dass er auf den Weg dorthin war, weshalb sie sich doch an seinem kleinen Spaziergang beteiligen können. Als Spitze ging der Nohara voran, hoffte darauf, dass die beiden ihm folgen würden. Als sein suchender Blick allerdings wieder Früchte erblickte, stellte er eine Frage an die beiden, während er bereits die erste Orange in der Hand hielt, um sie auf ihre Reife zu prüfen. „Mögt ihr eine Orange?“ Falls ja, würde er den beiden gerne etwas spendieren, solange sie bei dem Stand stehen bleiben sollten – Bis er schließlich wieder auf Shizuka zu sprechen kam, der er zuvor nicht seine Frage um ihr Wohlergehen stellen konnte. „Ah, also Shizuka – wie geht’s dir? Was macht deine Familie?“
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Fr Jun 06, 2014 11:37 pm


Es war ja leider nicht das erste mal, dass irgend so ein kleiner Neuzeit-Gangster meinte, er müsse Shizuka provozieren. Entweder sie bekamen einfach wahnsinnig gern was auf die Nüsse oder die Jinchûriki hatte irgendetwas an sich, dass andere dazu verleitete sich benehmen zu müssen wie irgendwelche dämlichen Gorillas – so wie ihre Brüder zum Beispiel. Sie besaß bereits das Image Mutter, die von vielen in Suna gefürchtet wurde, vor allem im Ansatsu-Sha Apparat – kein Wunder, warum manche also meinten sie provozieren zu müssen, vermutlich wollten sie sie nur vor den anderen Bewohnern bloß stellen, damit man wieder sagen konnte, was für Hoffnungslose Fälle Jinchûriki doch waren. Ihr gegenüber, der nette Kazekage, hatte ihr gerade mitgeteilt, dass dieser kleine Zwischenfall nicht so schlimm sei. „Naja, trotzdem. Eigentlich ramme ich keine Autoritätspersonen an, zählt nicht zu meinen Hobbys.“, sagte sie und grinste leicht, den Typ von vorhin hatte sie bereits als neues Ziel markiert – wieso auf das Karma warten, wenn sie es selbst herbeirufen konnte? Machst du jetzt einen auf Assassine? Machst du’s dann auch in nem Heuhaufen? Natürlich hatte Gobi dabei auf die eindeutige Zweideutigkeit seines letzten Satzes angespielt und lachte bereits hämisch. Natürlich. Es fand seine eigenen Witze immer unglaublich lustig. Wenn du jetzt noch einem Jônin ins Schienbein triffst dann gewinnst du einen ganz Tollen Preis! Los geht’s Leute! Lasst euch diese Chance nicht entgehen! Das Bijû fing an wie ein Mann eines Festes zu reden, der einen Stand mit Spielen betrieb bei denen man eh nichts gewinnen konnte, weil sie mit extrem miesen Tricks arbeiteten. Allerdings lies sie sich von ihrem Untermieter diesmal nicht ablenken –  sie pinnte gerade den Denkzettel in ihrem Kopf fest, diesen Großhirnkastrat von eben später den Scheitel mit ihrem Vorschlaghammer zu ziehen, aber so richtig. „Ach irgend so ein Junge, mit dem ich mal in eine Klasse gegangen bin. Der teilt gerne aus, kann aber nix einstecken. Der Name war leider nicht wichtig genug um ihn mir zu merken~“, meinte sie und zuckte mit den Schultern, das Grinsen ihres Vorgesetzten gegenüber erwidernd. Prinzessin Lillifee von eben, der sich bei seinen Freunden verzog um nicht erwischt zu werden, beäugte sie mit einem Blick der ihm hoffentlich das Blut in den Adern gefrieren lasen würde. Gerade wollte der werte Herr sich über ihr Wohlbefinden erkundigen, da wurde er aber unterbrochen. Das ist ja wie beim Speed Dating. Nach ein paar Sekunden ist schon die nächste Person am Start. Hältst du jetzt mal deine Klappe? Ich dachte Delfine & Pferde seinen Friedvolle Wesen, aber Ausnahmen bilden ja immer die Regel, ne? Pass auf was du sagst, sonst komm ich raus zum spielen!  Versuchs doch, das Siegel kriegst du eh nicht auf. Außerdem haste hier sehr schlechte Karten, mein Freund. Bevor sie sich wieder mit ihrem inneren Schweinehund Gobi the Hut streiten würde, widmete sie sich lieber den beiden Personen, die ihr nun gegenüber standen. Bei der Begrüßung des jungen Herren, der gerade dazu kam, fand sie dann doch recht amüsant, irgendwie fast ihr Humor, weswegen sich ihre Mundwinkel leicht nach oben zogen. „Kon’nichiwa.