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 Empfangsraum

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BeitragThema: Empfangsraum   Do Dez 05, 2013 1:14 pm

Der Empfangsraum könnte auch als simpler Aufenthaltsraum bezeichnet werden, in welchem man die Kage findet, wenn sie keine Akten zu erledigen hat. In diesem befinden sich zwei große Sofas, sowie zwei einzelne Sitzkissen und eine recht großzügige Tischfläche aus hellen und dunklen Elementen. Sollte einmal hoher Besuch kommen, wird er in diesem Raum empfangen, welcher einen Blick auf das Dorf gewährt. An einer Wand findet sich eine Tür, welche in das Büro der Kage führt, die andere liegt dem Fenster direkt gegenüber. An der gleichen wand findet man ein winziges Waschbecken und ein Regal, in welchem sich Utensilien zum Teezubereiten finden, immerhin soll der wartende Gast nicht verdursten. Die Wände sind mit Bildern des Dorfes verziert, welches Kirigakure von seiner schönsten Seite zeigen. Die meisten Aufnahmen sind von natürlichen Orten, andere von Feiern des Dorfes selbst. Neben der Funktion des Empfangsraumes findet man die Kage selbst hier gelegentlich mit ihren Kindern, Taro oder Nanami. Alleine wird man sie hier jedoch kaum antreffen.


Zuletzt von Haraise Tenshi am Mo Dez 09, 2013 8:52 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Do Dez 05, 2013 2:14 pm

First Post

Es war wohl Mittag und würde man um diese Zeit in das Büro der Kage stürmen und hoffen sie für eine Mission begeistern zu können, die aus einem emotionalem Gefüge entstanden war, dann würde man wohl Pech haben, denn die Frau war ausgeflogen, wenn man es denn so nennen wollte. Haraise Tenshi hatte sich ihrem Büro entzogen und war durch die Zwischentür in den Empfangsraum gegangen um sich dort auf eines der beigefarbenes Sofas zu setzten. Die breite Glasfront stand halb offen und eine kühle Brise wehte durch den Raum. Es war ihr nicht so wichtig, alleine zu sein, es wollte sowieso immer jemand etwas von ihr, aber heute hatte sie es sogar einmal so geplant. Auf den Wunsch ihrer jungen Beraterin hin, hatte sie einen Stapel Papier in der Mitte des Tisches drapiert und daraus bereits einige Stapel zusammen gestellt, welche unterschiedlich viele Stücke Papier enthielten. Alles war zwar klinisch weiß, aber man war in einem Tag immerhin kein Genie im Papierfalten. Hätte sie es nicht im Blut, würde sie es wohl auch nicht können. Mit der Zeit hatte sie angefangen verschiedene Dinge zu formen und eine winzige Arme aus Tieren und Pflanzen geformt. Neben verschieden Blütenköpfen fand man Tier in Form von Hunden, Katzen, Füchsen und Eulen. Ihre Sternchenaugen waren wie gebannt auf ihre eigenen Hände gerichtete die ein Geschöpf nach dem anderen formten und es zu den anderen stellten. Man konnte nicht sagen, dass sie besonders begeistert schien, aber sie tat es mit einem Eifer, der für sie üblich war. Die blaue Rose  in ihrem eigenen Haar wippte beständig mit dem Wind und ein leises Rascheln drang aus dem Blätterhaufen. Sonst war es schon fast totenstill in diesem Raum, der kaum bis selten genutzt wurde und unter normalen Umständen war sie hier auch nicht alleine. Heute hatte sie ihre Beraterin hierher bestellt und nicht in ihr Büro, wo sie sonst saßen und nichts taten oder redeten. Meist brütete sie  über die Vorratspläne der nächsten Monaten, über dinge wie ernte und Versorgung und das, obwohl sie eine Kriegerin war und kein Verwaltungsgenie. Aber es ging, alles ging und sie lebten, bekamen noch Aufträge. Irgendwann hatte sie wieder begonnen vor sich hin zu starren und dieses mal hatte sie an Rin gedacht und sich gefragt, ob sie eine schlechte Mutter gewesen war. Rin kannte ihren Vater nicht, nur die Mutter, welche eine geschäftige Kage war. Sie hatte sich Mühe mit dem Mädchen gegeben, so viel von sich in ihr gesehen und doch ergriff sie immer diese tödliche Leere, dieses unangenehme Gefühl von nichts. Eigentlich mochte sie Leere, mochte nichts zu fühlen und keinen wirklichen Kummer zu haben. Ab und an dachte sie jedoch, es würde sie abhalten etwas zu tun, als würde etwas fehlen, von dem sie nicht glaubte, dass es jemals existieren konnte. Unweigerlich dachte sie an Taro, der ihr letzter Mann gewesen war, nach ihm hatte sie aufgehört, war keinem mehr nah gekommen. Irgendwann hörte jedes sehnen auf, selbst der Körper gierte nicht mehr. Ihre Augen waren dabei ihre Figuren zu betrachten, als sie Flügelschläge hörte und den Kopf kaum merklich wand und die Harpyie ihrer Ziehtochter sah. Hallo meine Lieb, komm herein. Du kannst dir schon einmal ansehen, was ich für Nanami vorbereitet haben, was hältst du davon? Irgendwie suchte sie immer nach Bestätigung und irgendwie war es ihr doch egal, denn was auch immer sie tat, es gefiel ihr nicht, gefiel dafür anderen. Es war seltsam, nervtötetend, aber es war ein Teil von ihr. Nun sie hielt nicht viel von sich, aber dagegen konnte sie wenig tun. Immerhin gab sie sich mühe kein Unmensch zu sein. Ob dies gut ging war nun wieder etwas anderes, aber sonst hätte Nanami wohl schon einige male reisaus genommen und war nicht mehr zurück gekehrt. In ihr sah die junge Frau wohl wirklich etwas wie eine Bezugsperson, auch wenn sie nicht verstand wieso. Ein Blick auf die Familie sagt viel, aber eben nicht alles. Wie schlecht war ihr Bild von sich wirklich? Da sie spürte, das auch Nanami sich nährte wand sie den Kopf von ihren Figuren ab und streckte die Hand aus um Wasser aufzusetzen. Blätter flogen umher und setzte alles in gang, während ihre andere Hand den Kopf der Harpyie streichelte. Wer mochte den keine Zuwendung? Sie hielt sich damit zurück, aber an ihr war auch nichts echt, weder die Blume noch ihre Haare, wie konnte sie da ganz sie selbst sein oder aufgehen? Warum versank sie schon wieder, während sie dem Tier den Kopf tätschelte, vielleicht wollte sie auch irgendwann davon fliegen, so wie es ihrer Lieben möglich war, einfach fort.
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Do Dez 05, 2013 6:38 pm




FIRST POST


Immer dieser dämliche Clan! Ständig hielten diese dummen Alten sie von ihren Pflichten ab! Vielleicht nicht gerade die Pflichten, die Sora als wichtig empfand, aber die für Nanami die wichtigsten waren. Tenshi. Schon wieder war sie spät dran und wieder hatte sie Tenshi vorgeschickt. Doch nicht etwa um sich wieder ein mal zu entschuldigen, sondern, weil sie ihre Herrin ungerne alleine wissen wollte. Sollte etwas passieren, konnte Kuro Tenshi eine weile verteidigen. Dazu würde es hoffentlich kommen müssen. Dreist, wie Nanami vorhin aus Wut gewesen war, schnappte sie sich noch zu Hause ihre frisch zubereiteten Bentoboxen. In diesen befand einige selbst zubereitete Sushi als Vorspeise, frisch gekochter Reis als Hauptgericht und ein paar selbstgepflückten Kirschen. Eigentlich wollte sie ihre Portion zu Hause genießen aber zwei Widersprüche gab es: Erstens. Nichts war schöner mit der Mizukage gemeinsam zu essen und zweitens: Verlor sie bei der Anwesenheit ihrer Großmutter sofort den Appetit auf das leckerste Sushi oder den bestgekochten Reis. Die beiden Boxen steckte sie in eine unscheinbare Tüte und stapfte wirklich angepisst von dem Akachianwesen zu dem Kagegebäude. Freudlich gesagt hatte Nanami eine Fresse gezogen, die wahrscheinlich selbst einer immerfröhlichen Hanabi oder einem aufgewecktem, aufgedrehten Tanjo sofort die Laune gesenkt hätte, wahrscheinlich hätte ihre Laune sogar so weit gereicht, dass Hanabi sie mal zusammen stauchen würde, endlich mal sich abzulenken und wieder gute Laune zu verbreiten. Doch glücklicherweise lief sie weder ihrem Cousin, ihrer Schwester, ihrer Tante, noch irgendeiner anderen geliebten Menschenseele über den Weg. Dieser verdammte Clan! Reg dich ab!, mahnte sie sich selbst an, als sie das Wohnviertel verlassen hatte und sich auf der Hauptstraße befand. Lenk dich ab. Irgendwie...Musik..., dachte sie, doch wollte sie jetzt nicht unbedingt ihre Querflöte zücken. Sie hatte gefühlsmäßig keine Luft in der Lunge. Dafür kroch ihr die Wut den Hals hoch. Dennoch wollte sie mit musik sich beruhigen. Tenshis Klaviermusik wäre jetzt Goldwert gewesen. Aber sie war nicht in der Nähe. Leider. Also half nur Eigenstudium beziehungsweise Eigenablenkung. Leise summte sie eine kleine Melodie vor sich hin. Allerdings anfangs noch etwas zu laut, da in ihr die Wut noch nicht ganz verflogen war. Summend bahnte sie sich den Weg durch die vollen Straßen Kirigakures. Wäre sie eben doch gleich bei der Kage geblieben und nicht nochmal zum ‚Essen‘ und ‚clanoberhauptpflichten‘ nach Hause gegangen. Mit der Zeit öffnete sie ihren Mund und sang ihr kleines Lied, das sie selbst gerne sang. Sie hatte es oft gesungen, als sie klein gewesen war. Ungefähr zu dem Zeitpunkt wo sie Tenshi kennengelernt hatte, Also ihre Cousins und Akari auch noch sehr klein gewesen waren, hatte sie ihnen dieses Lied immer vorgesungen. Das Lied hatte etwas Trauriges, von einer verpassten Chance, aber irgendwie hatte es dann auch wieder etwas Mutbringendes‘ in dem Worten des Sängers und in der Melodie selbst. Leise erklang in der riesigen Menschenmenge die leise singende Stimme der Akachi. Viel von ihr hören tat man nicht. Jeder war auf seinen Kram fixiert und niemand realisierte die Beschützerin der Kage.
deatta no wa itsu dakke?
Nanen mae no haru dakke?
shizuka dakedo itsumo waratteru hito
KURASU wa hanareteta kedo
nanikato medatte mashita yo kimi wa

Leise sang sie diese einzelnen Worte vor sich hin, sang ihren Text herunter. Das Einzige, was wirklich fehlte, war die musikalische begleitung. Auf den Straßen wurde es ihr langsam aber sicher zu voll. Einen kleinen Ausweg fand sie dabei bei den Dächern der Häuser. Gezielt blieb sie stehen, drehte sich einmal um eine Vierteldrehung nach links und sprang auf das Dach des Hauses gegenüber welchem sie stand.
hanashita no wa itsu dakke?
koe wo kakete kureta n dakke?
itsu no manika kudaranai hanashi shite

hiyakasarechatte hen na kyorikan
kimi wa sokkenai kedo
demo ne shitteta
, sang sie weiterhin, schloss während des gehens die augen und lief blind über die einzelnen Dächer ohne irgendwo herunter zu fallen. So oft hatte sie den weg über die Dächer gesucht, sie kannte die wege schon blind. Sie verschränkte die Arme hinter dem Rücken und wirkte vollkommen entspannt. Von ihrer Wut war nichts mehr da.
Nokori juu senchi no yuuki ga atta nara
"kyou" ga kawatteta no ka na
motto watashi tanjun baka de sunao nara
tsugandeta hazu na no!

Nach diesen Worten summte wieder eine kleine Weile, wiederholte diese Worte zwei drei mal, eh sie in ihrem eigentlichen Text weiterging. Eine ruhige Stelle, die Nanami schon wieder zu ruhig war. Aber sie gehörten dazu. Mittlerweile erreichte sie das Kagegebäude gemütlich und schritt durch den Haupteingang.
suki na no!
suki desho?
POJITIBU kei no ikujinashi...

ima mo omoidasu no
kono PEEJI mo ano toki no PEEJI mo
watashi no hatsukoi deshita

himitsu da yo

Sie sang unbeirrt weiter als sie auch weiterschritt, die  Treppen hinauf, die Tür zum Empfangszimmer öffnete und einen Schritt über die Türschwelle setzte. Ihr blindes Erscheinen hatte einen peinlichen Nebeneffekt. Sie sah Tenshi nicht, sonst hätte sie ihren Gesang unterbrochen. Doch dem war nicht so. Selten wurde dieser Raum genutzt. Wieso sollte sie jetzt darauf achten, dass jemand im Raum war?

kimi no nagai monogatari no naka ni watashi
sukoshi demo irareta ka na
kimi to watashi no monogatari ga sukoshi dake
kasanatteta hazu na no!

Ertönte nun ihre Stimme die für Tenshi wohl das ‚Da bin ich wieder‘ für gewöhnlicherweise war. Doch nun sang sie eben in einer frööhlichen, erleichterten Stimme die paar Wörter. Es gab noch weiter Worte, die zu diesem lied gehörten, doch Nanami verschluckte diese regelrecht, als sie ein Glucksen, welches von Kuro kam, vernahm. Sofort riss sie die Augen auf, drehte ihren kopf blitzartig in Richtung Tenshi und lief feuerrot an. Peinlich!
Ä-Äh...I-Ich hatte schlechte Laune... Ich musste der Luft machen..., nuschelte sie ertappt und etwas baff. Hoffentlich hatte sie keinen falschen ton getroffen, auch wenn sie das gemerkt hätte. Tenshi und sie konnten beide schlechte Musik nicht ausstehen. Kurz herrschte Stille, eh sich Nanami wagte, sich umzublicken. Auf dem Glastisch lag eine Menge Papier und einige gefalteten Figuren. Strahlend blickte Nanami diese an. Immer wieder gab sie ein erstauntes Oh wie schön oder Wahnsinn von sich. Eben wie ein kleines Kind. Doch schnell riss sie sich zusammen und rief sich wieder zur Disziplin, eh sie auf Tenshi zuging und sich vor ihr verbeugte. Kaum aufgerichtet, hielt sie der Kage schon eine der Bentoboxen, die in zartem blau gehalten war, vor die Nase. Wenn mich meine innere Uhr nicht ärgert, ist es Mittagszeit, lächelte sie zuckersüß.

Vorher bei Kurotenshi und Tenshi:
Mit sanften Flügelschlägen flatterte Kuro in den Wartebereich. Wieso sie wusste, dass die Kage da war und nicht etwa im Büro? Es war unter dieser kleinen Gruppe eine Angewohnheit die Fenster des Raumes offen zu lassen, wenn die Kage selbst im Raum war. Tenshi flatterte lieber durch Fenster in den Raum und Nanami nahm auch nur selten die Tür. Dass sie es diesmal tat, war eine Ausnahme. Sie wurde natürlich sogleich von der Kage bemerkt und begrüßt, wie eine freundin. Das freute die junge Harypie sehr. Hätte sie lächeln können, hätte sie der Sonne konkurenz gemacht. Hallo Tenshi-sama... sie wissen ja sicher, Nanami verspätet sich... mal wieder Sie war nicht begeistert, gab ihrer Partnerin aber keine Schuld. Aber sie folgte sofort der Aufforderung und betrachtete das, was Tenshi auf dem Tisch alles liegen hatte. Dafür hüpfte sie von dem Fenster auf die sofalehnen und betrachtete genau die Papierwerke. Ich kann Euch sagen, sie wird strahlen, wie ein kleines Kind. Das ist sehr hübsch, was Sie da gemacht haben. eine Weile später musste Kuro Nanami nicht spüren. Sie wusste schon, da Tenshi ihre Blätter durch die Gegend schweben ließ, dass sie im Anmarsch war. Deswegen machte sie es sich auf dem Sofa gemütlich und schloss die Augen. Etwas Ruhe wäre schön. Ruhe war für sie und Nanami ein Fremdwort gewesen. In der Vergangenheit hatten beide wenig Zeit ihrer Ruh vor und auch miteinander zu haben. Die streichelnde Hand war wirklich Sahne pur. Wunderbar liebevoll und sanft strich sie über den Kopf der Harpyiendame. Bis Nanami dann auftauchte. Sie konnte sich ein Art Glucksen, Kichern, Lachen wie auch immer nicht verkneifen, blieb aber entspannt liegen.
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Do Dez 05, 2013 10:25 pm