“, grüßte sie den Fremden, der vom Kazekage als „Okashii“ bezeichnet wurde und entschied sich erst einmal nicht total unhöflich zu sein und sich in die Konversation einzumischen, waren ja beide Vorgesetzte. Nicht wenig später, nach einer Frage des Kage die wohl an beide gerichtet war, nickte sie nur. „Ich hab‘ nichts dagegen, bei mir steht heute nichts mehr an. Jeder Tag weiter weg vor meinem Haus ist wie ein Tag im Himmel.Einen Tag ohne mich würdest du ja nicht aushalten, nicht wahr?, säuselte Gobi aus seinen Kammern des Schreckens und die Jinchûriki seufzte innerlich. Na klar. Warum soll ich ins Irrenhaus wenn der Weg zu dir viel kürzer ist?   Noch ein Tag und- Dann ist morgen.  Ich hasse dich! Ich dich noch viel mehr! Ich hasse dich noch mehr als das Ausmaß von Shukakus Gewicht! Hm! HM! Bevor sie noch in den Ragemode geraten würde beließ es die Platinblonde lieber dabei und widmete sich wieder den wichtigeren Dingen, da das Dorfoberhaupt gerade wieder eine Frage gestellt hatte. „Nah, ich bin gut bedient, aber vielen Dank, Kazekage-sama.“, winkte die Genin höflich ab und rang sich an einem Lächeln, weil das Ding in ihr wieder Stress machte. Aber tat Gobi je etwas anderes? „Ah, also Shizuka – wie geht’s dir? Was macht deine Familie?“, riss sie der Kage aus ihren Gedanken, in denen sie gerade beinahe mit Gobi in den Großtreikgegangen wäre. „Mir geht’s gut und Missie macht auch keinen Stress.“, meinte sie und spielte bei Missie auf Gobi an, wobei dieser sich sofort beschwerte, so wie die Leute die gerade mal wieder über ihr Jinchûrikidasein schimpften. „Und Ihnen?“, stellte sie zunächst die Gegenfrage, ehe sie bei ihrer Familie aufseufzen musste. „Meine „Familie“ macht  wieder nichts als ärger, meine Brüder sind zwar allesamt Erwachsen, benehmen sich aber wie kleine Kinder… als einzige Frau im Haus mit sechs männlichen Individuen wird das ganz schön anstrengend auf die Dauer.“ Dass sie am liebsten ein paar den Hals umdrehen würde erwähnte sie lieber nicht, der liebe Herr hier kannte ihre Familie ja, die meisten waren bei der Ansatsu-Sha oder Jonin. Naja alle außer Tôzaku, diese Bodentompteuse brachte ja wie immer einfach nix zustande außer von Bienchen und Blümchen zu reden, dieser perverse Sack. „Aber was muss das muss, es läuft ja bei mir~“, meinte sie schließlich abschließend, da sich ja nicht alle wie wildgewordene Gorillas benahmen, eben nur ein Großteil. Kirito, der kleinste im Bunde und der, der eigentlich gar nicht ihr Bruder war sondern ein adoptierter Lümmel, war ja zum Glück noch in der Schule – nicht dass die Großen ihm wieder irgendeinen dämlichen Blödsinn lernen würden wie die Sake-Challenge.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mo Jun 16, 2014 3:08 pm

Gelungen! So oder so ungefähr könnte man den durchaus spektakulären Auftritt von Okashii beim Kazekagen bezeichnen. Nicht nur, dass er einfach so mitten in ein scheinbar wichtiges Gespräch geplatzt war. Nein, er ließ es sich ja nicht einmal nehmen, den Kagen auch nochmal direkt auf seine verstorbenen Eltern anzuhauen. Richtig gut in der offenen Wunde rumgestochert. Wahrlich ein Meisterwerk des Vollidioten Okashii. Doch hatte sein Eintreffen beim Kagen nun eben einen wichtigen Hintergrund und diesen wollte er dem Kazekagen natürlich auch gleich einmal präsentieren. Wenn er sich nicht gerade an seine noch übriggebliebenen Manieren erinnert hätte. Denn ehe er seinen Altersgefährten Nanashi weiter zumüllen würde mit seiner Existenz, würde er auf die Begrüßung der jungen Dame eingehen. Irgendwo tief in ihm, ist eben doch ein netter Kerl. Sehr tief. Er würde ihr also einen weiteren Blick würdigen und auf ihre Worte eingehen. "Ahoi! 