Noch während die Hand des Engels auf dem Köpfchen des Tieres ruhte, wurde die Tür geöffnete und eine singe Nanami trat herein. Papier sammelt sich in der Luft, trug Kanne und Tassen herein, drapiert alles nahe den Beinen der Kage, am Rand des Tisches. Dann kam ein glucksen untere ihre Hand empor, Kurotenshi schien erheitert und sie hätte wohl lächeln sollen, doch ihr Kopf wollte nicht, blockierte ein wenig bei den Worten Nanamis. Das Wort der ersten Liebe schlug ihr in den Geist, wie eine gigantische Welle die brach. Etwas schäumte in ihr auf, doch was es war konnte sie nicht sagen. Ihr Magen verzog sich schmerzhaft, das Siegel schien zu arbeiten und es hinterließ flüchtige Bilder und Einrücken Ein Kuss, eine Umarmung, nackte Haut an ihrer, heisere Worte, schwere Körper, ihr Schädel schien zu bersten, doch sie verzog keine Mine, sie sah nur über den Tisch zu Nanami, nahm die Hand vom Kopf des Tieres und sah sie an. Da war kein Ausdruck, keine Reaktion, das Leben schien nur in ihren Augen zu sein, diesen schönen Augen, die aussahen wie Sterne.Das blaue Haar bewegte sich leicht im Wind, eine Pause entsannt, in welcher sich ihr Magen verkrampfte und sie einfach nur voran sah, auf etwas wartete, etwas das sie erlöste und mit einem mal war es fort. Das kribbeln auf ihrer Haut verschwand und ihre Züge, nun sie blieben, aber das starren endete. Luft machen? Es hallte etwas in ihrem Kopf und sie besah sich Nanami, das flammende Haar, die funkelnden Augen und die Rüstung die leicht schimmerte als ein Sonnenstrahl sie traf. Ihre Beschützerin war eingehüllt in eine Schutzschicht und sie, sie zog eine innere Wand um sich herum und hatte kein Rüstung, nichts das jemanden darin hindern würde ihr Herz zu durchbohren. Herz – ein schwerer schlag in ihrer Brust. Das ist kein Problem Nanami, ich kenne sie doch und ich weiß, wie sie zu dir sind, du brauchst dich für diese Form der Verarbeitung nicht entschuldigen. Eine erstes Lächeln stahl sich in ihr Gesicht, mild wie eine Brise im Sommer. Dann erblickte ihre Tochter ihr Werk und sie ging auf wie eine Kirschblüte. Wunderschön war sie anzusehen wie sie da stand und Lächelte, strahlte und das Papier betrachtete, das sie selbst gefaltet hatte. Keine wahre Arbeit für sie, aber es hatte doch einen Moment gedauert. Aber alles dauerte im leben, mal mehr, male weniger und dann sah sie wirklich zu Nanami, sah ihr in die Augen und fand, ja was fand sie? Das Mädchen begeisterte sich für ihre Werke und sonst? Da blieb sie stehen, verbeugte sich vor ihr und hielt Tenshi selbst die Bentoboxen vor die Nase. Sie nahm eine und schob sie sacht vor sich auf den Tisch, bevor sie sich zurück an ihre Beraterin wand. Vielen Dank Nanami, du denkst immer an mich, auch wenn du im Stress bist, Papier wirbelte herum, schloss das Fenster und drehte die Heizung ein wenig hinauf um eine angenehm Grundtemperatur in den Raum zu bringen. Kurz darauf strich sich die Kage auch schon den Mantel von den Schultern, entblößte ihren Körper in enger Kleidung und legte den Mantel sorgsam über die Sofalehne. Lass uns etwas essen und dann versuche ich dir beizubringen, was ich über Origami weiß. Mir fiel nicht mehr ein, aber ich denke das reicht für den Einstieg, denkst du nicht? Ihre Hand deutete auf die Figuren und sie besah sich jedes einzelne Stück noch einmal. Sie sahen wirklich hübsch aus und waren ihr gelungen, gelungen, aber mehr auch nicht. Sie hätten schöner sein können, aber zwischen den Akten ist das ein wenig schwer, ich kann leider nicht zauber.n Jemanden der Entscheidungen trifft, das bräuchte ich. Um mein leben mache ich mir keine sorgen. Da ist Nanami und so schlimm wird das Ende schon nicht sein. Aber bevor ich gehen, da sollte Nanami wirklich alt genug sein um hierhin zu kommen, sonst müsste ich Taro zurück bitte, bis sie groß genug ist. Sie müsste ihre Clantätigkeiten wohl ablegen, aber das würde sie verkraften, aber was sie dann mit ihrer kleinen Schwester macht, nun das ist etwas anderes. Sie könnte hierher ziehen Taro lebt hier auch und es stört mich nicht, nun wenn ich nicht mehr bin, könnte ich wohl nur schwer etwas sagen. Keine Falte lag zwischen ihren Brauen als sie darüber nachdachte. Vor einigen Jahren, da wäre sie sofort gegangen doch nun wollte sie auf diese verirrten Leute aufpassen, sie behüten und dafür sorgen, dass sie nicht verhungerten oder sich selbst umbrachten. Hunger, da war etwas gewesen. Sachte griffen ihre Finger nach der Box, öffneten sie und ihre Augen fanden, Sushi, Reis und Kirschen. Wie ihre Mine sich erhellt. Es war wohl sehr offensichtlich was sie gerne aß und was sie nicht mochte. Vielleicht brachte sie all dies immer nur aus Zufall mit, aber sie konnte es nicht ganz glauben. Seit Nanami fünf war, sah sie nach dem Kind, sie musste wirklich wie eine Mutter sein, immerhin trennten sie ganze 17 Jahre, was fast dem Alter von Rin entsprach. Arme Rin, sie hatte zwei geschwister und noch Nanami gehabt und dabei hätte sie die älteste sein sollen. Natürlich hatte Tenshi Nanami nicht erzogen, doch an einigen tagen hatte sei das Gefühl, das die Jüngere vieles nur wegen ihr tat. Sie konnte nicht sagen was sie alles tat, aber sie hatte natürlich verfolgt, was die Akachi alles gelernt hatte und vor allem wie lange und intensiv. Lass es dir schmecken und Danke für diese Gabe, in diesen Zeiten ersparte sie sich und begann mit den Stäbchen ein Stück Sushi zu essen. Herrlich, verkündete sie ruhig und stellte alles kurz bei Seite, um Nanami und sich Tee einzuschenken. Einen Kleinen Schluck nahm sie und besah sich dann die gefaltete Blume, welcher der in ihrem Haar bis auf die Farbe glich. Weiß war die auf dem Tisch, Blutrot die heutige in ihrem Haar. Sie hatte sich dafür entschieden weil heute etwas gewesen zu sein schien. Sie konnte nicht sagen was, doch ihr Magen hatte geschmerzt und doch war ihr nie die Idee gekommen es zu beenden, all das zurück zu lassen und sich zu therapieren. Seit Jahren schloss sie es weg und solange sie Chakra besaß, da würde dieses Siegel leben, würden beide Siegel leben. Am liebsten hätte sie gefragt wie anstrengend Menschen waren, wie schlimm sie sein konnte, doch irgendwo schien sie es zu wissen und deswegen verrauchte diese Frage sofort wieder. Wieder wanderte Suhsi in ihren Mund, ein wenig Reis und auch eine Kirsche. Eigentlich konnte sie sich nicht beschweren, ihr Leben ging voran, ihre Familie lebt und niemand belagerte sie, außer es ging einmal wirklich um Missionen. Ich würde gerne dafür sorgen, dass sie dich nicht so sehr belagern, aber ich denke, solange du ihr Oberhaupt bist, kann ich dir nur bei denen Entscheidungen helfen. Wir wollen ja nicht, dass sie anfangen mich zu boykottieren, weil ich ihnen ihr Oberhaupt entziehe, ein schiefes lächeln legte sich über ihr Gesicht und sie aß noch ein wenig Sushi und überlegte weiter. Ihre Mutter hätte sie nie abgegeben und noch heute war sie böse, das die feine Kage sich nicht Oberhaupt der Kriegskünste nennen Wollte. Leute mit Geltungsproblemen, ja ihre Mutter gehörte zu dieser Sorte, waren wirklich anstrengend. Nur zu gut konnte sie sich vorstellen, wie es bei der Rothaarigen zuging, wie ihre Großeltern sie triezten, den es gab ja keine Eltern mehr. Irgendwo musste die Erziehung her kommen und sie kam nun einmal nicht von der Kage und auch nicht von Taro. Letztere erhob sich gerade  im Garten und stampfte durch das Gebäude, während Tenshi noch immer am essen war. Es könnte sein, gab sie zwischen Reis und Kirsche von sich, dass Taro hier hoch kommt und mich sucht. Er wirkt noch ein wenig desorientiert, hat er etwa im Garten geschlafen? Möglich, aber das soll mich nicht stören, solange er am leben bleibt. Ich weiß nicht ob er etwas will, aber du kennst ihn, ab und an hat auch er einmal Langeweile und nichts zu tun. So diszipliniert er doch war, er war auch nur ein Mensch und jeder Mensch hatte ab und an das Problem der Langeweile. So war das leben und solange er sich nicht betrank und herum schrie, solange war sie zufrieden mit ihm. Einen hysterischen alten Mann wollte sie um Himmels willen nicht, sie war froh wenn er sich um die Kinder kümmerte und sie nicht mit diesem „irgendwie bist du wunderbar“ Blick betrachtete.
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Fr Dez 06, 2013 2:23 pm

Wäre es ihr möglich gewesen, hätte sie diese Situation am Liebsten wieder rückgängig gemacht. Tenshi äußerte nichts zu ihren Gesangskünsten und ihr war es auch recht. Sie vertrug Kritik. Aber nicht von Tenshi. Da war sie einfach zu sensibel und zu sehr darauf versessen für sie perfekt zu sein. Ihr war es da vollkommen egal, dass sie sich selbst kaputt machte oder ihren Körper an seine grenzen brachte. Ging es um Tenshi, gab es für ihren Willen, ihren Körper und ihre Kraft keine Grenze. An wen hatte sie während des harten Clantrainings gedacht? An Tenshi. Ungewollt gab Tenshi Nanami schon als kleines Kind den willen zu überleben und sich für die Zuneigung, die ihr entgegengebracht wurde zu revanchieren. Die Frau, die nach Außen kalt zu den Ältesten des Clans war und distanziert zu allen Anderen, war bei Tenshi alleine, wie ein kleines sechsjähriges Kind. Bei Tenshi hatte sie vile Auftreten. Das eines Kindes, einer erwachsenen Frau, die versuchte Tenshi eine Vertraute und Freundin zu sein aber auch ein Auftreten, das regelrecht Lebensmüde war. Dieses Mädchen würde ihr noch junges Leben sofort an den Teufel verkaufen, solange der Engel unbeschadet und weiterhin schützend seine Hand über das Dorf halten konnte. Es herrschte, nachdem nanami ihren Gesang heruntergeschluckt hatte, eine Weile eine bedrückende Stille, in der Nanami sich echt sorgen machte. Denn Tenshi lächelte nicht. Manchmal, wenn sie einige sachen losgelassen hatte, wie zum Beispiel, als sie frisch ihr Jutsu mit den Flügeln des Vogels gelernt hatte, es Tenshi zeigte und voll gegen die Wand geflogen war, da hatte sie auch gelächelt aber hier tat sich nichts. Kein Schmunzeln. Doch sehr besorgt schritt Nanami zu Tenshi und setzte sich neben ihr auf die Sofalandschaft um sie mit geschulten, medizinischem Auge von oben bis unten zu mustern. Tenshi? Fühlt Ihr Euch nicht? Ihr sehr etwas blass aus...Geht es Euch nicht gut...?, fragte sie sofort besorgt. Sie hätte sofort Tenshi untersucht, wenn es ihr nicht gut gehen würde. Das war ihre Pflicht! Doch Tenshi drehte nur den Kopf zu ihrer Ziehtochter und setzte ein kleines, kaum erkennbares Lächeln auf. Alles in ordnung, sprach sie knapp angebunden und sah Nanami ins Gesicht. Nanami tat es ihr gleich, erwiderte den Blick. Es war nichts ungewöhnliches, dass Nanami ihrer kage gerne ins Gesicht sah. Zu fasziniert war sie von ihren Augen. Deswegen machte sie sich auch keinen Kopf, dass sie diesen Blick Beide eine gefühlte Ewigkeit anhielten. Oft sahen sie sich ins Gesicht. Das wäre unhöflich miteinander zu sprechen, ohne sich anzusehen. Tenshi löste den Blick scheinbar beabsichtigt nicht und Nanami tat es nicht, weil sie wie festgekettet in die Augen der Kage sah. Sie beneidete Tenshi für ihre Augenfarbe. Sie war so selten wie schön. Dieses helle gelb, was fast schon goldstrahlend war. Der Blick der Rothaarigen war verträumt. Wirklich sehr verträumt. Man hätte sie stark rütteln müssen um sie dazu zu bewegen mal wieder zu blinzeln. Es schien eine halbe Ewigkeit zu dauern, wie sie den Blick beide standhielten. Keiner der Beiden hatte den Kopf weggedreht, geblinzelt, geschweige denn irgendetwas gesagt. Das Nanami nicht blinzelte, machte sich langsam bemerkbar. Ihre Augen begannen zu schmerzen doch sie wollte nicht wirklich blinzeln. Diese wunderschönen augen ihre Kage hatten etwas anziehendes.
Allerdings zuckte sie letztendlich doch zusammen und blinzelte mehrere Male, als sie die Hand ihrer Kage auf ihrer Schulter spürte. Verwirrt blinzelte sie, lief peinlich gerührt etwas rot an, während sie sich die augen rieb.
W-Was denn?, stotterte sie nun etwas unbeholfen, blickte Tenshi wieder an, als ihre Augen nicht mehr so schmerzten. Und vor Schreck wäre Nanami sicher bald von der Couch gefallen. Sie war die Nähe der Kage gewohnt, aber sie waren sich näher als Tenshi es sonst zugelassen hatte. Und zuvor war Tenshi ihrem Gesicht noch nicht so nah gewesen. Als sie sich zu ihr gesetzt hatte. Konnte es sein, dass sie an Tenshi herangerückt war, als sie sich so in die Augen gesehen hatten? Auf jeden Fall wusste es Nanami nicht. Sie waren sich schon so nah, dass Nanami genau den warmen Atem der Kage auf ihrer Haut spüren konnte. Und wenn die Vorgesetzte einem schon SO nah war, dann sollte man, als logisch denkender Mensch, schnell etwas dagegen tun. Sofort lief die Rothaarige so rot an, wie das Rot ihrer Haare und schreckte rein instinktiv mit dem Kopf und ihrem gesamten Körper etwas weg. S-Sensei? I-Ich wollte Ihnen nicht zu nahtreten , rief sie ihre Stimme wieder zu Vernunft. Wofür sie sich entschuldigte? Sie war fest der Meinung, dass sie der Kage zu nah gerückt war. Doch kein Ton kam von Tenshi. War sie denn jetzt verärgert? Nanami deutete ihr Schweigen als Ja, weswegen sie voller Selbsthass den Kopf senkte und im schnellsprint darüber grübelte, was sie jetzt tun sollte? Auf Abstand gehen? Oder sagen was sie fühlte? Sie entschied sich für Ersteres, denn auch wenn sie auf taff spielte, so hatte sie in gefühlsmäßigen Sachen den Mut eines Häschens. Eines Angsthäschens. Also erhob sie sich langsam, wollte sich stillschweigend ins Kagebüro zurückziehen, als sie an der Hand gepackt und wieder auf das Sofa gezogen wurde. Überrascht blickte sie Tenshi an und im nächsten Moment spürte sie eine Hand der Älteren in ihrem Nacken und wie sie ein starker Ruck durchzuckte, gegen den sie sich kaum wehren konnte. Zu überrascht war die Einundzwanzigjährige. Und dann, aus heiterem Himmel, spürte sie die Lippen ihrer Meisterin auf ihren eigenen. Sofort waren die Augen weit aufgerissen und im ersten Moment war Nanami vollkommen überfordert! Einerseits war gerade ein Traum von ihr war geworden. Aber warum? Sofort, nachdem Nanami die Situation erst richtig realisierte, schoss ihr die Hitze ins Gesicht und ihr Herz schien auf einmal Überstunden zu machen. Es hämmerte regelrecht gegen ihre Brust. Immer schon hatte sie sich geschworen, würde dieses Wunder einmal wahr werden, würde sie nicht mehr glücklicher zu stimmen sein und den Kuss sofort erwidern. Doch nun, wo es so war, rutschte ihr das Herz scheinbar doch in die Hose. Sie traute sich wirklich nichts. Sie traute sich nicht mal einen Finger zu rühren, geschweige denn den Kuss zu erwidern. Unsicher, überfordert und vor allem vollkommen knallrot starrte Nanami in das entspannte Gesicht Tenshis. Diese hatte einfach die Augen geschlossen. Fast so, als könnte Tenshi Nanamis innere Unruhe spüren, wanderte ihre freie Hand zu ihrer Wange und strich beruhigend über diese. Es wirkte auch. Nanami beruhigte sich etwas. Dennoch schlug ihr Herz schnell, hart und erbarmungslos gegen ihre Brust. Etwas hilfe- und vielleicht auch schutzsuchend krallte sich die Rothaarige in die schulter der Älteren und mit der Anderen umklammerte sie das Handgelenk jener Hand, die ihr über die Wange strich. Knallrot schloss sie nun mit der Zeit doch die Augen und fing an den Kuss voll auszukosten und zu genießen. Als sie das merkte, begann sie ihre Lippen leicht zu bewegen. Zögerlich begann Nanami darauf hin den Kuss zu erwidern. Fast beiläufig bemerkte Nanami, wie die Kage weiter ihre Wange streichelte und die Hand, mit der sie in ihren Nacken gegriffen hatte, löste sich und begann unaufhaltsam durch das flammend rote Haar der Jonin zu fahren und einige Haarsträhnen sich ab und an um die Finger zu wickeln. Wohlig seufzte sie in den Kuss, als ihr immer wieder ein leichter Schauer den Rücken herunterjagte, der ihr eine Gänsehaut verpasste. Nanami hatte voll und ganz das Zeitgefühl verloren. Sie wusste nicht wie lang der Kuss anhielt. Es schien eine Ewigkeit gewesen zu sein. Denn langsam aber sicher ging ihr die Luft aus. Sie hatte diese anfangs vor Schock angehalten und nun traute sie sich echt nicht wieder richtig Luft zu holen. Allerdings riss sie überrascht die Augen auf, als sie spürte, wie etwas feuchtes über ihre Lippen strich. Bereitwillig hätte sie ihren Mund geöffnet, würde da nicht plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf nach ihr rufen. -mi! –nami! NANAMI!!! HÖRST DU MIR ENDLICH MAL ZUUUUU?!
Merklich zuckte Nanami zusammen und sah sich erschrocken um. W-Was?, kam es etwas quietschig von Nanami als sie erst mal alles ansatzweise realisiert hatte. Tenshi saß auf dem Sofa aber sie stand immer noch mitten im Raum. Müsste sie nicht eigentlich neben der Kage sitzen? Ein stechender Schmerz durchzog sie was sie leicht aufschrien ließ. AU! Kuro! Spinnst du? Das tut weh!, knurrte Nanami sauer und sah zu der Harpyie auf ihrer schulter, die ihr eben ins Ohr gebissen hatte. Sollte es auch! Auf Worte hast du ja nicht mehr reagiert! Tenshi-sama hat mit dir geredet, Holzkopf!, knurrte die Harpyie zickig und flatterte wieder zu Tenshi. Sofort lief Nanami knallrot an, als sie sich an ihren scheinbaren Tagtraum erinnerte. Wenn Tenshi-sama das wüsste... dann würde ich mir das nie verzeihen... entschuldigend blickte Nanami Tenshi an und suchte nach Worten. Ich...bin wahrscheinlich...nicht ganz auf der Höhe... Tut mir leid..., nuschelte sie knallrot und wandte verlegen und beschämt den Blick ab. Dann aber bedankte sich Tenshi für das Essen und, dass Nanami immer an sie dachte, selbst im Stress. Eine Weile brauchte Nanami um sich wieder ganz zu fassen. Schüchtern lächeln hob sie die Hand und winkte ab. Für j-jemanden, den ich lie- s-sehr mag, ist das eine K-Kleinigkeit. Es macht mir doch Spaß. A-Außerdem verdanke ich ihnen sehr viel., nuschelte sie etwas kleinlaut. Als sie wieder aufblickte, sah sie gerade wie Tenshi sich ihren Mantels entledigte und sofort stierten ihre augen regelrecht auf ihren Wunderschönen Körper. Am liebsten hätte sie sich sofort geohrfeigt. E-Essen? Oh... Natürlich..., nuschelte sie eher zu sich. Vollkommen verpeilt war sie. Sie brauchte unbedingt jemanden, der ihr mal eine Links und Rechts verpasste. Sofort eilte Nanami zu Tenshi und setzte sich neben ihre Kage und betrachtete die Figuren. Es wird reichen, sensei. Ich muss ja erst mal die Grundlagen lernen. Und ich find Origami zehntausend mal vielseitiger als meine Clanjutsus..., nuschelte die Rothaarige, strich sich durch die Haare und wickelte sich, wie Tenshi in ihrem schönen Tagtraum, ein paar Haarsträhnen um die Finger. Alleine dieser gedanke lies den Kopf der Jonin wieder rauchen. Doch etwas Ablenkung fand Nanami als Tenshi nach der Box griff und sie öffnete. Ein schüchternes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, als sie sah wie sie die Mine der Älteren erhellte. Guten Appetit, Sensei..., lächelte sie leicht, doch anstatt selbst zu essen, blieb ihr Blick an Tenshi hängen. Sie wollte nicht unbedingt wissen, ob es der Kage schmeckte. Ihr Blick klebte förmlich an den Lippen der Kage. Erst ihr ruhiger Ausruf, rief sie wieder zu vernunft und ließ sie schnell auf ihren Schoss blicken. Sie zog ihre Box hervor und begann eher lustlos den Reis mit den stäbchen zu futtern. Das dieser Kuss nur ein Traum war, haute die Laune der Iryonin fast in den Minusbereich. Immer wieder aß Tenshi etwas von dem Mitgebrachten und genauso oft sah die Rothaarige der Kage auffällig beim Essen zu. Ich bin nicht glücklich mit meiner Pflicht... Aber positive Einflüsse hat es alles. Ich bin die Stärkste im Clan. Niemand übertrifft mich in meinen Clanjutsus.Dadurch habe ich es auch verdient Euer Leben mit meinem zu beschützen. Außerdem bin ich glücklich, dass ich diese furchtbare Kindheit hatte. Also die zeit mit Euch ausgeschlossen... Denn so konnten meine kleine Schwester und meine Cousins normal und ohne große Pflichten aufwachsen., sagte sie, stellte die Bentobox auf dem Tisch ab und erlaubte sich ungefragt Tenshis Mantel kurz an sich zu nehmen. Ihr ganzes Gesucht vergrub sie in diesem und atmete entspannt Tenshis geruch ein. Als ich geboren wurde, stand mein Schicksal schon fest. Opfern soll ich meine Kindheit für den Clan. Jedes Mitglied lebt nur um den Clan mit Stolz zu erfüllen... Ich opferte meine Kindheit, dass Akari und meine kleinen Cousins verschont blieben. Sterbe ich, wird wahrscheinlich Tsuki Oberhaupt. Akari ist Jinchuuriki. Ihr ist es so verboten Clananwärterin zu sein. Und das ist auch gut so. Und meine Cousins kommen alle erst nach Tsuki..., hauchte sie und schloss die Augen. Meine Zukunft opfere ich für den Menschen, der mich Liebe gelehrt hat. Also steht es schon fest, dass mein Leben an einem seidenen Faden hängt., sagte sie etwas melancholisch gestimmt. Doch als nächstes Lachte Nanami kalt auf. Boykottieren? Das ich nicht lache. Macht Euch keine Sorgen darum. Wenn es wirklich dringend sein sollte, im clan, wozu gibt es Doppelgänger. Außerdem wagen sie es nicht, sich gegen Euch zu stellen, solange ich lebe..., meinte sie nun etwas erheitert und lehnte ihren Kopf an die Sofarückenlehne. Den Mantel der Kage drückte sie dabei fest an sich. Entspannte hatte sie die Augen geschlossen und versuchte sich vorzustellen, sie kuschelte gerade nicht mit dem Mantel ihrer Meisterin, sonder mit ihr höchst persönlich. Widerwillig öffnete sie die Augen, als Tenshi sprach. Taro-san?Vielleicht ganz praktisch... Dann kann ich erstens versuchen wieder meine alte Fassade zu kriegen und zweitens unauffällig mit Tenshi-samas Mantel kuscheln, dachte sie seufzend.
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Mo Dez 09, 2013 8:22 pm

Nanami war wohl mehr als nur ein einfaches Anhängsel, wie anderes es bezeichnen wollten. Sie war wie ein Kind, dass an ihrer Mutter hing und sie hatte das Gefühl, das sie etwas übersehen hatte.  Aber sie konnte nicht sagen was es war, würde wohl jemanden fragen müssen,während Nanami einfach verharrte, auch nachdem sie selbst wieder in dieser Welt war. Ihre Augen sahen sie an, warteten auf eine Reaktion und wäre sie nun ein Kind gewesen, hätte sie sicher einen Stein geworfen oder vielleicht eine Papierkugel. Aber sie war eine Frau im Alter von 38 und noch dazu eine Kage, welche damit rang ihr Dorf zu erhalten. Wieso musste Nanami jetzt dastehen und starren, während sie hier saß und sie einfach nur ansah, nicht wusste, was sie tun sollte. Wenn sie gewusst hätte, das ihre kleine Nana offensichtlich körperliches ja sexuelles Interesse an ihr hatte, was hätte sie dann getan? Die werte Kage kannte nur Männer und hatte diese auf eine liste gesetzte, vielmehr an einen Punkt ihres Lebens geschoben, den sie nie wieder erreichen würde. Es wäre wohl ein Schick, wenn ihre Gehilfin, Ziehtochter, oder was auch immer sie war, ihr um den Hals fiel und sie küsste. Lippen auf ihren, dass war etwas was zurück lag, lange zurück lag. Die letzten Lippen, welche sie berührt hatte waren die Taros gewesen und sonst hatte es niemanden gegeben, seit 12 jahren niemanden gegeben. Sie war wirklich abweisend geworden, hatte das Bedürfnis nach dem körper aufgegebene, wie so viele Gefühle nun in einer Schublade lag, die sie nicht mehr erreichen würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand ihr Geheimnis lüftete, war bei ihrem persönlichen Redeschwall wohl so gering, wie das Ostern und Weihnachten auf einen Tag fielen, oder der Mond Blutrot wurde. Es wäre ein Phänomen, dass nicht eintreten würde und da sie nicht darüber sprach, war es unmöglich, dass auch nur jemand auf die Idee kam, dass sie sich selbst blockierte. Wer sah schon seine Kage an und dachte sich, dass sie ein Siegel trug, oder sogar zwei, die ihr verboten Emotionen zu zeigen. Wie absurd war diese Idee, wie sollte jemand darauf kommen? Da sie Nanami wie ihr eigenes Kind behandelte, zumindest in einem gewissen Grad, brachte ihr sie eine mütterliche Sympathie entgegen, aber es wäre egal, wer um sie herum sterben würde, es gäbe wohl keinen starken Ausschlag. Noch etwas, über das sie nie reden würde. Der Tod gehörte ihr und nur ihr alleine, niemand anderem. Am liebsten würde sie sich an ihn schmiegen, den fesseln des Lebens entkommen und vergessen, was man ihr angetan hatte. In jungen Jahren, war sie sich sicher gewesen, dass ein Ende die beste Idee war. Doch es gab natürlich immer wieder Leute, die so etwas als Frevel bezeichneten. Grausames leben, schwere Gesellschaft, ab und an wollte sie alle etwas von ihr und zwar nur von ihr. Was erwartete ihre Beschützerin in diesem Moment wohl? So wie sie dastand und nichts tat, wohl etwas nettes, oder eine Geste, aber sie hatte doch alles gesagt, hatte nanami zu sich gebeten und sie war nicht gekommen. Eine weile sah sie noch voran, als Kurotenshi anfing ihre Begleiterin anzuschreien, soweit es einer Harpyie eben möglich war. Ein Glück, dass sie selbst nicht schreckhaft war und auch nicht sehr in gedanken vertieft. Endlich kam wieder leben in die Junge Frau, sie zuckte und sah sich um. In welcher Welt war sie gewesen? Sicher konnte Tenshi nur behaupten, das es nicht diese Welt gewesen war und Nanas quietschen erinnerte sie an ein Stofftier, auf welches man getreten war. Um ihr den Rest zu geben schwang sie ihr Partner in die Lüfte, biss der Rothaarigen ins Ohr, welche kurz darauf hin begann sich zu beschweren. Ein Knurren ging zur Harpyie herüber und ihre funkelnden Augen beobachten das gesehen vollkommen  ruhig. Wenn sie sich verlor, dann konnte man sie nicht zurück holen, oder vielmehr, wagt e es niemand. Wer jemals auf die Idee kam sie wach zu rütteln oder sie zu ohrfeigen, der hatte es sich bis jetzt immer Verkniffen. Klug war es wohl gewesen, denn Tenshi selbst hätte ihn wohl abführen lassen und Oinin waren schließlich immer irgendwie hier und man konnte sie mit einem pfeifen herrufen. Sie waren wie ein Schwarm Geier, die auf das Sterben eine Tieres warteten um seinen Aß zu bekommen. Natürlich wollten ihre Oinin sie nicht tot sehen, oder vielleicht auch nicht mehr tot sehen. Trotzdem kreisten sie und es gab bestimmt auch genügen Leute, die sie nicht haben wollten, aber was scherte sie das? Die beiden Frauen hatten zumindest ihren Streit beigelegt, denn die Harpyie war zurück an ihrer Seite, während Nanami eine rötliche Farbe im Gesicht bekam. Das passiert jedem einmal, mach dir keine Sorgen Nanami,heute bin ich nicht dazu aufgelegt griesgrämig zu sein, es sei den du würdest meine Arbeit nun verschmähen. Aber da du dies nicht tust und keine Kritik an mir übst, ich glaube da kann ich dir dein zu spät kommen und die geistige Abwesenheit verziehen. Ab und an wüsste ich gerne, was ich mit dir machen soll. Ich bin nicht deine Mutter und trotzdem kümmre ich mich um dich, wen auch nur ein wenig und du, ja du nimmst Rin's Part ein, wenn sie keine Lust hat zu kochen. Vielleicht sollte ich dich einfach adoptieren, dann wärst du weg von ihnen, wobei eine Erklärung hier schwer werde. Ich bin die Kage und ihr tut was ich sage, wäre wohl ein denkbar schlechtes Argument. Mal sehen ob die dich wieder fängst, oder ob ich dir lieber den ganzen Tag Zeit geben sollte. bedrückt dich etwas Nanami?  fragte sie nun unverwandt. So schön ihre Freundin Origami auch fand, es war in seiner reinen Form weniger nützlich als es ihre Jutsu waren. Unabhängig davon war es nicht falsch beides zu können, aber der Kampf war für einen Shinobi doch um einiges wichtiger, als Papier zu falten. Nicht das sie etwas gegen das falten hatte, es war ihr in die Wiege gelegt worden, aber es war nur für sie nützlich, nicht für den Kampf, wenn man nicht aus ihrem Clan kam. Ihr fiel auf, das der Rotschopf heute wirklich nicht ganz bei sich war, den sie merkte, wie lange es dauerte, bis sie anfing zu essen und nicht mehr tat, was auch immer tat. Tenshi hatte nicht die Lust dazu Nanami zu beobachten und heraus zu finden, was sie wirklich bedrückte. Es konnte der Clan sein, aber vielleicht hatte sie auch nur schlecht geschlafen, war etwas verwirrt oder von etwas abgelenkt, das sie plante. Natürlich kannte sie die Andere so kaum und es überraschte sie doch ein wenig, auch wenn man es ihr nicht anmerkte. Aber was merkte man ihr schon an, außer übertrieben Reaktionen und eben das sie gar nicht reagierte? Heute reagierte sie fiel, war in ihrer Rolle und genoss ihr essen, auch wenn man es ihr nicht mehr ansah, während Nanami ihre Fragen beantwortete, die sie vor einer gefühlte Ewigkeit gestellt hatte. Wahrscheinlich war ihr Kopf heute einfach zu schnell, während der Geist ihrer Lieben etwas hinterher hinkte. Vielleicht war das angesichts der Familie auch kein Wunder, wenn sie einmal nicht ganz bei sich war.. Die pflichten von denen sie sprach, dass sie nur so hatte die kleinen Schützen können, das war Aufopferung und das bereits mit 21. Alles an Kindheit aufgeben um verwandte vor etwas zu beschützen, das man selbst nicht wollte. Das war sehr großherzig von dir Nanami, warf sie ein, als diese ihre Bentobox weg schob und sich den Mantel der Kage griff. Auch dies lies die ältere unkommentiert. Sie war ein Kind, ein liebes Kind und diese kuschelte eben mit Dingen ihrer Müttern, so hatten es die Kleinen zumindest getan und Takara vergrub sich noch immer gerne in ihrem Bett. Warum sollte es bei die Älteren nicht genau so sein? Sie hatte keine Mutter und musste ja irgendwie etwas nähe bekommen und wenn ihr Mantel dabei half, wieso nicht, ihr war sowieso nicht kalt. Das Nanami zu etwas wie einer Lebensgeschichte ansetzte passte wohl zur Situation, denn irgendwann hatte auch sie aufgegessen und lauschte auf ihre Worte, die nicht sehr fröhlich waren. Das leben an einem seidenen Faden, nun sie sah es nicht, aber dies lag wohl daran, dass sie sich selbst gut schützen konnte. In ihrem Kopf herrschte nichts von der Idee, das die Jüngere sich wegen ihr ins Messer warf. Eher noch würde sie die Andere wegstoßen, denn wenn ihr Leben zu Ende war, dann sollte es so sein und sie würde sich nur solange wehren, wie es möglich war. Ihre Angst vor dem Tod war einfach begrenzt. Sie hatte beschlossen auszuharren bis es soweit war, aber das hieße nicht, das sie viel rosiges in ihrem Leben sah. Wäre sie wie Rin oder ihre Verwandtschaft, dann würde sie etwas sehen, doch sie war zum kämpfen geboren und nicht um etwas zu sehen oder zu denken etwas gesehen zu haben. Das Leben trug sie auf Fakten voran und auf nichts anderem. Der Fakt, dass Taro vielleicht herein kam, nun er schien nicht wichtig zu sein, denn ihre Sitznachbarin reagierte nicht und so schwiegen sie, während ihre Augen auf die Figuren gerichtet waren. Hübsch waren sie ja immer noch und doch gefielen sie ihr nicht. Ein wahrere Küstler hätte sie wohl zerrissen, doch sie tat es nicht, damit nanami nicht noch trauriger wurde. Ein zitternd es Bodesn ließ sie aufsehen und sie spürte wie Taro in das Büro eintrat und stehen blieb. Er fand sie nicht und das weitere was er tat, war richtig. Er wanderte zur nächsten Tür und trat kurz darauf durch die Seitentür herein um hier nach Tenshi zu suchen. Ihre Blicke trafen sich und die jüngere lächelte ihn an. Eine matte Reflexion ihres lächeln wand sich auf seinen Lippen, bevor sie sich vom Sofa erhob um ihn zu begrüßen. Was gibt es Taro-san, suchst du mich etwa wieder? Ich such immer dich, ich kann nicht wie du Leute anhand von was auch immer erkennen, seine Hände gestikulierten in der Luft, als er versuchte ihre Wahrnehmung zu beschreiben. Du hättest etwas sagen können, Du bist richtig, als ist das kein Grund sich zu beschweren, oder? Nein, du hast wohl recht, brummte er vor sich hin und wieder sahen sie sich an, betrachteten sich kurz. Sie waren wie ein altes Paar, sie kannten sich und doch teilten sie nichts mehr außer das Wissen um zwei Kinder, zwei wunderbare Kinder. Etwas sprang zwischen ihnen hin und her und es war wohl das Wissen um die Dinge aus alten tage, die ihn mehr berührten als sie selbst. Er trug wie immer sein weißes luftiges Oberteil, das lange weiße Haar fiel ihm den Rücken hinab und die Hose fiel ihm locker um die Beine, während seine Füße nackt waren. Ab und an glaubte sie, er würde sie nehmen und an sich drücken, doch er tat es nicht, egal wie oft sie sich auf so gegenüber standen. Erst jetzt huschte sein blick an ihr Vorbei und er sah Nanami auf dem Sofa sitzen, vergraben in den Mantel der Kage. Ein leichtes Kopfschütteln war zu vernehmen, als Taro anfangen wollte zu sprechen, es aber dann ließ und zu etwas nettem ansetzte. Hallo Nanami-chan, sagte er nett lächelnd und sah dann wieder zu Tenshi, betrachtete ihre Augen. Ich wollte nur fragen, ob du nachher ein wenig mit mir Kämpfst, ich will die Ch ûnin nicht ärgern und die meist in diesem Gebäude haben zu viel Angst mich zu schlagen, grinste er und lies sein Gesicht jung wirken. Er war wirklich ein hübscher Mann, doch immer wenn sie ihn sah, dann fühlte sie nichts, nur den hauch von Zuwendung. Er war nicht wie ein Vater, aber dennoch Beschütze er sie auf seine seltsam Art und weise.  Ich werde zu dir runter kommen, wenn ich mit Nanami ein wenig gefaltete habe, heute sterben wir sonst noch vor Langeweile, zwinkerte sie auf eine doch sehr menschliche Art und weise, bevor sie sich umwand. Kurz spürte sie wie er die Hand ausstreckt, doch dann zog er sie zurück und verneigte sich leicht. Bis später, du weißt ja wo ich bin. Sie nickte nur stumm und sah ihm nach. Elegant verschwand er aus dem Raum, zog die Tür hinter sich zu und stapfte in die Archive des Dorfes, als würde er dort etwas suchen. Eine zeit lang starrte sie noch auf die Tür und fragte sich, ob andere davon ausgingen, das zwischen ihnen etwas war. Sie drehte sich nicht um, blieb einfach mit dem Rücken zu Nanami stehen. Sie war wohl wieder an der Reihe mit dem Abwesend sein, denn während ihre Augen die Tür betrachteten, da dachte sie an Taro, daran wie er sie immer im Arm gehalten hatte, wenn sie nervliche Probleme hätte haben sollen. So oft hatte er sie einfach umarmt, sie gehalten, auch wenn sie beide nicht gewusst hatten wieso. War da etwas was sie nicht sah? Konnte ihr ein Detail entgangen sein, dass anderen vielleicht sahen? Ratlos starrte sie weiter und folgte seinem Chakra, irgendetwas hatte sie heute übersehen.
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Di Dez 10, 2013 4:53 pm