'Tschuldige, wenn ich euer Gespräch gestört habe. Ich halte euch auch nicht lange auf - versprochen!" Erklärte er der kurzen Dame. Nun konnte er sich wieder ruhigen Gewissens auf den Kage konzentrieren, welcher jedoch bereits andere Pläne mit den beiden hatte. Laut seiner Aussage würde er die beiden nämlich darum bitten ihm zu folgen. Anscheinend neigte sich seine Pause dem Ende zu und er wollte den Rückzug in sein Büro antreten. Sollte Okashii recht sein. Er wollte lediglich einmal nachschnüffeln, was das Missionsrepertoire so für ihn über hat. "Alles klar. Ich muss ganz ehrlich sagen. Ruhetage sind schon was total feines, aber wenn sie zu lange anhalten, dann geht mir das richtig auf die Nüsse. Ohne Witz Kazekage-sama. Ich hab mal wieder richtig Bock auf 'ne Mission. Ich brauch mal wieder was forderndes. Sicherlich, es gibt womöglich andere, die auch Bock haben. Jedoch bezweifle ich, dass die mehr Bock haben als ich! Ich will so richtig .. verstehst du? So richtig ballern! Das klingt zwar komisch, aber irgendwie kriege ich meine Gefühlslage gerade nicht anders erklärt!" Würde er dem Kagen erklären, während sie sich also gerade auf den Weg zum Kagetower machten. Unterwegs bot der Kage den beiden auch noch eine Orange an. Gut, Okashii war jetzt nicht der Über-Fan von Orangen, aber ein bisschen Vitamin C um Skorbut vorzubeugen, dass konnte man durchaus mal zu sich nehmen. "Vielen Dank! Wenn die junge Dame ihre nicht will, dann nehm ich die gerne auch! Vitaminöse Überdosis. Mal gucken wie lange es bis dahin braucht." Witzelte er dann vor sich her. Kaum zu glauben, dass ein solcher Vollidiot überhaupt jemals die Geninprüfung schaffen konnte. Und dann auch noch hoch zum Jounin befördert wurde. Vielleicht eine verkehrte Welt oder Bestechung. Zweiteres könnte man dem Uchiha sicherlich zutrauen. Im Hinblick auf seine Fähigkeiten jedoch, kann man sich ganz gut vorstellen, warum er heute Jonin ist. Über diese Dinge machte sich Okashii oft Gedanken. Passend, da sich gerade in diesem Moment der Kage und die Genin über deren Familie unterhielten. Familie war eh nicht so Okashii's Thema, demnach konnte er gedanklich ruhig abwesend sein.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Sa Jun 21, 2014 7:52 pm

„Hmm, für eine Sekunde dachte ich, dass du darin einen gewissen Anreiz findest.“, entgegnete Nanashi der Platinblonden, kneifte bei seinem herzhaften Lächeln die Augen zusammen. Wenigstens ihm, dem Kazekagen, gegenüber sollten die Jinchuurikis immer offen und ehrlich aussprechen 'dürfen', was ihnen am Herzen liegt – denn das Verständnis der anderen Dorfbewohner war eher bescheiden. Vielleicht konnte der Nohara etwas in dieser Richtung bewegen, dass die Wirte der Schweifbestien auf mehr Akzeptanz und Toleranz innerhalb des Dorfes stoßen würden. Dass hätten sich die jungen Menschen, denen solch eine große Bürde – meist bereits ab der Geburt – aufgeschultert wurde, verdient. Das Mindeste. Neben seinem natürlichen Umgang beobachtete das Suna-Oberhaupt die Mimik und Gestik der Genin, um daraus irgendeinen Konflikt mit ihren Bijuu herausdeuten zu können – Seit Jahren hatte er sich der Jinchuuriki Sunas angenommen, sich mit den Bijuus auseinandergesetzt und Siegeltechniken entwickelt, um ihr Wohlergehen zu sichern. „Naah“, winkte der Schwarzhaarige ab, als sich ihre beiden Blicke auf den Flüchtling fixierten, „der bekommt schon sein Fett weg.