Wie sollte sie sich denn wieder fangen? Sie hätte wirklich mal ein paar schläge gebrauchen können. Sie fand nicht mehr zurück. Nun war sie dieses kleine, schwache, verliebte Mädchen, das sie nie kein durfte und irgendwie auch nicht sein wollte. Sie wollte nicht, dass Tenshi ihre offensichtlichen Schwächen sah. Doch ihre bescheuerte Tagträumerei hatte sie nun vollkommen aus dem Konzept gebracht. Wie fand sie denn nun zurück zu der Nanami, die standfest und stark war? Enttäuscht von sich seufzte sie schwer und ließ deprimiert den Kopf hängen. Wäre Tsuki hier, hätte er ihr diese Gedanken wortwirklich ausgeprügelt. Doch Nanami schätzte die Kage nicht so ein, dass sie ihr eine kleben würde. Doch nun versuchte sie sich erst einmal abzulenken. Kurotenshi ahnte das und flatterte munter wieder zu Nanami, kuschelte sich leicht in ihr haar und rieb ihr Köpfchen an Nanamis Hals. Sie kannte Nanamis Gefühle zu ihrer Kage. Was wusste die Harpyie nicht über ihre menschliche Partnerin? Sie wusste alles. Nanami war für sie wie ein offenes Buch. Etwas trostsuchend strich die Akachi ihrem Tier über den Schnabel und blickte zu der Kage. Diese schien nicht sauer zusein, dass ihre gehilfin etwas abwesend war. Aber trotz allem tat es der Jüngeren leid, dass sie ausgerechnet bei Tenshi so seltsam und komisch war. Sie musste ihrer Beschützerin vertrauen. Da konnte sich Nanami nicht erlauben irgendwie anders drauf zu sein. Wenn so das Vertrauen schwinden würde, das könnte sich die Rothaarige wohl nie verzeihen. Danke für Ihr verständnis..., hauchte sie, doch dann sah sie Tenshi ernst an. Aber das darf nicht passieren. Ich hoffe, Sie haben sich keine Sorgen um mich gemacht. Das wollte ich nicht. Sie müssen Sich voll auf mich verlassen können und wenn ich dumm in der Gegend rumstehe, bin ich alles Andere als nützlich., pflaumte sie sich selbst streng an und verschränkte die Arme unter der Brust. Nun nahm sie eine sture Haltung ein und versuchte so ihre eigenen Probleme zu verbessern. Doch sie zuckte stark zusammen, als Tenshi die scheinbar belanglose Frage stellte, ob ob sie etwas bedrückte. Ihre Haltung kam ins Wanken und ihre Arme begannen etwas zu zittern. Haha... Was? K-Keine sorge nein... Ich glaube, ich habe die Kritik von Sora heute Morgen nicht verkraftet. Auf leeren Magen kann ich Worte nicht so wirklich verarbeiten..., lächelte sie leicht, hob die Hände und winkte ganz einfach ab. Sie wollte nicht mehr darüber nachdenken. du Lügner... Du machst dich seelisch fertig. Irgendwann brichst du zusammen. Dann kannst du weder deine Schwester und deine Cousins beschützen, noch der Kage wirklich gute Dienste leisten... Kopf schüttelnd machte sich Kurotenshi auf Nanamis Schulter gemütlich und schloss die Augen. Nanami versuchte nun etwas abzulenken. Sie fixierte sich wirklich auf die kleinen Papierkunstwerke und strahlte regelrecht. Sie fand diese Papierfiguren wunderschön. Auch wenn Tenshi von ihrer eigenen Arbeit nicht begeistert zu sein schien, so empfand Nanami diese kleinen Figuren alle als kleine, besondere und individuelle Schätze. So gerne hätte Nanami sie alle eingesteckt und mit nach Hause genommen. Doch da würden sie wahrscheinlich nur rumstehen und wahrscheinlich einstauben. Nun aber gab es Essen. Eine kleine Beruhigung für die Akachi. Sie aß ein wenig, antwortete aber schnell auf die Worte der KAge. Das schönste Thema war es auch nicht. Sie war nun etwas melancholisch gestimmt und die Laune der Kage wollte sie wirklich nicht versauen. Über das Lob über ihre Großherzigkeit erfreute das Herz der jungen Clanführerin mit freude. Sie lächelte etwas leicht. Danke für das Lob... Ich bereue es nicht. Es hat eben seine Vorteile. Aber ich glaube eben die Alten versuchen mich fertig zu machen... Sodass Sie mich irgendwann nicht mehr wollen... weil ich dann eben unzurechnungsfähig bin... wenn ich Euch zu unaufmerksam oder verpeilt bin, sagt es mir bitte, nuschelte sie leise, während sie sich in den Mantel der Kage kuschelte. Ihre Worte klangen melancholisch aber dennoch war Nanami froh so ein Leben zu führen. Sie wollte ihre Kage beschützen und so, an ihrer seite, konnte sie das tun, was sie wollte. Doch Tenshi erzählte ihr, dass Taro bald wahrscheinlich zu ihnen kommen würde, doch irgendwie war es der Jüngeren egal. Lieber kuschelte sie sich die Rothaarige in den Mantel. Relativ schnell tauchte Taro auch in dem Zimmer auf und erst da, sah die Akachi auf. Guten Morgen Taro-san, nuschelte die Clanführerin leise und schweig danach. Sie erhob sich, legte den Mantel auf das sofa und stellte sich hinter Tenshi. Als Taro tenshi um einen Kampf bat, hätte Nanami am liebsten sofort dazwischen gesprochen. Sofort drehte sie den Kopf zu Taro und sah ihn etwas böse an. Wieso mit jemandem kämpfen, den sie blind kennen? Warum fordern Sie mich denn nicht mal heraus? Sie gab es nicht zu. Aber sie war gekränkt. Tenshi musste doch nicht kämpfen. Außerdem konnte sie sich so selbst unter Beweis stellen. Es gab immer Shinobi die stärker waren. Und sie wollte wissen, wie stark sie gegenüber Taro war.
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Mi Dez 11, 2013 6:29 am

Natürlich sollte es nicht passieren, das Nanami etwas anstarrte und nicht mehr damit aufhörte, aber so etwas konnte passieren. Ein normaler Mensch hätte sie wohl zurecht gewiesen, dass sie so nicht handeln durfte, das es nachlässig war und besonders schlimm, weil es um die Kage ging. Aber das interessierte sie nicht, ab und an interessierte sie an ihrem eigenen leben doch recht wenig. Aber das sprach sie in diesem Moment nicht au, Nanami wäre ihr deswegen nur noch böser und das brauchte sie nicht, wenn die Frau schon so verwirrt war. Das diese Verwirrtheit von einem Gespräch mit Sora herrühren sollte hielt sie für eine schlechte Lüge, nun es war eine Lügen, denn sie spürte das es nicht stimmte. Es war wirklich ungünstig wenn die Kage neben einem saß und auch noch ein Sensor war. Du sollst nicht Lügen Nanami, ich spüre das. Schweig lieber als zu so einem Mittel zu greifen. Lügen machen es nur noch schlimmer, das meint zumindest die Gesellschaft. Trotzdem kommt niemand mit der Wahrheit zurecht, seltsame Menschen. Irgendwann würde sie Anfangen die Gedanken der Leute zu lesen, vielleicht wäre es dann um einiges einfacher die Dinge zu drehen, wie sie gedreht werden sollten. Gedankliche Manipulation, ja das brauchte man in einige Moment wirklich um die Menschen vor ihren eigenen Fehlern zu bewahren. Irgendwo waren sie doch alle kleine dumme Schafe die in ihre Hütte getragen werden mussten. Sie bewachte sie nur, scheuchte sie in die richtige Richtung und trotzdem lief es nicht so wie es sollte, denn Nanami war von sich selbst abgefallen. Wenn ein dritter dabei war, nun dann war sie stolzer und lauter, aber so wie sie jetzt neben ihr saß und zitterte, es gab Dinge die wahrlich schöner waren als dies. Kein Lob und nichts schien hier zu helfen, denn sie beharrte drauf, dass die alten es auf sie abgesehen hatten. Scheinbar müsste man ihre Beraterin für ein paar Tage in den Urlaub schicken, damit sie vielleicht weniger zerfressen war und sich, mit was auch immer, beschäftigen konnte. Sie erhob sich zwar weil Taro kam und schien nicht begeistert, dass er gegen Tenshi kämpfen wollte. Der Mann nahm dies jedoch nicht besonders ernst. Du sollst auf Tenshi aufpassen, wie könntest du das tun, wenn du keine kraft mehr hast, weil wir gekämpft haben? Er sagt dies nicht böse, aber sein Blick war deutlich gewesen, er hatte recht und würde nicht gegen die Hitzköpfige antreten. Er hat recht Nanami, du sollst auf mich aufpassen und am Ende musst du wohl einen von uns beiden flicken, da kann ich dich nicht in den Kampf lassen. Ihr Blick war zu Taro gewandert um zu überlegen was sie noch sagen sollte.Wir kennen unseren Kampfstil nicht blind, wir kennen vielmehr einander. Sie musste unweigerlich in das Gesicht des Alten Kage sehen, daran denken wie sie trainiert hatten, Papierberge bewältigt hatten und wie er sie mit Tee versorgt hatte. Nichts intimes nach diesem einen mal und dann waren ja die Kinder da gewesen, ihre Kinder. Innerlich zuckte sie mit den Schultern, so war es eben, sie hing nicht an ihm und er, nun für ihn konnte sie nicht sprechen. Das er fort war, nun das war eben so und sie starrte noch immer die Tür an, spürte noch immer sein Chakra. Was hielt sie von ihm? Er war Taro, Vater ihrer Kinder und das wusste niemand. Natürlich nannten die Kleinen ihn Too-sama und spielten mit ihm, warfen sich an sein Bein. Er war eben der, der sie großgezogen hatte und nun schien er im Archiv zu sitzen und zu warten, das sie zu ihm kam. Ab und an wäre es wohl besser, wenn er wieder saß, wo sie nun saß. Wieder bewegt sich seine Präsenz durch den Raum und er ging hinaus in den Garten. Sofort musste sie an die Blumen dort denken und erst dann fuhr ihr Kopf herum. Nanami stand hinter ihr und hielt den Mantel nicht mehr in der Hand. Wollte sie wirklich gegen Taro in den Ring gehen, wirklich seine Metallstange auf ihrem Körper spüren oder vielleicht die Knochen in ihrem Fleisch? Er war ein Vollblut Kaguya, rasend im Kampf und grob, wenn es sein musste. Sie wollte nicht, dass er ihre letzte Instanz zerstörte. Am Ende wäre es nur Nanami gewesen, die sich vorwürfe gemacht hätte, wieso sie diesen Kampf den angenommen hätte und deswegen kraftlos gewesen war ihre Kage zu schützen. Die Worte klangen ihr im Ohr, als wäre sie so klar und schon viele mal gesprochen worden. Ihre Augen wurden ein wenig lebloser, als sie ihre Gefährtin nun anblickte und zu ihr sprach, sich dabei umwand und sie nur um wenige Zentimeter überragte. Es ist ehrenwert, dass du dein leben mit meinem Schützt, doch du musst immer dazu bereit sein. Wenn ich geschwächt bin, musst du stark sein. Taro ist keine Gefahr, weder für mich, noch für das Dorf, er wird mir nichts antun, das schädlich sein könnte. Eine kurze Pause trat ein, in der sich die Blauhaarige das gefärbte Haar zurück strich und einen gerade zu arrogante Haltung annahm. Außerdem hat es einen Grund, dass ich auf dem Stuhl der Kage sitze und nicht mehr er. Egal wie gut er mich kennt, ich werde ihn überflügeln. Es war ein ungewohntes selbstsicheres, aber dünnes Lächeln in ihrem Gesicht, dass verriet, dass sie es genau so meinte. In diesem Moment war sie sich bewusst, wie zerstörerisch sie sein konnte, wie sie jeden Shinobi in diesem Dorf überflügelt hatte und nun selbst über so einst mächtigen Leuten wie Taro stand. Ein funkeln trat in ihre Augen das sagte, wie ernst sie es mit Taro nehmen würde, wie sie gegen ihn vorgehen würde. Es war kein böses Blut, nur ihre reine überzeugen, heute würde wohl einer der Tage werden, an denen sie sich bewies und das nicht nur vor Taro, sondern auch vor den alten Leuten, die sie immer noch los werden wollten. Niemand konnte ihr so schnell das Wasser reichen, niemand würde es ihr reichen können, wenn sie nicht unachtsam war. Doch da man ihr nehmen konnte wen man wollte, ohne sie zu zerstören, würde es nicht passieren das sie schwach war, nie mehr, nie wieder schwach sein. Es war reines Glück, das sie nicht in eine Spirale abrutschte und an das dachte, was sie an diesen Punkt gebracht hatte.
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Fr Dez 13, 2013 1:27 pm

Langsam riss sich die Jonin zusammen. Je länger die Zeit verstrich, je ferner ihr Tagtraum lag, umso besser ging es ihr. Wie konnte sie auch so dumm gewesen sein? sie hätte bemerken müssen, dass das ein Traum war. Niemals würde Tenshi sie so nah an sich ran lassen. Lange kannte sie tenshi nun als wirklich wichtige Person. Alle Geheimnisse kannte sie von ihr selbst als Vertraute nicht. Das war wahrscheinlich auch besser so. Das würde sie sonst nur betrüben. Egal wie vorsichtig sie war und versuchte ihre Gefühle zu verbergen so trat sie von einem Fettnäpfchen ins Nächste. Da sie wusste, dass sie ihrer Kage nicht die Wahrheit zu ihren Gedanken sagen konnte, log sie. So kam sie vom Regen in die Traufe. Sie wusste, dass Tenshi ein Sensor war und merkte, wann sie log. Aber im Moment hatte sie nicht daran gedacht. Viel eher hatte sie gehofft, dass tenshi einmal nicht darauf achtete, ob sie log oder nicht. Sie zuckte zusammen, als Tenshi sie direkt auf das Lügen ansprach. Kurz fixierte die Kage mit ihrem Blick doch dann stützte sie ihr Kinn auf ihrer rechten Handfläche ab und wandte den Blick in die entgegengesetzte Richtung. Gomenasai., entschuldigte sie sich leise und seufzte schwer. Ich möchte Euch nicht anschweigen. Ich habe mir geschworen immer mit Euch zu sprechen. Egal was ist. Aber meinen Kummer kann ich Ihnen auch nicht noch vor die Füße schmeißen. Sie haben schon genug Aufgaben und Pflichten mit dem Dorf. Ich kann Euch nicht noch mit mir belasten. Außerdem bin ich erwachsen. Ich muss mit meinen Problemen alleine klar kommen. Es tut mir leid, dass ich ausgerechnet Euch damit belästigt habe, nuschelte sie weiter, drehte sich dann aber zur Kage und lächelte diese entschuldigend an. Ich hoffe Ihr verzeiht mir ein letztes Mal., bat sie.
Taro kam nun dazu und seine Worte ließen in der Rothaarigen die Wut aufkochen. Bitte?! Ich bin kein jämmerlicher, schwacher Genin, der seine Kräfte nicht einteilen kann! Selbst wenn sie mich so anstrengen sollten, ich habe immer Kraftreserven! Ich bin nicht umsonst Iryonin! Sie hätte gerne noch weiter gezetert und den ehemaligen Kagen in seine schranken gewiesen, doch auch Tenshi stellte sich gegen sie. Enttäuscht und auch verletzt blickte die Akachi ihre Meisterin an. Sauer ballte sie die Hände zu Fäusten und fixierte nun die Kage mit dem Blick. Wenn Sie gegen einander kämpfen, darf ich Sie beide flicken. Wenn ich gegen Taro-san antrete muss ich nur ihn flicken! Das ist viel effektiver! Außerdem muss ich wissen, ob ich mich mit anderen Shinobi messen kann! Wenn ich Taro-san nicht standhalten und verwunden kann, dann solltet Ihr lieber ihn als Beschützer nehmen als mich! Also gebt mir die Möglichkeit mir und Euch zu beweisen, dass Eure Wahl damals nicht falsch gewesen ist! Bitte! Sie klang nun mehr als verzweifelt. Denn auch wenn sie ihren Clan hasste, so war sie dennoch eine sehr stolze Kunoichi. Sie wollte Tenshi beweisen, dass sie besser als Taro war. Sie wollte sich beweisen, dass sie genauso gut war, wie er. Es geht mir nicht darum, dass ich Euch nicht kämpfen sehen will, Tenshi-sama! Ich bin nicht umsonst Iryonin! Ich will verhindern, dass auch nur ein Tropfen eures Blutes aus irgendeiner zugefügten Wunde fließt! Deswegen will ich für Euch kämpfen! So werdet Ihr nicht verletzt und Ihr müsst keine Schmerzen ertragen! Versteht Ihr mich denn gar nicht?!Eigentlich solltet Ihr das... Ihr kennt mich seitdem ich fünf war. Ihr wisst ganz genau, dass ich Euch bewunder und beschützen will... Wieso stellt Ihr Euch dann auf seine Seite und seid gegen mich? Sie war enttäuscht. Das konnte man ihr leider ansehen. Sie vertrug keine Kritik von der Kage. Und das sie Taro zustimmte war Kritik, die ihr einen Nackenschlag verpasste. Tenshi drehte sich zu ihr und wand das wort an sie. Nanami selbst wollte nicht, dass Tenshi die Trauer in ihren Augen sehen konnte. Deswegen war ihr Blick gesenkt, ihr Pony verdeckte ihre Augen und somit den traurigen Blick. Auch sah sie dadurch selbstverständlich die Leblosigkeit in tenshis Augen. Kuro blickte zwischen Tenshi und Nanami hin und her und würde sie Tenshi nicht mögen, hätte sie der Kage wohl die Augen ausgekratzt. Unbekümmert flog kuro auf Nanamis Schulter und knabberte leicht an ihrem Ohr. Tenshi-sama lässt dich nur nicht kämpfen, weil sie ganz genau weiß, wie taro-san am Ende aussieht. Sie vertraut dir auch so. du musst ihr nichts beweisen, sprach Kuro einversöhnlich und beruhigend auf sie ein. Sie kannte taros Fähigkeiten nicht aber sie kannte Nanamis Willen. Selbst als kleines Kind hat sie Verantwortung gezeigt und übernommen. Genauso hat sie einen Willen, den man nicht so einfach brechen konnte. Wenn nanami wollte, konnte sie Berge versetzen. Ein trauriges Lächeln bildete sich auf den schmalen Lippen der Rothaarigen und leicht schüttelte sie ihr Haupt. Danke Aibou... Auch wenn du unrecht hast, meinte sie leise und strich der Harpyie über den Kopf. Doch dann blickte sie Tenshi wieder an. Sie hob den blick und verschränkte leicht die Arme vor der Brust. Vielleicht eine etwas arrogante Haltung doch eine Andere Haltung fiel ihr gerade nicht ein.Außerdem war diese Angenehmer. Was hat jetzt mein Leben mit Eurem schutz zutun? Ich will Euch zeigen, was ich kann. Ich will mich nicht so kaputt machen, dass ich nicht mehr stehen kann! Wenn Ihr in Gefahr sein solltet, dann bin ich bereit zum Kampf. Egal wie viele Kämpfe ich hinter mir habe! Sind meine Worte für Euch nur leere Versprechen oder warum vertraut Ihr mir nicht? Wieso gestattet Ihr mir keinen Trainingskampf?! Doch auch die Kage nahm eine arrogante Haltung an. Und im Zusammenhang mit den folgenden Worten, nahm das Nanami irgendwie doch persönlich. Diese arrogante Haltung passt nicht zu Tenshi. Das sah so unwirklich aus. Doch als nächstes wand sie den Kopf ab und würdigte weder Taro noch Tenshi eines Blickes. Ich weiß genauso gut wie Ihr warum Ihr auf dem Stuhl des Kagen sitzt. Aber warum ich neben Euch stehe, durfte ich mir noch nie beweisen! Da kann taro-san gleich neben euch stehen bleiben! Ich will mir beweisen können, dass ich es mir Taro-san aufnehmen kann oder nicht! Wenn ich nicht gegen ihn ankomme, solltet ihr euch einen Anderen Leibwächter suchen! Ihr versteht es nicht!, sagte sie enttäuscht und auch etwas Wut schwang in ihrer Stimme mit.
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Sa Dez 14, 2013 9:46 pm

Das Hämmern in ihrem Kopf wurde immer lauter und so langsam verursachte es Kopfschmerzen. Ihre Traumlandschaft begann sich in einzelne Seifenblasen zu zersetzen und Akari spüren wie sich jede einzelne quälte, als sei ihr Platzen ein schmerzhafter Prozess. Ja es tat ihr inzwischen körperlich weh und darüber hinaus erlange sie das Bewusstsein und erwachte. Verschlafen öffnete sie ein Augenlied und erblickte güldenes Gefieder mit einem Übergang ins Blau. Akari ließ das Auge wieder zuklappen, sie wollte nicht schon wieder geweckt werden, nicht mitten aus dem Schlaf, nicht von Sabara, wie wäre es einmal mit einem Wecker oder ihr Cousin? Ihre Hand griff an ihre leicht gerötete Stirn und wischte den Schnabel weg. “Du bist kein Specht, hör auf ihn zu imitieren, ich verbann dich noch in ein Rolle oder so.“ Sabara nervte, sie war ihre allerbeste Freundin, aber sie nervte. Es gab ja nicht einmal einen plausiblen Grund für dieses Theater, sie war weder Hund noch Katze und konnte das Anwesen jederzeit verlassen, wenn ihr danach war. Sicher, selbst Hunde und Katzen waren teilweise Freigänger. “Geh Fische fangen! Hau einfach ab.“ So langsam war Akari schon genervt. Seit geraumer Zeit schien sie in der Nacht irgendwas zu träumen, doch Sabara erwischte immer den passenden Moment sie zu stören und in ihrer Genervtheit vergaß sie den Traum wieder. Heute hatte ihr Traum sich zum ersten Mal wiederholt und trotzdem, sie könnte ihre Kuchiyose packen und gegen die Wand klatschen. “Ach kommt schon Akari, du verdirbst dir nur selbst den Tag. Du hast bestimmt auch so genug geschlafen.“ Kissen. Ihr Kopfkissen. Sie konnte Sabara rupfen und es damit neu stopfen. Sie war im Moment echt sauer wegen diesem eiskalten Eisvogel mit einem Herz aus Eis. Mürrisch zog Akari sich an, doch spätestens nach dem Frühstück war ihre Wut verraucht. Sie konnte ihrer Sabara auch nicht lange böse sein, wäre der Traum wirklich so interessant gewesen würde ihr womöglich noch etwas draus einfallen. Akari schaute sich in der Küche um und bemerkte, dass sie alleine war. “Nanu, wo sind denn die Anderen? Ich hab doch nicht…..Verschlafen?..….“  Super Wortergänzungsfunktion, konnten sie im Zirkus aufführen. Jetzt schämte sich Akari fast schon vorhin so zickig zu Sabara gewesen zu sein, immerhin wollte sie ursprünglich tatsächlich früher auf stehen, denn sie wollte Nanami besuchen bevor diese den Rest des Tages beschäftigt wäre. Mist. Wo steckte ihre große Schwester um diese Zeit, schon bei der Mizukage? Dann wäre ihre Chance für den heutigen Tag schon wieder vorbei, sie wollte Nanami nicht bei ihrer Beschützeraufgabe stören. Unentschlossen schob sie die Reste ihres Frühstücks quer über den Tisch und zog es wieder zu sich heran. Sie musste doch immer bedenken, dass Nanami-sensei eine Jounin, eine verantwortungsvolle Person, die Clanführerin war. Es wäre respektlos von Akari einfach das Dorf nach ihr abzusuchen oder bei der Mizukage vorbeizuschauen, ob ihre Schwester sich dort aufhielte und es war kindlich. Womöglich wurde ihr verziehen, wenn sie sich wie ein Kleinkind benähme? Tolle Taktik, irgendwie witzlos, war ja nicht gerade so als ob ihre Schwester sie nicht von kleinauf kannte. “Sabara? Kannst du nicht Nanami oder Kurotenshi suchen und fragen ob......“Nein.“….Sturer Eisklotz! Ich lauf mit dir noch einmal durch die Wüste und dann kannst du Ameisen fangen!“ Akari stand auf und marschierte los, durch die Küchentür, durch den Garten, auf die Straße und machte kehrt. Stürmte ins Anwesen zurück, holte ihren Rucksack und verließ durch einen Nebeneingang das Anwesen, war ohnehin kürzer. Sabara saß auf ihrer Schulter und putzte sich gemütlich. Was sollte dieser Putzfummel? Akari konnte ihr da sicher abhelfen, ein paar Seifenblasen und womöglich etwas echte Seife dazu. Unvermittelt stand Akari vor einem Laternenmast. “Gehst du auch noch weiter? Du weißt schon mit den Füßen, nicht parallel wie Flügel sondern nacheinander.“ Akari drehte den Kopf und grummelte nur vor sich hin. “Ich steh hier nur aus Spaß. Ach dort drüben ist doch schon unser Ziel.“ Anstelle gemächlich weiter zu gehen lief sie nun und rannte gegen Ende gar. Ein wenig unheimlich war es ihr nämlich schon vorgekommen. Für einen kurzen Moment war ihr, als erinnere sie sich an etwas aus ihren Traum und im nächsten Moment knutschte sie fast den Laternenmast. War bestimmt die Familienkrankheit, Nanami träumte auch öfters vor sich hin. Ihre große Schwester konnte wenigstens in Ruhe ihren Traum genießen. Ohne ein Wort zu sagen flog auf einmal Sabara vor ihr her, durch ein Fenster in das hochoffizielle Gebäude. “Ach jetzt bekommst du Flügel?! Du bist doch echt bescheuert! Was war denn heute mit ihrer Vertrauten los? Akari kletterte ihr einen Moment später durchs Fenster hinterher und blieb auf der Fensterbank hocken. Ihr Blick fiel auf Nanami und Tenshi beide waren anwesend, offenbar erwischte Akari sie mitte oder kurz nach einer Unterredung. “Mist…wenn die jetzt was hochgeheimes besprechen, am besten ich lass mich nach hinten fallen, wenn sie herschauen, wäre so was wie das Äquivalent zum im Boden versinken. Dachte sie und hoffte das Sabara nicht auf die dämliche Idee käme gerade jetzt den Auftrag von vorhin auszuführen, doch Sabara flog geradewegs auf Nanami zu.
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Mo Dez 16, 2013 8:53 am

War es normal, dass Menschen so aus dem Rahmen fielen? Sie konnte sich nicht mehr daran erinnern, dass sie selbst auch so gewesen war. Ein Grund wieso sie Nanami nicht verstand, eigentlich wusste diese doch, wie es war. Es hatte sich in den letzten vier Jahren seit ihrer Amtsübernahme wenig geändert, eigentlich fast gar nichts und trotzdem hatte ihre Beschützerin heute einen Zustand erreicht, der jenseits von allem normalen war. Wieso gerade heute, hatte sie etwas vergessen? Sie hatte keine Lust sie zurecht zu weisen, hatte keine Lust sich zu beschweren, weil Nanami nicht mit ihr reden wollte, sie erinnerte an ein Kind, das der Mutter ihre Geheimnisse vorenthielt. Es hätte sie nicht gestört, wenn es dadurch nicht zu diesem Problem gekommen wäre, aber sie war niemand der bohrte, würde nie bohren, wenn ein andere nicht auf sie zu kam. Solange Nanami ihre Position hielt, war es ihr eigentlich egal, was sie hatte. Ihr innerstes war unfähig tiefere Gefühle zu hegen und der Rotschopf war eben nur eine Art Ziehtochter, da griff der biologische Trieb nicht so gut, wie er es bei Rin, Takara und Masaru tat. Solange es nicht zur Gewohnheit wird, abgelenkt bist du nicht voll einsatzfähig, es klang zwar herb, wie ein schlag ins Gesicht, aber so war es nun einmal. Was sollte sie mit diesem Mädchen tun, wenn sie herum stand und starrte. So viel Mühe hatte sie sich mit diesem Papier gemacht, so lange hatte sie unperfekte Dinge geformt und alles was sie schafften war einen Streit vom Zaum zu brechen, der mit den Gezeter von Nanami, Taro und ihr gegenüber seinen Höhepunkt fand. Sie nahm verdammt noch mal alles persönlich. Taro sagte ihr, dass er Tenshi zu schützen hatte und ein kmapf sie verausgaben könnte könnte. Aber der Rotschopf bekam es sofort in den falschen Hals. Sie fühlte sich angegriffen, beteuerte das sie keinen Genin mehr war. Als würde eiern der beiden es nicht wissen, immerhin hatte Taro über ihre Chûninprüfung gewacht und sie selbst Nanami zur Jônin erhoben, obwohl ihre Teamqualitäten mehr als schlecht waren. Gerade wurde ihr dies wieder bewusst und es hätte sie wohl mitgenommen, wenn sie den Mitgefühl hätte empfinden können. Nich jeder hatte unendliche Kraftreserven und selbst wenn sie gebrochene Knochen präzise heilen konnte, so war dies trotzdem aufwendig und wenn Taro ihr das Bein zertrümmern würde, was in einer Raserei durchaus möglich war, dann hätte sie noch Wochen lang später etwas davon und die Demütigung, die sie empfinden würde, so wie sie es jetzt schon war, nun es würde sie auffressen. Das sie wegen dem Worten ihrer Meisterin die Fäuste ballte, wie ein rebellisches Kind, gerade zu darum bettelte auf den alten Kage los zu gehen, das verstand sie nicht. Wie konnte man so von Eifer und Ehrgeiz zerfressen sein. Sie selbst war nicht perfekt, aber Nanami grenzte an einen Wahn, den nicht einmal sie jemandem gegenüber empfand. [ccolor=white]Mir ist auch niemand heilig. Wenn ich dahin scheide, dann ist es eben so, Sie könnte das nicht einfach so. Wie kommt sie überhaupt auf die Idee das Taro und ich uns etwas brechen und das sie ihn mit ihren 21 in die Schranken weißt. Taro ist alt und ehrwürdig, er würde ihre impulsive Art aushebeln, wenn sie wirklich so verbissen sein würde, wie sie es nun ist. Immerhin hat er gelernt mit seinem impulsiven Blut umzugehen. [/color]Das die Jüngere nicht wollte, das Blut fließt war verständlich, aber wenn dem so war, dann müsste sie Nanami in einem Kampf wegsperren und würde nie mit ihr auf Missionen gehen. Die junge Frau war sich nicht bewusst und irgendwie hatte man sie heute so stark aus der Realität gerissen, das ihre naive Ansicht schon fast weh tat. Wie konnte man nur glauben, dass sie als Kage immer auf ihrem Stuhl sitzen würde und dabei einschlief. Wenn sie rostete, dann hätte das Dorf nichts davon und im Gegensatz zu Nanami konnte sie nicht einfach so das Dorf verlassen. Sie ließ den Rotschopf sprudeln, bis er am Ende war, bis sie alles gesagt hatte und sie eine Präsenz spürte, gleich würde noch jemand durch das Fenster kommen. Ihr Blick glitt zu Nanami, war eisig und abweisend, da war kein lächeln mehr und sie versuchte auch nicht mehr den Eindruck einer netten und warmherzigen Frau zu geben. In ihr schlug zwar ein Herz, doch es fühlte sich so dumpf in ihrer Brust an, da sie nicht mehr als Abscheu wegen diesem Theater empfinden konnte und selbst dieser ekel, er brachte sie nicht auf die spitze. Sie war schlimmeres gewöhnt und sie wollte nicht, dass jemand sie anmaß über ihr handeln zu Urteil.en Ich sage es dir einmal Nanami, maß dir nicht an mir zu sagen was ich dir erlauben soll und was nicht. Auch wenn ich dich wie mein Kind behandelt habe und dich zu meinem Schutz in dieses Gebäude berufen haben, so solltest du nicht vergessen, dass du deswegen keine Narrenfreiheit genießt. Du hast noch oft genug die Möglichkeit hinaus zu gehen und anderen Leuten das Leben zu nehmen um dein stärke zu testen. Wenn du dir selbst in deinen Fähigkeiten nicht vertraust dann geh und komm nicht wieder, dann werde ich Taro dauerhaft in meinen Dienst stellen, so wie du es vorgeschlagen hast. Hör nun endlich auf mit diesem Gejammer, du hast selbst gesagt du bist kein kleines Kind mehr, also benimm dich nicht so als hätten Taro oder ich dir einen Lutscher geklaut. Ihr Blick war durchdringend als sie die Frau noch immer ansah und der Stern in ihrem Auge funkelte wie ein Blitz, der gleich heraus bersten würde. Deine Schwester kommt, also benimm dich vor ihr, ich werde jetzt in den Garten gehen, während du deine Entscheidung triffst, ihr Blick huschte zum Fenster in welchen Kurz darauf die kleine Schwester des Rotschopfes erschien und Tenshi bedachte sie mit einem sanften lächeln. Guten morgen Akari, wenn du möchtest komm herein und steh deiner Schwester zur Seite. Wenn etwas ist, findet ihr mich im Garten. Als sie sich ab wand erlosch ihr lächeln und sie griff nach ihrem Mantel um ihn sich anzuziehen und erhobenen Hauptes den Raum zu verlassen. Die Tür fiel sehr leise ins schloss, als wäre nichts passiert und man konnte auch keine Wut oder etwas ähnliches um die Kage wahrnehmen. Sie hatte ihrer Ziehtochter gesagt was Sache war und nun sollte diese selbst entscheiden. Sie war nicht die große wohlwollende Frau, sie man zu oft in ihr sah. Zu oft war sie kalt, denn es gab nichts das sie bewegte, nichts das sie emotional berührte.