“ Auf solche nervenden Persönlichkeiten sollte Shizuka am besten nichts geben, ihnen weniger Beachtung schenken als nötig – man wird immer und immer wieder auf solche Leute stoßen, Nanashi konnte von Erfahrung sprechen. Und bei nervenden Persönlichkeiten – wobei dies natürlich immer im Auge des Betrachters lag, Nanashi deklarierte Menschen garantiert nie als solche – kam Okashii ins Spiel. Wie es eben nun seine Art war, stürmte er das Gespräch der beiden und teilte seinen Tatendrang mit. Nach seinen freien Tagen wollte er nun eine schwierige Mission bestreiten, etwas Herausforderndes, das er irgendwie ballern konnte. „Eh... was möchtest du denn ballern, Okashii? Sekunden des Schweigens. Der unverkennbare Sarkasmus Nanashis, der vor allem Okashii ein wenig auf den Kicker bringen sollte,  spielte dabei auf etwas anderes an. Vielleicht war ja irgendwo ein Stau derzeit. Aber das wollte der Nijuudaime Kazekage, der als Repräsent des Sanddorfes galt, nicht vor der 14-Jährigen weiter ausweiten... Mit Sicherheit würde der Uchiha mit seiner pechschwarzen Mähne diese Vorlage nutzen – oder so verdreht im Kopf sein, dass er es nichtmal bemerken würde. Kurz musste Nanashi grübeln, blickte auf die beiden Marktstände rechts und links, um irgendeine interessante Aufgabe für den 28-Jährigen zu finden. „Uchiha Okashi... ich glaube, ich habe genau das Richtige für dich. Etwas, wo du richtig 'ballern' kannst.“, teilte er dem Elite-Shinobi – welcher Kage auch immer ihn zum Jounin ernannt hatte – mit. Seine Fähigkeiten waren unabstreitbar, weshalb er sich doch für die Mission, die der 30-Jährige für den Uchiha-Erben im Kopf hatte, eignete. „Allerdings benötigt das noch ein wenig Vorbereitung, sowie ich kompatible Mitstreiter für dich finden muss. Jemand wird sich später bei dir melden und dich zu mir bestellen, wenn alles bereit ist.“ Daraufhin wurden die beiden von ihm auf eine Orange eingeladen; wieder eine Kostbarkeit, die es in den heutigen Tagen nicht all zu oft zu erwerben gab. Shizuka lehnte ab, Okashii nahm gleich ihre mit. Vielleicht konnte er etwas mit Orangen zuhause anfangen.

Ihr Gang durch den Markt sollte so langsam ihre Ende finden. Und währenddessen kamen sie auf die Familie der Hiô zu sprechen... ein ausgesprochen merkwürdiger Haufen von Chaoten. Und sie alle waren dem Schwarzhaarigen wohlbekannt; keiner von ihnen diente nicht unter seinem Kommando... was ihre Charakteristika auch nicht egalisieren konnte. Dass sich die einzige Frau, Shizuka, mit diesem mehr oder minderen Überschuss an Testosteron im Haus etwas unwohl fühlte, konnte ihr wohl keine Menschenseele verübeln. „Missie also... Ihr scheint euch echt gut zu verstehen, hm?“, lächelte er seicht vor sich hin – wohingegen seine Gedankengänge weitergriffen. Dass sich Wirt und Insasse von Anfang an nicht all zu gut verstehen konnten, war gewiss. Allerdings sollte man irgendwann die Kurve bekommen, um eine Zusammenarbeit vereinbaren zu können – denn sonst wurde das Leben als Jinchuuriki vom inneren Konflikt geplagt, der in manchen Fällen sogar zum qualvollen Tod und plötzlichen Erscheinen des Dämons münden konnte. Aber nun soweit zu denken wäre Schwarzmalerei. „Läuft bei dir?“ Skeptisch zog der 30-Jährige eine Augenbraue hoch. Wieder irgendein Spruch von der Jugend? Gott Nanashi... du wirst eindeutig zu alt...„Mir geht’s soweit gut, danke der Nachfrage. Trister Büroalltag, aber daran gewöhnt man sich. Und will keine Sekunde mehr daran verschwenden.“

Mittlerweile kam der Dreiertrupp vor dem Kazekagekomplex an, der Punkt, an dem der Nohara innehielt und sich um den weiteren Ablauf vergewissern wollte. „Na da wären wir auch schon. Wie sieht's aus? Wollt ihr wieder eure eigenen Wege gehen oder mir noch etwas Gesellschaft im Büro leisten? Ein bisschen Unterhaltung könnte da nicht schaden. Und vielleicht lernt dabei noch jemand was.“ Zwinkernd sah er zu 14-Jährigen hinunter. Vielleicht konnte er sie ja für ein weiteres Gespräch, eventuell über ihren Bijuu, ihre Situation im Dorf oder Sonstiges, begeistern. Okashii noch mehr Minuten zu ertragen als es nötig war... war eine Herausforderung.

TBC: Kagebüro
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