Tbc: Rosengarten
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Mi Dez 18, 2013 9:14 pm

schlimm, einmal etwas in Gedanken versunken zu sein? Scheinbar schon. Nanami fand es ja selbst schon schade, dass sie nicht auch so kühl und unantastbar wirken konnte, wie Tenshi. [color=#cc3366]Ich bin doch schon wieder voll bei der Sache! Ehrlich, sagte sie mit Nachdruck und auch irgendwie mit bettelndem Unterton in der Stimme. Klar war sie erwachsen, hatte ihren eigenen Willen und auch ihre speziellen Charakterzüge und Macken, aber wenn es nun mal um die ‚Beziehung‘ zu Tenshi ging, dann war sie ein kleiner Klammeraffe. Sie wollte keinen Streit mit ihr, wollte sie immer hinter sich wissen, egal was sie tat. Kämpfen wollte sie gegen sie sowieso nicht. Doch scheinbar gab es im Moment wirklich einen kleinen Streit zwischen den Beiden, den Nanami echt nicht gewollt hatte. Schwer seufzte sie. Sie konnte Tenshi doch wohl nicht einfach sagen, weswegen sie so komisch war, wieso sie so in Gedanken versunken war und so dumm gestarrt hatte. Das wäre doch eine regelrechte Katastrophe! Zumindest für Nanami! Was Tenshi davon denken oder halten würde, wusste sie nicht. Und ehrlich gesagt, wollte sie es auch nicht wirklich erfahren. Noch einmal seufzte die Rothaarige und sah Tenshi weiter ernst an. Es ist alles okay! Ich hab mich wieder eingekriegt!, wiederholte sie erneut, denn Tenshis Worte waren mehr als nur ein Schlag ins Gesicht. Sie vertrug Kritik nicht. Und schon gar nicht von ihr. Deswegen benahm sie sich auch so. In der Situation, mit Tenshi einen Streit zu haben, war sie noch nie. Das war ihr vollkommen fremd und es verunsicherte sie. In solchen Momenten wurde die Frau, die auf stark und beschützend macht, ängstlich und übervorsichtig wie ein unerfahrenes Kind. Natürlich war ihr Verhalten Taro und auch Tenshi gegenüber mehr als falsch. Das würde ihr schon klar werden, wenn sie mal Zeit hatte, nachzudenken. Aber was erwartete man von einem Jonin, der von klein auf darauf gedrillt war, die Starke und Mächtige zusein? Sie war es nicht anders gewöhnt zu kämpfen und ihren Willen durchzusetzen. Dass sie bei Tenshi und Taro gegen eine Stahlmauer rannte war nicht verwunderlich. Wer ließ sich denn bitte was von einer Niederrangigeren und vor allem Jüngeren sagen. Niemand wahrscheinlich. Sie würde auch nicht wirklich auf Akari hören, wenn sie irgendwelche Forderungen setzen würde. Wahrscheinlich.
Irgendwann hatte sie alles gesagt, was ihr auf der Seele lag, worum sie sich sorgte und so weiter und sofort. Hätte sie man weiter erzählt. Denn Tenshi wandte den Blick zu ihr und Nanami ahnte schon, dass gleich etwas kommen würde, was die Clanerbin nicht passen würde. Tenshi musste nur ein Wort sagen und schon zuckte Nanami zusammen. Sie senkte sofort den Blick und sah auf den Fußboden. So gerne hätte sie sich zu den Worten der Kage geäußert. Hätte gerne widersprochen und sich gerechtfertigt, doch sie durfte nicht. Um auch wirklich nichts zu sagen, biss sie sich immer wieder auf die Unterlippe. So groß war der Wunsch zu sprechen, doch sie verkniff es sich wie eine brave Untergebene. Diese Rolle war sie nicht ganz gewohnt. Natürlich war sie Tenshi und zwangsläufig auch Taro untergeben, doch im Clan hatte sie eigentlich das Sagen. Sie riss ihren Kopf aber hoch als Tenshi verkündete, dass ihre kleine Schwester bald dazukommen würde. Genau in diesem Moment flatterte auch Sabara schon durch das Fenster. Dem Nümpfensittich hielt sie den Arm hin, sodass sie ohne Probleme auf ihm landen konnte. Tenshi verabschiedete sich mit hartklingenden Worten, doch Nanami konnte es sich nicht erlauben weiter rumzujammern und zu diskutieren, wie Tenshi gesagt hatte. Sie musste wieder ihre heile Fassade aufbauen, die starke große Schwester sein. Dennoch verbeugte sich die Rothaarige noch einmal, als Tenshi den Raum verließ. Verzeiht mir bitte mein Verhalten Tenshi-sama…, sagte sie noch, eh sie sich wieder ganz aufrichtete und Sabara ernst ansah. Du hast nichts gehört, okay? Sag Akari nichts!, es klang zwar wie ein Befehl, dennoch meinte sie es nicht so. Sie bat Sabara, das alles für sich zu behalten. Sie wusste ja nicht, was der Vogel mitbekommen hatte. Im nächsten Moment flatterte Kuro schon zu ihr und landete auf Nanamis Schulter. Sanft spielte sie mit ihren Haarsträhnen und kuschelte sich leicht in diese. Mach dich nicht so fertig, weil du Streit mit Tenshi-sama hattest… Es wird sich alles noch klären, meinte sie ernst. Nanami konnte nur nicken. Eigentlich hatte die Harpyie ja recht. Vielleicht verzieh Tenshi ihr ja, wenn sie wirklich noch einmal in Ruhe mit ihr sprach und sich erneut entschuldigte. Doch im nächsten Moment erblickte sie schon Akari. Sie lächelte ihre kleine Schwester liebevoll an und breitete leicht die Arme aus. Guten ‚Morgen‘ Schwesterherz… Hast du gut geschlafen? Verzeih, dass ich einfach gegangen bin. Du hast so süß geschlafen. Ich wollte dich nicht wecken., lächelte sie. Unausgesprochen wartete sie jetzt schon darauf, dass Akari sie umarmte… Oder auch nicht. Auf jeden fall wäre eine Umarmung balsam für ihre Seele…

Out: Verzeiht die Wartezeit >.< *in ecke kriech und schäm*
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Mo Dez 23, 2013 12:06 pm

Ein Lächeln war schon einmal ein positives Zeichen, es war eine freundliche und zugleich einladende Geste und auch Akari freute sich sehr viel mehr über dieses Lächeln denn über einen verkniffenen Mund. Dies freute die Kleine unglaublich, allein weil sie offenbar doch nicht in eine Besprechung oder ähnliches hineinzuplatzen drohte. Nun gut, es konnte sich auch eine freundliche Art der Abweisung hinter einem beginnenden Lächeln verbergen, doch die Worte der Mizukage verblieben im positiven Ton der sich ankündigenden Emotion. Für Akari schien dieser Morgen ob der Einladung zum Eintritt schlagartig tatsächlich sehr viel besser zu werden, sie hatte tatsächlich halb mit einer Abfuhr gerichtet, immerhin sollte brave Genin nicht ihre Vorgesetzten stören. “Guten morgen auch Ihnen Mizukage-sama und danke das ich meine Schwester sehen darf.“ Akari wusste selbstverständlich nicht wieso die Mizukage diesen Moment wählte um in den Garten zu gehen und somit verstand Akari es einfach als unglaublich glücklichen Zufall. Es wäre ihr wirklich unglaublich unangenehm gewesen sich als kleine Schwester zwischen die Herrschenden zu drängen und ein kleinkindliches Recht einzufordern. Daher riss sie sich zusammen und wartete den kurzen Moment ab, bis sie die Tür ins Schloss fallen hörte, derweil ihr Blick Sabara fand, welche es sich inzwischen auf der freien Schulter von Nanami bequem gemacht hatte. Der Anblick war wirklich vom Fenster aus belustigend, da die große Harpyie viel eher wie ein Ungleichgewicht auf der gegenüberliegenden Körperseite thronte. Jetzt hielt sie kein Anstand mehr zurück, nicht ihre Clanführerin stand nun lächelnd ihr Gegenüber sondern ihre ältere Schwester und somit sprang Akari praktisch vom Fensterbrett ins Zimmer hinein und stürmte auf Nanami zu, sie fest umarmend. Ein innerer Instinkt, welcher vom ständigen Training in der Akademie herrührte, bemerkte zufrieden, dass sie keines der gefalteten Tiere vom Fenstersims gestoßen hatte. “Nanami-neesan!“ Allein mit diesem Ausruf und der Umarmung brachte sie bereits ihre tiefe Sehnsucht nach ihrer großen Schwester zum Ausdruck. “Ich habe schon befürchtet dich verpasst zu haben, denn ich wollte dir einfach nur einen guten Morgen wünschen, Sabara hat mich dann doch noch aus meinem Traum geweckt und darum war ich schon verärgert, denn ich will endlich mal wissen worum es in diesem einen Traum geht, ich hab den sogar schon zum zweiten Mal diese Woche gehabt und dann weckt mich diese Imitation von einem Wecker! Aber du darfst mich doch jederzeit wecken, hörst du? Ich bin dir da nicht böse, auch wenn ich ein Morgenmuffel bin und du glaubst gar nicht wie froh ich bin, dass du nicht auf Mission oder in einer wichtigen Besprechung steckst.“ Es ging nicht anders, sie musste sich an Nanami kuscheln so fest es nun einmal ging und möglich war. Es war nicht so schlimm wie früher mit acht, wo sie manchmal glaubte Nanami eines Tages nicht mehr wieder zu sehen, wie auch ihre leiblichen Eltern verschwunden waren, diese Phase war glücklicherweise mit der Kindheit zurückgeblieben, doch zurückgeblieben war die Sehnsucht und unbändige Freude ihre große Schwester in freien Momenten zu erwischen und einfach nur eine Familie zu sein. Irgendwer, ob ihr alter Sensei oder jemand in der Akademie hatte einmal behauptete, dass Akari klammerte und sie lernen sollte sich an den Gedanken des Verlustes zu gewöhnen, damit sie nicht eines Tages vom Hammer der Trauer zerschmettert würde, doch Akari würde lieber mit Trauer und Verzweiflung leben statt ihrer geliebten Schwester gleichgültig gegenüber zu treten. Es war schon seltsam doch vermutlich ging es Nanami ganz ähnlich mit der Mizukage, doch Akari empfand deshalb zumeist keine Eifersucht, war das Dorfoberhaupt doch ebenfalls eine liebenswerte Frau, ja fast eine Tante. Sabara blieb ob der Anschuldigungen stumm, der Eisvogel wusste genau weshalb sie Akari geweckt hatte und keinesfalls war lediglich die späte Uhrzeit der Grund, doch sie wollte und konnte diesen Moment der Einigkeit nicht zerstören und immerhin ging es nicht darum welche Art von Traum hinter dem Murmeltiersyndrom in Wirklichkeit steckte. Es kostete Akari viel Überwindung doch sie schaffte es sich von Nanami zu lösen und handelte es sich nur um ihren Kopf, welchen sie nun noch oben in das Gesicht ihrer Schwester blicken ließ. “Was hat Mizukage-sama gemeint, dass ich dir zur Seite stehen soll, ist etwas passiert, dir geht es doch gut oder?“ Allerdings hatte Akari das Gefühl das sich ihre besorgte Frage ohnehin schon fast erübrigte, sicher ging es Nanami gut, wie auch nicht immerhin waren sie zusammen, dass war der Clanführerin doch ebenfalls wichtig, dennoch wollte sie schon wissen, wenn es etwas gäbe wo sie behilflich sein könnte. “Wir sind eine Familie und darum möchte ich auch für dich da sein, genauso wie du mein Leben lang immer für mich da gewesen bist.“. Sicher die Perspektive war schon ein wenig verschoben, immerhin war Akari Baby, Kleinkind und Akademieschülerin gewesen, ganz normale Stadien in welchen sie das Recht besaß die Liebe ihrer Umgebung abzufordern, doch jetzt wollte sie ebenfalls etwas zurückgeben, wollte nicht nur Einfordern sondern auch etwas Liebe zurückgeben an diejenige die sie verdiente, die aufopferungsvolle große Schwester.    

Ich wünsche dir frohe Weihnachten mit diesem Kuschelpost und bitten ebenfalls um Entschuldigung für die Wartezeit *knuddel*
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Mo Dez 23, 2013 4:32 pm

*-* Vielen Dank meine Süße <3 Ich wünsche dir ebenfalls schöne Weihnachten und erwidere deinen Kuschelpost mit einem…KUSCHELPPOST x3*ist dank dem post in kuschellaune*

Nanami musste diesen kleinen Engel namens Akari nur sehen und schon war der Kummer von eben weg. Viel hatte sie für die kleine Jinchuuriki gemacht. Sie hatte alle Rollen gespielt, die Akari gebraucht hatte. Sie war die Mutter, die Akari nicht gekannt hatte und nie besaß. Dann war sie sowas wie die große Schwester, wobei sie manchmal Akari nicht als kleine Schwester sondern schon fast als eigenes Kind sah. Und zu guter Letzt war sie auch ein Sensei für sie. Sie hatte Akari in den Clanjutsus unterrichtet und ihr auch in der Akademie geholfen, wenn es Probleme gab. Wenn sie Probleme hatte mit dem Zielen, dann hat Nanami sich anfangs noch die Zeit genommen und mit der kleinen geübt. Aber leider kam das in letzter Zeit zu kurz und das tat Nanami schrecklich leid. Oho… Ich rieche Kuschelphase…, meldete sich Kuro und breitete ihre Schwingen aus und flog zum Sofa. Überrascht blickte Nanami zu ihrer Partnerin und lächelte sie danach dankbar an. Kuro kannte sie. Kuro wusste, dass Nanami, ersten, nur Akaris Nähe haben wollte und zweitens, wusste sie, dass zwei Vögel auf jeweils einer Schulter wohl doch etwas anstrengend war. Einen Moment lang war es still zwischen den beiden Geschwistern und Nanami hatte schon fast die befürchtung, dass ihre kleine Schwester es ihr übelnahm, dass sie sie nicht geweckt hatte. Doch sie wurde eines Besseren belehrt. Fats wie von der Tarantel gestochen, sprang ihre Schwester vom Fensterbrett und rannte auf die Rothaarige zu. In Nanami kochte regelrecht die Vorfreude auf. Endlich konnte sie mal ihre Schwester wieder umarmen und sie an sich drücken. Wie oft hatte sie es damals gerne getan. Da war Akari, neben tenshi, die Einzige gewesen, die ihr Liebe entgegengebracht hatte. Kaum war Akari in greifbarer nähe, schon packte die Ältere sie an den Armen und zog sie an ihre Brust. Sofort legte sie ihre Arme um den jungen Körper ihrer Schwester und drückte sie an sich. Du glaubst gar nicht wie sehr ich mich freue, dich zu sehen, meine süße, kleine Schwester… Ich habe dich sehr vermisst., hauchte sie der Jüngeren entgegen. Wie lang war sie hier? Ein, zwei Stunden? Und dann schon sehnsucht? In diesem Moment ja. Es war himmlisch, ihre kleine Schwester wieder in die Arme schließen zu dürfen. Aber ich freue mich, dass du mich auch vermisst hast…, meinte sie lächelnd und strich ihrer Schwester durch die Haare. Die Stimme ihrer kleinen Schwester war herrlich. Ihre Stimme hatte soviel Freude, Liebe und andere Emotionen inne, ganz anders als die große Schwester. Fand sie zumindest. Akari sprach aufgeregt über ihren Morgen, wie sie verschlafen hatte und auch, dass sie wieder den gleichen Traum hatte. Aber etwas anderes brachte Nanami zum Sprechen. Oh…? Sabara hat wieder wecker gespielt? Hat sie dir wieder wie ein Specht auf deine Stirn eingehämmert?, fragte sie mit sanften lächeln und bedachte sowohl Akari als auch deren Partnerin mit einem bestimmten Blick. Akari-chan. Lass dich nicht von Sabara ärgern. Hab ich dir schon gesagt, dass Kuro mich anfangs auch immer geärgert hat? Wenn ihr etwas nicht gepasst habe, hat sie mir entweder das Ohr blutig gebissen oder mit immer einzelne Haarsträhnen ausgerissen. Mein Zimmer sah aus, lachte Nanami bei dem Gedanken an die Vergangenheit und grinste Kurotenshi an. Pah! Du standst damals schon auf Schmerzen. Nur deswegen hab ich das gemacht. Außerdem hab ich irgendwann aufgehört, weil du dich nicht mehr geärgert hast, schmollte die Harpyie und putzte sich das Gefieder. Jaja mein kleines Unschuldslamm…, sagte Nanami an ihre Partnerin, eh sie ihrer kleinen Schwester wieder volle Aufmerksamkeit schenkte. Du weißt ja, dass Tenshi-sama es verzeihen würde, selbst wenn du in eine Besprechung reingeplatzt wärst., lächelte das Clanoberhaupt und küsste kurz den Kopf ihrer kleinen Schwester. Doch ihr blick wurde etwas besorgt als Akari von ihrem Traum sprach. Was träumst du denn? Es ist eigentlich unüblich den selben Traum mehrmals zu träumen…, meinte sie nachdenklich und leise grübelnd. Allerdings kratzte sie sich am Kopf als ihre Schwester ihr erneut sagte, dass sie sie immer wecken dürfte. Das sagte sie irgendwie immer dann, wenn Nanami sie nicht geweckt hatte. Dieses Mal merk ich es mir fürs nächste Mal. Aber du siehst immer so süß aus, wenn du schläfst. Da will man dich nicht wecken. Außerdem finde ich, dass du manchmal einen sehr festen Schlaf hast, sagte sie und strich ihrer Schwester ein paar Haare aus dem Gesicht. Also bevor ich auf Mission gehe, bastel ich dir noch eine Nanami-Plüschpuppe… Dann hast du was zum Kuscheln, auch wenn ich mal nicht da bin. Aber komm erstmal und setz dich. Ich mach dir einen Tee?, fragte sie und ging, mit ihrer Schwester im arm zu dem Sofa und setzte sich. Ihre kleine schwester zog sie gleich auf ihren Schoss. Bei Akaris Frage, was Tenshi gemeint hatte, bevor sie den Raum verlassen hatte, zuckte Nanami mit den Schultern. Mach dir keinen Kopf. Ob ichs dir sage oder nicht, du hilfst mir so und so. weißt du… manchmal bist du für mich keine Schwester… Wenn ich mal richtig traurig und fertig bin mit der Welt, dann denk ich immer an dich. Ich denke dann an die ganzen schönen Zeiten. Ich denk immer sehr gerne daran, wie ich dich, als du ein Baby warst in den Arm genommen habe, wie ich dich erzogen und auch unterstützt habe. Ich war ja anfangs deine ganze Familie. Ich war ja Vater, Mutter und Schwester gleichzeitig. Und es tut mir furchtbar leid, dass ich in letzter Zeit so viel zutun habe. Ich kann kaum noch was mit dir unternehmen, sagte sie Schuldbewusst und drückte den Kopf ihrer Schwester in ihre Halsbeuge. Aber um deine Frage zu beantworten… Ich bin heut nicht so ganz auf der Höhe. Meine Gedanken sind überall und nirgends aber nicht da, wo sie sein sollten. Aber ja es geht mir gut. Wenn ich dich habe immer, lächelte sie. Für manche war es Geschleime, für manche Geschwisterliebe und was war es für Nanami? Liebe auf jeden Fall. Aber geschwisterliebe? Nein. Für sie schien es so eine Liebe zusein, die sie nie bekommen hatte. Mal abgesehen von Akari und Tenshi. Das war lIebe, wie sie eltern zu ihren Kindern haben. Dass Akari ihre Schwester war, kümmerte sie dabei herzlich wenig. Die Worte, die ihre Schwester danach an sie richtete, erwärmten das Herz der Clanführerin. Akari… für dich mögen es nur Worte sein. Du hast nicht viele Erinnerungen an die Zeit als du ein Baby warst. Ich war sieben Jahre alt. Ich hatte sehr viel zutun und da bin ich gerade in die Akademie gekommen. Aber frag mich wie oft ich versucht habe, trotz des Trainings zu dir zu kommen. Du warst das, was ich zu diesem Zeitpunkt Familie nennen konnte. Als unsere Eltern wieder auf Mission gingen und nicht wiederkamen, konnte ich den Gedanken nicht ertragen, dass du unter den selben Händen groß wirst wie ich. Ich hab sehr gerne meine Kindheit für dich geopfert. Und ich bereue keine Verletzung die ich durch das Training bekommen habe, sagte sie ernst und küsste die Stirn ihrer Schwester. Jede Wunde war ein Zeichen, dass ich für deine Zukunft kämpfte. Ich hab dich unter Hanabis aufsicht erzogen. Ich habe dir das gegeben was ich nie haben durfte. Und ich freue mich, dass aus dem kleinen baby ein so schönes und starkes junges Mädchen geworden ist. Und jetzt wirklich zu dem Punkt, dass du mir helfen willst und für mich da sein möchtest… Kleine…Was machst du gerade? Du bist hier bei mir. Du verzeihst mir immer wieder, wenn ich keine Zeit für dein Training habe… Du schaust mit glücklichen Augen zu mir auf. Ich sehe in deinen Augen immer wieder die Kindheit, die ich dir geben wollte. Du siehst zu mir auf und du liebst mich. Du lässt mich deine liebende Schwester und auch Ersatzmutter sein. Du bist für mich da. Alleine durch deine Umarmung heilen seelische Wunden und Kummer wie im nu. Du gibst mir die liebe, die ich mir seit meiner Geburt gewünscht habe, lächelte sie und legte sich auf das Sofa. Akari zog sie dabei mit sich und strich ihr glücklich durch die Haare, während sie mit der anderen Hand die Jinchuuriki an sich drückte. Wenn es dir zu viel wird sag es… Ich sehne mich grad richtig nach deiner Nähe…, lächelte sie ihre Schwester entschuldigend an
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Mi Jan 01, 2014 7:17 pm

Akari lachte schon fast über den Kommentar der Harpyie, ja die Geschwister gingen eindeutig in eine Kuschelphase über wie sie nicht allzu häufig der Fall war, es gab immer Zeitprobleme oder einem von Beiden war nie danach. Besonders Akari selbst machte es der kleinen Familie in letzter Zeit nicht besonders einfach, obgleich sie sich friedlicher verhielt als Gleichaltrige mit komplett intakten Familien, wo auch immer es eine solch heile Welt geben mochte, Shinobi lebten im allgemeinen selten in Harmonie. Mit diesem Hintergrund betrachtet war es also völlig normal für die Geschwister sich im Verwaltungsgebäude der Mizukage zu umarmen und soviel gemeinsame Zeit wie möglich zu verbringen, war dies Zuhause doch auch nicht so oft gegeben. Wo Kuro lediglich aufs Sofa wechselte um ein wenig aus dem Weg zu sein, sah Sabara keine großen Schwierigkeiten, sie hopste und flatterte munter zwischen Nanami, Akari und Kuro hin und her, denn auch ein Eisvogel wollte Zuneigung erhaschen. Gespielt beleidigt hob Sabara von ihrer aktuellen Schmuseposition, dem Ellenbogen ihrer Partnerin ab und drehte demonstrativ ein paar Runden im Raum und beschäftigte sich besonders intensiv mit den Origamimeisterwerken anstelle auf den Kommentar mit dem Wecker auch noch einzugehen. Akari überlegte einen kurzen Moment ihr Vögelchen einzufangen, entschied sich jedoch geschwind dagegen, immerhin kuschelte sie noch immer mit ihrer Schwester. “Naja etwas positives hat die Weckaktion, wenn das bei euch tatsächlich auch so war, besteht ja noch die Hoffnung das ich Sabara nicht mit meinem Kissen erschlage, aber ich muss sagen ihre Reflexe sind deutlich besser geworden. Die Akademie hätte wirklich Sabara-Kissenwerfen in die Prüfung aufnehmen sollen,“ lachte Akari ebenfalls mit und schnappte sich dabei in weiser Voraussicht ein Kissen vom Sofa, welches sie gerade im rechten Moment als Schutzschild in die Luft hielt um den schnellen Sturzflug des Eisvogels abzubremsen, welche diesen Moment gewählt hatte um angezischt zu kommen. Mit einem dumpfen Aufprall landete der kleine Vogel tatsächlich,  krallte sich das Kissen und flog damit, mit einiger Mühe, zum Sofa zurück um es dort abzuwerfen. “In ein paar Jahren kann ich auf die Art Kunai abfangen, ihr habt echt seltsame Trainingsmethoden. Ich tu Akari lediglich einen Gefallen und ihr kommt mir damit, außerdem weiß ich wovon Akari träumt, aber wenn ihr so gemein seit behalte ich es für mich.“ Jetzt wäre für Sabara der perfekte Moment gewesen um einen dramatischen Abgang durchs Fenster hinzulegen, doch sie hatte ihre Partnerin und die Clanführerin einfach viel zu lieb um so ein Spielverderber zu sein. “Ach komm Sabara, jetzt spiel dich nicht so auf nur weil du beleidigt bist, außerdem hättest du mich nicht geweckt, dann wäre Nanami womöglich gerade tatsächlich schwer beschäftigt. Ich bin dir also indirekt zu dank verpflichtet,“ sprach sie auf ihre Partnerin ein, welche ihr Schauspiel nicht allzu lange fortsetzte und sich zum Abschluss auf Akari’s Schulter setzte. Irgendwo dazwischen waren die Geschwister tatsächlich auf dem Sofa gelandet und Akari lehnte sich einen Moment an Nanami an, um selbst darüber nachzudenken was sie geträumt haben mochte, doch es viel ihr nicht besonders viel ein. “Frag doch Sabara, sie scheint es ja offenbar zu wissen, ich habe echt keine Ahnung, aber ich erzähle es dir, wenn ich den Traum mal komplett erlebe,“ den zuvor erlebten fast Zusammenstoß mit dem Straßenmast hatte Akari dabei schon wieder komplett vergessen. “Eine Nanami-Puppe? Das wäre superlieb danke und einen Tee nehme ich auch dankend an.. Das Mädchen kuschelte sich noch fester an ihre große Schwester allein weil sie die Erzählungen von Früher so gern mochte und allein das Nanami ihr nicht nur Schwester gewesen zu sein schien war Akari selbst nie so recht bewusst gewesen. Natürlich war es nicht so schön zu hören, dass Nanami derzeit ein wenig abgelenkt zu seien schien, womöglich brauchte die Clanführerin ein wenig Urlaub? Doch Nanami war schon immer sehr erpicht darauf gewesen Familie und Kariere zu trennen und Akari nicht zu belasten, somit war es typisch, dass ihre große Schwester das Thema nur kurz anschnitt und sogleich wieder wechselte. Gerade wollte sie eine Frage zu ihren Eltern einwerfen und öffnete den Mund, doch der folgende Satz raubte ihr kurz den Atem um entsprechende Worte formen zu können.

- Und ich bereue keine Verletzung die ich durch das Training bekommen habe -

Für einen kurzen Moment war sie wieder drei oder vier Jahre und versteckte sich hinter einer Trennwand. Sie war ein Stück ins Haus zurückgelaufen, weil sie gesehen hatte wie ihre Schwester ein Kunai mit dem Arm abwehrte, woraufhin eine blutige Strieme entstanden war. Allein diese Person, die einfach Alles war, verwundet zu sehen genügte mancher Tage schon um sie ins Versteck zu treiben, an anderen Tagen war Akari mutiger und schaute sich das Training genauer an, doch diesmal musste sie sich tröstend in eine Ecke kuscheln. Damals hätte sie sich solch eine mütterliche Umarmung gewünscht, den sanften Kuss auf die Stirn, die Streicheleinheiten und so musste Akari sich diesmal nicht ob der Erinnerung ängstlich in die Decken kuscheln, sondern genoss einfach die Liebe ihrer Schwester ausführlich und verlor sich fast in diesem wohligen Gefühl. “Du musst dich wirklich nicht entschuldigen, ich genieße jede Trainingsminute mit dir und insgesamt bin ich unglaublich glücklich, dass du alle diese Rollen übernimmst, allein dadurch fühlt es sich so an als ob du noch mehr Zeit mit mir verbringst. Klar sehe ich den Unterschied zu richtigen Eltern, ich war ja nicht alleine auf der Akademie, doch ich kenne nur dich und unseren Clan und so wie es ist bin ich rundum zufrieden, ich wünsche mir gar keine Eltern, wenn ich dich habe.“ Inzwischen war das leichte Zittern von der Erinnerung schon wieder verschwunden und auch Akari wollte nun erst recht nicht mehr aufhören zu kuscheln, dennoch wollte sie nicht, dass sich Nanami neue Sorgen machte und beschloss ihr zumindest diese Sache zu beichten, wann wenn nicht jetzt? Selbstverständlich konnte es gut sein, dass sich Akari ihrer Schwester ganz früher schon einmal anvertraut hatte, doch dann war ihr dies nicht erinnerlich, doch selbst wenn, es wäre immer tröstlich sich ums neue zu vergewissern, dass sie nicht nur zusammen gehörten, weil Nanami Ersatzeltern spielte. “Vielleicht habe ich dir das früher schon mal erzählt oder du hast es doch noch bemerkt, aber ich habe mich gerade wieder an etwas erinnert. Du und Onkel Tsuki ihr habt doch früher immer trainiert und naja ich war ein paar Mal dabei und hab mich immer halb im Haus versteckt. Vielleicht bin ich auch deswegen immer so anhänglich, aber es ist mir auch wirklich wichtig das es DIR gut geht und nicht nur weil du als meine Eltern eingesprungen bist. Du magst von Tenshi-sama die Leibwächterin sein und ich verstehe schon das das unglaublich wichtig und bedeutsam ist, aber lass im Notfall auch zu, dass sie dich beschützt. Ich meine sie ist die Mizukage und auch ziemlich stark, ihr könnt bestimmt gegenseitig aufeinander aufpassen. Ja?“ Genau in diesem Moment kam sie sich ein bisschen dumm vor, als wäre sie immer noch vier Jahre, doch ihr war die Sache nun einmal wichtig und sie wollte nicht lediglich eine Puppe zurückbehalten und eine Ehrung, weil ihre Schwester tapfer gewesen wäre. Sicher musste Akari dies akzeptieren, sollte solch ein Fall einmal eintreten, doch am Ende konnte eine neue Mizukage gewählt werden, aber Nanami gab es für Akari wirklich nur einmal. Akari wusste schon seit der Akademie, dass dieser Wunsch total selbstsüchtig von ihr war, doch versuchen durfte sie es trotzdem.
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Mo Jan 06, 2014 2:13 pm

Nanami konnte es nicht leugnen, sie war regelrecht süchtig auf die Nähe ihrer kleinen Schwester. Sie strich der Kleineren durch die Haare. Sie bemerkte nur nebenbei wie Sabara aufmerksamkeit und Zuneigung erhaschen wollte. Leise kichernd schüttelte die Rothaarige den Kopf. Sabara... Wenn du aufmerksamkeit und Zuneigung willst, dann geh zu Kuro. Sie wird dich sicher gerne lieb haben.Spinnst du Nanami?, fauchte die Harpyie leise und schüttelte beleidigt das Gefieder auf. Ach aibou... Du weißt, dass das nur Spaß ist, Große, lächelte Nanami beruhigend und versöhnlich zu der Harpyie. jaja..., grummelte das Federvieh und legte sich schmollend auf das Sofa und schloss die Augen. Lächelnd drückte Nanami die Kleine an sich und strich ihr liebevoll über den Rücken. Ich liebe dich sehr mein kleiner Engel. Ich freue mich riesig, dass du mich besucht hast mein kleiner Schatz Manchmal sprach sie wirklich wie eine Mutter. Sie genoss es, Akari beschützen zu können und sie lieben zu können wie eine Mutter ihre Tochter oder eben eine schwester ihre Schwester. Als Akari von der Weckaktion sprach, grinste Nanami schon. Leise lachte sie aber, als Akari endete. Ach du sagst sachen... haha... Bis jetzt mag es sein, dass Sabara gemein ist und dir vielleicht überhaupt keinen Respekt zollt... Aber keine Sorge... Eines Tages werdet ihr ein Herz und eine Seele sein. Ganz gleich, ob du nun Clanjutsus anwenden kannst oder nicht. Soll ich dir was verraten, kleine?, fragte sie lächelnd und hauchte ihrer Schwester einen Kuss auf die Stirn. Du bist mächtiger als du denkst. Du bist stärker als ich. Sobald du deine Bestie beherrschst oder auch nur einen Schweif, bist du schon mächtiger als ich. Glaub mir., sagte Nanami sanft und strich ihrer schwester einige Strähnen aus dem Gesicht. Sie lachte wieder leise als sie nun auch von Sabaras Reflexen sprach. Na also~ In dem du sie mit Kissen beschmissen hast, hat sie gelernt dir und deinen Attacken auszuweichen. Das ist sehr gut meine Kleine., lachte sie und schaute zwischen Sabara und Akari hin und her. Sie schüttelte leicht den Kopf. Ihr kleinen Zicken... Ihr seid schon süß, erlaubte sich die Jonin zu sagen und schüttelte leicht den Kopf. Stimmt Sabara. Ach komm schon... Das ist doch nicht böse gemeint. Bitte erzähl mir von ihrem Traum. Es tut mir leid, dass wir dich erzürnt haben..., lächelte Nanami und strich dem Eisvogel über den Kopf. Hör doch bitte auf Akari. Wenn du willst mach ich dir auch heute Abend oder so dein Leibgericht~, versprach die Leibwächterin. Es klang vielleicht verrückt aber auch wenn man es ihr nicht ansah. Sie war tierlieb und da war es für sie auch kein Thema für die Tiere essen zu machen. Auch wenn es wahnsinnig klingt. Nanami schloss die Augen und lehnte sich mit dem Rücken an die Sofalehne und drückte die junge Dame fest an sich. Leise gähnte Nanami. Ich muss dann wohl etwas geduld zeigen, wenn Sabara nicht so gütig ist und mir alles erzählt. Jedoch löste sich Nanami dann von Akari und erhob sich. Sie verschwand kurz und holte zwei Tassen und eine Kanne Tee. Lächelnd stellte sie die tassen vor Akari auf den Tisch und goss den tee in diese. Ich hoffe er schmeckt dir. Er ist nicht mehr ganz so heiß, hat eine weile gestanden...Dann verbrennst du dir aber nicht die Zunge, meinte sie fürsorglich und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Guten Durst meine Süße, lächelte sie weiter und nahm wieder neben ihrer schwester platz. Es würde nur etwas dauern, bis ich die Puppe habe. Oder ich gebe dir einen doppelgänger. Obwohl ich lieber die ganze Zeit nur mit dir kuscheln würde. Das hat suchtfaktor., lächelte sie und streckte sich kurz. Sie legte ihre Arme um Akari und strich ihr durch die Haare. Leicht lehnte sie ihren Kopf an den der Brünetten und seufzte erleichtert.
Während sie erzählt hatte, was sie alles so erlebt hatte, durch das Clantraining, sah sie mit der Zeit, dass Akari irgendwie abwesend wirkte. Alles in Ordnung? Ich bin froh, dass ich dich vor Tsukis Training beschützen konnte. Ich bin froh dass du glücklich aufgewachsen bist meine süße... Und ich bin froh, dass ich dir eine Gute Mutterersatz und Schwester sein konnte. Auch wenn ich ab und zu mal etwas streng war, bist du mir einer der Liebsten auf der Welt., lächelte die Ältere sanft und strich der Jüngeren immer wieder über die Wange. Sie lauschte Akaris Worten und was sie sagte, rührte sie sehr. Sie sprach mit so einer angenehmen Stimme und das rührte sie sogar so sehr, dass ihr die Tränen in die Augen stiegen. Leicht schniefend sah sie ihre Schwester an und strich sich über die Augen. Schon lange hat mich keiner mehr zum Weinen gebracht. Ich freue mich sehr über deine Worte. Ich freue mich, dass du mich unseren Eltern vorziehst., lächelte sie leicht. Etwas besorgt sah sie die Brünette an, als sie ihr sagte, was sie in Kindeheitstagen gesehen hatte. das tut mir leid meine Süße... das war sicher kein schönes Bild. Aber ich wusste, dass du damals dabei warst.Ich habe es irgendwann gesehen. Deinen Schatten oder sowas. Aber ich hatte gehofft du hast nichts gefährliches, schlimmes oder sowas gesehen. Ich hab dich lieb, kleine, lächelte die Rothaarige und drückte sich an die Jüngere. Du und anhänglich? Ich bitte dich! Selbst wenn, dass stört mich nicht. So kann ich dich doch am besten beschützen: Wenn du immer an mir klebst., lächelte die Ältere. Und ich danke dir für deine Worte. Genauso wie du willst, dass es mir gut geht, so will ich auch, dass es dir gut geht und dass du glücklich bist. Und ja, ich denke Tenshi-sama und ich werden auf einander aufpassen. Solang du aber auch auf mich aufpasst... Machst du das? Ich werde gerne auch dein kleiner schutzengel sein, süße. lächelte die Rothaarige.
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   So Jan 19, 2014 2:27 pm

Wie sehr Akari diese Unterhaltung genoss war schwer zu übersehen, sie suchte einfach immer instinktiv die Nähe ihrer Schwester wann immer es ihr möglich war. Wäre sie nicht lediglich eine kleine Genin, sie wäre ihrer Schwester auf Missionen gefolgt und so dachte sie, während sie ihren Tee trank, doch ein bisschen mehr in diese Richtung. Womöglich sollte sie wirklich lernen nicht nur ihr Geheimnis verstehen zu wollen sondern direkt dahinter zu kommen, wenn sie dadurch sogar ihre Schwester übertrumpfen sollte? Dann müsste Nanami nicht auf die Mizukage und ihre kleine Schwester achtgeben, sondern Akari könnte sich selbst beschützen und Nanami womöglich gleich mit. In Gedanken malte sie sich schon ein romantisches Dreiergespann aus. Mizukage-sama wird bei einer Verhandlung angegriffen, Nee-chan kämpft um sie zu beschützen, aber die Gegner sind einfach zu viele und die kleine Akari würde sie alle wegboxen und zur Heldin. Sabara nahm unterdessen den Rat von Nanami auf und begann Kurotenshi zu bedrängen, die Geschichte mit dem Traum schien einen Moment vergessen. Die Szene war einfach so süß und friedlich, sie zu stören gar herzlos. “Ich würde nur stärker als du werden wollen, wenn ich dich dadurch beschützen kann, sonst brauche ich das nicht. Wir sind alles was uns von unseren Eltern bleibt und darum müssen wir uns auch gegenseitig beschützen.“ Nanami standen noch immer die Freudentränen in den Augen und vermutlich würden sie so bald nicht versiegen, doch es war gut und richtig so. Es musste so sein, sie gehörten zusammen und nach all dem was zwischen ihnen gesagt wurde, wollte Akari sich schon bald nicht mehr mit einer schnöden Puppe zufriedengeben. “Weißt du was? Ich könnte doch auch Tenshi-sama mit beschützen, wenn ich stark genug bin. Wir können sie als Geschwister gemeinsam behüten und dann muss keine von uns fürchten die Andere allein zu lassen. Ich vermisse dich ja nicht nur, wenn du auf Mission bist, die sind ja zumeist außerdem noch ziemlich gefährlich. Wenn du meinst, ich könnte wirklich ziemlich stark werden, dann möchte ich das auch für unser beider Wohl einsetzen.“ Vermutlich würde dieser Wunsch irgendwo weit in der Zukunft liegen, ähnlich Fünfjähriger die sich überlegten was sie mal machen wollten wenn sie groß wären. Sie kuschelte sich weiterhin in ihre große Schwester an und wünschte diesen Moment nie enden zu sehen, doch wusste sie auch, dass da wohl noch eine ziemlich wichtige Frage unbeantwortet war. Sicher konnte sie abwarten, bis ihre Partnerin von sich aus mit der Sprache rausrückte, doch Kuro machte jetzt schon einen sehr leidlichen Eindruck. “Sabara, jetzt lass doch mal Kuro am Leben und erzähl endlich was los ist.“ Immerhin musste es schon ziemlich spannend, sein, wenn der Eisvogel sogar Nanami davon erzählen wollte oder dies als wichtig empfand, womöglich träumte sie ja von einem geheimnisvollen Schatten, einen verhüllten Prinzen? Sicher würde Sabara ihr dies gerne unter die Nase reiben und Akari besaß tatsächlich einen neuen Schwarm von welchem sie Nanami noch nichts erzählt hatte. Soeben zupfte Sabara verspielt an einer Schweiffeder der Harpyie und schien es darauf anzulegen verscheucht zu werden. Verspielt rettete sie sich auf Akari ihre Schulter und versuchte aus einem ihr unerfindlichen Grund mit den Menschen Augenkontakt herzustellen. “Ihr wart so ein schönes Pärchen und der Moment war bisher noch nicht gegeben, aber Nanami-sama hat es angesprochen, es geht um das Biest in dir, genauer gesagt den Rokubi.“. Akari blieb zunächst unbeeindruckt, an dieser Information war bisher nichts Neues, sie hatte schon früher ab und an von Rokubi geträumt, als Reaktion auf das Training von Nanami und ihrem Onkel oder als ihr Freund sie verlassen hatte und dies doch ihre Schuld gewesen war. “Aha und was ist damit? Schnecken sind nun einmal ekelhaft und klitschig. Ich habe schon Alpträume mit Rokubi gehabt und dachte am Ende ich wäre eingeschleimt, dabei war ich nur verschwitzt. Allerdings wusste ich damals nie so direkt das es sich um ihn handelte und nicht nur um eine übergroße Schnecke.“ Sie sollte mal versuchen in ihre Träume eine große Packung Insektenvernichtungsmittel einzubauen. Sabara zog ihr derweil am Ohr, als wollte sie sagen, dass es ihr doch gar nicht um dieses Thema ginge. “Nein das ist es doch gar nicht. Das sind normale Alpträume. Ich wecke dich immer, wenn ich merke dass du im Seelenversteck landest. Du trittst dann immer komplett weg, als wärst du ein Zombie, aber da du ja schläfst merkst du das nicht. Auf dem Weg hier her ist das fast schon wieder passiert, wo du fast gegen den Mast gelaufen wärst.“ Akari machte große Augen, welch Unverschämtheit, dachte sich Sabara wieder nur irgendwas aus? “Sag mal hast du einen Vogel?! Ich war vielleicht in Gedanken und hab das blöde Ding nicht gesehen, ich dachte ich erinnere mich an etwas aus meinem Traum. Du hattest echt den Putzfimmel Heute und da dachte ich dich mit Seifenblasen einzuschäumen….hmmm ich glaube das war’s. Ich habe von Seifenblasen geträumt, oder viel mehr von einer einzelnen.“ Für einen Moment schien sie angestrengt darüber nachzudenken, ob es eine Seifenblase oder mehrere gewesen waren, bis sie sich ans Ohr fasste, weil Sabara sie tatsächlich gezwackt hatte. Sie wedelte den Eisvogel von sich weg und Selbige drehte erneut eine Runde durch den Raum um sich anschließend auf einer Papierblume niederzulassen. “Sag ich doch. Du bist im Seelenversteck oder kurz davor dort aufzutauchen und alles woran du dich am Ende erinnerst sind Seifenblasen. Das ist doch seine Fähigkeit, die du von ihm hast, stell dich doch nicht immer so an.“ Trotzdem zog Akari eine Schnute und streckte Sabara die Zunge heraus, war doch nicht ihre Schuld, dass sie immer so wenig von der Sache wusste.
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BeitragThema: Re: Empfangsraum   Di Feb 04, 2014 10:01 pm

Nanami konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Sie sah, wie sehr ihre kleine Schwester an ihr klebte und an ihr hing und sie genoss es. Es war schön einfach durch einfache Worte respektiert und geliebt zu werden. Bei Akari musste sie nicht ständig ihre Führungsqualitäten beweisen. Hier war es sogar besser einfach die normale, große Schwester zu sein. Was schwirrt dir gerade in deinem Kopf vor? Hm? Dein Blick spricht tausend Bände... Du wirst so, als würdest du von jetzt auf gleich die stärkste Kunoichi des Dorfes werden... So ungefähr hab ich das Gefühl... Stimmt es denn? Liebevoll sah Nanami zu Akari herunter und strich ihr durch die Haare. Sie ahnte, dass Akari irgendetwas wurmte. Und sie wäre keine große Schwester gewesen, wenn sie das nicht bemerkt hätte. Manchmal konnte sie Akari lesen wie ein offenes Buch. Während Sabara zu Kuro flatterte, kuschelte sich Kuro wenig später auch etwas an Sabara. Nanami schenkte den beiden Federtieren weniger Aufmerksamkeit. Ihre kleine Schwester war ihr um einiges wichtiger. Du bist so jung und so klein. Aber deine Worte sind sehr weise. Besonders für einen jungen Genin, meine Süße... Du hast recht. Wir müssen zusammen halten. Und außerdem bin ich mit dir stärker als alleine. ICh finde auch, Tenshi-sama zusammen zu beschützen auch sehr gut. Aber machen wir einen Kompromiss. Du trainierst fleißig und wenn du stärker bist, dass du mir das Wasser reichen kannst, können wir ja mal mit Tenshi-sama sprechen. Wir werden sehen, was die Zukunft für uns bereit hält., lächelte Nanami und strich ihrer Schwester weiterhin durch die Haare. Wie sehr sie das liebte. Sie genoss es richtig durch das weiche Haar der Jüngeren zu streichen. Das hatte einfach Suchtfaktor.
Die Frage, was mit Akaris Träumen war, hatte Nanami fast schon wieder vergessen. Zu sehr hatte sie sich auf Akari und deren Nähe konzentriert. Deswegen sah sie fragend zu dem Eisvogel als Akari eben genau diesen ansprach. Kuro hatte die Kuschelattacke über sich ergehen lassen. Anfangs hatte sie es noch genossen, hätte es aber nicht zugegeben. Aber als Sabara an ihrer Schweiffeder herumzupfte, plusterte sich die Harpyie auf und breitete bedrohlich die Flügel aus. Sabara flüchtete sogleich zu Akari. Dann begann der Eisvogel auch schon zu sprechen und bedachte sowohl Akari als auch Sabara mit prüfendem Blick. Auch sie war nicht über die Neuigkeit des Rokubis in ihrer kleinen Schwester. Auch sie wusste davon. Allerdings war sie dann wieder etwas besorgt, als Akari ihre Alpträume mit Rokubi anschnitt. Du hast Alpträume, in denen der Rokubi mit drin vorkommt...? Das ist gar kein gutes Zeichen..., nuschelte Nanami kleinlaut zum Schluss, ehe sie ihre kleine Schwester fester an sich drückte.
Sie sah Sabara an und nickte immer wieder leicht um dem Vogel zu zeigen, dass sie zuhörte. Doch als Akari dann dazu antworetete, strich sie ihrer Schwester durch die Haare. Akari, Süße... bitte reg dich nicht auf... Ich habe echt das Gefühl, dass es gut ist, dass Sabara so auf dich aufpasst. Ich bin natürlich nicht gegen dich. Aber ich sorge mich um dich. Wenn du in Rokubis Seelenversteck kommst, bist du in Gefahr. Wir wollen dir ja auch nicht unterstellen, dass du ein Träumerle bist. Aber wenn du schon am hellen Tage nicht aufmerksam bist und irgendwelche Laternen oder Maste nicht siehst, dann mach ich mir so oder sorgen. Weil ich dich gesund und munter wissen will. Das weißt du doch. Bitte schimpfe nicht mit Sabara...W-Was? Du hast von Seifenblasen geträumt?, fragte Nanami etwas überrascht und sah zwischen Kuro und Sabara hin und her. Das war sicher kein gutes Zeichen. Sie schreckte aus den Gedanken, als etwas in ihr Sichtfeld flog. Überrascht blickte sie zu dem weißen Stück Papier in Origamifalterei und legte kurz den Kopf schief. Akari lass mich kurz mal aufstehen..., bat sie und als Akari von ihr abließ, erhob sich die Rothaarige und hob das Papier auf, nur um es dann zu entfalten und den Text auf dem Papier zu lesen. Etwas runzelte sie die Stirn. Oh... Tenshi-sama kommt etwas später nach Hause..., meinte sie knapp und seufzte. Jetzt machte sie sich schon wieder Sorgen um ihre Meisterin. Na ganz toll...
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